instagram bots

Instagram Bot: Die TOP 3 Bots [Like & Follower] + Erfahrung

Einleitung

Instagram Bots sind in den letzten Jahren immer beliebter geworden und galten bislang als effektivste Methode um Instagram Accounts schnell wachsen zu lassen. Die Idee dahinter ist relativ simpel. Durch die gesteigerte Aktivität (Like, Follow, Unfollow, etc…) welche durch den Bot ausgeführt wird erhält man im Gegenzug auch wieder viel Engagement zurück.

Hier sind die besten Instagram Bots im Überblick sowie unsere Erfahrungen die wir in den letzten Jahren damit gemacht haben.

Für die Nerds unter den lesen gibt es natürlich auch die Möglichkeit den Bot selbst zu programmieren und quasi einen Instagram Bot for Free zu erstellen. Aber das Bedarf viel Know How und birgt auch Risiken.

Jarvee

Der mit Abstand beste Instagram im Moment ist definitiv Jarvee. Es ist nämlich viel mehr als eine Automatisierter Software zum Liken, Kommentieren und Folgen. Mit Jarvee kann man die Aktivitäten von mehrere Social Media Accounts wie YouTuber, Twitter, LinkedIn und Facebook  automatisieren und Postings planen. Somit hat man eine All In One Lösung.

Jarvee ist nur deshalb so praktisch weil man mehrere Accounts steuern kann sondern weil die Funktionalität grenzenlos erscheint. Allein was Instagram betrifft kann man so viele Filter aktivieren und Parameter kontrollieren, dass man extrem gezielt arbeiten. Hier ein Überblick auf das Dashboard um sehen zu können wie unglaublich viele grundsätzliche Einstellungsmöglichkeiten man hat.

Jarvee Instagram Bot

Man kann auch randomisierte Schlafzeiten sowie Pausezeiten einlegen, sodass die Aktivität des Bots menschlicher und organischer erscheint. Das sorgt dafür, dass Instagram nicht so schnell feststellen kann dass es sich um einen Bot handelt. Das dient der Sicherheit und schützt bis zu einem gewissen Grad vor einem möglichen Ban.

Auch was das Targeting betrifft gibt es viele Option sodass man genau einstellen kann wo Jarvee genau aktiv werden kann. Man kann auch wählen, dass Jarvee regelmäßig mit den bereits bestehenden eigenen Followern interagiert um diese auch weiterhin zu halten.

jarvee-logo

Zudem bietet Jarvee auch die Möglichkeiten Stories anzusehen und anschließend zu liken. Auch das wirkt vergleichsweise unglaublich echt.

Konkret angeboten wird die Automatisierung von:

  • Likes
  • Comments
  • Follow/Unfollow
  • DMs
  • View Story

Somit sind alle Funktionen die ein guter Instagram Bot braucht dabei. Für uns ist es aktuell ohne Zweifel der beste Instagram den es aktuell am Markt gibt. Es gibt keinen der sowohl im Bezug auf die Funktionalität als auch Preis/Leistung nur ansatzweise an das Jarvee ran kommt.

Instazood

Instazood ist die günstige Variante und mit nur $9.90 / Monat ein absolutes Schnäppchen. Die Software ist allerdings sehr einfach und die Einstellmöglichkeiten im Vergleich zu Jarvee begrenzt. Dennoch schafft es Instazood auf Platz 2 weil es die wichtigsten Funktionen erfüllt. Man kann genauso Likes, Comments, Follow/Unfollow und DMs automatisieren und auch grundelegende Dinge im Bezug auf das Targeting festlegen.

instazood instagram botAngesichts des wirklich geringen Preises lohnt sich Instazood vor allem für Einsteiger die noch nie Erfahrungen mit derartigen Softwares hatten und es erst malm ausprobieren möchte. Das finanzielle Risiko hält sich wirklich in Grenzen und im Vergleich zu Jarvee ist das Dashboard viel einfach und übersichtlicher was für Neulinge von Vorteil sein kann.

Wer jedoch eine hohe Funktionalität mit vielen Einstellmöglichkeiten wünscht sollte dann aber doch zu Jarvee wechseln, da es deutlich professioneller  und fortgeschrittener ist.

Gramista

An 3. Stelle ist Gramista. Grundsätzlich ist an dem Bot nichts auszusetzen. Die Funktionalität ist gegeben, die Bedienung ist auch hier unglaublich einfach, die Ergebnisse konstant aber der Preis ist ordentlich happig. Man zahlt für eine Laufzeit schon 7 Tagen schon $10, hoch gerechnet sind das satte $40 / Monat.

 

Gramista

 

Erst wenn man das Paket für 90 Tage nimmt zahlt man $90 und kommt somit auf 1$ / Tag. Aber das ist immer noch teuer und man ist dann für 3 Monate gebunden bzw. muss schon im Vorhinein zahlen.

Somit sollte man sich Vorhinein schon gut überlegen ob einem das wirklich wert ist. Zum Einstieg ist dieser Bot deshalb nur bedingt zu empfehlen. Es gibt jedoch die Möglichkeit für 3 Tage um $5 zu testen. Somit kann man für wenig Geld schon mal reinschnuppern.

Instagress

Instagress war der erste und bislang einer der besten Instagram Bots am Markt. Die größten Erfolge konnten wir schon vor 2-3 Jahren mit Instagress erzielen und deshalb wird dieser Bot uns immer in Erinnerung bleiben. Er zeichnet sich durch eine unglaublich einfache Bedienung aus welche sich auf die wichtigsten Funktionen beschränkte. Das UI war sehr benutzerfreundlich und man fand sich intuitiv sehr schnell zu Recht.

Instagress Instagram Bot

Der Grund aus dem wir es nur mehr bedingt empfehlen können ist, dass Instagress keine neuen Kunden mehr annimmt und viele alte Accounts ausgezahlt und anschließend geschlossen worden sind. Deshalb ist Instagress nicht mehr für alle User zugänglich und kann nur mehr von wenigen genutzt werden. Auch unser Account wurde deaktiviert und letztendlich ausbezahlt. Schade, denn es war ein sehr günstiges und effektives Tool und wir hatten wirklich unglaubliche Erfolge damit.

