Schema Markup Seo

Schema Markup SEO: Bessere Rankings durch strukturierte Daten!

Einleitung

SEO ist ein unglaublich umfassender Prozess und dazu gehört auch technisches SEO. Es gibt viele Punkte die man beachten muss wie zum Beispiel Sitemaps, Canonical URLs, SSL Verschlüsselungen und viele mehr. Einer der wichtigsten Punkte ist aber das Schema Markup. Wenn man eine Seite technisch hinsichtlich SEO optimieren möchte sollte man definitiv ein umfassendes Schema Markup implementieren. In diesem Beitrag erklären wir genauestens was ein Schema Markup genau ist, wozu man es braucht und wie man es in der Praxis umsetzt.

Was genau ist Schema Markup?

Schema Markup ist vereinfacht dargestellt nichts anderes als eine Sprache auf die sich Suchmaschinen wie Google, Yahoo und Bing geeinigt haben um Websites besser zu verstehen. Konkret ist es ein HTML Code der auf die Seite eingebunden wird und der es Suchmaschinen ermöglicht die Inhalte besser zu verstehen.

Für User ist das auch aber auch nicht irrelevant, denn sie sehen diesen „unsichtbaren“ Code zwar nicht aber  die Seite wird in den Suchergebnissen anders dargestellt und das kann die CTR erhöhen und somit wiederum die Rankings.

Chase Reiner

Chase Reiner ist einer der besten White Hat SEOs und legt besonders viel Wert auf strukturierte Daten bzw. sauberes technisches SEO. Hier sehen wir die blauen Hinterlegten Hyperlinks „SEO Courses“, „About Chase Reiner SEO“, „Blog“ und „SEO Audit Checklist“. Diese Punkte verlinken direkt von Google auf die entsprechenden Seiten und sind entstehen durch Markups der einzelnen Seiten.

Ein Großteil der Websites werden in Google in so dargestellt, da sie keine strukturierten Daten besitzen und Google entsprechend nicht die nötigen Informationen hat um diese so anzeigen zu können.

Da Suchmaschinen keine Augen haben brauchen diese Anhaltspunkte oder eben strukturierte Daten (anderer Begriff für Schema Markup) um die Inhalte der Website besser erkennen, verstehen und zuordnen zu können. Zwar ist die KI vom Google Bot und anderen Crawlern sehr gut beim Erkennen allgemeiner Seiteninhalte aber kleine Details können trotzdem untergehen. Somit sind strukturierte Daten metaphorisch gesehen wie eine Blindensprache für Suchmaschinen.

Schema Markup Formate

Grundsätzlich gibt es kein einheitliches Code Format sondern drei verschiedene. Diese unterscheiden sich grundsätzlich sehr stark haben aber letztendlich dieselbe Funktion. Wir empfehlen jedoch ganz klar JSON LD. Das hat mehrere Gründe und der wichtigste ist, Google selbst empfiehlt es auch.

Microdata (HTML)

Microdaten gehören zum ältesten Format der strukturierten Daten. Im Grund genommen sind Microdaten nichts anderes als ein HTML Code der mit ein paar Vokabeln ergänz wurde um ein Schema Markup zu bilden. Der Quelltext wird durch Mircodaten etwas unleserlicher und deshalb kann es unter Umständen von Nachteil sein dieses Format zu nutzen. Hier ein Beispiel für Microdaten:

mikrodaten beispiel

Wir verwenden Mikrodaten nie für unsere Schema Markups, da sie älter und unübersichtlicher sind als vergleichsweise JSON LD.

RDFa (HTML 5)

RDFa ist eine Erweiterung von HTML 5 und etwas umfassender als Microdata. Sie unterscheidet sich vor allem durch die Verwendung von unterschiedlichen Vokabeln und Präfixen. Zudem können auch XML und SVG Dateien ausgezeichnet werden. Das ist mit normalen Mikrodaten nicht möglich. Aufgrund der Präfixe kann man auch mehrere Vokabel verschiedener Typen miteinander kombiniert werden.

RDFa

Auf den ersten Blick ist eine Gewisse Ähnlichkeit mit den Mikrodaten zu erkennen.

JSON – LD (Java Script)

Wir arbeiten hauptsächlich mit JSON LD, da dieser Code am einfachsten ist und es letztendlich auch am meisten Plugins dafür gibt. Das kann vor allem für Personen praktisch sein die wenig Ahnung von technischem SEO bzw. Programmieren haben und nach einer schnellen Lösung suchen. Auch die nachfolgende Anleitung bezieht sich auf JSON LD. Aber auch für Programmierer ist JSON LD besonders angenehm da der Quelltext sehr leserlich ist man eine wesentlich besser Übersicht hat. Hier wieder ein Beispiel:

JSON LD Beispiel

Neben der besseren Lesbarkeit gibt es noch zwei entscheidende Vorteile. Erstens kann das Element selbstständig und beliebig im Quelltext positioniert werden und muss nicht extra um das Element herum geschrieben werden. Zweitens ist die Kommunikation durch dieses Format wesentlich besser und schneller, sprich Google und Co. erkennen sofort um was es geht.

Wie schon eben kurz erwähnt empfehlen wir aktuell und voraussichtlich auch noch in Zukunft die Verwendung von JSON LD, da es am besten funktioniert und am einfachsten umzusetzen ist. Auch Google bevorzugt JSON LD und das ist Grund genug es zu verwenden.

Verschiedene Arten

Es gibt auch nicht einen fixen fertigen Code den man in die Website implementieren muss sondern hunderte. Keine Angst wir brauchen nicht alle aber jeder Code bzw. jedes Markup ist für einen gewissen Punkt verantwortlich. Konkret bedeutet das, dass unterschiedliche Inhalte unterschiedliche Markups benötigen. Man kann so ziemlich jedes Element mit strukturierten Daten beschreiben. Aber in der Praxis reicht es wenn wir uns auf die wichtigsten Beschränken.

Zusammengefasst gibt es Markups für folgende Bereiche:

  • Das gesamte Unternehmen
  • Seiten
  • Abschnitte bzw. Unterpunkte
  • Elemente

Man beginnt immer mit dem allgemeinen Markup für das gesamte Unternehmen. Anschließend gibt es für die jeweiligen Seiten der Website Markups und schlussendlich auch für die Seitenasbchnitte bzw. Unterpunkte. Auch einzelne Elemente wie Fotos und Videos können Markups bekommen.

 

Was bringt Schema Markup für SEO?

Schema Markups wirken sich indirekt auf die Rankings aus. Sie verändern nicht die Inhalte der Website und haben auch nichts mit Backlinks zu tun. Es ist somit eher als indirekter Ranking Faktor zu sehen.

Für Suchmaschinen sind Schema Markups jedoch unglaublich praktisch denn diese helfen ihnen eben die Seite besser zu verstehen. Somit können diese Seite nicht nur kruzfristig schneller sondern auch besser ranken.

Zudem verändern Schema Markups die Darstellung der Ergebnisse in den SERPs. Wie oben schon mittels Screenshot Chase Reiner’s Seite dargestellt können zusätzlich strukturierte Daten das Suchergebnis besser darstellen und für den User interessanter machen. Ein besonders interessantes Markup sind Aggregate Ratings. Diese werden als Sternbewertung dargestellt und ziehen sofort die Aufmerksamkeit auf sich.

Rich Snippets Sternebewertung

Dadurch erhöht sich die potentielle CTR signifikant wodurch es zu wiederum zu besseren Rankings kommt. Gleich wie die Meta Description kann sich auch ein gutes Schema Markup wie beispielsweise durch Aggregate Rating positiv auf die Klickrate auswirken. Eine Studie konnte sogar feststellen, dass die Sternbewertung die CTR um bis zu 35% steigern kann. Das ist eine enorme Verbesserung und man definitiv auch für die eigene Seite nutzen sollte.

Es gibt zwar viele Seite die aufgrund der hohen Qualität des Contents auch auf Google ranken. Aber das sollte keine Ausrede sein um auf Schema Markups zu verzichten. Zudem ist es meistens ein einmaliger Aufwand den man beim Erstellen der Seite investieren sollten. Helfen Sie Google und anderen Suchmaschinen beim Crawlen und Verstehen der Seite und profitieren Sie davon langfristig.

Schema Markup und strukturierte Daten Implementieren

Für all jene die zuvor noch nichts mit strukturierten Daten bzw. Schema Markups zu tun hatten mag das alles jetzt sehr kompliziert erscheinen. Jedoch ist es wirklich simpel zu implementieren. Man muss nichts selbst codieren. Alle Codeschnipsel sind bereits in einer öffentlichen Bibliothek auf schema.org gelistet und frei für jeden zugänglich.

Mann muss lediglich gewisse Abschnitte dieser Codes durch die eignen Informationen ersetzen und erhält das perfekte Schema Markup. Für Anfänger besteht auch die Möglichkeit die wichtigsten Markups mittels Apps bzw. Plugins für WordPress zu erstellen. Das ist die einfachste Methode und reicht zum starten aber dazu später mehr.

Hier sind die 4 wichtigsten Schritte die man tätigen muss um die strukturierten Daten richtig zu implementieren und ein perfektes Schema Markup zu bekommen.

Business definieren

Als erstes müssen wir definieren welches Business wir überhaupt führen bzw. was unsere Website überhaupt darstellt. Hier unterscheidet man als erstes einmal grundsätzlich worum es überhaupt geht. Jeder Business Type hat sein eigenes Markup. Hier unterscheidet man meistens zwischen Local Business und Organization.

Wenn man festgelegt hat welcher Typ für einen selbst passt sollte man den entsprechen JSON LD Code wählen, die eigenen Informationen hinzufügen und anschließend in den Header der Home Page integrieren. Wichtig ist, dass dieses Markup wirklich nur in den Header Hauptseite (bei uns zeitgeistmarketing.at) implementiert wird.

Local Business

Ein lokales Geschäft welches man an einem definierten Ort findet und dort seine Produkte bzw. Dienstleistungen anbietet. Ein Beispiel hierfür wäre ein Restaurant oder eine Zahnarzt Praxis. Hier der entsprechende Code für den Header:

<script type=“application/ld+json“>{„address“:“1117 State Street\nSanta Barbara, CA, 93101\nUnited States„,“image“:“https://static1.squarespace.com/static/57ab7ddfd482e90fcafc9cea/t/5b3a5bc603ce648910884a7f/1550185760540/„,“name“:“iPhone Repair Santa Barbara„,“openingHours“:“Mo 09:00-17:00, Tu 09:00-17:00, We 09:00-17:00, Th 09:00-17:00, Fr 09:00-17:00, , „,“@context“:“http://schema.org“,“@type“:“LocalBusiness“}</script>

 

Organization

Eine Organization ist eine ortsunabhängige Einrichtung wie Beispielsweise ein Online Dienstleister (z.B Zeitgeist Marketing) oder ein Online Magazin welches ortsunabhängig arbeitet. Hier der entsprechende Code für den Header:

<script type=’application/ld+json‘>{„@context“:“https://schema.org“,“@type“:“Organization“,“url“:“https://zeitgeistmarketing.at/„,“sameAs“:[],“@id“:“https://zeitgeistmarketing.at/#organization„,“name“:“Zeitgeist Marketing„,“logo“:“https://zeitgeistmarketing.at/wp-content/uploads/2018/09/zeitgeist-marketing-logo-footer-1.png„}</script>

Diese Codes müssen natürlich angepasst und durch die eignen Werte ersetzt werden. Zum besseren Verständnis haben wir diese Fett hinterlegt.

Seiten definieren

Nachdem man die Art des Business bzw. die Home Page definiert hat sollte man die einzelnen Seiten definieren. Das ist wichtig damit Suchmaschinen verstehen aus welchen Seite die Homepage besteht. In weiterer folge listen wir nicht alle Markups inklusive Codes auf, da dies zu aufwändig wäre und den Rahmen des Artikels sprengen würde. Es gibt hunderte Markups für die verschiedensten und man findet alle auf Schema.org. Auch diese Codes werden wieder in den Header der entsprechenden Seite platziert. Fangen wir mit den häufigsten und wichtigsten an:

Contact Page

Die meisten Homepages haben eine Kontakt Seite. Auch wir haben auf zeitgeistmarketing.at/kontakt eine Kontakt Seite angelegt. Dieses Markup enthält meistens die Kontaktinformationen (Telefonnummer, E-Mail & Adresse) sowie die Öffnungszeiten des Unternehmens. Das gibt entsprechend Aufschluss darüber wie man das Unternehmen letztendlich erreichen kann.

Folgender Code kann als Vorlage für ein eigenes Markup verwendet werden:

<script type=“application/ld+json“>{„@context“:“http://schema.org“,“@type“:“ContactPage“,“url“:“https://zeitgeistmarketing.at/kontakt/“,“publisher“:“https://zeitgeistmarketing.at/“,“name“:“Zeitgeist Marketing Kontakt“,“image“:[„https://zeitgeistmarketing.at/wp-content/uploads/2018/09/zeitgeist-marketing-logo-footer-1.png“,{„@type“:“ImageObject“,“width“:“150″,“url“:“https://zeitgeistmarketing.at/wp-content/uploads/2018/09/zeitgeist-marketing-logo-footer-1.png“,“height“:“150″,“@id“:“https://zeitgeistmarketing.at/wp-content/uploads/2018/09/zeitgeist-marketing-logo-footer-1.png“}],“description“:“Kontaktieren Sie Zeitgeist Marketing.“,“about“:{„@type“:“ContactPoint“,“hoursAvailable“:{„@type“:“OpeningHoursSpecification“,“closes“:“18:00:00″,“dayOfWeek“:[„Friday“,“Monday“,“Thursday“,“Tuesday“,“Wednesday“],“name“:“Zeitgeist Marketing Öffnungszeiten“,“opens“:“07:00:00″,“@id“:“http://schemaapp.com/db/Ugozi_Edge_Inc/OpeningHoursSpecification_0″},“image“:[„https://zeitgeistmarketing.at/wp-content/uploads/2018/09/zeitgeist-marketing-logo-footer-1.png“,{„@id“:“https://zeitgeistmarketing.at/wp-content/uploads/2018/09/zeitgeist-marketing-logo-footer-1.png“}],“availableLanguage“:[{„@type“:“Language“,“@id“:“https://zeitgeistmarketing.at/db/Ugozi_Edge_Inc/German“,“name“:“German“}],“description“:“Bei Fragen zu unserem Angebot können Sie uns jederzeit gerne kontaktieren. „,“telephone“:“+436781243073″,“contactType“:“sales“,“email“:“office@zeitgeistmarketing.at“,“name“:“Sales Inquiries“,“url“:“https://zeitgeistmarketing.at/kontakt/“,“areaServed“:{„@type“:“Place“,“name“:“Earth“,“@id“:“https://en.wikipedia.org/wiki/Earth“},“contactOption“:{„@type“:“ContactPointOption“,“description“:“+436781254073″,“name“:“Toll Free Number“,“@id“:“http://schemaapp.com/db/Ugozi_Edge_Inc/ContactPointOption_0″},“@id“:“https://zeitgeistmarketing.at/kontakt/“},“@id“:“https://zeitgeistmarketing.at/kontakt/“}</script>

About Page

Die About Page oder Über Uns Seite sind gehört mit der Kontakt Seite zu den wichtigsten Seiten und so ziemlich jede (seriöse) Website hat eine. Auch hier benötigen wir wieder ein Markup um den Suchmaschinen Aufschluss über das Unternehmen geben zu können. Zudem sehen Google & Co., dass es sich um ein seriöses Unternehmen handelt wenn Kontakt und Über Uns Seiten angelegt und mittels strukturierten Daten versehen worden sind.

Hier wieder ein Beispiel für ein funktionierendes Markup:

<script type=“application/ld+json“>{„@context“:“http://schema.org“,“@type“:“AboutPage“,“url“:“https://zeitgeistmarketing.at/ueber-uns-zeitgeist-marketing/“,“name“:“Über Zeitgeist Marketing“,“mentions“:[„https://zeitgeistmarketing.at/ueber-uns-zeitgeist-marketing/“,“https://zeitgeistmarketing.at/ueber-uns-zeitgeist-marketing/“,{„@type“:“creativework“,“@id“:“https://chasereiner.com/ontology/Application#chasereiner“,“name“:“Chase Reiner SEO Consulting“}],“about“:{„@type“:“Organization“,“sameAs“:[„https://twitter.com/zeitgeistmarketing“,“https://www.facebook.com/zeitgeistmarketingagentur/“],“url“:“https://zeitgeistmarketing.at/“,“logo“:“https://zeitgeistmarketing.at/wp-content/uploads/2018/09/zeitgeist-marketing-logo-footer-1.png“,“description“:“Zeitgeist Marketing, Wir sind eine junge und innovative Online Marketing Agentur in Graz. Unsere Spezialgebiete sind SEO, SEA, Social Media Marketing & Web Design.“,“parentOrganization“:“https://zeitgeistmarketing.at/“,“name“:“Zeitgeist Marketing“,“@id“:“https://zeitgeistmarketing.at/“},“@id“:“https://zeitgeistmarketing.at/ueber-uns-zeitgeist-marketing/“}</script>

Service Page

Für das Angebot von Dienstleistungen sollte jeweils natürlich auch ein Service Markup implementiert werden. Dadurch erkennen Google & Co wiederum, dass es sich um Dienstleistungen bzw. Services handelt die man anbietet. Die Darstellung in den SERPs sieht dann, wie beispielsweise bei der Agentur Develomark, folgendermaßen aus.

Service Markup Darstellung

Man erkennt sofort, dass hier unter anderem SEO und PPC Marketing angeboten wird. Folgender Code kann für das Markup verwendet werden:

<script type=“application/ld+json“>{
„@context“: „https://schema.org“,
„@type“: „ProfessionalService“,
„url“: „https://zeitgeistmarketing.at“,
„image“: „https://zeitgeistmarketing.at/wp-content/uploads/2018/09/zeitgeist-marketing-logo-footer-1.png“,
„name“:“Zeitgeist Marketing“,
„alternateName“:“Zeitgeist Marketing“,
„description“: „Bei Fragen und Erstberatungen können Sie uns jederzeit gerne kostenlos per E-Mail office@zeitgeistmarketing oder Telefon +436781254073 erreichen.“,
„sameAs“ :
[

],

„priceRange“:“$$“,
„telephone“: „+43 678 12 54 073“,
„email“: „office@zeitgeistmarketing.at“,
„aggregateRating“:
{
„@type“: „AggregateRating“,
„ratingValue“ : „5“,
„ratingCount“: „5“,
„reviewCount“: „5“
}

}</script>

Dieses Services Markup sollte sich auf jeder Service Page befinden und an das entsprechende Service angepasst werden.

Product Page

Für Product Pages bzw. Produktseiten gibt es verschiedenste Markups welche man verwenden kann. Auf https://schema.org/Product findet man einige davon. Wir haben ein klassisches Beispiel herausgesucht welches man implementieren kann.

<script type=„application/ld+json“>

{

„@context“: „http://schema.org“,

„@type“: „ItemList“,

„url“: „http://multivarki.ru?filters%5Bprice%5D%5BLTE%5D=39600“,

„numberOfItems“: „315“,

„itemListElement“: [{

„@type“: „Product“,

„image“: „http://img01.multivarki.ru.ru/c9/f1/a5fe6642-18d0-47ad-b038-6fca20f1c923.jpeg“,

„url“: „http://multivarki.ru/brand_502/“,

„name“: „Brand 502“

},{

„@type“: „Product“,

„name“: „…“

}

],

„offers“: {

„@type“: „Offer“,

„price“: „4399 p.“

}

}

</script>

Je nach Wunsch kann man aber natürlich ein an anderes, beispielsweise inklusive Aggregate Reviews bzw. Ratings, verwenden.

Elemente definieren

Man natürlich auch gewisse Elemente wie Fotos, Videos, Personen, Breadcrumbs oder Sternebewertungen mittels strukturierten Daten für Suchmaschinen besser erkennbar machen. Die wichtigsten Aspekte wurden oben zwar schon genannt aber diese sollten der Vollständigkeit wegen auch implementiert werden.

Breadcrumbs

Diese lassen sich ganz einfach über das nachfolgend vorgestellte Plugin JSON LD von Kazuya Takami implementierten. Ansonsten findet man schema.org wieder den entsprechenden Code. Breadcrumbs geben Aufschluss über die Navigation der Seite und verschönern das Ergebnis in den SERPs. Anstatt des Links werden die Navigationspunkte genannt.

Breadcrumb Markup

Hier lässt sich sehr gut erkennen, dass die Navigation in Form von Navigationspunkten bzw. Unterseiten angezeigt wird.

Sternbewertungen

Zusätzlich können auch Aggregate Reviews implementiert werden. Diese werden in den Rich Snippets als Sterne angezeigt (siehe Screenshot am Anfang des Artikels) und stellen die Bewertungen sehr schön dar. Auch hierfür gibt es zahlreiche Plugins die das erleichtern können. Hier wieder ein Code Beispiel welches man direkt verwenden kann:

<script type=„application/ld+json“>

{

  „@context“: „http://schema.org“,

  „@type“: „Product“,

  „aggregateRating“: {

    „@type“: „AggregateRating“,

    „ratingValue“: „3.5“,

    „reviewCount“: „11“

  },

  „description“: „0.7 cubic feet countertop microwave. Has six preset cooking categories and convenience features like Add-A-Minute and Child Lock.“,

  „name“: „Kenmore White 17\“ Microwave“,

  „image“: „kenmore-microwave-17in.jpg“,

  „offers“: {

    „@type“: „Offer“,

    „availability“: „http://schema.org/InStock“,

    „price“: „55.00“,

    „priceCurrency“: „USD“

  }

}

</script>

Wichtig: Laut Google müssen die Bewertung der Wahrheit entsprechen und man muss diese auch auf der Seite finden können. Ansonsten kann Google diese einfach willkürlich wieder entfernen.

Analyse: Structured Data Testing Tool

Die oben genannten Screen Shots wurden vom Structured Data Testing Tool von Google gemacht. Dieses frei von Google zur Verfügung gestellte Tool ermöglicht die Analyse der eignen Seite um feststellen zu können ob wirklich alle Markups richtig implementiert worden sind und funktionieren. Dazu muss man einfach die entsprechende URL eingeben.