Instagram Bot Erfahrungen

Wir sind ehrlich – Instagram Bots sind nicht mehr das was sie mal waren. Früher war Instagram Bots wirklich der ultimative Growth Hack durch den man schnell Reichweite und Traffic aufbauen konnte. Auch wir konnten ein paar Accounts auf über 20K Follower mit 5% Engagement Rate durch Instagram Bots aufbauen. Früher war das ein regelrechtes Kinderspiel.

Doch die Zeiten haben sich geändert bzw. Instagram ist einfach schlauer geworden. Denn das soziale Netzwerk hat mittlerweile über 1 Mrd. Nutzer und geht entsprechend gegen unseriöses Verhalten vor. Bots oder Automatisierungstool verstoßen nämlich gegen die Nutzerrichtlinien von Instagram und sind nicht erlaubt. Die Entwickler von Instagram sind mittlerweile immer besser darin geworden die KI von Instagram so zu trainieren, dass sie immer besser Bots erkennen und Accounts entsprechend abmahnen kann.

Das hat zur Folge, dass man Bots nicht mehr so aggressiv nutzen kann wie früher. Die Aktivität darf nicht so stark sein und man sollte in paar Einstellungen vornehmen und Instagram austricksen. Darunter gehört unter anderem die Randomisierung der Aktivität, aber dazu gleich mehr.

Instagram Bots im Jahr 2019

Man kann dennoch Erfolg mit Instagram Bots im Jahr 2019 haben, jedoch sollte man ein paar Dinge beachten. Um Instagram KI auszuweichen und immer unter dem Radar zu bleiben gibt es ein paar Tricks.

Die richtigen Einstellungen wählen – Wenn man sich für die Verwendung eines Bots entscheidet sollte man auf jeden Fall die richtigen Einstellungen wählen. Konkret sollte man die Aktivität nicht zu hoch schalten. Maximal mittelmäßig oder noch besser niedrig. Darüber hinaus sollte man die Aktivität unbedingt randomisieren. Das bedeutet, dass der Bot im Laufe des Tages phasenweise aktiver wird und anschließend wieder inaktiv wird. Das soll das natürliche Verhalten eines echten Nutzers nachahmen. Somit wirkt es wesentlich organischer, spontaner und letztendlich auch menschlicher. Die KI erkennt somit kaum den Unterschied zwischen Bot und Mensch.

Einen Zweitaccount erstellen – Das mag sich vielleicht etwas paradox anhören ist aber in Wahrheit unglaublich effektiv. Die Vorgehensweise lautet wie folgt. Man erstellt einen zweiten Instagram Account, benennt in sehr ähnlich nach dem primären Account, lädt neun Bilder hoch (damit der Grid voll ist) und verlinkt den primären Account in der BIO sowie auf ALLEN 9 Fotos. Anschließend aktiviert man den Bot.

Nun werden durch die Botaktivität immer mehr Nutzer auf den Account aufmerksam. Sobald diese auf den Account gehen sehen sie aber sofort (in der Bio), dass es nur ein sekundärer Account ist. Auch auf den Fotos wird in der Beschreibung sofort auf den primären Account verlinkt. Somit gelangen die meisten Nutzer ohnehin aus Neugierde auf den primären Account. Genial oder?

Das beste daran ist, dass man gleichzeitig 0 Risiko ausgesetzt wird. Denn der primäre Account bleibt ja weiterhin ohne Botaktivität. Lediglich der sekundäre Account ist dem Risiko eines Bans seitens Instagram ausgesetzt. Das ist aber kein Problem denn man kann theoretisch innerhalb von 5 Minuten einen weiteren sekundären Account aufbauen. Theoretisch könnte man das sogar mit mehreren Accounts machen um noch schneller zu wachsen. Growth Hacking Approved.

Was kommt in der Zukunft?

Genauso wie es bei Google SEO wird es auch auf Instagram für Growth Hacker und Black Hat Marketer immer schwieriger durch Tricks wie Bots bzw. Automatisierungssoftwares schneller zu wachsen. Wir gehen davon aus, dass auch Instagram weiterhin verstärkt gegen Bots vorgehen wird und es uns Marketern immer schwieriger machen.

Aus diesem Grund empfehlen wir solche Taktiken zu nutzen solange diese noch funktionieren. Was die Zukunft wirklich bringt wird sich jedoch weisen, denn vielleicht gibt es bis dahin auch wieder bessere Softwares.

Instagram Bot Programmieren – Github & Python

Natürlich ist es auch möglich einen Instagram Bot selbst zu programmieren. Dafür benötigt man jedoch Kenntnisse im Bereich programmieren und sollte idealerweise die Sprache Python beherrschen. Auf Github gibt es zahlreiche Anleitungen wie man einen Instagram Bot selbst programmiert. Am besten man sieht sich ein paar Tutorials an bevor man selbst loslegt.

Man sollte sich jedoch bewusst sein, dass es gegen die Nutzerbedingungen von Instagram verstößt und man somit einem gewissen Risiko ausgesetzt wird. Somit besteht auch hier wieder das Risiko für einen Bann. Das Risiko muss aber letztendlich jeder selbst abschätzen und besteht auch bei gekauften Herstellern die Bots gegen monatliche Bezahlung anbieten.

Zusammenfassung

Instagram Bots können unglaublich effektiv sein wenn es darum seine Reichweite zu erhöhen bergen aber auch ein gewisses Risiko. Grundsätzlich verstoßen diese nämlich gegen die Nutzerbedingungen von Instagram. Das kann schlimmsten Fall in einem gebannten Account enden. Vor allem Social Media Marketing Agenturen sollten sich dessen bewusst sein.

Um dem zu entgehen und unter dem Radar zu von Instagram zu bleiben sollten man richtig vorgehen. Einerseits kann und sollte man die Aktivität des Bots randomisieren. Das bedeutet, dass der Bot nicht immer in selben Abständen aktiv wird sondern natürliches Verhalten nachahmt und die Aktivität wie bei einem echten User täglichen Schwankungen unterliegt. Zudem sollte die Geschwindigkeit modert eingestellt werden.

Idealerweise benutzt man einen zweiten Account. Dieser Account hat den primären Account in der Bio verlinkt und nur 9 Bilder hochgeladen die jeweils wieder auf den primären Account verlinken. Somit kann die Aktivität auch hoch eingestellt werden, man bekommt viel Traffic und der primäre Account bleibt verschont.

Der aktuell beste Instagram Bot ist definitiv Jarvee. Jarvee ist nicht nur der beste Instagram Bot sondern auch eines der besten Social Media Marketing Tools überhaupt. Für wenige Euros im Monat bekommt man ein komplettes Automatisierungstool für Instagram, Facebook, YouTube und Co..

Influencer Finden und anschreiben

Influencer Anschreiben [inkl. Vorlage & Muster] + Beispiel

Einleitung

Influencer Marketing erfreut sich immer größer werdender Beliebtheit. Entsprechend hoch ist die Nachfrage nach guten Influencern. Diese werden wiederum endlosen Nachrichten bombardiert und kommen gar nicht nach mit der Beantwortung. Mittlerweile haben sich eigene Agenturen daraus entwickelt die die Kommunikation zwischen Influencer und Unternehmen anbieten.

Doch macht das überhaupt Sinn bzw. wie funktioniert das Anschreiben von Influencern am besten. Wir geben Einblick, in den Prozess und erklären wie man besten Influencer für Kooperationen anschreibt. Denn es gibt einige Dinge die man beachten muss.

Anhand eines praktischen Beispiels mit Screenshot sowie darauf folgendem Muster bzw. Vorlage wird die richtige Vorgehensweise verdeutlicht.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

Wenn man Influencer Marketing betreiben möchte und bereits die richtigen Influencer gefunden hat gilt es diese anzuschreiben. Dabei sollte man einige Dinge beachten, denn der erste Eindruck zählt. Wenn man mit der ersten Nachricht bereits einen schlechten Eindruck macht verliert man potentielle Kooperationspartner und die Chance auf eine erfolgreiche Kampagne.

Genauso wie bei Dates, Geschäftsterminen oder generell beim ersten Kennenlernen einer wichtigen Person zählt der erste Eindruck. Online ist das Ganze noch 10x wichtiger, da die Person gegenüber nichtmal reagieren bzw. zurückschreiben muss. Das ist mitunter auch das Hauptproblem das viele mit Influencer Marketing haben, sie bekommen nicht mal eine erste Antwort.

Influencer sind Menschen

Der wichtigsten Punkt den man beim Influencer Marketing beachten muss ist, dass es Menschen sind und keine Maschinen. Im Gegensatz zu Werbeplattformen wie Facebook Ads oder Google Ads ist bei Influencer Marketing soziale und zwischenmenschliche Kompetenz gefragt.

Darüber hinaus haben Influencer immer einen Ruf zu verlieren und sind entsprechend vorsichtig wenn es um die Auswahl der Zusammenarbeit geht. Das sollte man nicht nur respektieren sondern auch ganz klar beachten wenn man beginnt Kontakt aufzunehmen. Höflich, respektvoll und verständlich sollte der Umgang sein – auch wenn es nur eine Instagram Direkt Nachricht ist.

Individuell & Persönlich Anschreiben

Entsprechend sollte man auch Nachrichten individualisieren und personalisieren. Vorgefertigte Nachrichten a la Copy & Paste sind meist Zeitverschwendung und konvertieren wesentlich schlechter. Logischerweise denn jeder macht das.

Am besten man ist so individuell wie möglich und geht auch wirklich auf gewisse Punkte ein die nur auf den Influencer zutreffen. Das macht das ganze Gespräch persönlicher und wirkt letztendlich auch echter.

Beidseitig Denken

Bei einer erfolgreichen Kooperation sollten immer beide Seite gewinnen. Genau das sollte man auch beachten wenn man den entsprechenden Influencer anschreibt. Das sollte eigentlich offensichtlich sein aber viele Unternehmen denken nur an sich und den eignen Profit. Jedoch ist es besonders wichtig, vor allem langfristig gesehen, im Interesse vom Influencer zusammen zu arbeiten.

Beidseitig denken

Das sollte auch entsprechend kommuniziert werden. Einer der wichtigsten Punkte für Influencer ist neben der direktenVergütung auch die langfristigen Möglichkeiten die sich dadurch ergeben. Beispielsweise Einflussnahme auf die Produktentwicklung oder Umsatzbeteiligung auf gewisse Produkte etc.

Langfristig Denken

Kurzfristige Shoutouts sind meist nicht sonderlich lukrativ. Langfristige Zusammenarbeiten sind nicht nur für den Influencer angenehmer sondern auch für Unternehmer lukrativer. Aus Sicht eines Influencers macht es viel mehr Sinn mit wenigen Brands langfristig zusammen zu arbeiten als ständig das neue Webgesicht für neue Unternehmen zu sein das schadet der Integrität.

Deshalb sollte man auch klar eine langfristige Zusammenarbeit in Erwägung ziehen bzw. auch entsprechend kommunizieren. Somit zeigt man ehrliches Interesse und baut eine Bindung auf.

Quotenspiel und Geld

Unterm Strich bleibt es aber auch ein Quotenspiel und man wird nicht immer Erfolg haben. Auch beim Influencer Marketing ist Geduld ein wichtiger Faktor und man sollte so viele Influencer wie möglich anschreiben. Manchmal stimmt die Chemie weg von Beginn weg und manchmal bekommt man nichtmal eine Antwort.

Um das herauszufinden ist es schlussendlich auch wichtig viele Nachrichten zu schreiben und auch Zeit in die Kontaktaufnahme zu investieren.

Influencer Anschreiben Beispiel

Hier ein Beispiel welches zeigt wie wir Influencer für unsere Uhren Kampagne gewonnen haben. Die Kontaktaufnahme war von Anfang an sehr persönlich und individuell. Ziel war es Brin Amber Lee, ein bekanntes Model aus Amerika für unsere Brand zu gewinnen. Nicht nur für kurzfristige Promotions sondern auch für eine langfristige Zusammenarbeit. Die ersten Nachrichten erscheinen schon fast freundschaftlich und kaum Business orientiert, doch genau das funktioniert besonders gut.

 

influencer anschreiben beispiel

 

Zuerst hatten wir mehrere Nachrichten ausgetauscht die überhaupt gar nichts mit dem Produkt zu tun hatten. Dadurch haben wir vertrauen gewonnen und auch auf authentische Art und Weise Interesse gezeigt. Egoismus ist fehl am Platz. im Gespräch geht es immer um den Gegenüber auch wenn man schlussendlich selbst etwas verkaufen möchte.