Google Structured Data Testing Tool

Zusätzlich kann man andere Seiten testen um herauszufinden welche Markups andere verwenden. Für unsere Kunden verwenden wir natürlich auch dieses Tool um deren Seiten zu analysieren und etwaige fehlender oder fehlerhafte Markups ausbessern zu können. Es ist für die Implementierung und Testen von Schema essentiell. Google sei Dank ist es auch kostenlos.

Schema Markup Generator & Apps

Für alle Anfänger die sich nicht mit Codes beschäftigen möchten und nach einem Quick Fix suchen haben wir die Lösung. Für WordPress gibt es zahlreiche Plugins die dabei helfen können die wichtigsten Schema Markups automatisch zu erstellen. Diese sind besonders einfach zu bedienen, erfüllen die Basics und sind zudem auch kostenlos. Hier unsere Empfehlungen im Überblick:

JSON LD von Kazuya Takami

Das beste JSON LD Plugin für WordPress erfüllt die Basics und ist leicht zu erkennen, denn es hat einen bärtigen Mann als Logo. Wir verwenden es mittlerweile auch noch für Organization, Local Business, Breadcrumb und Blog Markups. Das Tool ist wirklich selbsterklärend und sogar WordPress Anfänger finden sich leicht zu Recht.

JSON LD Plugin

WPSSO Core von JS Morisset

Die WPSSO Serie erfüllt zahlreiche wichtige Funktion wenn es um Markups verschiedenster Seiten, Elemente sowie Social Media Buttons geht. Obwohl man für die Vollversion zahlen muss enthält das Core bereits schon hilfreiche Funktionen um die Basics implementieren zu können.

WPSSO Schema Markup Plugin

Wichtig: Es gibt viele Plugins von WPSSO und man sollte das CORE installieren.

Zusammenfassung

Schema Markups sind eine einfach Methode um Suchmaschinen das Crawlen der Seite bzw. das Erkennen der Inhalte zu vereinfachen. Die strukturierte Daten helfen Suchmaschinen dabei die gesamten Inhalte besser bis ins Detail besser zu verstehen. Somit können diese die Seiten leichter indexieren und ranken.

Sobald beispielsweise Google diese Daten bekommt kann es die Darstellung in den SERPs (positiv) verändern. Bei richtiger Implementierung kann Google weiterführende Links, Sternbewertungen und andere Inhalte deutlich hervorheben. Das hilft dem User enorm und kann die CTR signifikant steigern. Eine bessere CTR ist ein eindeutiger Ranking Faktor.

instagram bots

Instagram Bot: Die TOP 3 Bots [Like & Follower] + Erfahrung

Einleitung

Instagram Bots sind in den letzten Jahren immer beliebter geworden und galten bislang als effektivste Methode um Instagram Accounts schnell wachsen zu lassen. Die Idee dahinter ist relativ simpel. Durch die gesteigerte Aktivität (Like, Follow, Unfollow, etc…) welche durch den Bot ausgeführt wird erhält man im Gegenzug auch wieder viel Engagement zurück.

Hier sind die besten Instagram Bots im Überblick sowie unsere Erfahrungen die wir in den letzten Jahren damit gemacht haben.

Für die Nerds unter den lesen gibt es natürlich auch die Möglichkeit den Bot selbst zu programmieren und quasi einen Instagram Bot for Free zu erstellen. Aber das Bedarf viel Know How und birgt auch Risiken.

Jarvee

Der mit Abstand beste Instagram im Moment ist definitiv Jarvee. Es ist nämlich viel mehr als eine Automatisierter Software zum Liken, Kommentieren und Folgen. Mit Jarvee kann man die Aktivitäten von mehrere Social Media Accounts wie YouTuber, Twitter, LinkedIn und Facebook  automatisieren und Postings planen. Somit hat man eine All In One Lösung.

Jarvee ist nur deshalb so praktisch weil man mehrere Accounts steuern kann sondern weil die Funktionalität grenzenlos erscheint. Allein was Instagram betrifft kann man so viele Filter aktivieren und Parameter kontrollieren, dass man extrem gezielt arbeiten. Hier ein Überblick auf das Dashboard um sehen zu können wie unglaublich viele grundsätzliche Einstellungsmöglichkeiten man hat.

Jarvee Instagram Bot

Man kann auch randomisierte Schlafzeiten sowie Pausezeiten einlegen, sodass die Aktivität des Bots menschlicher und organischer erscheint. Das sorgt dafür, dass Instagram nicht so schnell feststellen kann dass es sich um einen Bot handelt. Das dient der Sicherheit und schützt bis zu einem gewissen Grad vor einem möglichen Ban.

Auch was das Targeting betrifft gibt es viele Option sodass man genau einstellen kann wo Jarvee genau aktiv werden kann. Man kann auch wählen, dass Jarvee regelmäßig mit den bereits bestehenden eigenen Followern interagiert um diese auch weiterhin zu halten.

jarvee-logo

Zudem bietet Jarvee auch die Möglichkeiten Stories anzusehen und anschließend zu liken. Auch das wirkt vergleichsweise unglaublich echt.

Konkret angeboten wird die Automatisierung von:

  • Likes
  • Comments
  • Follow/Unfollow
  • DMs
  • View Story

Somit sind alle Funktionen die ein guter Instagram Bot braucht dabei. Für uns ist es aktuell ohne Zweifel der beste Instagram den es aktuell am Markt gibt. Es gibt keinen der sowohl im Bezug auf die Funktionalität als auch Preis/Leistung nur ansatzweise an das Jarvee ran kommt.

Instazood

Instazood ist die günstige Variante und mit nur $9.90 / Monat ein absolutes Schnäppchen. Die Software ist allerdings sehr einfach und die Einstellmöglichkeiten im Vergleich zu Jarvee begrenzt. Dennoch schafft es Instazood auf Platz 2 weil es die wichtigsten Funktionen erfüllt. Man kann genauso Likes, Comments, Follow/Unfollow und DMs automatisieren und auch grundelegende Dinge im Bezug auf das Targeting festlegen.

instazood instagram botAngesichts des wirklich geringen Preises lohnt sich Instazood vor allem für Einsteiger die noch nie Erfahrungen mit derartigen Softwares hatten und es erst malm ausprobieren möchte. Das finanzielle Risiko hält sich wirklich in Grenzen und im Vergleich zu Jarvee ist das Dashboard viel einfach und übersichtlicher was für Neulinge von Vorteil sein kann.

Wer jedoch eine hohe Funktionalität mit vielen Einstellmöglichkeiten wünscht sollte dann aber doch zu Jarvee wechseln, da es deutlich professioneller  und fortgeschrittener ist.

Gramista

An 3. Stelle ist Gramista. Grundsätzlich ist an dem Bot nichts auszusetzen. Die Funktionalität ist gegeben, die Bedienung ist auch hier unglaublich einfach, die Ergebnisse konstant aber der Preis ist ordentlich happig. Man zahlt für eine Laufzeit schon 7 Tagen schon $10, hoch gerechnet sind das satte $40 / Monat.

 

Gramista

 

Erst wenn man das Paket für 90 Tage nimmt zahlt man $90 und kommt somit auf 1$ / Tag. Aber das ist immer noch teuer und man ist dann für 3 Monate gebunden bzw. muss schon im Vorhinein zahlen.

Somit sollte man sich Vorhinein schon gut überlegen ob einem das wirklich wert ist. Zum Einstieg ist dieser Bot deshalb nur bedingt zu empfehlen. Es gibt jedoch die Möglichkeit für 3 Tage um $5 zu testen. Somit kann man für wenig Geld schon mal reinschnuppern.

Instagress

Instagress war der erste und bislang einer der besten Instagram Bots am Markt. Die größten Erfolge konnten wir schon vor 2-3 Jahren mit Instagress erzielen und deshalb wird dieser Bot uns immer in Erinnerung bleiben. Er zeichnet sich durch eine unglaublich einfache Bedienung aus welche sich auf die wichtigsten Funktionen beschränkte. Das UI war sehr benutzerfreundlich und man fand sich intuitiv sehr schnell zu Recht.

Instagress Instagram Bot

Der Grund aus dem wir es nur mehr bedingt empfehlen können ist, dass Instagress keine neuen Kunden mehr annimmt und viele alte Accounts ausgezahlt und anschließend geschlossen worden sind. Deshalb ist Instagress nicht mehr für alle User zugänglich und kann nur mehr von wenigen genutzt werden. Auch unser Account wurde deaktiviert und letztendlich ausbezahlt. Schade, denn es war ein sehr günstiges und effektives Tool und wir hatten wirklich unglaubliche Erfolge damit.

Instagram Bot Erfahrungen

Wir sind ehrlich – Instagram Bots sind nicht mehr das was sie mal waren. Früher war Instagram Bots wirklich der ultimative Growth Hack durch den man schnell Reichweite und Traffic aufbauen konnte. Auch wir konnten ein paar Accounts auf über 20K Follower mit 5% Engagement Rate durch Instagram Bots aufbauen. Früher war das ein regelrechtes Kinderspiel.

Doch die Zeiten haben sich geändert bzw. Instagram ist einfach schlauer geworden. Denn das soziale Netzwerk hat mittlerweile über 1 Mrd. Nutzer und geht entsprechend gegen unseriöses Verhalten vor. Bots oder Automatisierungstool verstoßen nämlich gegen die Nutzerrichtlinien von Instagram und sind nicht erlaubt. Die Entwickler von Instagram sind mittlerweile immer besser darin geworden die KI von Instagram so zu trainieren, dass sie immer besser Bots erkennen und Accounts entsprechend abmahnen kann.

Das hat zur Folge, dass man Bots nicht mehr so aggressiv nutzen kann wie früher. Die Aktivität darf nicht so stark sein und man sollte in paar Einstellungen vornehmen und Instagram austricksen. Darunter gehört unter anderem die Randomisierung der Aktivität, aber dazu gleich mehr.

Instagram Bots im Jahr 2019

Man kann dennoch Erfolg mit Instagram Bots im Jahr 2019 haben, jedoch sollte man ein paar Dinge beachten. Um Instagram KI auszuweichen und immer unter dem Radar zu bleiben gibt es ein paar Tricks.

Die richtigen Einstellungen wählen – Wenn man sich für die Verwendung eines Bots entscheidet sollte man auf jeden Fall die richtigen Einstellungen wählen. Konkret sollte man die Aktivität nicht zu hoch schalten. Maximal mittelmäßig oder noch besser niedrig. Darüber hinaus sollte man die Aktivität unbedingt randomisieren. Das bedeutet, dass der Bot im Laufe des Tages phasenweise aktiver wird und anschließend wieder inaktiv wird. Das soll das natürliche Verhalten eines echten Nutzers nachahmen. Somit wirkt es wesentlich organischer, spontaner und letztendlich auch menschlicher. Die KI erkennt somit kaum den Unterschied zwischen Bot und Mensch.

Einen Zweitaccount erstellen – Das mag sich vielleicht etwas paradox anhören ist aber in Wahrheit unglaublich effektiv. Die Vorgehensweise lautet wie folgt. Man erstellt einen zweiten Instagram Account, benennt in sehr ähnlich nach dem primären Account, lädt neun Bilder hoch (damit der Grid voll ist) und verlinkt den primären Account in der BIO sowie auf ALLEN 9 Fotos. Anschließend aktiviert man den Bot.

Nun werden durch die Botaktivität immer mehr Nutzer auf den Account aufmerksam. Sobald diese auf den Account gehen sehen sie aber sofort (in der Bio), dass es nur ein sekundärer Account ist. Auch auf den Fotos wird in der Beschreibung sofort auf den primären Account verlinkt. Somit gelangen die meisten Nutzer ohnehin aus Neugierde auf den primären Account. Genial oder?

Das beste daran ist, dass man gleichzeitig 0 Risiko ausgesetzt wird. Denn der primäre Account bleibt ja weiterhin ohne Botaktivität. Lediglich der sekundäre Account ist dem Risiko eines Bans seitens Instagram ausgesetzt. Das ist aber kein Problem denn man kann theoretisch innerhalb von 5 Minuten einen weiteren sekundären Account aufbauen. Theoretisch könnte man das sogar mit mehreren Accounts machen um noch schneller zu wachsen. Growth Hacking Approved.

Was kommt in der Zukunft?

Genauso wie es bei Google SEO wird es auch auf Instagram für Growth Hacker und Black Hat Marketer immer schwieriger durch Tricks wie Bots bzw. Automatisierungssoftwares schneller zu wachsen. Wir gehen davon aus, dass auch Instagram weiterhin verstärkt gegen Bots vorgehen wird und es uns Marketern immer schwieriger machen.

Aus diesem Grund empfehlen wir solche Taktiken zu nutzen solange diese noch funktionieren. Was die Zukunft wirklich bringt wird sich jedoch weisen, denn vielleicht gibt es bis dahin auch wieder bessere Softwares.

Instagram Bot Programmieren – Github & Python

Natürlich ist es auch möglich einen Instagram Bot selbst zu programmieren. Dafür benötigt man jedoch Kenntnisse im Bereich programmieren und sollte idealerweise die Sprache Python beherrschen. Auf Github gibt es zahlreiche Anleitungen wie man einen Instagram Bot selbst programmiert. Am besten man sieht sich ein paar Tutorials an bevor man selbst loslegt.

Man sollte sich jedoch bewusst sein, dass es gegen die Nutzerbedingungen von Instagram verstößt und man somit einem gewissen Risiko ausgesetzt wird. Somit besteht auch hier wieder das Risiko für einen Bann. Das Risiko muss aber letztendlich jeder selbst abschätzen und besteht auch bei gekauften Herstellern die Bots gegen monatliche Bezahlung anbieten.

Zusammenfassung

Instagram Bots können unglaublich effektiv sein wenn es darum seine Reichweite zu erhöhen bergen aber auch ein gewisses Risiko. Grundsätzlich verstoßen diese nämlich gegen die Nutzerbedingungen von Instagram. Das kann schlimmsten Fall in einem gebannten Account enden. Vor allem Social Media Marketing Agenturen sollten sich dessen bewusst sein.

Um dem zu entgehen und unter dem Radar zu von Instagram zu bleiben sollten man richtig vorgehen. Einerseits kann und sollte man die Aktivität des Bots randomisieren. Das bedeutet, dass der Bot nicht immer in selben Abständen aktiv wird sondern natürliches Verhalten nachahmt und die Aktivität wie bei einem echten User täglichen Schwankungen unterliegt. Zudem sollte die Geschwindigkeit modert eingestellt werden.

Idealerweise benutzt man einen zweiten Account. Dieser Account hat den primären Account in der Bio verlinkt und nur 9 Bilder hochgeladen die jeweils wieder auf den primären Account verlinken. Somit kann die Aktivität auch hoch eingestellt werden, man bekommt viel Traffic und der primäre Account bleibt verschont.

Der aktuell beste Instagram Bot ist definitiv Jarvee. Jarvee ist nicht nur der beste Instagram Bot sondern auch eines der besten Social Media Marketing Tools überhaupt. Für wenige Euros im Monat bekommt man ein komplettes Automatisierungstool für Instagram, Facebook, YouTube und Co..

Influencer Finden und anschreiben

Influencer Anschreiben [inkl. Vorlage & Muster] + Beispiel

Einleitung

Influencer Marketing erfreut sich immer größer werdender Beliebtheit. Entsprechend hoch ist die Nachfrage nach guten Influencern. Diese werden wiederum endlosen Nachrichten bombardiert und kommen gar nicht nach mit der Beantwortung. Mittlerweile haben sich eigene Agenturen daraus entwickelt die die Kommunikation zwischen Influencer und Unternehmen anbieten.

Doch macht das überhaupt Sinn bzw. wie funktioniert das Anschreiben von Influencern am besten. Wir geben Einblick, in den Prozess und erklären wie man besten Influencer für Kooperationen anschreibt. Denn es gibt einige Dinge die man beachten muss.

Anhand eines praktischen Beispiels mit Screenshot sowie darauf folgendem Muster bzw. Vorlage wird die richtige Vorgehensweise verdeutlicht.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

Wenn man Influencer Marketing betreiben möchte und bereits die richtigen Influencer gefunden hat gilt es diese anzuschreiben. Dabei sollte man einige Dinge beachten, denn der erste Eindruck zählt. Wenn man mit der ersten Nachricht bereits einen schlechten Eindruck macht verliert man potentielle Kooperationspartner und die Chance auf eine erfolgreiche Kampagne.

Genauso wie bei Dates, Geschäftsterminen oder generell beim ersten Kennenlernen einer wichtigen Person zählt der erste Eindruck. Online ist das Ganze noch 10x wichtiger, da die Person gegenüber nichtmal reagieren bzw. zurückschreiben muss. Das ist mitunter auch das Hauptproblem das viele mit Influencer Marketing haben, sie bekommen nicht mal eine erste Antwort.

Influencer sind Menschen

Der wichtigsten Punkt den man beim Influencer Marketing beachten muss ist, dass es Menschen sind und keine Maschinen. Im Gegensatz zu Werbeplattformen wie Facebook Ads oder Google Ads ist bei Influencer Marketing soziale und zwischenmenschliche Kompetenz gefragt.

Darüber hinaus haben Influencer immer einen Ruf zu verlieren und sind entsprechend vorsichtig wenn es um die Auswahl der Zusammenarbeit geht. Das sollte man nicht nur respektieren sondern auch ganz klar beachten wenn man beginnt Kontakt aufzunehmen. Höflich, respektvoll und verständlich sollte der Umgang sein – auch wenn es nur eine Instagram Direkt Nachricht ist.

Individuell & Persönlich Anschreiben

Entsprechend sollte man auch Nachrichten individualisieren und personalisieren. Vorgefertigte Nachrichten a la Copy & Paste sind meist Zeitverschwendung und konvertieren wesentlich schlechter. Logischerweise denn jeder macht das.

Am besten man ist so individuell wie möglich und geht auch wirklich auf gewisse Punkte ein die nur auf den Influencer zutreffen. Das macht das ganze Gespräch persönlicher und wirkt letztendlich auch echter.

Beidseitig Denken

Bei einer erfolgreichen Kooperation sollten immer beide Seite gewinnen. Genau das sollte man auch beachten wenn man den entsprechenden Influencer anschreibt. Das sollte eigentlich offensichtlich sein aber viele Unternehmen denken nur an sich und den eignen Profit. Jedoch ist es besonders wichtig, vor allem langfristig gesehen, im Interesse vom Influencer zusammen zu arbeiten.

Beidseitig denken

Das sollte auch entsprechend kommuniziert werden. Einer der wichtigsten Punkte für Influencer ist neben der direktenVergütung auch die langfristigen Möglichkeiten die sich dadurch ergeben. Beispielsweise Einflussnahme auf die Produktentwicklung oder Umsatzbeteiligung auf gewisse Produkte etc.

Langfristig Denken

Kurzfristige Shoutouts sind meist nicht sonderlich lukrativ. Langfristige Zusammenarbeiten sind nicht nur für den Influencer angenehmer sondern auch für Unternehmer lukrativer. Aus Sicht eines Influencers macht es viel mehr Sinn mit wenigen Brands langfristig zusammen zu arbeiten als ständig das neue Webgesicht für neue Unternehmen zu sein das schadet der Integrität.

Deshalb sollte man auch klar eine langfristige Zusammenarbeit in Erwägung ziehen bzw. auch entsprechend kommunizieren. Somit zeigt man ehrliches Interesse und baut eine Bindung auf.

Quotenspiel und Geld

Unterm Strich bleibt es aber auch ein Quotenspiel und man wird nicht immer Erfolg haben. Auch beim Influencer Marketing ist Geduld ein wichtiger Faktor und man sollte so viele Influencer wie möglich anschreiben. Manchmal stimmt die Chemie weg von Beginn weg und manchmal bekommt man nichtmal eine Antwort.

Um das herauszufinden ist es schlussendlich auch wichtig viele Nachrichten zu schreiben und auch Zeit in die Kontaktaufnahme zu investieren.

Influencer Anschreiben Beispiel

Hier ein Beispiel welches zeigt wie wir Influencer für unsere Uhren Kampagne gewonnen haben. Die Kontaktaufnahme war von Anfang an sehr persönlich und individuell. Ziel war es Brin Amber Lee, ein bekanntes Model aus Amerika für unsere Brand zu gewinnen. Nicht nur für kurzfristige Promotions sondern auch für eine langfristige Zusammenarbeit. Die ersten Nachrichten erscheinen schon fast freundschaftlich und kaum Business orientiert, doch genau das funktioniert besonders gut.

 

influencer anschreiben beispiel

 

Zuerst hatten wir mehrere Nachrichten ausgetauscht die überhaupt gar nichts mit dem Produkt zu tun hatten. Dadurch haben wir vertrauen gewonnen und auch auf authentische Art und Weise Interesse gezeigt. Egoismus ist fehl am Platz. im Gespräch geht es immer um den Gegenüber auch wenn man schlussendlich selbst etwas verkaufen möchte.

 

 

Brin hat sich sichtlich gefreut und auch nach Ankunft der Uhr mehrmals bei uns bedankt. Anschließend ging das verhandeln für den Preis sehr schnell und wir die Zusammenarbeit fühlte sich sofort authentisch und ungezwungen an. Das anschließende Ergebnis kann sich sehen lassen, denn auch der Post war dementsprechend gut aufbereitet.

Influencer Anschreiben Muster Vorlage

Auch wenn uns viele nach einem Muster fragen gibt es so etwas nicht. Es gibt lediglich ein paar Punkte die man beachten sollte. Daraus ergibt sich ein Prozess welche man in gewisse Schritte gliedern kann. Hier eine vereinfachte Darstellung auf die man ein Gespräch basieren kann.