 

 

Brin hat sich sichtlich gefreut und auch nach Ankunft der Uhr mehrmals bei uns bedankt. Anschließend ging das verhandeln für den Preis sehr schnell und wir die Zusammenarbeit fühlte sich sofort authentisch und ungezwungen an. Das anschließende Ergebnis kann sich sehen lassen, denn auch der Post war dementsprechend gut aufbereitet.

Influencer Anschreiben Muster Vorlage

Auch wenn uns viele nach einem Muster fragen gibt es so etwas nicht. Es gibt lediglich ein paar Punkte die man beachten sollte. Daraus ergibt sich ein Prozess welche man in gewisse Schritte gliedern kann. Hier eine vereinfachte Darstellung auf die man ein Gespräch basieren kann.

  1. Small Talk (Wie bist du zum Thema XY gekommen?, Was hat dich dazu bewegt?, Was hast du noch vor?)
  2. Herantasten (Bist du grundsätzlich offen für Zusammenarbeiten?, Wenn ja was sind deine Voraussetzungen bzw. Motivation?)
  3. Konkrete Fragen stellen (Was sagst du zu unseren Produkte? Würdest du gerne unsere Produkte testen? Was gefällt dir und was nicht?)
  4. Testpaket anbieten und Produkte zusenden
  5. Bei positiver Antwort – Wir würden uns freuen wenn wir Zusammenarbeit könnten.
  6. Vorteile erwähnen (Was hälst du von einer langfristigen Zusammenarbeit? Du bekommst XY bezahlt, vergütet oder eine Beteiligung etc..)
  7. Vertrag aufsetzen und loslegen

Der wichtigste Teil ist definitiv der Anfang und der Aufbau des Verrauens. Wenn man anschließend auf natürliche Art und Weise nach einer ehrlichen Meinung bzw. Interesse zu den eignen Produkten fragt hat man schon die Basis geschaffen. Bei positivem Feedback kann man anschließend die ersten Produkte zum testen raus senden und anschließend (natürlich nur wenn das Feedback wieder positiv ist) ein konkretes Angebot unterbreiten.

Geheimtipp: Gratis Produkt – Keine Promotion

Geben Sie dem Influencer ein Produkt seiner Wahl und verpflichten Sie diesen zu gar nichts. Keine Promotion. Kein Geldbetrag. Nichtmal eine Erwähnung. Wie bitte?

Ja Sie haben richtig gelesen beschenken Sie große Influencer einfach mit dem deutlichen Hinweis: „Such dir ein Produkt deiner Wahl aus und wenn es dir gefällt kannst du es gerne behalten. Wir würden uns über ein ehrliches Feedback freuen, da du ja Experte auf diesem Gebiet bist bzw. die seit Jahren damit beschäftigst. Natürlich musst du nichts posten oder uns erwähnen. Sehe es als unverbindliches Geschenk und kleines Dankeschön von uns an dich :)“.

Das mag absolut unlogisch klingen denn als Unternehmen verdient man keinen Cent an solchen Gratis Geschenk. Doch gleichzeitig gewinnt man etwas viel wichtigeres, nämlich Vertrauen. Vertrauen ist die Schlüsselfaktor den viele vernachlässigen wenn es um Kooperationen und den Verkauf von Produkten aller Art geht. Je mehr Vertrauen Kooperationspartner und Kunden in das Unternehmen haben desto besser funktioniert das Marketing.

Gleichzeitig nimmt man den Druck der auf viele Influencer ausgeübt wird und lässt den monetären Aspekt erstmal außen vor. Wenn das Produkt jedoch gut angekommen ist und das Feedback durchwegs positiv war kann man ja das Angebot auf eine gemeinsame Zusammenarbeit bzw. bezahlte Kooperation machen. Meistens ist dann die Response Rate wesentlich höher und die Kooperation ist viel organischer Zustande gekommen, da zuerst Vertrauen aufgebaut wurde und erst später auf die monetären Aspekte eingegangen wurde.

Was tun wenn der Influencer nicht zurück schreibt?

Angesichts der oben genannten Aspekte gibt es viele Gründe weshalb ein Influencer nicht zurück schreibt. Doch was sollte man tun wenn man den Influencer wirklich nicht zurück schreibt und man diesen trotzdem für das Unternehmen bzw. die Brand gewinnen möchte. Hier die wichtigsten Punkte im Überblick um einen Influencer auf sich aufmerksam zu machen.

Nachrichten Analysieren

Wenn man bereits Nachrichten gesendet hat gibt es zwei Möglichkeiten warum der Influencer nicht zurück geschrieben hat.

  1. Die Nachricht war richtig schlecht. In diesem Fall sollten Sie ehrlich mit sich sein und dies akzeptieren. Influencer bekommen 100 Nachrichten am Tag und wenn Sie eine von vielen generischen Copy & Paste Nachrichten gesendet haben verdienen Sie keine Antwort. Die Nachfrage ist einfach so hoch, dass Sie sich mehr Mühe geben müssen und alle oben genannten Punkte erfüllen sollten bevor Sie die Nachricht absenden.
  2. Die Nachricht wurde übersehen oder landete im Spam. In diesem Fall kann man den Influencer einfach nochmals anschreiben und höflich darauf hinweisen, dass man sich über eine Antwort freuen würde und nachfragen ob die alte Nachricht nicht im Spam gelandet ist. Auch das ist häufig der Fall und auch wenn Ihre erste Nachricht schlecht ist und ignoriert wurde kann man das wieder mit einer erneuten persönlichen Nachricht wieder gut machen.

Diversifiziert Anschreiben

Wichtig ist es auch mehrere Kanäle zu nutzen. Nicht immer bekommt man sofort eine Antwort über einen Kanal. Deshalb sollte man alle Möglichkeiten in Betracht ziehen und sich auch Schritt für Schritt vornehmen. Wenn der Influencer YouTube, Facebook, Instagram und eine Website hat gibt es somit 4 Kanäle die man zur Kontaktaufnahme nutzen kann.

Man sollte natürlich nicht alle Kanäle gleichzeitig nutzen, da das etwas Spamy rüber kommt. Aber Schritt für Schritt kann man, sofern man noch keine Nachricht bekommen hat zum nächsten Kanal wechseln. Wichtig ist dabei auch, dass es pro Kanal wieder mehrere Möglichkeiten gibt. Neben den Direktnachrichten oder E-Mail kann man auch Beiträge kommentieren und liken. Zudem kann man den Influencer auch auf eigenen Beiträgen markieren um auf sich aufmerksam zu machen.