  1. Small Talk (Wie bist du zum Thema XY gekommen?, Was hat dich dazu bewegt?, Was hast du noch vor?)
  2. Herantasten (Bist du grundsätzlich offen für Zusammenarbeiten?, Wenn ja was sind deine Voraussetzungen bzw. Motivation?)
  3. Konkrete Fragen stellen (Was sagst du zu unseren Produkte? Würdest du gerne unsere Produkte testen? Was gefällt dir und was nicht?)
  4. Testpaket anbieten und Produkte zusenden
  5. Bei positiver Antwort – Wir würden uns freuen wenn wir Zusammenarbeit könnten.
  6. Vorteile erwähnen (Was hälst du von einer langfristigen Zusammenarbeit? Du bekommst XY bezahlt, vergütet oder eine Beteiligung etc..)
  7. Vertrag aufsetzen und loslegen

Der wichtigste Teil ist definitiv der Anfang und der Aufbau des Verrauens. Wenn man anschließend auf natürliche Art und Weise nach einer ehrlichen Meinung bzw. Interesse zu den eignen Produkten fragt hat man schon die Basis geschaffen. Bei positivem Feedback kann man anschließend die ersten Produkte zum testen raus senden und anschließend (natürlich nur wenn das Feedback wieder positiv ist) ein konkretes Angebot unterbreiten.

Geheimtipp: Gratis Produkt – Keine Promotion

Geben Sie dem Influencer ein Produkt seiner Wahl und verpflichten Sie diesen zu gar nichts. Keine Promotion. Kein Geldbetrag. Nichtmal eine Erwähnung. Wie bitte?

Ja Sie haben richtig gelesen beschenken Sie große Influencer einfach mit dem deutlichen Hinweis: „Such dir ein Produkt deiner Wahl aus und wenn es dir gefällt kannst du es gerne behalten. Wir würden uns über ein ehrliches Feedback freuen, da du ja Experte auf diesem Gebiet bist bzw. die seit Jahren damit beschäftigst. Natürlich musst du nichts posten oder uns erwähnen. Sehe es als unverbindliches Geschenk und kleines Dankeschön von uns an dich :)“.

Das mag absolut unlogisch klingen denn als Unternehmen verdient man keinen Cent an solchen Gratis Geschenk. Doch gleichzeitig gewinnt man etwas viel wichtigeres, nämlich Vertrauen. Vertrauen ist die Schlüsselfaktor den viele vernachlässigen wenn es um Kooperationen und den Verkauf von Produkten aller Art geht. Je mehr Vertrauen Kooperationspartner und Kunden in das Unternehmen haben desto besser funktioniert das Marketing.

Gleichzeitig nimmt man den Druck der auf viele Influencer ausgeübt wird und lässt den monetären Aspekt erstmal außen vor. Wenn das Produkt jedoch gut angekommen ist und das Feedback durchwegs positiv war kann man ja das Angebot auf eine gemeinsame Zusammenarbeit bzw. bezahlte Kooperation machen. Meistens ist dann die Response Rate wesentlich höher und die Kooperation ist viel organischer Zustande gekommen, da zuerst Vertrauen aufgebaut wurde und erst später auf die monetären Aspekte eingegangen wurde.

Was tun wenn der Influencer nicht zurück schreibt?

Angesichts der oben genannten Aspekte gibt es viele Gründe weshalb ein Influencer nicht zurück schreibt. Doch was sollte man tun wenn man den Influencer wirklich nicht zurück schreibt und man diesen trotzdem für das Unternehmen bzw. die Brand gewinnen möchte. Hier die wichtigsten Punkte im Überblick um einen Influencer auf sich aufmerksam zu machen.

Nachrichten Analysieren

Wenn man bereits Nachrichten gesendet hat gibt es zwei Möglichkeiten warum der Influencer nicht zurück geschrieben hat.

  1. Die Nachricht war richtig schlecht. In diesem Fall sollten Sie ehrlich mit sich sein und dies akzeptieren. Influencer bekommen 100 Nachrichten am Tag und wenn Sie eine von vielen generischen Copy & Paste Nachrichten gesendet haben verdienen Sie keine Antwort. Die Nachfrage ist einfach so hoch, dass Sie sich mehr Mühe geben müssen und alle oben genannten Punkte erfüllen sollten bevor Sie die Nachricht absenden.
  2. Die Nachricht wurde übersehen oder landete im Spam. In diesem Fall kann man den Influencer einfach nochmals anschreiben und höflich darauf hinweisen, dass man sich über eine Antwort freuen würde und nachfragen ob die alte Nachricht nicht im Spam gelandet ist. Auch das ist häufig der Fall und auch wenn Ihre erste Nachricht schlecht ist und ignoriert wurde kann man das wieder mit einer erneuten persönlichen Nachricht wieder gut machen.

Diversifiziert Anschreiben

Wichtig ist es auch mehrere Kanäle zu nutzen. Nicht immer bekommt man sofort eine Antwort über einen Kanal. Deshalb sollte man alle Möglichkeiten in Betracht ziehen und sich auch Schritt für Schritt vornehmen. Wenn der Influencer YouTube, Facebook, Instagram und eine Website hat gibt es somit 4 Kanäle die man zur Kontaktaufnahme nutzen kann.

Man sollte natürlich nicht alle Kanäle gleichzeitig nutzen, da das etwas Spamy rüber kommt. Aber Schritt für Schritt kann man, sofern man noch keine Nachricht bekommen hat zum nächsten Kanal wechseln. Wichtig ist dabei auch, dass es pro Kanal wieder mehrere Möglichkeiten gibt. Neben den Direktnachrichten oder E-Mail kann man auch Beiträge kommentieren und liken. Zudem kann man den Influencer auch auf eigenen Beiträgen markieren um auf sich aufmerksam zu machen.

Deshalb nicht sofort aufgeben sondern wirklich alle Kanäle zur Kontaktaufnahme nutzen.

Ziel: Klare Zu- oder Absage!

Diese genannten Schritte sollte man solange wiederholen bis man eine klare Zu- oder Absage erhalten hat. Denn solang man keine Antwort bekommt besteht noch immer die Möglichkeit, dass die Nachricht nicht gelesen wurde. Vor allem bei größeren Influencern besteht die Möglichkeit, dass dieser die Nachricht einfach nicht bekommen oder übersehen hat.

Deshalb solange hartnäckig bleiben bis man eine klare ZU – oder ABSAGE bekommen hat. Genauso wie beim Bewerbungsprozess sollte man ein gewisses Maß an Ehrgeiz und Durchhaltevermögen an den Tag legen um das gewünschte Ziel zu erreichen.

 

Automatisieren oder Individualisieren?

Jetzt stellen sich viele die Frage ob man den Prozess irgendwann auch automatisieren kann. Immerhin ist es extrem aufwendig jeden Influencer auf individuelle Art und Weise anzuschreiben und Schritt für Schritt Vertrauen aufzubauen. Möglicherweise aber wir empfehlen es nicht.

Kontaktieren

Wenn man wirklich daran interessiert ist die bestmöglichen Ergebnisse zu bekommen sollte man definitiv die Zeit und Mühe investieren die gesamte Kontaktaufnahme individuell anzugehen. Das ist zwar kurzfristig etwas mühsam aber letztendlich ist die Open und Response Rate wesentlich. Wenn es dann zu einer Kampagne kommt ist diese meist qualitativ wesentlich hochwertiger, authentischer und organsicher. Somit lohnt es sich unterm Strich doch anfangs etwas mehr zeit in persönliche und individualisierte Nachrichten zu investieren.

Wer absolut keine Zeit hat und den Prozess professionell outsourcen möchte kann ja Agenturen damit beauftragen. Das kostet zwar etwas kann aber bei höherem Budget Sinn machen.

Zusammenfassung

Influencer Marketing wird in Zukunft immer schwieriger ist aber dennoch einer der lukrativsten Methoden des Social Media Marketing. Deshalb sollten Sie lernen wie man Influencer Marketing am besten betreibt und das beginnt mit dem richtigen Anschreiben bzw. Kontaktaufnahme.

Dieser Prozess entscheidet nicht nur über Zu- oder Absage sondern kann auch die Preise massiv beeinflussen. Genauso können Sie sich über andere konkurrierende Unternehmen hinwegsetzen wenn Sie die richtige Herangehensweise wählen.

Der wichtigste Punkt hierbei ist Menschlichkeit. Influencer sind Menschen und keine automatisierte Werbeplattformen wie Google Ads oder Facebook Ads. Deshalb sollte man entsprechend auch menschlich an diese herantreten. Automatisierte Copy & Paste Nachrichten sind ein absolutes NO GO. Hinwegen sollte man wert auf individualisierte und personifizierte Nachrichten legen. Das wirkt wesentlich organischer und die Response Rate ist viel höher.

Darüber hinaus sollte man auch immer an den Influencer und dessen Interesse denken. Egoismus ist fehl am Platz. Erfolgreiche Kampagnen beruhen immer auf Gegenseitigkeit und das Angebot das dem Influencer gemacht wird sollte auch langfristig für beide Seiten lukrativ und interessant sein. Möglicherweise macht es auch Sinn zu erst etwas gratis anzubieten um Vertrauen aufzubauen.

Podcast Monetarisieren - geld verdienen

Podcast Monetarisieren – Geld verdienen mit Podcasts

Einleitung

Podcasts sind das neue YouTube für all jene denen es nur dem Inhalt geht. Sprachinhalte sowie Sprachsteuerung liegen absolut im Trend und in den letzten Jahren ist ein regelrechter Hype um Podcasts entstanden. Viele YouTuber, Blogger oder Influencer von anderen Plattformen sind auf Podcasts umgestiegen bzw. haben den Fokus darauf gelegt.

Das nicht ohne Grunde, denn die Downloadzahlen steigen Jahr für Jahr und es ist kein Ende in Sicht. Podcasts werden auch in Zukunft immer interessanter und relevanter werden. Das liegt grundsätzlich daran, dass Voice bzw. Sprachsteuerung im Zuge der Digitalisierung immer wichtiger wird. Es ist mitunter einer der einfachsten Steuerungsformen und vereinfacht vieles. Genau das schätzen auch die Hörer von Podcasts, sie sind einfach und man kann sie immer und überall konsumieren.

Deshalb steigt für viele selbst das Interesse einen Podcast zu starten. Doch wie monetarisiert man am besten einen Podcast? Bzw. wie verdient man mit Podcasts eigentlich Geld? Alle Fragen zur Monetarisierung von Podcasts beantworten wir in diesem Artikel.

Podcast Geld verdienen – Die Basis

Um überhaupt ans Geld verdienen denken zu können sollte man sich ein paar Dingen bewusst sein. Diese grundsätzlichen Aspekte sind unabhängig von der Plattform und gelten deshalb auch für YouTube, Blogs, Instagram oder andere Medien die man Monetarisieren möchte bzw. mit denen man Geld verdienen möchte.

Niches Make The Riches

Zuerst sollte man sich im klaren sein, dass die richtige Nische die Grundvoraussetzung für erfolgreiche Monetarisierung ist. Genauso wie bei YouTube der CPM stark vom Inhalt bzw. grundsätzlichen Nische anhängt ist das natürlich auch bei Podcasts der Fall. Seriöse bzw. hochwertige Inhalte lassen sich in der Regel (meistens aber nicht immer) wesentlich besser monetarisieren als spaßige oder triviale Themen.

Mit der Nische ändert sich nämlich auch die Art der Zuschauer bzw. die Zielgruppe. Ein Podcast zum Thema Immobilieninvestment wird ganz andere Zuhörer finden als vergleichsweise ein Podcast der eher auf Unterhaltung und Comedy aus ist. Das eine ist nicht besser als das andere und es gibt auch sehr erfolgreiche Comedy YouTuber, Podcaster etc. aber entsprechend schwieriger ist die Monetarisierung. Doch woran liegt das?

Wenn die Zielgruppe bzw. Follower an Themen wie Immobilien oder anderen größeren Investments interessiert ist kann man davon ausgehen, dass die Zielgruppe etwas älter ist und auch mehr finanzielle Mittel zur Verfügung hat. Comedy Inhalte werden im Schnitt eher von einer jüngeren Zielgruppe konsumiert. Diese besitzt bis zu einem gewissen Grad noch nicht mal eine Kreditkarte, geht meistens noch zur Schule oder Universität. Entsprechend niedrig ist die potentielle Kaufkraft.

Bevor man sich also die Frage stellt wieviel man Podcast verdienen kann bzw. wie man diese am besten Monetarisieren kann sollte man seine Zielgruppe sehr gut kennen und entsprechend überliegen inwieweit man den Podcast monetarisieren kann bzw. ob das dieser überhaupt lukrativ sein kann.

Beispiel aus der Praxis

Sie haben einen Podcast über Immobilien und bereits 5.000 aktive Follower die sich wöchentlich den Podcast runter laden und anhören. Sie sind absoluter Experte und bieten einen umfangreichen Online Video Kurs inklusive Coaching zum Thema Immobilien Investment und Vermögensaufbau mit Immobilien. Dieser Kurs kostet einmalig 990€ um vermittelt das gesamte Wissen was nötig ist um ein Vermögen mit Immobilen aufzubauen.

Wenn Sie dieses Angebot ankündigen und anschließend nur 0.5% der Zuhörer einen Kauf tätigen haben Sie knapp 25.000€ damit verdient. Für „nur“ 5000 Zuhörer ist das enorm lukrativ und lohnenswert.

Auf der anderen Seite wird ein Comedy Podcast der sich über die aktuellen Geschehnisse der Welt und Politik lustig macht nicht mal ansatzweise so gut monetarisieren lassen. Auch wenn die Zielgruppe wesentlich breiter und größer ist und theoretisch fast jeder sich für Unterhaltung interessieren gibt es kein Produkt welches man um einen ähnlichen Preis bzw. Wert anbieten kann. Meist kommt es bei YouTubern zum Verkauf von Merchandise oder anderen Produkten im niedrigeren Preisniveau.

Die richtige Nische bzw. Zielgruppe

Die Zielgruppe richtet sich natürlich immer auf die Inhalte. Mit wertvollen Inhalten die auch von tiefgründigere Bedeutung für andere Menschen haben sind lässt sich unterm Strich mehr Geld verdienen. Hier die drei Beispiele an Nischen die sich am besten monetarsisieren lassen:

Geld & Finanzen

Alles rund um das Thema Geld bzw. Finanzen war und wird immer einer der wichtigsten Punkte für den Menschen sein. Es gehört zu unseren Grundbedürfnissen und ist jeden Tag für uns von höchster Relevanz. Entsprechend hoch ist auch das Interesse bzw. die Kaufbereitschaft wenn es um das Thema Vermögensaufbau bzw. Geldvermehrung geht.

Gesundheit & Fitness

Ein weiterer grundlegender Punkt wenn es um unser Leben geht ist die Gesundheit sowie Fitness. Gesundheit ist ein Grundbedürfnis eines jeden Menschen und entsprechend hoch ist auch hier wieder die Relevanz. Menschen geben Unmengen an Geld für Ihre Gesundheit aus. Nicht umsonst ist die weltweite Pharmaindustrie Milliarden schwer.

Dating, Sex & Liebe

Ein weiteres Grundbedürfnis des Menschen ist die Liebe bzw. Dating und Sex. Menschen sind aus evolutionärer Sicht viel lieber im Rudel bzw. in Gesellschaft. Eines der ältesten Gewerbe ist nicht durch Zufall die Prostitution. Menschen sind auf Liebe und Zuneigung angewiesen und der Sexualtrieb ist sehr stark in uns verankert. Entsprechend bietet diese Nische auch viel Potential wenn es um das Thema Geld verdienen geht.

Werte schaffen und bieten

Deshalb sollte man sich als Ziel setzen Werte zu schaffen. Je höher der Wert ist den man schafft desto besser lässt sich auch der Podcast direkt oder indirekt monetarisieren. Wertvolle und hochqualitative Inhalte bilden die Basis.

Auch dieses Prinzip ist wieder universal anwendbar und gilt für Content Marketing jeglicher Art. Egal ob YouTube, Blog/Magazin, Instagram oder Podcast. Die Werte bzw. Vermittlung von wertvollen Inhalten sollte stets im Vordergrund stehen. Denn nur so erzielt man Experten Status bzw. Einfluss. Wer es schafft konstant über einen längeren Zeitraum hochwertige und hilfreiche Inhalte zu publizieren wird als Influencer bzw. Experte wahrgenommen. Damit steigt zudem auch das Vertrauen in die Person. Diese Aspekte bilden die Basis für erfolgreiche Monetarisierung.

Abonnenten, Engagement & Aktivität

Natürlich lohnt es sich erst ab einer gewissen Anzahl an Follower den Podcast versuchen zu monetarisieren. Es nützt nichts bzw. ist teilweise sogar kontraproduktiv wenn man schon in den ersten Folgen versucht Produkte zu verkaufen oder Werbungen anderer Unternehmen zu schalten. Das schreckt viele ab und kann sich anfangs sehr negativ auswirken.

Zuerst Vertrauen und Status aufbauen und dann verkaufen – Das ist eine Regel aus dem Marketing bzw. Verkauf.

Follower Aufbauen

Deshalb sollte man sich erst gedulden und so unangenehm das vielleicht sein mag erstmal einige Woche bzw. Monate den Fokus zu 100% auf den Mehrwert für den Kunden legen. Das Geld verdienen sollte man anfangs erstmal komplett außen vor lassen. Es geht primär nur darum sich eine Basis an treuen Followern aufzubauen und das Vertrauen zu gewinnen.

Engagement Erhöhen

Nachdem man eine gewisse Basis an Followern aufgebaut hat sollte man versuchen das Engagement so hoch wie möglich zu bringen. Konkret bedeutet dass die Follower so gut wie möglich in den Podcast einzubinden. Das stärkt Vertrauen und baut eine Bindung auf. Das ist wie oben schon beschrieben essentiell für den späteren Verkaufen.

Einer der einfachsten Techniken hierbei sind FAQ Formate in denen man auf die Fragen der Follower eingeht. Ein weitere Möglichkeit besteht in Live Interviews oder Coaching von Followern. Sodass man diese quasi direkt in den Podcast holt und auch einbindet. Wenige machen das, kann aber unglaublich hilfreich sein. Tai Lopez, Gary Vaynerchuk und andere Influencer aus Amerika setzen ständig auf diese Methoden um das Engagement so hoch wie möglich zu halten – mit Erfolg.

engagement rate

Direkte Einnahmen

Als erstes sehen uns die direkten Möglichkeiten an um mit Podcast Geld verdienen zu können. Direkt bedeutet, dass wir direkt mit der Podcast folgen Geld verdienen und auch pro Folge bezahlt werden. Hier werden keine indirekten Methoden mit einbezogen, sondern ausschließlich das was direkt durch den Podcast umgesetzt wird. Hier die wichtigsten direkten Monetarisierungsmöglichkeiten für Podcast im Überblick.

Sponsor

Genauso wie Profisportler können auch Podcaster von anderen Unternehmen gesponsert werden. Sponsoren finanzieren bzw. ermöglichen den Podcast und vergüten meist pro Episode. Diese Sponsorings werden meist am Anfang, manchmal in der Mitte und zum Schluss erwähnt. Die Erwähnung sowie Empfehlung der Firma bzw. des Unternehmens erfolgt meist sehr direkt (z.B „Bevor wir loslegen nochmal ein großes Dankeschön an die Firma XY welche diesen Podcast finanziell unterschützt und dessen Produkt wir selbst schon seit Jahren konsumiere…).

Sponsoren sollten natürlich so gewählt werden, dass man im Idealfall die Produkte bzw. Services bereits selbst konsumiert und oder dahinter steht bzw. stehen kann. Das macht das Ganze Sponsoring viel angenehmer für die Zuhörer und wirkt auch wesentlich organischer. Sponsoren die irrelevant für die Zuhörer sind machen nur wenig Sinn und können dem Podcast schaden.

Wie finde ich Sponsoren?

Man sollte erst warten bis man eine gewisse Größe hat bevor man raus geht und versucht Sponsoren für sich gewinnen. Für Unternehmen macht es keinen Sinn einen Podcast finanziell zu unterstützen wenn dieser nur 50 aktive Follower hat. Interessante Summen beginnen meist erst ab 1000 Aufwärts. Genauso wie Sportler zu erst Erfolge verzeichnen müssen bevor diese für Sponsorings in Frage kommen.

In erster Instanz kann man sofern man sich sicher ist, dass der Podcast groß und relevant genug ist auf andere Unternehmen zugehen und diesen ein Angebot machen. Das sollte man aber erst tun wenn man sich wie zuvor schon erwähnt sicher ist, dass man die entsprechende Zielgruppe hat (sowohl quantitativ als auch qualitativ).

Ab einer gewissen Größe wird man aber von Unternehmen auf Sponsorings direkt angesprochen. Das passiert meist wenn man einen gewissen Influencer oder Experten Status in einer gewissen Branche erreicht hat von selbst.

Product Placement

Konkreter wird es mit Product Pacements oder zu Deutsch Produktplatzierungen. Diese beziehen sich meist auf die Produkte von anderen Unternehmen oder auf die der Hauptsponsoren. Sogenannte Produktplatzierung werden von den Unternehmen direkt pro Folge, Art und Häufigkeit der Erwähnung bezahlt. Produktplatzierung sind auf allen Sozialen Medien aber insbesondere YouTuber und Instagram stark vertreten. Wenn man Beispielsweise als Podcaster auch eine dazu passende Website betreibt macht eine Produktplatzierung eines Webhost Sinn. „Für diesen Podcast und die dahinter stehende Website verwenden und vertrauen wir seit Jahren auf das Webhosting von Siteground„. Das wäre eine Klassische Produktplatzierung.

Oder was man öfter bei Health oder Fitness Podcasts hört: „Für all unsere Abonnenten die mehr Muskeln aufbauen wollen verwenden wir das Proteinpulver von ESN Nutrition, welches nicht nur qualitativ sondern auch preislich unschlagbar ist…“.

Produktplatzierung sind nichts anderes als das Erwähnen gewisser Produkte gegen Bezahlung der entsprechenden Firmen.

Patreon & PayPal

Man kann aber auch seine Follower dazu aufrufen einen regelmäßigen freiwilligen Beitrag über Patreon zu spenden. Patreon ist eine Plattform die es ermöglicht monatliche Spendenbeträge von besonders interessierten Follower zu sammeln. Oftmals verwenden YouTuber oder Podcaster um möglichst werbefreie Inhalte auf Dauer veröffentlich zu können. Somit können User sich auf freiwilliger Basis dazu entscheiden den Podcast finanziell zu unterstützen.

In manchen Fällen kann das durchaus Sinn machen und lukrativ sein. Aber grundsätzlich empfiehlt es sich nicht auf Patreon oder Spendenaufrufe über PayPal zu verlassen, da diese ein starkes Zeichen von Abhängigkeit sind. Unabhängige und freie Inhalte sind meist viel höher angesehen und auch angenehmer für den Hörer. Somit kann man auch öfter seine freie Meinung äußern ungeachtet dessen was die Follower davon halten.

patreon

Indirekte Einnahmen

Podcast eignen sich, genauso wie die meisten Formen des Content Marketing, bestens um indirekte Einnahmen zu erzielen. Im Endeffekt sind Podcasts nur das Mittel zum Zweck zu sehen. Durch die regelmäßige Veröffentlichung von Inhalten baut man Vertrauen und einen gewissen Expertenstatus auf. Damit bildet man die Basis für den weiterer Produkt und das auf komplett organische Art und Weise. Ein erfolgreicher Verkäufer schafft immer direkt Werte (Free Valueable Content) und monetarisiert indirekt (Pull Marketing).

Man kennt es bestimmt wenn man merkt, dass eine Person unglaublich erfolgreich in einer Sache ist fragt man sofort nach Tipps oder dem Geheimnis welches dahinter steckt. Beispiels wenn man jemand ein unglaublich gutes Six Pack oder besonders glatte Haut hat möchte man sofort wissen was dahinter steckt. Bei erfolgreichen Podcasts ist genau dasselbe der Fall. Durch die ganzen kostenlosen Informationen und Tipps baut man sich den Status eines Experten auf und gewinnt das Vertrauen der Hörerschaft. Daraufhin wird ein gewisser Teil bereit sein, für mehr Informationen, Produkte oder Coachings aller Art zu bezahlen.

Hier die häufigsten Beispiele der indirekte Monterasisierung von Podcasts:

Produkte

Produkte, egal ob digital oder physisch, sind der Klassiker. Meist werden diese über eine eigene Website oder einem eigenen Online Shop passend zum Podcast zumVerkauf Angeboten. Diese Produkte sollten die Bedürfnisse der Follower befriedigen und logischerweise zu der entsprechenden Nische passen. Hier ein paar Beispiele:

 

  • Fitness Podcast –> Proteinpulver
  • Health Podcast –> Grünzeugpulver
  • Mindset Podcast –> Bücher
  • IT/Tech Podcast –> Softwares & Hardware

 

Das Prinzip ist relativ einfach. Man sollte stets sowohl mit den Inhalten als auch den entsprechenden Produkten versuchen die Probleme der Follower zu lösen.

Affiliate Produkte

Für Einsteiger ist es selbstverständlich nicht notwendig eigene Produkte herzustellen und diese zu verkaufen. Viel einfacher ist es wenn man Anfangs Produkte andere Hersteller auf Basis von Affiliate Partnerschaften bewirbt.

Amazon – Für physische Produkte eignet sich Amazon am besten. Das Vergütungsmodell ist einfach und transparent. Zudem findet man so ziemlich jedes Produkt angefangen von Protein Pulver über Uhren bis hin zu Büchern auf Amazon. Amazon ist auch für uns seit Jahren ein zuverlässiger Partner für unsere Affiliate Projekte.

Clickbank / Digistore – Clickbank und das deutsche Pendant Digistore sind Klassiker wenn es um den Vertrieb von digitalen Produkten auf Affiliate Basis geht. Man vor allem findet Kurse und Programme aller auf Clickbank bzw. Digistore. Das interessante dabei ist, dass es pro Verkauf bis zu +50% Umsatzbeteiligung gibt. Somit kann Affiliate Marketing über diese Plattformen besonders lukrativ sein.

Individuell – Für spezielle Produkte wie Softwares o.Ä gibt es meist direkt vom Hersteller ein Affiliate Programm. Für Webhosting und Domains gibt es beispielsweise ein Affiliate Programm von Siteground. Softwares wie Viral Launch oder SEMRush bieten auch Affiliate Partnerschaften an. Am besten man sucht einfach nach den gewünschten Produkten und sieht auf deren Website nach einem Affiliate Partnerprogramm nach.

Kurse

Ein weiteres sehr beliebtes Modell sein Wissen zu monetarisieren sind Video Kurse. Mit den gratis Inhalten auf Podcast gewinnt man wie oben schon beschrieben das Vertrauen und stellt sich als Experte dar. Anschließend bietet man die Möglichkeit das komplette Wissen in Form eines digitalen Video Kurses zu kaufen. Dieser befindet sich auch wieder auf der entsprechenden zum Podcast passenden Website bzw. dem Webshop.

Das Modell „Online Video Kurs“ funktioniert aktuell besonders gut. Der Vorteil liegt hierbei in der leichten skalierbarkeit. Man muss den Kurs nur einmal erstellen und kann dann die Zugänge so oft wie möglich verkaufen wie man möchte.

Zudem kann man unterschiedliche Kurse mit unterschiedlichen Preisniveaus anbieten. Somit kann man alle Käufergruppen ideal abdecken. Meist empfiehlt sich das Modell mit 3 Pakten: Beginner, Intermediate & Advanced oder eben das Komplettpaket.

Consultings & Coaching

Letztendlich bleibt noch immer die Möglichkeit Personal Consultings & Coachings anzubieten. Der Preis steigt automatisch mit der Frage und kennt keine Grenzen. Manche Finanz- & Business Coaches verlangen bis zu 1000€ / Stunde für ein einfaches Skype Gespräch. Der Preis richtet sich ganz klar nach dem Status welchen man hat bzw. nach außen hin hat.

Consultings & Coachings kann man in jeder Branche betreiben und sollte man schlussendlich auch. Denn es gibt nichts lukrativeres als das eigene Wissen, welches man ohnehin schon besitzt, zu vermarkten.

Im weiteren Stil kann man natürlich auch Live Events und Coachings anbieten.

Zusammenfassung

Podcasts sind ein unglaublich effektives Medium wenn es um Content Marketing geht. Das liegt daran, dass die Umsetzung relativ einfach ist und das Interesse daran in den letzten Jahren stetig stieg. Podcasts werden auch in Zukunft noch an Relevanz gewinnen, denn es ist die einfachste Art des Konsums von Inhalten.

Unternehmen, Personal Brands und angehende Influencer sollten definitiv auf den Trend aufspringen und das Medium nutzen um sich ein Following aufzubauen bzw. dieses zu erweitern.

Jedoch sollte man sich bewusst sein, dass Podcast eher langfristig zu sehen sind. Content Marketing im allgemeinen lässt sich erst auf Dauer monetarisieren bzw. wird erst nach ein gewissen Zeit lukrativ. Zudem lassen sich Podcast zwar direkt monetarisieren aber das meiste Geld wird man durch indirekte Verkäufe erzielen wie beispielsweise Kurse, Coachings oder reale Produkte welche man im Online Shop findet. Geld verdienen mit Podcasts ist deshalb holistisch und ganzheitlich sowie langfrisitg zu sehen.

Wer aber das nötige Durchhaltevermögen hat und hochqualitative Inhalte über einen längeren Zeitraum liefert wird belohnt.

Podcast Marketing

Podcast Marketing: Reichweite Erhöhen in 5 Schritten

Einleitung

Podcasts liegen absolut im Trend und sind mitunter einer der beliebtesten digitalen Kanäle geworden. Gary Vaynerchuk, einer der bekanntesten Experten aus dem Bereich digitalem Marketing, sagt voraus, dass es die User und Download zahlen in den nächsten Jahren noch weiterhin steigen werden. Das sind beste Voraussetzungen um seinen eignen Podcast zu starten.

Doch wie erreicht man überhaupt das potentielle Millionenpublikum? Podcast Marketing ist ein essentieller Punkt wenn es darum geht die Reichweite zu steigern. Nur durch Zufall wird kaum jemand auf einen neuen und unbekannten Podcast stoßen.

Durch strategische Vorgehensweise und gewisse Marketing Tools kann man seine Reichweite effektiv erhöhen. In diesem Artikel erklären wir Ihnen wie auch Sie Ihren Podcast erfolgreich vermarkten und die Reichweite erhöhen.

Podcast Marketing Grundlagen

Bevor wir zu der strategischen Vorgehensweise bzw. dem Marketing wechseln gibt es ein paar Grundlagen die man beachten muss. Hierbei handelt es sich gewissermaßen um Grundeinstellungen welche Anfangs getätigt werden müssen. Hier die wichtigsten Punkte, welche man zu Beginn, beachten muss.

Titel & Foto

Der Titel sowie das Foto sind der wichtigste und erste Schritt wenn es um einen erfolgreichen Namen geht. Im Grund genommen ist das genauso wie bei einem echten Unternehmen. Das Logo und Namen müssen passen. Immerhin ist das das was der potentielle Kunde bzw. Zuhörer als erstes sieht. Folgende Dinge sind dabei zu beachten:

Der Titel sollte kurz prägnant und auch Aussagekräftig sein. Er sollte schon etwas über den Inhalt des Podcasts aussagen und neugierig machen. Bei unserer Kundin Melanie Lindemann, welche eine Expertin im Bereich Mentaltraining ist, sind wir genauso vorgegangen. Ihr Podcast trägt den Titel: „Bewusst Unterbewusst – Erwecke die Macht in dir und verändere dein Leben“.

Melanie Linemann Podcast banner

Der Titel verrät schon einiges über den Inhalt und macht gleichzeitig Neugierig. Die Wahrscheinlichkeit, dass wir somit neue Podcast Subscriber die uns noch nicht kennen steigt somit. Zudem erhöht sich die Click Through Rate enorm.

Das Foto sollte klar und eindeutig zu erkennen sein. Am besten wählt man ein Portrait oder Foto des Podcasts Hosts. Das macht insofern Sinn, da Gesichter Menschen anziehen und die Aufmerksamkeit sofort auf sich ziehen. Somit wirkt eine Protraitaufnahme wesentlich besser als beispielsweise ein Logo. Diese kann ja zusätzlich noch eingebaut werden.

Im Fall von Melanie wurde ein Foto gewählt welches Ihr Gesicht sehr gut darstellt und man durch die Gestik sofort aufmerksam darauf wird.

Beschreibung

Anschließend ist es wichtig die richtige Beschreibung zu wählen. Hier sollte man auch wieder daran denken, dass man neue Kunden und Hörer sofort fesseln sollte. Mit den ersten Worten sollte man schon erkennen worum es in dem gesamten Podcast geht und weshalb man überhaupt zuhören sollten. Fragen können zu Beginn auch sinnvoll eingesetzt werden:

z.B „Was wäre wenn nie mehr Angst vor dem verlieren hättest und sich dein volles Potential entfalten würde?“. Boom! Sofort hat man das Interesse des Users geweckt und er möchte mehr erfahren. Anschließend erzählt man mehr über die Inhalte und vor allem die Vorteile des Podcasts. Beispielsweise: „Mithilfe neuester Techniken aus dem Bereich NLP und Hypnose zeigen wir die wie du innerhalb kürzester Zeit komplette Gedankenmuster und dein Leben veränderst…“. Somit hat der User schon etwas mehr Informationen und eine grobe Vorstellung was ihn/sie erwartet.

Podcast Bechreibung

Jede Episode – Sollte mit einer entsprechenden Beschreibung hochgeladen werden. Das hilft nicht nur den Usern den Inhalt des Podcasts in Kürze zu überfliegen und zu entscheiden ob dieser interessant ist oder nicht sondern unterstützt auch den Suchalgorithmus.

Podcast Episode Beschreibung

Genauso wirkt sich der Titel (sowohl der Episoden als auch des gesamten Podcasts) auf die Ranking bzw. Suchergebnisse aus. SEO ist auch bei Podcasts ein wichtiges Thema aber dazu jetzt mehr.

Keywords

Jeder der sich schon mal mit dem Begriff SEO auseinander gesetzt hat wird den Begriff „Keywords“ schon mal gehört haben. Es ist einer essentiellsten Aspekte wenn es um Suchmaschinenmarketing geht. Auch bei Podcasts sollte man auf gezielte Keywords und Suchbegriffe auswählen und diese anschließend einbinden.

Diese Keywords sind je nach Themengebiet unterschiedlich und hängen auch stark vom Inhalt ab. Sie sollten so gezielt wie möglich gewählt werden. Im Fall von Melanie wären passende Keywords „Mental Training“, „Persönlichkeitsentwicklung“, „Mindset“ und „Persönlichkeitsentwicklung“ relevante Keywords.

Nachdem man die richtigen Keywords ausgewählt hat sollten diese anschließend in die textlichen Inhalte (Titel, Beschreibungen etc…) so organisch wie möglich eingebaut werden. Selbstverständlich sollte man sich nicht dazu zwingen so viele Keywords wie möglich einzubauen, sodass die Titel seltsam klingen. Idealerweise lässt man diese auf natürliche Art und Weise in die Texte einfließen. Man sollte auch nur die entsprechenden Keywords einbauen wenn diese wirklich zum eigentlich Inhalt passen. „Keyword Stuffing“ (unnötiges Einbringen von Keywords) ist nicht zielführend.

Das unterstützt vor allem die Suchmaschine wenn jemand über iTunes oder Spotify im Suchfeld danach sucht.

Inhalte

Dieser Punkt ist mit Abstand der wichtigste wenn es um das Thema Podcasting bzw. Content Marketing geht – die Inhalte. Man sollte stets das Ziel haben so viele Mehrwert wie möglich zu schaffen und den Usern etwas zu bieten. Wer konstant auf hochqualitative Inhalte setzt wird langfristig Erfolg haben. Das ist letztendlich die Quintessenz des Content Marketings.

Um diesen Punkt so gut wie möglich zu erfüllen sollte man sich folgende Fragen stellen und auch versuchen diese konkret beantworten zu können:

Welche Probleme haben meine Follower?

Welche Ziele haben meine Follower?

Was hilft meinen Followern dabei?

Was regt meine Follower zum interagieren an?

Genau auf diesen Fragen sollte Ihr Podcast basieren. Wenn Sie es schaffen diese Punkte zu erfüllen bzw. auf diese Fragen einzugehen ergeben sich die richtigen Inhalte.

Podcast Reichweite Erhöhen

Sobald man die Basics abgeschlossen hat gilt es sich an das strategische Vermarkten seines Podcasts zu machen. Denn wer nicht aktiv nach außen geht bzw. für seine Reichweite arbeitet wird sie nicht bekommen. Das war vielleicht anfangs so als es noch kaum Podcasts gab und man ganz leichter unter die Top Featured List gekommen ist aber mittlerweile hat sich das geändert.

Features und Collaborations

Die einfachste und effektivste Methode um Reichweite generieren zu können sind Features und Collaborations. Erfolgreiche YouTuber machen das schon seit Jahren und wissen wie wichtig die Zusammenarbeit mit anderen ist. Warum diese Methode so effektiv ist hat viele Gründe:

  1. Vielfache Reichweite. Wenn zwei Personen eine Podcast Episode drehen und diese anschließend auf sozialen Medien und anderen Kanälen geteilt wird erhält diese ein vielfaches der Reichweite. Vor allem als neuer Podcaster kann man sich so richtig gut an bereits größeren Podcasts hochziehen. Natürlich sollte man sich Schritt für Schritt hoch arbeiten und nicht erwarten, dass man als Neuling sofort mit TOP 5 Podcasts eine Zusammenarbeit starten kann. Es ist deshalb immer eine Frage der Herangehensweise und man sollte sich Schritt für Schritt hocharbeiten.
  2. Mehr Know How. Wenn es um wissenswerte und tiefgründige Themen geht kann man von einem zweiten Podcast Gast stark profitieren. Wenn zwei Experten sich über ein Thema unterhalten steigt die Qualität des Podcasts bzw. des vermittelten Wissens stark an. Wenn beispielsweise zwei Coaches ihre besten Tipps & Tricks zum Thema (Mental-) Training verraten werden die Hörer mehr mitnehmen können. Das kann ein enormer Vorteil sein und den Mehrwert des Podcasts erhöhen.
  3. Vertrauen. Podcaster die sich auf andere einlassen und nach qualitativ hochwertigen Collaborations suchen gewinnen meist an Vertrauen. Das liegt daran, dass dem user das Gefühl vermittelt wird, dass man stets versucht die bestmöglichen Inhalte und Partner zu bringen um möglichst viel Mehrwert zu schaffen.

Organischer Traffic

Man sollte holistisch denken und den Podcast nicht als isoliertes Medium betrachten. Vielmehr ist ein Teil der gesamten (Personal) Brand. Man kann und sollte vor allem zu Beginn auch andere Traffic Quellen nutzen um User auf den Podcast aufmerksam zu machen. Man spricht dabei vom sogenannten Omni Channel Approach. Man nutzt mehrere Kanäle aus um Traffic bzw. Kundenstrom zu generieren.

Social Media

Wenn man bereits Follower auf Instagram und anderen sozialen Netzwerken hat sollte man diese natürlich regelmäßig über den Podcast und neue Episoden informieren. Somit erhöht man Reichweite über iTunes oder Spotify hinaus und kann mehr Leute erreichen. Der Aufbau der sozialen Kanäle zeitgleich zum Podcast kann natürlich auch sehr viel Sinn machen.

Beispielsweise kann man Podcast Episoden Parallel auch auf YouTube teilen (idealerweise mit Video Spur) oder gewisse Ausschnitte (maximal 60 Sekunden) auch auf Instagram hochladen.

Soziale Netzwerke sind eine unglaublich effektive Ergänzung wenn es um Podcast Marketing geht und sollten definitiv genutzt werden.

Blog / Magazin / SEO

Wer sich noch mehr mit der Thematik beschäftigen möchte und auch etwas mehr Zeit zur Verfügung hat kann natürlich auch inhaltsgemäß einen Blog oder Magazin über die eigene Website aufbauen. Auch hier werden Inhalte (Blogartikel) basierend auf gewissen Keywords veröffentlicht und die Podcast Episoden werden anschließend eingepflegt.

Blog Podcast Marketing

Das bedarf aber wesentlich mehr zeitlichen Aufwand und Grundkenntnisse im Bereich SEO. Deshalb gilt es abzuschätzen wieviel Zeit man zur Verfügung hat und ob es das wirklich wert ist.

Langfristig gesehen kann es sich aber definitiv bezahlt machen auch eine Online Präsenz in Form einer Website mit eignem Blog zu einem Podcast zu machen. Vor allem im Bereich Personal Branding ist es schon fast Pflicht.

Paid Traffic

Bezahlter Traffic kann bei entsprechendem Budget natürlich auch zielführend sein. Vor allem Facebook & Instagram Ads eignen sich besonders gut um mit wenig Budget relativ viele Leute zu erreichen. Beispielsweise kann gewisse Ausschnitte von Podcasts in Form eines kurzen Werbevideos sponsorn (als Werbeanzeige schalten) und anschließend auf den Podcast verlinken (Im Sinne von “ Willst du kostenlose Tipps erfahren dann klicke einfach hier…“).

Hierbei gilt natürlich viel zu testen. Facebook und Instagram Ads sind unglaublich vielfältig und abhängig von der Zielgruppe und der Art und Weise wie die Werbeanzeige aufgebaut ist können die Ergebnisse stark variieren.

Der Erfolg ist natürlich auch abhängig vom Budget und es empfiehlt sich meistens mit mindestens 250-500€ Werbebudget zu starten um wirklich aussagekräftige Ergebnisse zu erhalten.

Zusammenfassung

Wenn man einen erfolgreichen Podcast starten möchte mit dem Ziel Reichweite aufzubauen sollte man zuerst einige grundlegende Dinge beachten. Diese beziehen sich auf die Wahl des Titels, des Fotos, der Beschreibung sowie der Inhalte. Diese Dinge sollte man zu erst beachten bevor man sich an das eigentliche Marketing macht. Sie bilden quasi die Basis für Wachstum.

Anschließend sollte man sich an die aktive Vermarktung des Podcasts machen. Von nichts kommt nichts. Mittlerweile gibt es schon so viele Podcast, dass die Wahrscheinlichkeit durch Zufall gefunden zu werden sehr gering ist.

Idealerweise sollte man User durch gezielte Zusammenarbeit mit anderen erfolgreichen Podcastern aus der selben Nische auf sich aufmerksam machen. So genannte Collabortions sind besonders effektiv wenn es darum geht die Reichweite schnell zu erhöhen.

Aber auch andere Kanäle wie soziale Netzwerke (Facebook, Instagram, YouTube etc…) sollten genutzt werden um auf organische oder bezahlte Art und Weise auf sich und den Podcast aufmerksam zu machen.

Instagram Marketing- strategie und tipps für unternehmen

Instagram Marketing – Strategie und Tipps für Unternehmen

Einleitung

Instagram Marketing ist ein gefragtes Thema und ist nicht nur für Privatpersonen vor allem für Unternehmen. Der ursprüngliche Foto Dienst hat sich zu einem der größten sozialen Netzwerke entwickelt und erreicht mittlerweile Millionen von Menschen jeden Tag. Viele Nutzer sehen Instagram als Social Media Plattform doch für Unternehmer kann es eine Werbeplattform mit enormen Potential sein.

Doch wer Instagram Marketing vor allem für Unternehmen richtig betreiben möchte braucht eine Strategie. In diesem Artikel erfahren Sie alles zum Thema Instagram Marketing und wie Sie es am besten für Ihr Unternehmen nutzen. Profitieren Sie von der aktuell aktivsten Plattform und gewinnen Sie Kunden auf soziale Art und Weise.

Organisches Instagram Marketing

Die Basis für erfolgreiches Instagram Marketing bildet organisches Marketing. Konkret bedeutet das Content. Nur bezahlte Werbekampagnen laufen zu lassen kann zwar funktionieren ist aber letztendlich nicht nachhaltig bzw. kostenintensiv. Zudem sollte man nicht auf die Möglichkeit verzichten kostenlos Kunden über organisches Marketing zu gewinnen.

Inhalte

Das wichtigste dabei sind die Inhalte. Organisches Marketing lebt von hochqualitativem Content. Hochqualitativ bedeutet unter anderem interessant bzw. relevant für den User. Es nützt nichts jeden Tag sein Produkt vor weißen Hintergrund zu posten. Es gehört viel mehr dazu.