Deshalb nicht sofort aufgeben sondern wirklich alle Kanäle zur Kontaktaufnahme nutzen.

Ziel: Klare Zu- oder Absage!

Diese genannten Schritte sollte man solange wiederholen bis man eine klare Zu- oder Absage erhalten hat. Denn solang man keine Antwort bekommt besteht noch immer die Möglichkeit, dass die Nachricht nicht gelesen wurde. Vor allem bei größeren Influencern besteht die Möglichkeit, dass dieser die Nachricht einfach nicht bekommen oder übersehen hat.

Deshalb solange hartnäckig bleiben bis man eine klare ZU – oder ABSAGE bekommen hat. Genauso wie beim Bewerbungsprozess sollte man ein gewisses Maß an Ehrgeiz und Durchhaltevermögen an den Tag legen um das gewünschte Ziel zu erreichen.

 

Automatisieren oder Individualisieren?

Jetzt stellen sich viele die Frage ob man den Prozess irgendwann auch automatisieren kann. Immerhin ist es extrem aufwendig jeden Influencer auf individuelle Art und Weise anzuschreiben und Schritt für Schritt Vertrauen aufzubauen. Möglicherweise aber wir empfehlen es nicht.

Kontaktieren

Wenn man wirklich daran interessiert ist die bestmöglichen Ergebnisse zu bekommen sollte man definitiv die Zeit und Mühe investieren die gesamte Kontaktaufnahme individuell anzugehen. Das ist zwar kurzfristig etwas mühsam aber letztendlich ist die Open und Response Rate wesentlich. Wenn es dann zu einer Kampagne kommt ist diese meist qualitativ wesentlich hochwertiger, authentischer und organsicher. Somit lohnt es sich unterm Strich doch anfangs etwas mehr zeit in persönliche und individualisierte Nachrichten zu investieren.

Wer absolut keine Zeit hat und den Prozess professionell outsourcen möchte kann ja Agenturen damit beauftragen. Das kostet zwar etwas kann aber bei höherem Budget Sinn machen.

Zusammenfassung

Influencer Marketing wird in Zukunft immer schwieriger ist aber dennoch einer der lukrativsten Methoden des Social Media Marketing. Deshalb sollten Sie lernen wie man Influencer Marketing am besten betreibt und das beginnt mit dem richtigen Anschreiben bzw. Kontaktaufnahme.

Dieser Prozess entscheidet nicht nur über Zu- oder Absage sondern kann auch die Preise massiv beeinflussen. Genauso können Sie sich über andere konkurrierende Unternehmen hinwegsetzen wenn Sie die richtige Herangehensweise wählen.

Der wichtigste Punkt hierbei ist Menschlichkeit. Influencer sind Menschen und keine automatisierte Werbeplattformen wie Google Ads oder Facebook Ads. Deshalb sollte man entsprechend auch menschlich an diese herantreten. Automatisierte Copy & Paste Nachrichten sind ein absolutes NO GO. Hinwegen sollte man wert auf individualisierte und personifizierte Nachrichten legen. Das wirkt wesentlich organischer und die Response Rate ist viel höher.

Darüber hinaus sollte man auch immer an den Influencer und dessen Interesse denken. Egoismus ist fehl am Platz. Erfolgreiche Kampagnen beruhen immer auf Gegenseitigkeit und das Angebot das dem Influencer gemacht wird sollte auch langfristig für beide Seiten lukrativ und interessant sein. Möglicherweise macht es auch Sinn zu erst etwas gratis anzubieten um Vertrauen aufzubauen.

Podcast Monetarisieren - geld verdienen

Podcast Monetarisieren – Geld verdienen mit Podcasts

Einleitung

Podcasts sind das neue YouTube für all jene denen es nur dem Inhalt geht. Sprachinhalte sowie Sprachsteuerung liegen absolut im Trend und in den letzten Jahren ist ein regelrechter Hype um Podcasts entstanden. Viele YouTuber, Blogger oder Influencer von anderen Plattformen sind auf Podcasts umgestiegen bzw. haben den Fokus darauf gelegt.

Das nicht ohne Grunde, denn die Downloadzahlen steigen Jahr für Jahr und es ist kein Ende in Sicht. Podcasts werden auch in Zukunft immer interessanter und relevanter werden. Das liegt grundsätzlich daran, dass Voice bzw. Sprachsteuerung im Zuge der Digitalisierung immer wichtiger wird. Es ist mitunter einer der einfachsten Steuerungsformen und vereinfacht vieles. Genau das schätzen auch die Hörer von Podcasts, sie sind einfach und man kann sie immer und überall konsumieren.

Deshalb steigt für viele selbst das Interesse einen Podcast zu starten. Doch wie monetarisiert man am besten einen Podcast? Bzw. wie verdient man mit Podcasts eigentlich Geld? Alle Fragen zur Monetarisierung von Podcasts beantworten wir in diesem Artikel.

Podcast Geld verdienen – Die Basis

Um überhaupt ans Geld verdienen denken zu können sollte man sich ein paar Dingen bewusst sein. Diese grundsätzlichen Aspekte sind unabhängig von der Plattform und gelten deshalb auch für YouTube, Blogs, Instagram oder andere Medien die man Monetarisieren möchte bzw. mit denen man Geld verdienen möchte.

Niches Make The Riches

Zuerst sollte man sich im klaren sein, dass die richtige Nische die Grundvoraussetzung für erfolgreiche Monetarisierung ist. Genauso wie bei YouTube der CPM stark vom Inhalt bzw. grundsätzlichen Nische anhängt ist das natürlich auch bei Podcasts der Fall. Seriöse bzw. hochwertige Inhalte lassen sich in der Regel (meistens aber nicht immer) wesentlich besser monetarisieren als spaßige oder triviale Themen.

Mit der Nische ändert sich nämlich auch die Art der Zuschauer bzw. die Zielgruppe. Ein Podcast zum Thema Immobilieninvestment wird ganz andere Zuhörer finden als vergleichsweise ein Podcast der eher auf Unterhaltung und Comedy aus ist. Das eine ist nicht besser als das andere und es gibt auch sehr erfolgreiche Comedy YouTuber, Podcaster etc. aber entsprechend schwieriger ist die Monetarisierung. Doch woran liegt das?