Kreative, kontroverse und anregende Inhalte die direkt oder indirekt mit der Brand zu tun haben eignen sich am besten. Das Ziel ist Engagement und letztendlich auch Käufe. Alles andere ist uninteressant. Das musste gesagt werden weil es gibt zahlreiche Brands die seit Monaten aktiv auf Instagram sind und noch immer nicht mehr als 50 Likes auf ein Foto bekommen. So funktioniert Instagram Marketing definitiv nicht.

Hier ein paar Anregung mit konkreten Beispielen für geniale Inhalte bzw. Content Marketing auf Instagram.

Sexy & Ästhetisch

Sex Sells – das wird sich nie ändern. Natürlich passt das nicht zu jeder Brand aber für viele ist es ein sehr einfach aber dennoch Wirksames Werkzeug. Vor allem im Bereich Kleidung (insbesondere Unterwäsche) aber auch Sport und Fitness Artikel funktioniert das ausgesprochen gut. So ziemlich jedes Produkt was am Körper getragen wird oder im Bezug zu Fitness und Ästhetik zu tun kann mithilfe von Sex Sells verkaufen werden. Hier ein Beispiel einer neuen Unterwäschebrand aus Kanada namens Bamboo Underware.

Instagram Feed Marketing

Da Instagram eine unglaublich visuelle Plattform ist und sich einfache Lifestyle Produkte sehr gut vermarkten lassen macht diese Art von Content sehr viel Sinn. Die Produktbeschreibungen sind absolut nebensächlich. Die Brand setzt auf Ästhetik, Schönheit und Sex. Zudem sind nahezu alle Aufnahmen professionell getätigt worden. Das Prinzip funktioniert und die Marke hat ein unglaublich hohes Engagement auf jeden organischen Post.

Lifestyle

Movement Watches sind eines der am schnellsten wachsenden StartUps im Bereich Uhren. Mittlerweile sind die Umsätze in Millionen Höhe und auch auf Instagram folgen schon über 1M User. Warum? Lifestyle. MVMT erzählt Geschichten und zeigt gleichzeitig wie gut das Produkt sich in das alltäglich Leben einbinden lässt. Man hat sofort das Gefühl, dass man dabei ist und diese Uhr ein absolutes Lifestyle Produkt ist. Auch hier werden spontane alltäglich Szenen professionell abgelichtet.

Movement Instagram Feed

Die Bilder vermitteln das Gefühl von Freiheit, Stil und Modebewusstsein. Genau das soll der Träger auch denken wenn es die Uhr kauft. Ein Klassiker aus dem Consumer Bereich. Aber auch hier täuscht die Spontanität. Jedes Bild wurde auch hier wieder professionell gemacht.

Bildung & Informativ

Man muss selbstverständlich nicht immer nur auf die Optik achten sondern kann auch tiefgründiger Inhalte mit etwas mehr Mehrwert teilen. Das macht vor allem bei Produkten Sinn die sich nicht sofort von selbst erklären bzw. einen komplexeren Nutzen haben. Dr. Axe ist ein sehr bekannter Health und Fitness Influencer aus den USA und hat rund um seinen Namen ein ganzes Unternehmen aufgebaut.

Er verkauft unterschiedlichste Nahrungsergänzungsmittel und Coaching mittels Online Shop. Auf Instagram konnte er seinen hilfreichen Tipps und Tricks schon ein Following von über 400K erreichen. Seine Inhalte sind meistens bezogen auf Gesundheit und Fitness und vermitteln auf einfachste Art und Weise nützliche Tipps.

Dr Axe Instagram

Auf der linken Seite befindet sich ein sehr praktisches Rezeptvideo zum Backen von ketogenen Brownies, in der Mitte eine typische Produktplatzierung und rechts eine kurze Infografik zu ketogenen Lebensmitteln. Die Mischung aus wertvollen Inhalten und den dazu passenden Produkten wirkt sehr homogen, organisch und kommt sehr gut bei den Nutzern an.

Bezahltes Instagram Marketing

Bezahlte Instagram Ads können ergänzend zum organischen Content Aufbau hilfreich sein. Diese werden genauso wie die Facebook Ads auch über den Facebook Business Manager gesteuert (business.facebook.com). Hierbei gibt es zwei Möglichkeiten:

Story Ads

Diese werden in den Instagram Stories als Werbeanzeige ausgeliefert. Der Vorteil hierbei liegt darin, dass man vergleichsweise die niedrigsten CPMs bekommt. Vor allem wenn diese in Form eines Videos sind. Story Ads eignen sich besonders gut für kurze und klare Messages. Zum Beispiel: „Get this necklace for free just pay for shipping – SWIPE UP NOW“. Natürlich funktioniert das am besten bei günstigen Artikeln. Aber auch andere Produkte oder Dienstleistungen im niedrigen Preissegment lassen sich sehr gut über Story Ads vermarkten.

instagram story ad

Hier ein sehr gutes Beispiel aus dem Fashion Bereich mit klarer Message für den User und farblich gut hervorgehoben.

Andererseits lasse sich aber auch E-Mail Listen sehr gut mit Instagram Story Ads aufbauen. Man kann die Nutzer zum rauf wischen aufrufen und im Gegenzug dazu bekommen diese ein Gratis E-Book oder ein PDF Cheatsheet zum Thema XY (z.B 10 besten SEO Tricks für das Jahr 2019).

Feed Ads

Werden im Instagram Feed unter den zahlreichen anderen Beiträgen als Werbeazeige ausgeliefert. Auch diese sind vergleichsweise noch relativ günstig. Das liegt daran, dass Instagram Feed Ads genauso wie Story Ads verhältnismäßig seltener genutzt werden als Facebook Ads o.Ä.

instagram feed ads

Airbnb nutzt diese beispielsweise um ein Foto Karussell einer kürzlich gesehenen Wohnung zu bewerben. Der Vorteil gegenüber den Story Ads liegt hier bei der größeren Aufmerksamkeitsspanne. Im Schnitt sehen User Fotos im Feed wesentlich länger als in den Stories. Zudem kann man 60 Sekunden Videos sponsorn und als Video Anzeige nutzen.

Influencer Marketing

Ein weitere Methode um Produkte oder Dienstleistungen auf Instagram zu vermarkten ist Influencer Marketing. Es ist tatsächlich einer der besten und lukrativsten Arten um innerhalb kürzester Zeit großflächig Brand Awareness zu schaffen und auch Verkäufe zu erzielen. Man muss nichtmal selbst einen Instagram Account haben (obwohl das natürlich empfehlenswert ist) um auf Instagram verkaufen zu können.

Beim Influencer Marketing nutzt man die Reichweite andere Personen auf Instagram und lässt diese die eignen Produkte bzw. Dienstleistungen bewerben. Natürlich müssen diese entsprechend zur Zielgruppe passen um möglichst hohe Conversion Rates zu erzielen. Das ist mitunter einer der wichtigsten Aspekte beim Influencer Marketing.

Wir haben sogar Produkte mit Influencer beworben die weniger als 10K Follower hatten und konnten 4 stellige Tagesumsätze damit erzielen. So effektiv kann Influencer Marketing sein wenn man die richtigen Personen auswählt.

Shoutouts

Bezahlte Shoutouts von Themed Pages können auch Sinn machen. Themed Pages sind auch eine Art Influencer nur, dass diese Accounts meistens Brands und keine Personen sind. Diese Themed Pages bzw. Brands haben sich meistens sehr stark auf eine Nische spezialisiert und liefern besondere Inhalte in diesem Bereich. Sofern sich diese Nische und der Content zu der eignen Zielgruppe passt können gekaufte Shoutouts Sinn machen um Follower und Brand Awareness zu bekommen.

Instagram Marketing

Hier oben ein Beispiel aus dem Uhren Bereich. Die Seite ifuckinglovewatches featured täglich Uhren aus aller Welt für Uhrenliebhaber. Dadurch haben sie sich schon ein Following von über 500k aufbauen können. Seiten dieser Art bieten meistens auch bezahlte Shoutouts bzw. Werbungen für andere Seiten an.

Das kann nützlich sein wenn man genauso wie bei Influencer Marketing die richtige Zielgruppe trifft.

Zusätzliche Tipps & Tricks

Hier noch ein paar zusätzliche Tipps & Tricks bzw. Growth Hacks um mehr Reichweite, Engagement und letztendlich auch Kunden zu gewinnen.

Engagement Groups

Engagement Groups auf Telegram können besonders am Anfang effektiv sein um seine Reichweite zu erhöhen. Das Prinzip ist einfach man gründet oder tritt einer Telegram Gruppe bei in der sich schon andere User aus der selben Nische befinden. Sobald nun eines der Gruppenmitglieder ein Bild postet wird der Link im Telegram Chat geteilt sodass die anderen das sehen. Anschließend interagieren (Liken, Kommentieren & Saven) die anderen Gruppenmitglieder so schnell wie möglich mit dem Post.

Telegram GroupsInstagram testet jeden hochgeladenen Beitrag in den ersten 20 Minuten auf Interaktion. Wenn diese anfangs sehr hoch ist „pusht“ Instagram den Beitrag und zeigt diesen mehr User. Im Idealfall landet man somit auf der Explore Page.

Durch Engagement Gruppen lässt sich Instagram relativ schnell austricksen. Je größer und passender die Accounts sind die miteinander interagieren desto stärker der Push.

Power Likes

Eine besondere Form der Engagement Groups sind letztendlich Power Likes. Diese Likes stammen von Seiten mit extrem viel Authority. Genauso wie bei SEO Backlinks von großen Seiten beim Ranking helfen können Likes von großen Seiten auf Instagram einen enormen Boost geben.

Collaborations

Eine unbezahlte aber effektive Methode sind Collaborations. Diese basieren auf Gegenseitigkeit in dem man andere Accounts bzw. deren Inhalte auf der eigenen Seite postet und vice versa. Somit kann man relativ leicht an neue Follower kommen und muss keinen Cent dafür in die Hand nehmen.

YouTuber machen das seit Jahren und wissen bestens Bescheid über die Macht von Collaborations bzw. gegenseitigen Promos.

 

Instagram Marketing Tool

Es gibt bereits einige Tools die das Marketing auf Instagram erleichtern und einem viel Zeit und Mühe sparen können. Hier sind die wichtigsten im Überblick die Sie kennen und möglicherweise auch nutzen sollten.

Later

Eines der besten und praktischsten Tools für Instagram ist definitiv Later. Dieses Tool ermöglicht es unterschiedlichste Inhalte für Instagram vorzubereiten und anschließend automatisiert zu posten. Das ist unheimlich praktisch vor allem wenn man effektiv und gezielt wachsen möchte.

Instagram Post Scheduling

Es lassen sich alle Posts im Vorhinein planen und vorbereiten. Das Posten und Teilen der Inhalte übernimmt Later dann von selbst. Es gibt sogar einen Gratis Plan der einem erlaubt über 30 Beiträge im Monat kostenlos teilen zu lassen.

Jarvee

Jarvee ist mit Abstand der beste Bot bzw. das beste Automatisierungstool für Instagram und andere soziale Netzwerke. Es greift automatisch auf den Instagram Account zu und beginnt von selbst aktiv zu werden. Je nach Einstellung ist es möglich automatisiert mittels Jarvee mit anderen Usern zu interagieren (Liken, Kommentieren, Folgen etc.). Das ist insofern interessant da es sich bei Instagram um ein soziales Netzwerk handelt und sich alles um Engagement bzw. Interaktionen dreht.

Instagram Marketing Bot

Jedoch gilt hier Vorsicht, denn Instagram hasst Bots. Vor allem wenn diese zu aggressiv eingestellt werden. Instagram hat mittlerweile einen sehr ausgeklügelten Algorithmus welcher auf das Erkennen von derartige Softwares spezialisiert ist.

Metriken Messen

Marketing macht letztendlich am meisten Sinn wenn man es mit Zahlen belegen kann. Somit weiß man genau welche Maßnahmen wie gut funktionieren. Dafür benötigt man anfangs nicht mal eine zusätzlich Software. Instagram selbst bietet die Möglichkeit Statistiken aufrufen zu können und die Daten im Überblick zu sehen.

instagram analytics

Diese Funktion steht aber nur Accounts zur Verfügung welche zu Business Accounts umgestellt worden sind. Für Privat Accounts ist das nicht möglich. Deshalb sollten Sie spätestens jetzt Ihren Instagram Account auf Business umstellen.

Darüber hinaus sollte man natürlich auch Google Analytics auf der Website bzw. im Webshop installieren um einsehen zu können wie viele Aufrufe, Leads, Sales oder sonstige Conversions von Instagram kommen. Aber das sollte selbstverständlich für jeden ernsthaften Online Marketer bzw. Unternehmer sein. Um wirklich genaue Daten zu bekommen lohnt es sich auf jeden UTM Parameter zu verwenden. Dadurch lassen sich Custom Links für verschiedene Kampagnen erstellen. Durch das UTM Format kann Google Analytics genauestens die Daten bzw. Ergebnisse der einzelnen Links Auswerten. Auf Plattformen wie Gav-Dev-Tools funktioniert das bestens und innerhalb weniger Sekunden hat man seinen Link.

UTM Parameter Tracking

Man muss lediglich die gewünschten Parameter ausfüllen und der Link wird automatisch generiert. Hierbei sollte man natürlich so genau wie möglich sein vor allem wenn man mehrere Kampagnen gleichzeitig startet. Somit hat man es später beim Auswerten der Daten leichter. Wenn man die Felder fertig ausgefüllt hat erhält man den Link.

UTM Link

Man kann so viele Links wie man möchte erstellen. Jeder ist individuell und für eine eigene Kampagne vorgesehen. Somit erhält man im Anschluss präzise Daten und kann diese über Analytics auswerten. Das ist vor allem bei Influencer Marketing besonders wichtig.

Zusammenfassung

Instagram Marketing kann für viele Unternehmen Sinn machen vor allem wenn die primäre Zielgruppe etwas jünger ist und man Produkte oder Dienstleistungen im Consumer Bereich verkauft. Lifestyle Produkte wie Kleidung, Accessoires, Sportartikel, Fitness Produkte uvm. lassen sich ideal über Instagram verkaufen.

Hierfür gibt es zahlreiche Möglichkeiten auf die man zurück greifen kann. Die Basis bildet organisches Marketing und das Publizieren von hochqualitativen Inhalten und das am besten täglich. Dadurch hält man seine bisherigen Kunden/Follower bei Laune und kann auch stetig seine organische Reichweite erhöhen.

Darüber hinaus gibt es noch die Möglichkeit über Paid Ads Produkte oder Beiträge gezielt zu bewerben. Das kann besonders lukrativ sein wenn man weiß wie man mit dem Facebook Ads Manager richtig umgeht. Aber auch bezahlte Kampagnen bzw. Kollaborationen mit Influencern machen bei vielen Produkten Sinn.

Paid Ads und Influencer Kampagnen machen insofern Sinn, da man innerhalb kürzester Zeit viele Menschen auf einmal erreichen kann. Somit eignen sich diese Mittel ideal für Brand Awareness oder Aktions Kampagnen.

Zahlreiche Tools können das Marketing mit Instagram vereinfachen bzw. genaueren Einblick verschaffen. Dazu gehören unter anderem Klassiker wie Google Analytics inklusive UTM Parameter Tracking. Darüber hinaus gibt es gezielte Instagram Applikations wie z.B Later und Jarvee mit denen man die Posts vorbereiten kann bzw. die organische Aktivität erhöht. Das spart auf Dauer enorm viel Zeit und kann den ganzen Prozess vereinfachen.

Der letztendlich wichtigste Punkt ist aber testen um herauszufinden was am besten funktioniert. Eine Kombination aus organischen Content mit Ads und Influencer Kampagnen kann auch zielführend sein. Das ist jedoch immer abhängig vom Produkt und von den Konditionen. Wer mehr zum Thema organischen Instagram Marketing wissen möchte sollte auf jeden Fall diesen Artikel von uns lesen.

In diesem Sinne #instagrowth!

online marketing trends

Online Marketing Trends 2019

Einleitung

Online Marketing ist mittlerweile in aller Munde und wird im Zuge der Digitalisierung immer wichtiger. Viele Unternehmen wissen bereits, dass es Zeit wird ihr Marketing zu digitalisieren und online zu gehen.

Die Möglichkeiten dabei sind grenzenlos und entsprechend groß ist die Unsicherheit bei vielen Unternehmen. Worauf sollte man setzen bzw. was mach aktuell und in Zukunft a meisten Sinn. Der mitunter wichtigste Punkt im (Online) Marketing ist mitunter Timing. Wenn man es schafft Trends früh zu erkennen hat man den entscheidenden Vorteil.

In diesem Artikel erfahren Sie alles zum Thema Online Marketing im Jahr 2019 und die Trends die uns in naher Zukunft erwarten werden. Damit auch Sie die Digitalisierung meistern und von Online Marketing profitieren.

Social Media Marketing Trends

Fangen wir mit Social Media Marketing an, da es in den letzten Jahren enorm an Bedeutung gewonnen hat. Es ist eine der wichtigsten Trends aktuell und wird auch in Zukunft immer wichtiger werden. Soziale Netzwerke sind schon lang keine Spaßplattformen mehr die man in seiner Freizeit nutzt. Facebook, Instagram und Co. gehören mittlerweile zu den weltweit größten Werbeplattformen. Ein Großteil der Milliardenumsätze dieser Firmen fällt auf Werbung zurück.

Entdecken Sie Ihre soziale Ader und nutzen Sie Social Media als potentes Marketing Tool um mehr Kunden zu gewinne. Spätestens jetzt müssen Sie darauf aufmerksam werden! Hier die wichtigsten Punkte im Bezug auf Social Media Marketing im Überblick.

Facebook

Facebook ist mittlerweile der älteste Hase was den Social Media Stall betrifft. Auch wenn der Hype um Facebook nicht mehr so groß ist wie er einmal war ist es immer noch die größte Plattform von allen. Mit über 2 Mrd. Nutzern deckt Facebook eine unglaubliche große Zielgruppe ab. Somit kann man mit Facebook nahezu jede Zielgruppe erreichen.

Ads Over Organic Growth

Die organische Reichweite von Facebook hat in den letzten Jahren so stark abgenommen, dass die Plattform diesbezüglich ausgesprochen uninteressant geworden ist. Wenn man nicht gerade ein extrem kontroverse oder virale Inhalte teilt erreicht nur man einen Bruchteil seiner Follower. Infolgedessen ist organisches Marketing auf Facebook vergleichsweise in den meisten Fällen nicht rentabel.

Auf der anderen Seite sind die Werbekosten so gering wie kaum woanders. Paid Advertising mittels Facebook ist einer der rentabelsten Online Marketing Tools die ist aktuell gibt. Vor allem im deutschsprachigen Raum sind die CPMs vergleichsweise äußerst gering. Mit nur wenigen Euros kann man Tausende Menschen erreichen und das mit sehr genauem Targeting (Zielgruppe kann sehr genau ausgewählt werden).

So schlecht Facebook im organischen Marketing ist so gut ist es wiederum wenn es um Paid Advertising geht. Die Zahl der Facebook Business User steigt enorm an und infolgedessen auch die Werbekosten. Deshalb nutzen Sie Facebook Paid Marketing JETZT bevor es in ein paar Jahren übersättigt ist und die Preise angestiegen sind.

Facebook Video Ads

TIPP: Videos Ads performen in der Regel besser, da diese noch geringere CPMs haben als lange Textbeiträge mit Fotos. Zudem lassen sich sehr gut Lookalike Audiences basierend auf der View Time generieren. Kurzum Video ist in fast allen Fällen besser als Foto.

Gruppen

Facebook Gruppen sind ein noch relativ unbekanntes Tool wenn es um Facebook Marketing geht. Doch das Potential kann enorm groß sein. Natürlich ist das auch stark abhängig von der Zielgruppe aber Facebook Gruppen sind die neuen Foren. Durch Gruppen lassen sich Interessensgruppen sammeln und zum Austausch gewisser Inhalte motivieren. Somit kann man kostenlos seine Reichweite aufbauen und das auf konzentrierte und gezielte Art und Weise.

Beispielsweise kann man als Supplement Hersteller eine Facebook Gruppe rund um das Thema Gesundheit und Fitness aufbauen. Anfangs sollte man dabei selbst aktiv sein um ein gewisses Momentum aufzubauen. Doch noch einiger Zeit kann eine Gruppe zum Selbstläufer werden und man muss nur noch wenig Zeit investieren um die Interaktion aufrecht zu erhalten. Hier ein Beispiel aus einer Online Marketing Gruppe.

Facebook Gruppen Marketing

Der Gründer hat die Gruppe vor wenigen Monaten erstellt und aktiv betreut. Mittlerweile ist die Anzahl der Gruppenmitglieder so groß, dass diese von allein für die Inhalte und Interaktion sorgen. Gleichzeitig wächst die Gruppe weiter und der Kundenpool wird immer größer. Sinn dahinter ist es den Gruppenmitgliedern einen Mehrwert zu geben und dadurch das Interesse hoch zu halten (z.B durch Gratis Tipps, Tricks etc…).

Neben Paid Ads sollte man auch auf Gruppen setzen wenn man im Jahr 2019 und weiterer Zukunft erfolgreich mit Facebook werben möchte.

Instagram

Instagram ist mitunter das aktivste Medium wenn es um soziale Netzwerke geht. Die Plattform besitzt mittlerweile über 1 Mrd. Nutzer und die meisten davon sind täglich aktiv. Das macht Instagram besonders interessant und zum aktuellen Hot Spot wenn es um Social Media Trends geht. Die Plattform bietet einige Vorteile von denen man aktuell noch sehr gut profitieren kann.

Organisches Wachstum ist auf Instagram aktuell noch sehr gut möglich und mit der richtigen Technik sogar äußerst effektiv. Mit den richtigen Inhalten sowie etwas technischem Verständnis kann man ohne Werbebudget auf Instagram Reichweite gewinnen und wachsen. Die genaue Vorgehensweise würde definitiv den Rahmen des Artikels sprengen und haben wir auch schon in einem anderen Beitrag erläutert. Auch wenn das organisch Wachstum mehr Zeit in Anspruch nimmt sollte man es definitiv nutzen und zusätzlich zu Paid Ads verwenden.