Wenn die Zielgruppe bzw. Follower an Themen wie Immobilien oder anderen größeren Investments interessiert ist kann man davon ausgehen, dass die Zielgruppe etwas älter ist und auch mehr finanzielle Mittel zur Verfügung hat. Comedy Inhalte werden im Schnitt eher von einer jüngeren Zielgruppe konsumiert. Diese besitzt bis zu einem gewissen Grad noch nicht mal eine Kreditkarte, geht meistens noch zur Schule oder Universität. Entsprechend niedrig ist die potentielle Kaufkraft.

Bevor man sich also die Frage stellt wieviel man Podcast verdienen kann bzw. wie man diese am besten Monetarisieren kann sollte man seine Zielgruppe sehr gut kennen und entsprechend überliegen inwieweit man den Podcast monetarisieren kann bzw. ob das dieser überhaupt lukrativ sein kann.

Beispiel aus der Praxis

Sie haben einen Podcast über Immobilien und bereits 5.000 aktive Follower die sich wöchentlich den Podcast runter laden und anhören. Sie sind absoluter Experte und bieten einen umfangreichen Online Video Kurs inklusive Coaching zum Thema Immobilien Investment und Vermögensaufbau mit Immobilien. Dieser Kurs kostet einmalig 990€ um vermittelt das gesamte Wissen was nötig ist um ein Vermögen mit Immobilen aufzubauen.

Wenn Sie dieses Angebot ankündigen und anschließend nur 0.5% der Zuhörer einen Kauf tätigen haben Sie knapp 25.000€ damit verdient. Für „nur“ 5000 Zuhörer ist das enorm lukrativ und lohnenswert.

Auf der anderen Seite wird ein Comedy Podcast der sich über die aktuellen Geschehnisse der Welt und Politik lustig macht nicht mal ansatzweise so gut monetarisieren lassen. Auch wenn die Zielgruppe wesentlich breiter und größer ist und theoretisch fast jeder sich für Unterhaltung interessieren gibt es kein Produkt welches man um einen ähnlichen Preis bzw. Wert anbieten kann. Meist kommt es bei YouTubern zum Verkauf von Merchandise oder anderen Produkten im niedrigeren Preisniveau.

Die richtige Nische bzw. Zielgruppe

Die Zielgruppe richtet sich natürlich immer auf die Inhalte. Mit wertvollen Inhalten die auch von tiefgründigere Bedeutung für andere Menschen haben sind lässt sich unterm Strich mehr Geld verdienen. Hier die drei Beispiele an Nischen die sich am besten monetarsisieren lassen:

Geld & Finanzen

Alles rund um das Thema Geld bzw. Finanzen war und wird immer einer der wichtigsten Punkte für den Menschen sein. Es gehört zu unseren Grundbedürfnissen und ist jeden Tag für uns von höchster Relevanz. Entsprechend hoch ist auch das Interesse bzw. die Kaufbereitschaft wenn es um das Thema Vermögensaufbau bzw. Geldvermehrung geht.

Gesundheit & Fitness

Ein weiterer grundlegender Punkt wenn es um unser Leben geht ist die Gesundheit sowie Fitness. Gesundheit ist ein Grundbedürfnis eines jeden Menschen und entsprechend hoch ist auch hier wieder die Relevanz. Menschen geben Unmengen an Geld für Ihre Gesundheit aus. Nicht umsonst ist die weltweite Pharmaindustrie Milliarden schwer.

Dating, Sex & Liebe

Ein weiteres Grundbedürfnis des Menschen ist die Liebe bzw. Dating und Sex. Menschen sind aus evolutionärer Sicht viel lieber im Rudel bzw. in Gesellschaft. Eines der ältesten Gewerbe ist nicht durch Zufall die Prostitution. Menschen sind auf Liebe und Zuneigung angewiesen und der Sexualtrieb ist sehr stark in uns verankert. Entsprechend bietet diese Nische auch viel Potential wenn es um das Thema Geld verdienen geht.

Werte schaffen und bieten

Deshalb sollte man sich als Ziel setzen Werte zu schaffen. Je höher der Wert ist den man schafft desto besser lässt sich auch der Podcast direkt oder indirekt monetarisieren. Wertvolle und hochqualitative Inhalte bilden die Basis.

Auch dieses Prinzip ist wieder universal anwendbar und gilt für Content Marketing jeglicher Art. Egal ob YouTube, Blog/Magazin, Instagram oder Podcast. Die Werte bzw. Vermittlung von wertvollen Inhalten sollte stets im Vordergrund stehen. Denn nur so erzielt man Experten Status bzw. Einfluss. Wer es schafft konstant über einen längeren Zeitraum hochwertige und hilfreiche Inhalte zu publizieren wird als Influencer bzw. Experte wahrgenommen. Damit steigt zudem auch das Vertrauen in die Person. Diese Aspekte bilden die Basis für erfolgreiche Monetarisierung.

Abonnenten, Engagement & Aktivität

Natürlich lohnt es sich erst ab einer gewissen Anzahl an Follower den Podcast versuchen zu monetarisieren. Es nützt nichts bzw. ist teilweise sogar kontraproduktiv wenn man schon in den ersten Folgen versucht Produkte zu verkaufen oder Werbungen anderer Unternehmen zu schalten. Das schreckt viele ab und kann sich anfangs sehr negativ auswirken.

Zuerst Vertrauen und Status aufbauen und dann verkaufen – Das ist eine Regel aus dem Marketing bzw. Verkauf.

Follower Aufbauen

Deshalb sollte man sich erst gedulden und so unangenehm das vielleicht sein mag erstmal einige Woche bzw. Monate den Fokus zu 100% auf den Mehrwert für den Kunden legen. Das Geld verdienen sollte man anfangs erstmal komplett außen vor lassen. Es geht primär nur darum sich eine Basis an treuen Followern aufzubauen und das Vertrauen zu gewinnen.

Engagement Erhöhen

Nachdem man eine gewisse Basis an Followern aufgebaut hat sollte man versuchen das Engagement so hoch wie möglich zu bringen. Konkret bedeutet dass die Follower so gut wie möglich in den Podcast einzubinden. Das stärkt Vertrauen und baut eine Bindung auf. Das ist wie oben schon beschrieben essentiell für den späteren Verkaufen.