Paid Ads werden auf Instagram auch über den Facebook Business Manager geregelt. Diese sind mehr oder weniger der kleine Bruder von Facebook Ads haben aber auch enormes Potential. Vor allem durch die verschiedenen Formate wie z.B Feed und Story Ads kann man auf unterschiedliche Art und Weise werben. Wobei man beachten muss, dass die Zielgruppe auf Instagram wesentlich konzentrierter ist.

Auch auf Instagram performen Video Ads im Schnitt besser als statische Fotos. Zudem sind diese wesentlich günstiger. Am günstigsten sind Instagram Story Ads. Der CPM liegt je nach Zielgruppe auch im deutschsprachigen Raum teilweise noch um 1€. Das ist unglaublich wenn man bedenkt mit wie wenig Budget man so viele Menschen erreichen kann.

Influencer Marketing ist das mitunter einer der effektivsten Methoden um innerhalb kürzester Zeit eine Brand aufzubauen. Wer das nötige Budget oder Verhandlungsgeschick mitbringt kann die Follower von Influencern auf Instagram nutzen und relativ schnell sehr viele Leute erreiche. Auch Influencer Marketing auf Instagram ist keine absolute Neuheit aber momentan unglaublich lukrativ. Deshalb unbedingt nutzen!

Instagram Influencer Marketing

Das Paradebeispiel schlechthin ist definitiv Daniel Wellington. Die schlichte Uhrenfirma aus Schweden war eines der ersten Unternehmen welches in großem Stil auf Influencer Marketing gesetzt hat. Das Ergebnis spricht für sich. Über 200 Millionen Euro Umsatz und Millionen von Follower auf den Instagram. In Kombination mit Paid Ads (primär Facebook und Instagram) konnte das Unternehmen seit Gründung nahezu exponentielles Wachstum hinlegen.

Anmerkung: Influencer Marketing eignet sich schon lange nicht mehr nur für Produkte sondern auch sehr wohl auch für Dienstleistungen unterschiedlichster Art eingesetzt werden. Vor allem Friseure, Zahnärzte, Fitness Studios usw. setzen mittlerweile schon auf Influencer und haben großen Erfolg damit.

YouTube

YouTube wird von vielen Unternehmen immer noch vernachlässigt wodurch die Plattform mitunter das höchste Potential birgt. Viele denken bei YouTuber immer noch an Katzenvideos oder andere seichte Inhalte. Die größte Videoplattform der Welt ist jedoch mittlerweile das Fernsehen 2.0 und vor allem jüngere Generationen sehen sich lieber YouTube Videos an anstatt vor dem Fernseher zu sitzen.

Dabei geht es aber auch schon lange nicht mehr nur um Unterhaltung sondern auch um Bildung, Wissenschaft und Technik. Somit können auch sehr hochwertige und seriöse Inhalte bestens über YouTube vermarktet. Die meisten Unternehmen sind sich dessen nicht bewusst und haben deshalb nicht mal einen YouTube Channel. Zum Glück gehören Sie nicht dazu (hoffentlich).

Denn YouTube ist unglaublich mächtig wenn es darum geht ein Unternehmen Online zu vermarkten. Die Plattform wird immer beliebter und Video Content wird immer wichtiger.

Organisches Wachstum – Durch gezieltes Content Marketing mittels hochwertigen bzw. wertvollen Inhalten lässt sich auf YouTube sehr gut organsiches Wachstum erzielen. Ein paar Brands haben das schon ausgesprochen gut in den letzten Monaten umgesetzt und gewinnen mittlerweile einen Großteil der Kunden durch YouTube Videos. Ohne Werbeausgaben. Hier ein Beispiel der SEO Software Firma Ahrefs welche durch fast tägliche hilfreiche Videos zum Thema SEO immer mehr Abonnenten und Kunden gewinnt.

YouTube Marketing

Die Nutzer schätzen dies so sehr, dass man häufig in den Kommentaren Dinge liest wie: „Früher war ich Nutzer von SEM Rush (Konkurrenz Software) doch durch die zahlreiche hilfreichen Videos und Tutorials auf YouTube welche kostenlos zur Verfügung stehen habe ich mich entschlossen zu Ahrefs zu wechseln. Euer Unternehmen bietet einfach viel mehr Mehrwert und kümmert sich um geht auf seine Nutzer ein.“

Dieses Statement spricht für sich. Auch wir haben zu Ahrefs gewechselt und das aus gutem Grund.

Twitch

Jetzt wird es spannend, denn diese Plattform wird bislang nur von einer Zielgruppe genutzt, den Gamern. Doch die Plattform wächst so rasant, dass sie nicht mehr aufzuhalten ist. Live Streaming in Kombination mit Social Media sind die Trends schlechthin und genau das kombiniert Twitch. Hier ein paar Zahlen um das Wachstum verständlicher zu machen.

Twitch Wachstum

Die besten Twitch Streamer verdienen in Kombination mit YouTuber schon monatlich sechsstellige Beträge und erreichen hundertausende User über die Plattform. Auch für Unternehmen aus dem Tech & Gaming Bereich kann Twitch (und auch andere Streaming Plattformen) interessant sein.

Personal Branding

Einer der größten Trends was Online Marketing im Allgemeinen betrifft ist definitiv Personal Branding. Der Aufbau einer Brand rund um die eigene Person ist mitunter einer der effektivsten Techniken um seine Reichweite zu steigern und Kunden zu gewinnen. Die Hintergründe sowie den strategischen Aufbau haben wir schon in einem separaten Artikel umfassend erläutert.

Zusammenfassend lässt sich jedoch sagen, das Personal Branding mitunter deshalb so gut funktioniert weil man die Vorteile eines Unternehmens und die einer Privatperson kombiniert. Unternehmen haben eine gewisse Autorität und strahlen Seriosität aus. Menschen sind hingegen viel nahbarer und vertrauenswürdiger. Durch Personal Branding baut man eine sehr enge Beziehung zu seinen Kunden auf und hat genießt gleichzeitig hohes Ansehen.

Durch die sozialen Netzwerke sowie Blogs & Podcasts lassen sich Personal Brands am besten aufbauen. Hierfür gibt es bereits einige bekannte Beispiele. Im Bereich Online Marketing sind Namen wie Tai Lopez, Gary Vaynerchuk and Grant Cardone mitunter die größten. Dan Lok ein weiterer kanadischer Unternehmer konnte in den Monaten ein unglaublich starkes Wachstum verzeichnen und wird auch bald zu den größten in dem Bereich gehören.

Durch gezieltes Verschmelzen von Privatperson und Unternehmer sowie der Nutzung gewisser digitalen Plattformen lassen sich Personal Brands sehr gut aufbauen.

Unternehmer aller Art aber insbesondere Dienstleister und Consulting Unternehmer sollten die Möglichkeiten die sich durch Personal Branding ergeben nutzen. Konkret wird hier eine Person (meistens der CEO oder Gründer) in den Vordergrund stellvertretend für das Unternehmen gestellt.

SEO Trends

Seo ist nicht tot! Viele meinen, dass durch Social Media und Content Plattformen wie YouTube sowie Podcasts das klassische Bloggen nicht mehr funktioniert. Das stimmt definitiv nicht. Die Tatsache, dass Sie diesen Artikel lesen ist der beste Beweis dafür. Aber es lässt sich auch in Zahlen belegen. Ein Großteil der Suchanfragen werden logischerweise noch immer über Google gestellt. Das wird sich auch in Zukunft nicht ändern.

Deshalb eignen sich Magazine und Blogs noch immer bestens wenn es um Content Marketing geht. Hier die wichtigsten SEO Trends im Überblick. Natürlich gibt es noch mehr und wir haben einen extra langen Artikel für SEO 2019 verfasst. Für all jene die sich besser auskennen und mehr Interesse haben.

Voice Search

Voice ist wie unten noch näher erläutert wird mitunter einer der wichtigsten Änderungen im Online Marketing. Auch SEO ist von Audio Inhalten betroffen. Zwar wirkt sich Voice Search, da des noch relativ ist, noch nicht so stark auf die Rankings aus aber wird immer wichtiger. Vor allem in Zukunft werden Inhalte die sich leichter über Voice Search finden lassen auch von Google gepusht. Logisch denn Google arbeitet im Interesse von User.

Klare Strukturen mithilfe von Absätzen und Unterüberschriften sind deshalb besonders wichtig um die Auffindbarkeit bei Voice Searches zu erhöhen. Dieser Faktor wird vor allem in den nächsten Jahren besonders entscheidend sein. All jene die schon jetzt darauf achten werden entsprechend in Zukunft profitieren.

Fotos, Videos & Grafiken

SEO lebt von Inhalten. Dieser sollten sich nicht wie früher nur auf textliche Inhalte beschränken. Visuelle Inhalte in Form von Fotos, Videos und Grafiken werden immer wichtiger und sind auch ein entscheidender Ranking Faktor. Der Grund dahinter ist auch hier wieder logisch. Google möchte die optimale User Experience. Lange Texte sind nicht angenehm. Grafiken und andere visuelle Inhalte lockern die Beiträge auf und erhöhen zudem die Verständnis für den User. Somit steigt die UX (User Experience).

Wichtig ist definitiv hier auf Qualität zu achten und nicht wahllos Bilder implementieren. Hingegen können gezielt genutzte Fotos, Grafiken Videos etc. das Ranking signifikant verbessern. Idealerweise kombinieren Sie Inhalte wie YouTube Videos und Podcasts und binden diese in den Artikel ein!

Mobile First

Dieser Trend ist offensichtlich und hat mittlerweile oberste Priorität. Google testet alle Seiten zu erst auf die mobile Darstellbarkeit. Somit muss das Design auf allen mobilen Geräten wie Smartphones und Tablets perfekt darstellbar und 100% Responsive sein. Das liegt daran, dass mittlerweile über 50% der Suchanfragen über mobile Geräte gestellt werden und die Zahlen tendenziell steigen. Dementsprechend hoch sind auch die Ansprüche von Google was die Darstellung auf Mobilgeräten betrifft.

Websites und Online Shops sollten Mobil wie Desktop problemlos angezeigt und dargestellt werden. Probleme in dieser Hinsicht wirken sich negativ auf das Ranking aus. Dieser Faktor wird immer wichtiger und spätestens JETZT sollten alle etwaigen Fehler behoben werden.

Podcasts

Audio is the future. Das hat Gary Vaynerchuk erst kürzlich gesagt als er über die Zukunft der digitalen Medien bzw. Nutzung digitaler Technologie gesprochen hat. Damit wird er wahrscheinlich Recht behalten denn die Nutzung vieler Geräte findet immer mehr über Sprachsteuerung statt. Die Trends gehen ganz klar in Richtung Voice.

Nicht umsonst erfreuen sich Podcasts immer größer werdender Beliebtheit. Das ist mitunter nur ein Medium welches ganz stark vom Voice Trend profitiert. Auch Sprachgesteuerte Apps wie Siri sowie Google Suchanfragen erfolgen immer häufiger über die Sprachsteuerung.

Podcast Trends

Podcasts werden meist im Zuge des Personal Brandings genutzt können aber genauso von Unternehmen als effektives Marketing Tool genutzt werden. Im Vordergrund steht im Endeffekt die Inhalte welche dem Zuhörer einen gewissen Mehrwert bringen sollten. Beispielsweise kann eine Supplements Firma einen „Health and Fitness Podcast“ führen und den Zuhörern wertvolle Inhalte zu gewissen Nahrungsmittel bzw. Trainingstechniken vermitteln. Das steigert die Brand Awareness, Authority, Trust und letztendlich darausfolgend auch die Verkäufe.

Podcasts sind mitunter einer der beliebtesten Formen des Content Marketing die is aktuell gibt. Sie eignen sich für nahezu jedes Unternehmen und können eine wichtige Rolle in der Content Marketing Strategie eines Unternehmens ausmachen.

Live Streams

Wir leben in einer unglaublich schnelllebigen. So schnelllebig, dass Content der nur wenige Tage alt ist nur mehr halb so relevant ist, zumindest meistens. Natürlich gibt es gewisse Evergreen Themen, welche auch wir in unserem Magazin behandeln, aber je aktueller der Content desto besser. Live Streams auf Plattformen wie Twitch aber auch die Live Funktion auf Facebook, Instagram, YouTube und Co. wird immer wichtiger.

live stream

Live Streams erzeugen zudem ein Gefühl der Nähe und sind wesentlich emotionaler als alte Inhalte. Der Grund dafür ist ganz einfach – es gibt keine Schnitte, Tricks oder Perfektion. Die Nähe und Authentizität ist nirgends höher als bei Live Streams. Diese müssen sollen auch nicht perfekt sein. Deshalb sind die ja auch Live Streams und keine vorgeschnittenen Shows.

Das ist mitunter ein Grund weshalb das herkömmliche Fernsehen bzw. Serien immer unbeliebter werden. Diese sind einfach zu sehr geskriptet und es fehlt ihnen jegliche Spontanität. Professionalität hat auch seine Grenzen und ist nicht immer zielführend. Deshalb mehr Live, mehr Emotionen und Spannung.

Content Marketing

Einer Großteil der oben genannten Punkte steht direkt oder indirekt im Zusammenhang mit Content Marketing. Dieser Aspekt wird auch immer wichtiger und der Satz „Content ist King“ gewinnt aber immer mehr an Bedeutung. Unternehmen und Brands leben von Inhalten, denn Inhalte erzeugen Präsenz, geben Informationen und unterhalten.

Content Marketing in digitaler Form wird deshalb einer der entscheidenden Faktoren sein. Unternehmen die sich ausschließlich auf Paid Ads verlassen und sich zu Schade sind in organische Inhalte zu investieren werden früher oder später überholt werden. Inhalte sind mitunter das Erfolgsgeheimnis von einer Vielzahl an StartUps die über Social Media, Blogs oder Podcasts groß geworden sind. Sie wissen wie wichtig hochwertiger Content ist und dass dieser die besten Ads outperformenen kann. Natürlich ist nicht eines besser als das andere. Vielmehr ist Kombination aus konvetionellen Paid Ads und organischem Content Marketing unglaublich mächtig.

Content Marketing

Natürlich ist Content Marketing extrem aufwendig und kann auch kurzfristig zu Enttäuschung führen. Aber langfristig wird sich hochqualitativer Content immer durchsetzen und gewinnen. Deshalb ist Durchhaltevermögen mitunter entscheidend wenn es um Content Marketing geht.

Messenger Marketing

Ein Punkt der natürlich nicht fehlen darf ist Messenger Marketing. Auch wenn E-Mail Marketing noch immer funktioniert sind die Open und Conversion Rates bei Messengern viel höher als vergleichsweise klassischen E-Mails. Deshalb lohnen sich Messenger OptIns bei Website aller Art schon nach kurzer Zeit.

Diese sollte aber so natürlich wie möglich und bestenfalls mit Gegenwert implementiert werden. Hier ein gutes Beispiel von Mobile Monkey:

Messenger Marketing Mobile Monkey

Sie nutzen den Support Chat gleichzeitig als E-Mail OptIn und konnten dadurch enormes Wachstum innerhalb weniger Wochen verzeichnen. Die Kontaktliste stieg dadurch signifikant an und kann diese später für Werbekampagnen nutzen.

WhatsApp

Noch besser ist WhatsApp Marketing. Denn die Open Rate bei WhatsApp Nachrichten liegt über 90% und das auch bei Nachrichten von Firmen. Wenn man also geschickt ist kann man den Kunden davon überzeugen seine Telefon Nummer freiwillig einzugeben. Anschließend bekommt er Informationen (Order Updates etc.) zug gesendet.

Später kann man auch hier wieder den Kontakt für sein eignen Marketing und die Bewerbung von Produkten oder Dienstleistungen nutzen.

Zusammenfassung

Online Marketing ist gefragter denn je und die Möglichkeiten sind nahezu grenzenlos. Das wichtigste ist aber immer zeitgemäß zu sein und Trends früh genau zu erkennen. Denn wer Trends fürh erkennt kann diese für sich nutzen bevor der Markt wieder überfüllt ist. Diesen Vorteil sollte man stets für sich nutzen ist aber insbesondere im Online Marketing von entscheidender Bedeutung.

Die Online Marketing Trends für das Jahr 2019 und auch noch die kommenden Jahre sind relativ eindeutig. Social Media Marketing sowohl Paid als auch Organic gehören mitunter zu den wichtigsten Aspekten die man kennen und umsetzen sollten. Facebook, Instagram und YouTuber liegen dabei absolut im Trend. Sofern man weiß wie man diese am besten nutzt.

Darüber hinaus spielt Voice noch eine große Rolle. Podcasts und andere Voice lastige Medien werden auch in den nächsten Jahren immer wichtiger und sind von großer Bedeutung. Deshalb ab hinters Mikrofon und den eignen Podcast starten.

Letztendlich wird die Zeit in der wir leben immer schnelllebiger und alter Content wird immer uninteressant weshalb Live Streams auf Twitch und anderen Plattformen absolut boomen. Vor allem im Gaming und Tech Bereich erfreuen sich Live Streams schon größter Beliebtheit. Aber egal welches Produkt oder Dienstleistung sie verkaufen, Live Updates werden immer wichtiger.

Für manche Unternehmen bzw. Unternehmer lohnt sich vor allem die Nutzung der genannten Tools nicht nur für das Unternehmen sondern auch den Aufbau einer Personal Branding. Personal Branding liegt absolut im Trend und es gibt schon die Case Studies in denen Personen Millionen schwere Unternehmen aus sich gemacht haben.

retargeting mit facebook, google & co

Retargeting mit Google, Facebook und Co – Der ultimative Guide

Einleitung

Retargeting ist einer der effektivsten Methoden des Online Marketings um mehr Umsätze zu erzielen. Vor allem durch die zahlreichen Tracking Methoden kann man mittlerweile jeden Schritt der potentiellen Kunden verfolgen und diese anschließend retargeten. Doch was genau ist Retargeting?

In diesem Artikel erfahren Sie alles was Sie zum Thema Retargeting wissen müssen. Zudem erklären wir Ihnen wie sie effektives Retargeting Facebook & Google betreiben um mehr Verkäufe zu erzielen.

Was ist Retargeting?

Retargeting ist nichts anderes als Kunden die bereits in Kontakt mit einer Brand waren wieder auf diese mittels Werbekampagnen aufmerksam zu machen. Dieser Kontakt findet muss nicht unbedingt direkt auf der Website dieser Brand sein sondern kann auch auf anderen Kanälen wie zum Beispiel Facebook, Instagram & YouTube stattfinden.

Bevor man Retargeting (Wiederbewerbung) betreibt muss man zuerst die Kunden tracken bzw. mittels Apps deren Verhalten aufzeichnen. Diese Daten werden mittels dieser Apps und Softwares gespeichert. Anschließend kann man diese Daten auswerten und eigne Zielgruppen erstellen. Man kann jeden Like, Kommentare, Video Aufruf und Websiten Besuch etc. speichern wenn man die entsprechende Software und das Einverständnis der Kunden hat.

Nachdem man dies Daten erfasst und Zielgruppen nach gewissen Kriterien erstellt hat kann diese mit neuen Werbeanzeigen retargeten. Dieser Prozess nennt sich Retargeting. Man zeigt potentiellen Kunden die bereits mit der Brand in Kontakt waren und deren Daten erfasst wurden erneut Werbeanzeigen (Retargeting).

Hier eine Simple Grafik die Retargeting vereinfacht anhand eines Website Besuches darstellt. Wie oben schon erwähnt muss der erste Kontakt mit der Brand aber nicht direkt die Website sein. Man kann auch auf anderen Plattformen Daten erfassen und diese zum Retargeting nutzen.

 

retargeting grafik

Vorteile von Retargeting

Retargeting ist im Vergleich zu anderen Kampagnen mit Abstand das effektivste Tool um Kunden zu gewinnen. Die Kampagnen zeichnen sich durch die höchsten Conversion Rates und AOV (Average Order Value). Daraus ergeben sich äußerst niedrige Kosten und der CPA bzw. CPP ist auch vergleichsweise viel niedriger.

Wer ernsthaftes und professionelles Marketing betreiben möchte kommt somit nicht am Retargeting vorbei. Es ist ein äußerst mächtiges Tool welches man unbedingt beherrschen sollte. Auch wenn es etwas technische sowie strategische Raffinesse erfordert sollte man sich die Zeit nehmen und sich mit der Thematik auseinandersetzen. Egal welches Produkt oder Dienstleistung man verkauft.

Warum funktioniert es so gut?

Doch warum funktioniert Retargeting und warum legen so viele Online Marketer wert darauf? Die Antwort liegt in der Werbepsychologie bzw. Grundpsychologie des Menschen. Hierfür müssen wir zum vollen Verständnis mit ein paar wenigen Sätzen weiter ausholen. Das folgende Prinzip ist von fundamentaler Bedeutung wenn es um den Verkauf von Produkten und Dienstleistungen geht.

Vertrauen bildet die Basis

Wenn man Produkte und Dienstleistungen unterschiedlichster Art verkaufen möchte gibt es einen wichtigen Grundaspekt den man immer beachten sollte und das ist Vertrauen. Erst wenn der Kunde dem Verkäufer und dem Produkt vertraut wird er kaufen. Das Produkt kann noch so brillant sein, wenn der Kunden nicht das nötige Vertrauen darin hat wird er nicht kaufen – egal was passiert. Deshalb ist es von Grundlegender Bedeutung Vertrauen aufzubauen bevor man etwas verkaufen möchte.

Doch wie baut man Vertrauen auf bzw. man das Vertrauen eines Menschen?

Aus psychologischer Sicht gibt es viele verschiedene Aspekte die dazu beitragen, dass ein Menschen Vertrauen empfindet.

Alle zu nennen würde den Rahmen des Artikels sprengen aber einer der wichtigsten ist: Zeit. Man gewinnt Vertrauen in dem Zeit mit einem Menschen verbringt. Aus evolutionärer Sicht wäre es fatal wenn wir alles und jedem beim ersten Aufeinandertreffen vertrauen würden. Deshalb ist es wichtig über einen längeren Zeitraum vertrauen aufzubauen.