Einer der einfachsten Techniken hierbei sind FAQ Formate in denen man auf die Fragen der Follower eingeht. Ein weitere Möglichkeit besteht in Live Interviews oder Coaching von Followern. Sodass man diese quasi direkt in den Podcast holt und auch einbindet. Wenige machen das, kann aber unglaublich hilfreich sein. Tai Lopez, Gary Vaynerchuk und andere Influencer aus Amerika setzen ständig auf diese Methoden um das Engagement so hoch wie möglich zu halten – mit Erfolg.

engagement rate

Direkte Einnahmen

Als erstes sehen uns die direkten Möglichkeiten an um mit Podcast Geld verdienen zu können. Direkt bedeutet, dass wir direkt mit der Podcast folgen Geld verdienen und auch pro Folge bezahlt werden. Hier werden keine indirekten Methoden mit einbezogen, sondern ausschließlich das was direkt durch den Podcast umgesetzt wird. Hier die wichtigsten direkten Monetarisierungsmöglichkeiten für Podcast im Überblick.

Sponsor

Genauso wie Profisportler können auch Podcaster von anderen Unternehmen gesponsert werden. Sponsoren finanzieren bzw. ermöglichen den Podcast und vergüten meist pro Episode. Diese Sponsorings werden meist am Anfang, manchmal in der Mitte und zum Schluss erwähnt. Die Erwähnung sowie Empfehlung der Firma bzw. des Unternehmens erfolgt meist sehr direkt (z.B „Bevor wir loslegen nochmal ein großes Dankeschön an die Firma XY welche diesen Podcast finanziell unterschützt und dessen Produkt wir selbst schon seit Jahren konsumiere…).

Sponsoren sollten natürlich so gewählt werden, dass man im Idealfall die Produkte bzw. Services bereits selbst konsumiert und oder dahinter steht bzw. stehen kann. Das macht das Ganze Sponsoring viel angenehmer für die Zuhörer und wirkt auch wesentlich organischer. Sponsoren die irrelevant für die Zuhörer sind machen nur wenig Sinn und können dem Podcast schaden.

Wie finde ich Sponsoren?

Man sollte erst warten bis man eine gewisse Größe hat bevor man raus geht und versucht Sponsoren für sich gewinnen. Für Unternehmen macht es keinen Sinn einen Podcast finanziell zu unterstützen wenn dieser nur 50 aktive Follower hat. Interessante Summen beginnen meist erst ab 1000 Aufwärts. Genauso wie Sportler zu erst Erfolge verzeichnen müssen bevor diese für Sponsorings in Frage kommen.

In erster Instanz kann man sofern man sich sicher ist, dass der Podcast groß und relevant genug ist auf andere Unternehmen zugehen und diesen ein Angebot machen. Das sollte man aber erst tun wenn man sich wie zuvor schon erwähnt sicher ist, dass man die entsprechende Zielgruppe hat (sowohl quantitativ als auch qualitativ).

Ab einer gewissen Größe wird man aber von Unternehmen auf Sponsorings direkt angesprochen. Das passiert meist wenn man einen gewissen Influencer oder Experten Status in einer gewissen Branche erreicht hat von selbst.

Product Placement

Konkreter wird es mit Product Pacements oder zu Deutsch Produktplatzierungen. Diese beziehen sich meist auf die Produkte von anderen Unternehmen oder auf die der Hauptsponsoren. Sogenannte Produktplatzierung werden von den Unternehmen direkt pro Folge, Art und Häufigkeit der Erwähnung bezahlt. Produktplatzierung sind auf allen Sozialen Medien aber insbesondere YouTuber und Instagram stark vertreten. Wenn man Beispielsweise als Podcaster auch eine dazu passende Website betreibt macht eine Produktplatzierung eines Webhost Sinn. „Für diesen Podcast und die dahinter stehende Website verwenden und vertrauen wir seit Jahren auf das Webhosting von Siteground„. Das wäre eine Klassische Produktplatzierung.

Oder was man öfter bei Health oder Fitness Podcasts hört: „Für all unsere Abonnenten die mehr Muskeln aufbauen wollen verwenden wir das Proteinpulver von ESN Nutrition, welches nicht nur qualitativ sondern auch preislich unschlagbar ist…“.

Produktplatzierung sind nichts anderes als das Erwähnen gewisser Produkte gegen Bezahlung der entsprechenden Firmen.

Patreon & PayPal

Man kann aber auch seine Follower dazu aufrufen einen regelmäßigen freiwilligen Beitrag über Patreon zu spenden. Patreon ist eine Plattform die es ermöglicht monatliche Spendenbeträge von besonders interessierten Follower zu sammeln. Oftmals verwenden YouTuber oder Podcaster um möglichst werbefreie Inhalte auf Dauer veröffentlich zu können. Somit können User sich auf freiwilliger Basis dazu entscheiden den Podcast finanziell zu unterstützen.

In manchen Fällen kann das durchaus Sinn machen und lukrativ sein. Aber grundsätzlich empfiehlt es sich nicht auf Patreon oder Spendenaufrufe über PayPal zu verlassen, da diese ein starkes Zeichen von Abhängigkeit sind. Unabhängige und freie Inhalte sind meist viel höher angesehen und auch angenehmer für den Hörer. Somit kann man auch öfter seine freie Meinung äußern ungeachtet dessen was die Follower davon halten.

patreon

Indirekte Einnahmen

Podcast eignen sich, genauso wie die meisten Formen des Content Marketing, bestens um indirekte Einnahmen zu erzielen. Im Endeffekt sind Podcasts nur das Mittel zum Zweck zu sehen. Durch die regelmäßige Veröffentlichung von Inhalten baut man Vertrauen und einen gewissen Expertenstatus auf. Damit bildet man die Basis für den weiterer Produkt und das auf komplett organische Art und Weise. Ein erfolgreicher Verkäufer schafft immer direkt Werte (Free Valueable Content) und monetarisiert indirekt (Pull Marketing).

Man kennt es bestimmt wenn man merkt, dass eine Person unglaublich erfolgreich in einer Sache ist fragt man sofort nach Tipps oder dem Geheimnis welches dahinter steckt. Beispiels wenn man jemand ein unglaublich gutes Six Pack oder besonders glatte Haut hat möchte man sofort wissen was dahinter steckt. Bei erfolgreichen Podcasts ist genau dasselbe der Fall. Durch die ganzen kostenlosen Informationen und Tipps baut man sich den Status eines Experten auf und gewinnt das Vertrauen der Hörerschaft. Daraufhin wird ein gewisser Teil bereit sein, für mehr Informationen, Produkte oder Coachings aller Art zu bezahlen.