Dazu kommt noch der Faktor Frequenz. Wenn man über einen längeren Zeitraum mit regelmäßiger Frequenz mit jemandem Zeit verbringt oder gewissen Situationen/Produkten/Dingen konfrontiert wird beginnt man automatisch Vertrauen aufzubauen. Das ist ein völlig natürlicher und vor allem unterbewusster Prozess des menschlichen Gehirns.

Ein Beispiel: Coca Cola ist eines der ungesündesten Getränke überhaupt. Es ist voll mit Zucker, Farb- & Aromastoffen sowie künstlichen Geschmacksverstärkern. Dennoch ist es ganz normal, dass man dieses Getränk im fast jedem Restaurant bekommt. Die Marke ist einfach so präsent gewesen und das über Jahrzehnte, dass sich niemand mehr Gedanken darüber macht bzw. das Getränk ernsthaft hinterfragt. Es herrscht ein gewisses Grundvertrauen in die Marke obwohl das Produkt absolut schlecht und ungesund ist. Das gleiche gilt unter anderem für Red Bull, Burger King usvm..

7 Touch Rule

Sie werden sich jetzt bestimmt fragen was das mit Retargeting zu tun. Aber genau das ist Retargeting. Konstant in Kontakt mit dem potentiellen Käufer sein und diesem das Produkt stetig auf neue Art und Weise schmackhaft zu machen. Somit bauen Sie unterbewusst Vertrauen auf und können den Kunden für sich gewinnen und genau das ist notwendig.

Erwarten Sie nicht, dass jemand das Produkt bzw. die Dienstleistung sofort kauft nur weil dieses bzw. diese ausgesprochen gut ist. Es Bedarf wie oben beschrieben Vetrauen. Vertrauen ist mitunter das Resultat aus stetigem / regelmäßigem Kontakt mit dem potentiellen Kunden über einen längeren Zeitraum.

Dazu gibt es sogar zahlreiche Statistiken auf die man sich stützen kann. Hierbei handelt es sich um konkrete Zahlen die man nach Auswertung dieser Statistiken erhält. Die magische Zahl um die es geht ist 7. Im Schnitt ist es notwendig mit einem Kunden mindestens 7 mal in Kontakt zu treten bevor dieser kauft. Das war mitunter der wichtigste Satz des ganzen Artikels und wird die Art und Weise Ihres Marketing komplett verändern Sie ihn noch nicht gehört haben. Ein Beispiel wie dieser Verlauf von 7 Touches stattfinden kann.

  1. Potentieller Kunde kommt aufgrund einer Google Suche auf die Website (z.B Zeitgeist Marketing)
  2. Potentieller Kunde bekommt Facebook Ad von Zeitgeist Marketing für Gratis E-Book (z.B TOP 10 SEO Tipps 2019)
  3. Potentieller bekommt E-Mail mit E-Book und weiteren Infos
  4. Potentieller Kunde sucht auf YouTube & Instagram nach weiteren Tipps der Brand
  5. Potentieller Kunde bekommt erneut E-Mail oder sogar Messenger Nachrichten relevanten Tricks & Tipps
  6. Potentieller Kunde erhält Facebook Ad für kostenlos Beratung und schließt diese ab
  7. Potentieller Kunde profitiert von den ganzen kostenlosen Informationen und entscheidet sich für den Kauf (z.B Komplette SEO Beratung)

Dies war nur ein Beispiel wie ein Kunde zu uns kommen könnte. Natürlich funktioniert für Produkte und Dienstleistungen aller Art unabhängig von der Branche. Zudem können sich die Medien unterscheiden (Facebook, Google, TV, Instagram, Newspaper Article uvm.) über die man mit den Kunden in Kontakt tritt. Online Medien sind jedoch wesentlich kosteneffizienter und genauer da man die Daten besser tracken kann.

Wer dieses Prinzip kennt wird sehr leicht verstehen können warum Retargeting so gut funktioniert. Es erlaubt nämlich das Prinzip „Law of 7 Touches“ vollkommen auszuschöpfen und zu nutzen. Danach geht die Reise (Customer Journey) natürlich immer weiter.

Retargeting mit Facebook

Facebook hat sich in den letzten Jahren zu einer der größten Werbeplattformen der Welt entwickelt. Die Werbeanzeigen sind auch die Haupteinnahmequelle von Facebook und finanzieren das Unternehmen. Da mittlerweile über 2 Mrd. Nutzer registriert deckt Facebook ein breites Spektrum an Menschen ab. Somit lohnt es sich definitiv Retargeting Kampagnen über Facebook laufen zu lassen. Hier die wichtigsten Schritte im Überblick die notwendig sind um Retargeting über Facebook laufen zu lassen.

Business Manager, Ad Account & Pixel

Um überhaupt starten zu können ist es notwendig einen Business Manager Account unter business.facebook.com anzulegen. Anschließend hat man die Möglichkeit verschieden Werbekonten zu erstellen. Für jedes zu bewerbende Geschäft (Website, Online Shop o.Ä) sollte man ein eigenes Werbekonto einrichten. Anschließend kann man den Pixel erstellen.

Der Facebook Pixel ist der wichtigste Punkt den durch ihn erfolgt die Datenerfassung. Wenn dieser nicht richtig funktioniert können wir die Daten nicht korrekt erfassen und das Retargeting ist nicht möglich. Der Pixel kann aber erst eingerichtet werden wenn man bereits einen Business Manager und ein entsprechendes Werbekonto besitzt.

Facebook Pixel

Die gesamte Datenerfassung erfolgt somit über den Pixel welcher in den Header der entsprechenden Website integriert werden muss. Bei WordPress gibt es eigene Plugins dafür wie den Facebook Pixel Caffeine. Sobald dieser installiert ist kann man beginnen Daten zu sammeln und entsprechende Zielgruppen aufzubauen.

Custom Audience Erstellen

Nachdem der Pixel genug Daten sammeln konnte (Mindestens 100 Visitors) kann man beginnen Custom Audiences zu erstellen. Das ist der zweite Schritt bevor den man tätigen muss bevor man die Retargeting Kampagnen startet. Diese findet man im jeweiligen Ad Account unter Assets > Audiences.

facebook custom audiences

Anschließend findet man seine Zielgruppen. Falls man noch keine hat ist es an der Zeit ein zu erstellen. Dafür müssen wir einfach auf den obersten Punkt „Custom Audience erstellen“ klicken.

create custom audience

Nun öffnet sich ein Feld mit mehreren Optionen. Nun können wir die auswählen die wir Retargeten wollen. Hierfür gibt es mehrere Möglichkeiten die alle einzelne Vor- & Nachteile bzw. gewisse Eigenschaften haben.

Webiste Traffic – Dieser Punkt sollte logisch sein. Wir können eigene Zielgruppe erstellen und diese nach gewissen Aktionen filtern. Beispielsweise alle User die bereits auf unserer Website waren innerhalb der letzten XY Anzahl an Tagen. Somit erfassen wir alle User die bereits auf unsere Website waren. Diese Audience können wir aber mit gewissen Actions einengen. Zum Beispiel Audience erstellen aus: User die schon auf Produkte in den Warenkorb gelegt haben. Somit erhalten wir User die bereits Produkte angesehen und in den Warenkorb gelegt haben. Die restlichen Möglichkeiten basieren auf dem selben Prinzip. Der Unterschied liegt daran, dass die Audience kleiner wird je mehr Filter wir in den Prozess einbinden. (Filter = Event z.B Add to Cart oder Initiate Checkout oder Purchase).

Engagement – Andererseits können wir auch Audiences basierend auf Engagement bilden. Das bedeutet konkret User die bereits mit uns auf Facebook oder Instagram interagiert haben. Das ist äußerst praktisch den somit können wir aus unseren organischen Beiträgen eine eigene Zielgruppe bilden.

Dazu zählen auch Video Views. Wir können beispielsweise auch eine Zielgruppe aus Usern erstellen die 25%, 50% oder 90% eines gewissen Videos angesehen haben. Das ist besonders interessant bei Werbevideos. Denn wenn ein User +90% des Werbevideos bereits gesehen hat ist die Wahrscheinlich hoch, dass er am Produkt interessiert ist.

Es gibt natürlich noch weitere Möglichkeiten aber in den meisten Fällen wird man Retargeting Audiences basierend auf Traffic und Engagement am meisten Erfolg haben. Außer man ist natürlich im App Bereich tätig. Dafür hat Facebook ein eigenes App Feature zu bieten.

Werbekampagne Erstellen

Nun geht es daran eine Werbekampagne zu erstellen. Denn die Audience wurde bereits erstellt und jetzt gilt es diese auch zu verwenden.

Der wichtigste Punkt ist gleich von Beginn weg fest zu legen. Welche Art von Kampagne möchte man schalten. Hier empfiehlt es sich in den meisten Fällen „Reach oder Reichweite“ zu wählen. Das liegt daran, dass liegt daran das wir so den geringsten CPM erzielen können. Wir erreichen somit alle User in der Audience zum geringsten Preis.

Campaign Objektive

Wenn wir Conversion optimierte Kampagnen wählen kann es sogar sein, dass Facebook die Anzeige oder sogar den Werbeaccount sperrt. Das kann sehr schnell passieren, deshalb gilt hier Vorsicht. Wie oben schon erwähnt eignen sich Reichweite meistens am besten.

Anschließend wählt man die entsprechende Custom Audience aus die man zuvor gewählt hat aus.

Facebook Custom Audience

Die restlichen Einstellungen bleiben „Blank“ außer man möchte die Einstellungen weiter eingrenzen und Mobile von Desktop trennen oder Männer von Frauen.

Extra Tipp: Retargeting funktioniert wesentlich besser auf Desktop da die meisten User die am PC sitzen mehr Zeit haben als am Handy. Somit steigt die Wahrscheinlichkeit für einen Kauf oder die gewünschte Conversion. Wenn man jedoch Instagram User miteinbinden möchte sollte man sicherstellen, dass man nur mobile Geräte die mit Wifi verbunden sind retargetet. Somit ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass sich diese zu Hause oder auf der Uni/Arbeit befinden und Zeit haben einen Kauf o.Ä zu tätigen.

Die Frequenz ist auch ein wichtiger Faktor den man beachten sollte. Diese kann locker 7 mal in 7 Tagen betragen. Somit stellt man sicher, dass die Anzeige im Schnitt einmal täglich an den entsprechenden Kunden ausgeliefert wird. Somit ist es unmöglich die Anzeige auf Dauer zu übersehen bzw. zu ignorieren.

Facebook Retargeting Frequenz

Das Budget hängt selbstverständlich von der Größe der Audience ab. Himmer nutzt es nichts wenn man 20€ / Tag wählt, der CPM bei 5 liegt und man nur 500 User im Retargeting hat. Dann erreicht man mit 2.50€ schon seit Tagesziel. Im diesem Fall wird Facebook einfach die Anzeige nicht mehr ausliefern da die täglichen Impressionen pro User sonst zu hoch wären.

Nun zum Ad Creative – Das Retargeting sollte natürlich so aufgebaut sein, dass die gesamte Anzeige für die entsprechende Audience Sinn ergibt. Das ist auch der Grund weshalb man verschiedene Audiences erstellt und diese auch von einander trennt. Hier ein paar Beispiel die dem besseren Verständnis dienen:

Eine Zielgruppe die bereits kurz vor dem Kauf war (Initiate Checkout) kann man sehr leicht mit kleinen Codes oder Angeboten wie „Free Shipping Today“ oder „We are almost out of Stock!“ abholen. Sie standen bereits kurz vor dem Kauf und es fehlt nicht mehr viel diese zu überzeugen. Somit reicht ein kleiner Anreiz bzw. ein kleines Zuckerl aus um sie zurück zum Kaufabschluss zu bringen.

Audiences die nur die Website besucht haben oder nur mit einem Beitrag interagiert haben sind wesentlich weiter vom Kauf entfernt. Somit sollte die Werbeanzeige anders aufgebaut werden. Im Idealfall muss man hier noch mehr Überzeugungsarbeit leisten. Wir könnten beispielsweise eine Werbenanzeige mit dem Titel „10 Gründe warum SEO Ihren Umsatz im Jahr 2019 vervielfachen könnte…“ schalten. Die Aufgabe ist den konnten noch etwas aufzuwärmen und noch mehr Überzeugunsarbeit zu leisten.

Wenn man bereits Käufer in der Audience hat könnte man wiederum auf neue Produkte oder potentielle Upsales im Discount aufmerksam machen. Wenn jemand bereits Produkt X gekauft hat kann man die Extention zu Produkt um -50% im Upsell anbieten. Das funktioniert besonders gut bei Produkten die erweiterbar oder kombinierbar sind. (z.B Traingshose + Trainingstasche oder Smartphone + Case).

Das Ad Creative sollte IMMER auf die Audience abgestimmt werden wenn man höchstmögliche CRs erzielen möchte.

Retargeting mit Google (Ads / Adwords)

Das selbe Prinzip lässt sich auch bei Google Adwords anwenden. Grundsätzlich benötigt man hier Google Analytics samt Tracking Code. Dieser muss genauso wie der Facebook Pixel korrekt in den Header der entsprechenden Website eingebaut werden. Als zweites benötigt man logischerweise Google Ads (früher Adwords).

Man kann anschließend genauso Custom Audiences erstellen und diese nach gewissen Filtern zuordnen. Hierzu muss man einfach den Audience Manager in Google Ads öffnen. Diesen findet man unter Einstellungen. (Werkzeugsymbol)

google ads audience manager

Unter dem Punkt „Remarketing“ lassen sich bereits die ersten Audiences erstellen basierend auf den Daten die bereits mit Google Analytics gesammelt wurden. Tracken kann man User die bereits auf der Website waren, sich Videos auf YouTube ansahen, Apps genutzt haben oder Käufe in irgendeiner Art und Weise getätigt haben. Aus diesen kann man anschließend eine Custom Audience bilden.

google ads remarketing audience

Das Prinzip ist auch hier wieder sehr simpel und verständlich. Mal wählt die gewünschte Zielgruppe aus und erstellt anhand von dessen eine Custom Audience. Auch hier lassen sich wieder zeitliche Filter etc. anwenden.

Anschließend kann man beim Erstellen einer neuen Kampagne wieder das Ziel festlegen. Auch hier empfehlen wir wieder Reach & Brand Awareness als Ziel zu wählen.

google ads brand awareness campaign

Anschließend kann man im Adset bzw. der Anzeigegruppe die zuvor erstellte Audience auswählen, genau wie bei Facebook. Zusätzlich können noch geografische oder demografische Einschränkungen vorgenommen werden.

Letztendlich sollte das Ad Creative auch wieder zur entsprechenden Audience passen und die entsprechende Message bzw. Aussage beinhalten die zu dieser passt. Im Retargeting steigt die Conversion Rate je genauer und differenzierter man arbeitet. Deshalb lohnt es sich verschiedene Kampagnen für verschiedene Zielgruppen zu bauen. Egal ob Facebook oder Google.

Retargeting Funnel

Das gesamte Retargeting sollte idealerweise wie ein Funnel aufgebaut werden. Je nachdem in welchem Abschnitt der Customer Journey der Kunde sich befindet sollte er wie oben schon erklärt entsprechend anders behandelt werden. Wenn man das als System betrachtet und strategisch betreibt spricht man von Funneling. Wenn man die Kunst des Funnelings beherrscht wird man enormen Erfolg im Online Marketing haben. Denn ein Funnel ist die effektivste Art einen Kunden zu „konvertieren“.

Kombination aus mehreren Plattformen

Man kann nicht nur die Zeilgruppen segmentieren und unterteilen sondern auch entsprechend die Plattform variieren mit der man das Retargeting betreibt. Beispielsweise könnte Kunden die man durch SEO auf die Seite bringt sehr leicht mittels Facebook Retargeting Ads wieder auf die Seite gebracht werden. Gleichzeitig könnte man diese dann im nächsten Schritt auch mit einer YouTube Video Ad wieder abholen.

Beispiele aus der Praxis

Einer der meister was Funneling und das nutzen verschiedener Kanäle betrifft ist Tai Lopez. Wenn man einmal auf seiner Seite war oder mit seinen Beiträgen auf Social Media interagiert hat entkommt man dem Funnel nicht mehr und wird durchs ganze Internet verfolgt. Das ist kein Scherz. Er ist nicht umsonst einer der besten Online Marketer der Welt.

Ein weiteres Beispiel ist Alex Becker. Ein Serial Entrepreneur der auch aus den USA kommt ist ein Meister im Bau von Funnels. Er versteht es potentielle Kunden auf unterschiedlichste Art und Weise zu sich zu holen und zum Kauf zu animieren.

Es lohnt sich deren Websiten anzusehen und sich im E-Mail Optin anzumelden. Dadurch befindet man sich direkt im Funnel und kann einiges lernen und auch kopieren. Denn wenn man sollte immer von den besten lernen und die neuesten Tricks anwenden. Wenn es bei Alex Becker oder Tai Lopez funktioniert ist die wahrscheinlich hoch, dass das System tausendfach gestestet wurde und mit Sicherheit funktioniert.

Extra Tipp: Neil Patel (Eine der besten SEOs und Funnel Experten)

 

Zusammenfassung

Retargeting ist ein unglaublich effektives Tool wenn es darum geht das Maximum aus seinem Marketing rauszuholen. Es ist einer der wichtigsten Prinzipien die man unbedingt kennen sollte. Erfahre Marketer wissen, dass das meiste Geld im Retargeting steckt und legen deshalb besonders viel Wert darauf.

Der Grund aus dem Retargeting so gut funktioniert sind verkaufspsychologische Prinzipien auf denen es basiert. Durch Retargeting baut man Vertrauen mit dem Kunden auf und das ist mitunter einer der wichtigsten Aspekte wenn es um das vermarkten von Produkten geht.

Der Kreativität sind dabei keine Grenzen gesetzt und man kann Retargeting auf unterschiedlichste Art und Weise betreiben. Es gibt so viele technische Möglichkeiten sowie Plattformen die man dafür nutzen kann und sollte. Man sollte jedoch darauf achten, dass diese Medien auch zur Zielgruppe passen um bestmögliche Ergebnisse erzielen zu können.

Am einfachsten und effektivsten sind grundsätzlich die Klassiker Facebook (inkl. Instagram) und Google (inkl. YouTube) da beide Plattformen schon sehr ausgereift sind und man sehr gutes Retargeting betreiben kann. Zudem decken beide gemeinsam einen Großteil der Menschheit ab und man kann findet nahezu alle Zielgruppen auf diesen Plattformen.

shadowban instagram

Instagram Shadowban – Vermeiden, Test und Lösung im Überblick

Einleitung

Seit mittlerweile gut zwei Jahren geht das Gerücht herum, dass Instagram heimlich Accounts Shadow Banned. Zahlreiche Blogger und Influencer wurden bereits betroffen und haben sich ausgiebig über die Praktiken des sozialen Netzwerkes beschwert. Doch was genau ist der Shadowban auf Instagram und wie weiß man ob man betroffen ist?

Wir klären auf und sagen Ihnen alles was Sie über den Shadowban auf Instagram wissen müssen, wie sie das Problem lösen und präventiv verhindern.

Was ist ein Shadowban auf Instagram?

Shadowban bedeutet konkret die Einschränkung der Reichweite auf Instagram ohne, dass man darüber informiert wird. Im Gegensatz zum klassischen Ban bei dem Instagram dem Account offensichtlicher weise sperrt wird beim Shadowban einfach die Reichweite eingeschränkt. Man kann den Instagram Account weiterhin ganz normal benutzen, jedoch erreichen die Postings oftmals viel weniger Leute.

Anfangs mag man sich wundern woran das liegt und zweifelt an der Qualität der Bilder. Doch oftmals sehen die Follower die Bilder gar nicht mehr und entsprechend niedrig ist auch die Engagement Rate. Vor allem Blogger und Influencer die meistens primär von Instagram leben haben durch mit dem Shadow Banning zu kämpfen. Deshalb gilt es so früh wie möglich das Problem zu erkennen und lösen.

Instagram bannt nicht wahllos Accounts sondern straft diese gezielte für deren Verhalten halt. Deshalb ist es umso wichtiger sich aktiv mit dem Thema zu beschäftigen und die Ursachen zu kennen. Anschließend erklären wir wie man einen Shadowban erst gar nicht bekommt.

Shadowban Test

Wie erkennt man am besten einen Shadow Ban?

Oftmals liegt die Vermutung nahe, dass wenn man weniger Likes als üblich bekommt ein Shadowban aktiv ist. Wenn man eine niedrigere oder sinkende Engagement Rate über mehrere Tage bzw. Wochen hinweg erkennen kann ist es äußerst wahrscheinlich, dass man von einem Shadowban betroffen ist. Business Account zeigen eindeutig die Reichweite der jeweiligen Beiträge. Sind die Zahlen über einen längeren Zeitraum vergleichsweise niedrig ist das ein eindeutiges Indiz (sofern der Content weiterhin entsprechend gut ist und man keine gröberen Änderung am Feed oder Verhalten vorgenommen hat).

Es gibt aber auch einige Tests mit denen man den Account überprüfen lassen kann. Der bekannteste ist aktuell von Triberr. Hierzu muss man einfach seinen Instagram Namen eingeben und innerhalb weniger Sekunden erhält man das Ergebnis.

Triberr - Shadow Ban Test

Dieses Tool ist äußerst zuverlässig und analysiert sogar einzelne Posting genau. Das Ganze ist zudem auch noch kostenlos. Wer also verdacht hat, dass der Account gebannt wurde oder gewisse Beiträge nicht angezeigt werden kann mit diesem Tool testen ob man mit der Vermutung recht hat oder nicht.

Shadowban Fix bzw. Lösung

Warten – Wenn man sich bereits sicher ist, dass ein Shadow Ban vorliegt gibt es nicht wirklich viel was man machen kann. Instagram arbeitet daran stetig die Bans zu aktualisieren und entsprechen auch wieder aufzuheben. Demzufolge sollte man dem ganzen etwas Zeit geben und warten ob es von selbst wieder besser wird.

Fehler Analysieren –  Sollte man aber aufgrund der Missachtung der Nutzerrichtlinien gebannt worden sollte man etwaige Praktiken die dazu geführt haben sofort wieder einstellen. Auf diese werden wir anschließend noch genauer eingehen. Immerhin sperrt Instagram Nutzer nicht ohne Grund bzw. schränkt deren Reichweite ein. Man sollte auf jeden Fall sein Verhalten analysieren und etwaige Verstoße ausfindig machen.

In der Regel kann es mehrere Tage bzw. Wochen dauern bis Instagram den Shadow Ban wieder von selbst aufhebt. Bis dahin gilt es zu warten und sein Nutzerverhalten zu überdenken.

Instagram kontaktieren – Natürlich kann man auch Instagram versuchen zu kontaktieren und sie darauf hinweisen, dass der Ban nicht gerechtfertigt war und um eine Aufhebung bitten. Einen versuch ist es Wert aber vor allem bei kleineren Accounts ist das oftmals zwecklos, da Instagram mit der Vielzahl an Anfragen überfordert ist.

instagrm shadow ban melden

Ursachen kennen und Vermeiden

Shadowbanning ist keine wahllose Spßaktion von Instagram sondern eine gezielte Maßnahme die getroffen wurde um auf die Nutzerrichtlinien hinzuweisen. Mittlerweile hat Instagram schon so viele Nutzer und darunter gibt es auch immer mehr schwarze Schafe. Diese versuchen durch nicht erlaubte Praktiken mehr Follower zu gewinnen und die Reichweite zu erhöhen.

Genau das versucht Instagram zu verhindern. Das soziale Netzwerk verweist weiterhin auf die Nutzerrichtlinien und geht hart gegen Verstöße vor. Im Grunde genommen ist das vollkommen verständlich, denn Instagram will die Qualität der Plattform wahren und Growth Hacker sowie unseriöse Online Marketer davon abhalten sich einen Vorteil zu verschaffen.

Hier die wichtigsten Dinge bzw. Praktiken im Überblick die Instagram bestraft und abmahnt:

Follower und Likes Laufen

Einer der bislang häufigsten und gleichzeitig dümmsten Praktiken ist das Kaufen von Follower und Likes. Es hat sich mittlerweile ein eigens Geschäftsmodell entwickelt auf das sich Firmen eigens darauf spezialisiert haben. Gegen Bezahlung erhält man Follower, Likes aber auch Kommentare und Video Views. Das lukrative Geschäft boomt und die Nachfrage ist hoch. Viele wissen nicht um die Risiken Bescheid und kaufen naiv ein. Dass das ziemlich dumm und absolut nicht nachhaltig ist wollen viele nicht wissen.

Darüber hinaus erkennt Instagram sofort woher das künstliche Engagement kommt. Als ob der Algorithmus nicht intelligent genug wäre um zu erkennen, wie es zu dem Anstieg an Likes etc. kommt. Entsprechend naiv ist es zu glauben, dass man damit langfristig Erfolg haben wird. Es ist immer nur eine Frage der Zeit bis Instagram dahinter kommt und kräftig abmahnt bzw. Shadow Banned.

Deshalb Finger weg von gekauftem Engagement und stattdessen lieber auf organischen Traffic vertrauen. Das ist wesentlich nachhaltiger und sieht auch wesentlich besser aus. Immerhin ist es etwas offensichtlich wenn man durch die Follower bzw. Likes geht und 90% davon kommen aus den Philippinen obwohl man einen deutschen Account hat.

Bot Aktivitäten

Ein weiteres Business Modell welches sich schon seit Jahren größter Beliebtheit erfreut sind Instagram Bots. Bot steht kurz für Roboter. Diese ermöglichen automatisierte Handlungen vorzunehmen um Aktivität vorzutäuschen. Wir alle haben nicht viel Zeit und schon gar nicht um auf Instagram Beiträge zu liken und kommentieren um auf uns Aufmerksam zu machen. Da kommen Bots gerade recht die uns das Leben erleichtern und automatisch mit anderen Nutzern interagieren um auf das eigene Profil aufmerksam zu machen.

Follow / Unfollow

Einer der häufigsten Praktiken ist der Follow/Unfollow Modus. Konkret folgt der Bot einer gewissen Anzahl an User die potentiell am eignen Account interessiert sein können und wartet für eine gewisse Zeit ab (1-3 Tage). Anschließend entfolgt (unfollow) er wieder allen Accounts. Das Ziel ist, dass die anderen Accounts uns zurück folgen und mit uns in Zukunft interagieren. Währenddessen entfolgt der Bot diesen Accounts automatisch wieder und sucht sich neue User. Das spielt geht wieder von vorne los.

Früher war das unglaublich effektiv und man konnte dadurch innerhalb kürzester Zeit viele Follower aufbauen. Doch Instagram hat diesen Trick längst durchschaut. Wer heute noch Follow/Unfollow im großen Stil betreibt wird schon bald mit einem Shadowban rechen müssen. Diese Praktik ist absolut OUT.

Likes & Kommentar

Gleichzeitig kann der Bot natürlich auch automatisierte Likes und Kommentare verteilen. Diese sind vergleichsweise weniger auffällig als das automatisierte folgen und entfolgen. Doch auch hier kommt Instagram mittlerweile immer besser zurecht und erkennt offensichtlich eingestellte automatisierte Softwares recht schnell. Das kann natürlich auch zu einem Shadow Ban führen.

TIPP: Gute Instagram Bots wie z.B Jarvee erlauben in den Einstellungen die Aktivität zu randomisieren. Somit wird ein echteres und organischeres Verhalten vorgetäuscht. Falls man wirklich automatisierte Likes & Kommentare auf verteilen möchte sollte man das beachten.

jarvee instagram bot

Automatisierte DMs

Mittlerweile gibt es auch Softwares die Versendung von Nachrichten bei gewissen Triggern automatisieren. Wenn jemand beispielsweise einer Seite folgt kann das den Trigger lösen und der Bot verschickt sofort eine Direktnachricht (z.B Hey, ich habe gerade gesehen, dass du du mir folgst. Tolles Profil…). Auch das verstößt gegen die Nutzerrichtlinien von Instagram und sollte weitgehend vermieden werden.

Außerdem sind solche Nachrichten meistens derart offensichtlich, dass der andere User diese Praktik sofort erkennt und davon abgeschreckt wird.

Spam Allgemein

Jegliche Art von Spam (Likes, Kommentare, Follows, Unfollows etc..) auch wenn man ohne Bot arbeitet ist strengstens untersagt. Das gilt nicht nur für Instagram sondern für so ziemlich jedes größere soziales Netzwerk. Alle sind darauf spezialisiert Spam zu erkennen und diesen strafen.

Deshalb sollte man sich immer so natürlich und organisch wie möglich verhalten.

Hashtags und Tags

Hashtags und Tags aller Art (Geotags, Personentags etc.) sind besonders wichtig um mehr Reichweite zu bekommen. Deshalb sollte man bei jedem Post Tags verwenden. Damit erhöht man die Chancen unter die Top Posts gewisser Hashtags und Geotags zu kommen. Zudem hilft es Instagram den Account einzuordnen und entsprechend in der Explore Page der richtigen potentiellen Zielgruppe zu zeigen. Das sollte aber jedem bereits klar sein.

Was viele jedoch nicht wissen ist, dass man es auch übertreiben kann und genau durch diese Praktiken von Instagram gebannt werden kann. Konkret geht es um den übermäßigen Gebrauch von Hashtags, Geotags und anderen Tags um die Reichweite so stark wie möglich zu pushen. Instagram hasst übertriebenes User Verhalten und versteht sofort, dass es sich auch hier wieder um eine Art von Spam handelt.

instagram tags shadow ban

Deshalb sollte man Hashtags und Tags aller Art nur gezielt und moderat verwenden. Hashtags in den Kommentaren zu verstecken kann (muss aber nicht) zu einem Shadow Ban führen. Es ist besser wenn man diese direkt in den Post integriert.

Zusammenfassung

Grundsätzlich sollte das Thema Shadow Banning ganz nüchtern und entspannt betrachtet werden. Jeder der mit Hilfe von organischen Mitteln arbeitet und Instagram so nutzt wie es in den Richtlinien steht sollte nichts zu befürchten haben.

Andererseits sollten User die gezielt auf Bots oder andere spamige Aktivitäten setzen sich hüten, denn sie spielen mit dem Feuer. Meistens ist es immer nur eine Frage der Zeit bis Instagram dahinter kommt und entsprechende Shadowbans verteilt.

Präventiv sollte man deshalb auf Bots etc. verzichten und Instagram auf natürliche Art und Weise sowie Gemäß den Nutzerbedingungen entsprechend bedienen. Dann wird man nie das Problem mit Bans oder Shadow Bans haben.

Ist man jedoch bereits betroffen sollte man sofort etwaige unerlaubte Praktiken einstellen und hoffen, dass Instagram den Shadowban wieder aufhebt. Sollte das nicht passieren kann man Instagram direkt anschreiben und nachfragen (obwohl das bei kleineren Accounts aufgrund der hohen Nachfrage meistens ignoriert wird). Im schlimmsten Fall muss man einen neuen Account eröffnen und aus seinen Fehlern lernen.

ppc marketing

PPC Marketing – Alles was du wissen musst!

Einleitung

PPC Marketing ist seit Jahren einer der bekanntesten Marketing Arten im Online Marketing und erfreut sich großer Beliebtheit. Hier ist alles was zum Thema PPC Marketing wissen müssen.

Was ist PPC Marketing? Definition

PPC steht für kurz für Pay Per Click. Übersetzt bedeutet das Bezahlung pro Klick. Dementsprechend bezahlt man bei PPC Marketing pro Klick. Die Klickpreise sind stark abhängig von Konkurrenz und Suchvolumen sowie der jeweiligen Plattform die man für PPC Kampagnen nutzt.

Konkret benutzt man PPC Marketing für das Bewerbung von gewissen Produkten oder Dienstleistungen. Meistens beziehen sich diese Werbenanzeigen auf gewisse Keywords und werden bei dementsprechend angezeigt.

Die Einsatzbereiche sowie die Plattformen die man für PPC Marketing nutzen kann sind sehr unterschiedlich. Anschließend ein kleiner Überblick über die Einsatzgebiete sowie praktische Beispiele.

Vorteile von PPC Marketing

PPC Marketing bietet viele Vorteile wenn man es gezielt nutzt und etwas Know How mitbringt. Hier die wichtigsten Punkte im Überblick.

Conversion Rate

In der Regel kann man mit PPC Kampagnen eine sehr hohe Conversion Rate erzielen.Vor allem bei Google Search Network Ads und Amazon machen PPC besonders viel Sinn bzw. kann man hohe CRs erzielen. Das liegt daran, dass die potentiellen Kunden ohnehin von sich aus mit gewissen Keywords nach Dienstleistungen bzw. Produkten suchen. Die Kaufintention ist hier schon gegeben.

Dementsprechend konvertieren Anzeigen die genau das liefern wonach der potentielle Kunde sucht ausgesprochen gut.

Kontrolle

Bei den meisten PPC Kampagnen hat man im Vergleich zu anderen Marketing Formen (z.B Influencer Marketing oder Facebook Awareness Kampagnen) wesentlich mehr Kontrolle. Man den maximalen Cost Per Click mittels BID festlegen und somit unnötig hohe Kosten im vorhin ein vermeiden. Zudem bezahlt man genau für das was man möchte, den Klick. Somit ist

Flexibilität

PPC Kampagnen bieten sehr hohe Flexibilität. Man kann sie an und abschalten wann man möchte. Vor allem bei Google lassen sich sehr einfach gewisse Tageszeiten festlegen an denen die Anzeigen geschaltet werden sollen. Somit ist man äußerst Flexibel was Budget und die Schaltung der Kampagnen betrifft.

Plattformen für PPC Marketing

Es gibt viele Plattformen die sich für PPC Marketing eignen und deshalb ist das Einsatzgebiet auch ausgesprochen vielfältig. PPC Marketing sollte deshalb immer differenziert betrachtet werden, da es neben den großen offensichtlichen Plattformen auch sehr spezielle und spezifische wie z.B LinkedIn gibt. Dazu später jedoch mehr. Hier die wichtigsten und bekanntesten Plattformen für PPC Marketing im Überblick.

Google

Die wohl bekannteste Plattform für PPC Ads ist definitiv Google. Der Internetriese hat seit Jahren den höchsten Marktanteil und das wird sich in Zukunft auch kaum ändern. Das Einsatzgebiet bzw. die Möglichkeiten mit Google allein sind schon so vielfältig, dass es ein Expertengebiet für sich ist. Hier ein paar interessante Fakten um zu verdeutlichen wie wichtig bzw. mächtig Google ist:

  • Google erhält über 71% aller Suchanfragen im Internet
  • Google besitzt das größte Display Advertising Network
  • Google Display Campaigns erreichen über 80% der Internet Benutzer

Es ist steht außer Frage, dass Google mitunter die mächtigste Plattform ist wenn es um Online Werbung vor allem im Bezug auf PPC geht. Hier die drei Hauptbereiche in denen sich Google PPC Ads aufteilen.

Search Network Ads

Der Klassiker sind Search Network Ads. Diese Ads kennen die meisten bereits und sind schlichtweg die Anzeigen die man bekommt wenn man nach einem Produkt bzw. einer Dienstleistung auf Google sucht. Diese Form von Werbung ist der Klassiker von PPC Marketing. Ein Kunde sucht nach etwas und erhält direkt zu dem entsprechenden Keyword passen Werbeanzeigen die dann pro Klick bezahlt werden. Hier ein Beispiel für das Keyword „Proteinpulver“.

Google Search Network Ads

Die ersten Ergebnisse welche mit Bilder dargestellt werden sind Google Shopping Ads. Sie zeigen die Produkte direkt und der Kunde sieht schon was ihn erwartet. Anschließend folgen die Standard Anzeigen in den Suchergebnissen. Allen voran Foodspring, einer der bekanntesten und am schnellsten wachsenden Marken im Bereich Sportnahrung.

Das Prinzip ist denkbar simpel aber effektiv. Jemand sucht nach einem Produkt und kommt direkt zum Produkt oder Hersteller solcher Produkte.

Display Ads

In Kombination zu den klassischen Search Network Ads werden oftmals Display Ads eingesetzt. Auch sie werden pro Klick abgerechnet und eignen sich besonders gut wenn es um Retargeting Kampagnen aller Art geht. Meistens erhält man solche Anzeigen wenn man bereits auf der Hauptseite war. Einige Minuten oder Stunden später bekommt man dann diese Anzeigen auf anderen Websiten zu sehen. Diese müssen ein gar nichts mit der Hauptseite zu tun haben, sie sind lediglich Display Ads Partner und erlauben Google Werbung auf deren Seite zu schalten.

Google Display Ads

In diesem Beispiel haben wir notino.at besucht um ein Parfum zu kaufen. Da wir unsicher waren und nicht kauften verließen wir die Seite. Einige Minuten später wollten wir uns über die neuesten  DSLR Kamera Modelle auf Chip informieren. Zack! schon bekommen wir ersten Retargeting Display Ads von Notino. In diesem Fall waren diese besonders gut ausgearbeitet weil es genau die Düfte waren die wir uns zuvor angesehen haben.

Sie können das gerne selbst ausprobieren und beobachten. Nahezu alle großen Online Shops setzen auf derartige Retargeting Kampagnen. Bezahlt wir auch hier erst wenn wir darauf klicken. Zusätzlich verdient Chip natürlich auch daran, da sie auf Google Partner sind die Werbefläche zur Verfügung stellen.

YouTube Ads

Auch wenn es viele noch immer nicht wissen YouTube ist ein Tochterunternehmen von Google. Alle Werbeanzeigen die man auf YouTube bekommt werden im Google Ads Backend erstellt. Auch diese sind wieder PPC Kampagnen und es wird nach Kick abgerechnet.

Hier gibt es auch wieder unzählige Variationen angefangen von gesponserten Videos vor anderen Videos über Pop Ups in anderenVideos bis hin zu Anzeigen die man in der YouTube Suche angezeigt bekommt. Alle Möglichkeiten vorzustellen würde den Rahmen des Artikels sprengen aber hier ein Beispiel für eine klassische Pre Video Ad.

YouTube Video Ad

Wix ist ein Anbieter für ein Website Baukasten System und steht in starker Konkurrenz mit dem größten Anbieter nämlich WordPress. Sobald man nach WordPress Tutorials gesucht hat bekam man direkt Ads von Wix welche auf die Vorteile von deren System hingewiesen haben. Mittlerweile wurde die Kampagne wieder deaktiviert aber die meisten können Wix bereits aufgrund deren penetrantem Marketing auftreten auf YouTube. Das interessant daran ist, dass man die ersten 4 Sekunden der Werbenanzeige nicht skippen kann und man diese ansehen muss. Gleichzeitig zahlt Wix erst nachdem ein Klick generiert wurde. Sehr schlau um die Brand Awareness mit wenig Budget zu stärken.

Amazon

Amazon ist die #1 Plattform wenn es um das Verkaufen von Produkten geht und bietet ein sehr einfaches aber effektives PPC Tool an. Das ist insofern interessant, da mittlerweile 4-5x mehr Produktsuchanfragen über Amazon gestellt werden als Google. Oben hatten wir bereits das Beispiel mit den Protein Pulvern auf Google. Jedoch ist das Suchvolumen auf Amazon sogar noch höher. Somit hat man die Möglichkeit noch mehr Kunden über Amazon zu bekommen als bei Google.

Was ist nun besser?

Tja das muss man individuell testen und hängt auch stark vom Produkt ab. Manchmal ist der CPC (Cost per Click) bei Google günstiger und dann wieder bei Amazon. Natürlich sollte man die Rechnung auch andere Faktoren wie die CR (Conversion Rate) miteinbeziehen. In den meisten Fällen ist diese bei Produkten auf Amazon höher, da Amazon bereits ein vertrautes und sicheres Unternehmen ist.

Deshalb gilt wieder der selbe Grundsatz wie in allen anderen Bereich Online Marketing Praktiken: TESTEN, TESTEN und nochmals TESTEN!

Die Umsetzung ist der Kampagne ist denkbar einfach man erstellt einfach eine Kampagne, wählt das Budget pro Tag und pro Klick, wählt gewisse Keywords aus und die entsprechenden Produkte die angezeigt werden sollen. Voilà man hat eine PPC Kampagne auf Amazon erstellt.

Pinterest

Pinterest ist eine weitere Plattform die sich sehr gut für PPC Marketing eignet. Man kann gewisse Pins sponsoren und deren Reichweite gezielt erhöhen. Man sollte sich seiner Zielgruppe definitiv bewusst sein denn Pinterest ist im Vergleich zu Google und Amazon sehr „nischig“. Das bedeutet, dass die Zielgruppe vergleichsweise eingeschränkt ist. Auf Pinterest befinden sich hauptsächlich Frauen

LinkedIn

LinkedIn PPC Anzeigen eignen sich ideal um Jobangebot auszuschreiben. Diese Plattform ist vor allem für Headhunter und Recruiter besonders interessant. Hier lassen sich gewissse Berufsgruppe herausfiltern und als Zeilgruppe für gewisse Ads festlegen. Die Kosten pro Click sind entsprechend hoch aber dafür kann man sehr gezielte Anzeigen schalten.

Beispiele

Um das Ganze noch verständlicher zu machen hier ein paar Beispiel die PPC Marketing praktisch veranschaulichen. PPC Marketing ist besonders vielfältig und kann für Produkte und Dienstleistungen aller Art eingesetzt werden. Hier ein paar klassische Beispiele im Überblick:

Malerbetrieb

Ein klassischer Dienstleister welcher sein Geschäft mittels PPC Marketing vermarkten könnte wäre ein Malerbetrieb. Durch gezielte PPC Kampagnen auf Google kann man direkt Kunden auf die Seite bringen. Vor allem lokale oder regionale PPC Kampagnen machen hierbei viel Sinn. Zum Beispiel können folgende Keywords eingesetzt werden „Maler Wien“ oder „Malerbetrieb Wien“.

PPC Google AdsDie Suchanfrage bzw. Suchintention ist ganz klar, ein Malerbetrieb wird in Wien gesucht. In diesem Fall macht es Sinn mittels PPC auf Google zu arbeiten, da solche Keywords ein hohes Suchvolumen haben und die Intention dahinter ganz eindeutig ist. Suchanfragen die geschäftlicher Natur sind bzw. hinter denen eine Kaufintention steht eignen sich bestens für PPC Kampagnen auf Google.

Sportnahrung

Ein weiteres sehr gutes Beispiel für PPC Kampagnen wäre Sportnahrung wie z.B Proteinpulver. Auch hier gibt es einige Keywords mit hohem Suchvolumen und klarer Kaufintention. Diese lassen sich vor allem auf zwei Plattformen sehr gut bewerben.

Amazon – Die größte Produktsuchmaschine der Welt ist die erste Wahl für PPC Marketing für Konsum Produkte wie Sportnahrung (konkret Proteinpulver). Neueste Studien konnten wie oben schon beschrieben zeigen, dass potentielle Käufer zuerst auf Amazon suchen wenn sie konkrete Produkte suchen. Der Ablauf ist hier vergleichsweise recht simpel. Man erstellt eine Kampagne (z.B Kampagne Proteinpulver) wählt gewisse Keywords aus (wie z.B „Proteinpulver“, „Whey Proteinpulver“ etc) und wählt die entsprechenden Produkte aus. Das Ergebnis sieht dann beispielsweise so aus.

PPC Marketing Amazon

Die ersten beide Beiträge sind gesponsert und erscheinen wenn man auf Amazon „Proteinpulver“ eingibt. Für unerfahrene Kunden ist das nicht ersichtlich aber wenn man genauer hinsieht erkennt man doch die kleine Schrift „gesponsert“. So könnte eine klassische PPC Kampagne auf Amazon aussehen.

Zusammenfassung

PPC Marketing ist ein unglaublich effektives Tool mit einer Vielzahl an Einsatzmöglichkeiten um Produkte und Dienstleistungen aller Art zu bewerben. Es gibt die unterschiedlichsten Praktiken und Plattformen um effektives PPC Marketing betreiben zu können. Wichtig ist dabei, dass man immer seine Zielgruppe kennt und entsprechend die richtigen Plattformen auswählt. Zudem sollte man soviel testen wie nur möglich.