Hier die häufigsten Beispiele der indirekte Monterasisierung von Podcasts:

Produkte

Produkte, egal ob digital oder physisch, sind der Klassiker. Meist werden diese über eine eigene Website oder einem eigenen Online Shop passend zum Podcast zumVerkauf Angeboten. Diese Produkte sollten die Bedürfnisse der Follower befriedigen und logischerweise zu der entsprechenden Nische passen. Hier ein paar Beispiele:

 

  • Fitness Podcast –> Proteinpulver
  • Health Podcast –> Grünzeugpulver
  • Mindset Podcast –> Bücher
  • IT/Tech Podcast –> Softwares & Hardware

 

Das Prinzip ist relativ einfach. Man sollte stets sowohl mit den Inhalten als auch den entsprechenden Produkten versuchen die Probleme der Follower zu lösen.

Affiliate Produkte

Für Einsteiger ist es selbstverständlich nicht notwendig eigene Produkte herzustellen und diese zu verkaufen. Viel einfacher ist es wenn man Anfangs Produkte andere Hersteller auf Basis von Affiliate Partnerschaften bewirbt.

Amazon – Für physische Produkte eignet sich Amazon am besten. Das Vergütungsmodell ist einfach und transparent. Zudem findet man so ziemlich jedes Produkt angefangen von Protein Pulver über Uhren bis hin zu Büchern auf Amazon. Amazon ist auch für uns seit Jahren ein zuverlässiger Partner für unsere Affiliate Projekte.

Clickbank / Digistore – Clickbank und das deutsche Pendant Digistore sind Klassiker wenn es um den Vertrieb von digitalen Produkten auf Affiliate Basis geht. Man vor allem findet Kurse und Programme aller auf Clickbank bzw. Digistore. Das interessante dabei ist, dass es pro Verkauf bis zu +50% Umsatzbeteiligung gibt. Somit kann Affiliate Marketing über diese Plattformen besonders lukrativ sein.

Individuell – Für spezielle Produkte wie Softwares o.Ä gibt es meist direkt vom Hersteller ein Affiliate Programm. Für Webhosting und Domains gibt es beispielsweise ein Affiliate Programm von Siteground. Softwares wie Viral Launch oder SEMRush bieten auch Affiliate Partnerschaften an. Am besten man sucht einfach nach den gewünschten Produkten und sieht auf deren Website nach einem Affiliate Partnerprogramm nach.

Kurse

Ein weiteres sehr beliebtes Modell sein Wissen zu monetarisieren sind Video Kurse. Mit den gratis Inhalten auf Podcast gewinnt man wie oben schon beschrieben das Vertrauen und stellt sich als Experte dar. Anschließend bietet man die Möglichkeit das komplette Wissen in Form eines digitalen Video Kurses zu kaufen. Dieser befindet sich auch wieder auf der entsprechenden zum Podcast passenden Website bzw. dem Webshop.

Das Modell „Online Video Kurs“ funktioniert aktuell besonders gut. Der Vorteil liegt hierbei in der leichten skalierbarkeit. Man muss den Kurs nur einmal erstellen und kann dann die Zugänge so oft wie möglich verkaufen wie man möchte.

Zudem kann man unterschiedliche Kurse mit unterschiedlichen Preisniveaus anbieten. Somit kann man alle Käufergruppen ideal abdecken. Meist empfiehlt sich das Modell mit 3 Pakten: Beginner, Intermediate & Advanced oder eben das Komplettpaket.

Consultings & Coaching

Letztendlich bleibt noch immer die Möglichkeit Personal Consultings & Coachings anzubieten. Der Preis steigt automatisch mit der Frage und kennt keine Grenzen. Manche Finanz- & Business Coaches verlangen bis zu 1000€ / Stunde für ein einfaches Skype Gespräch. Der Preis richtet sich ganz klar nach dem Status welchen man hat bzw. nach außen hin hat.

Consultings & Coachings kann man in jeder Branche betreiben und sollte man schlussendlich auch. Denn es gibt nichts lukrativeres als das eigene Wissen, welches man ohnehin schon besitzt, zu vermarkten.

Im weiteren Stil kann man natürlich auch Live Events und Coachings anbieten.

Zusammenfassung

Podcasts sind ein unglaublich effektives Medium wenn es um Content Marketing geht. Das liegt daran, dass die Umsetzung relativ einfach ist und das Interesse daran in den letzten Jahren stetig stieg. Podcasts werden auch in Zukunft noch an Relevanz gewinnen, denn es ist die einfachste Art des Konsums von Inhalten.

Unternehmen, Personal Brands und angehende Influencer sollten definitiv auf den Trend aufspringen und das Medium nutzen um sich ein Following aufzubauen bzw. dieses zu erweitern.

Jedoch sollte man sich bewusst sein, dass Podcast eher langfristig zu sehen sind. Content Marketing im allgemeinen lässt sich erst auf Dauer monetarisieren bzw. wird erst nach ein gewissen Zeit lukrativ. Zudem lassen sich Podcast zwar direkt monetarisieren aber das meiste Geld wird man durch indirekte Verkäufe erzielen wie beispielsweise Kurse, Coachings oder reale Produkte welche man im Online Shop findet. Geld verdienen mit Podcasts ist deshalb holistisch und ganzheitlich sowie langfrisitg zu sehen.

Wer aber das nötige Durchhaltevermögen hat und hochqualitative Inhalte über einen längeren Zeitraum liefert wird belohnt.

Podcast Marketing

Podcast Marketing: Reichweite Erhöhen in 5 Schritten

Einleitung

Podcasts liegen absolut im Trend und sind mitunter einer der beliebtesten digitalen Kanäle geworden. Gary Vaynerchuk, einer der bekanntesten Experten aus dem Bereich digitalem Marketing, sagt voraus, dass es die User und Download zahlen in den nächsten Jahren noch weiterhin steigen werden. Das sind beste Voraussetzungen um seinen eignen Podcast zu starten.

Doch wie erreicht man überhaupt das potentielle Millionenpublikum? Podcast Marketing ist ein essentieller Punkt wenn es darum geht die Reichweite zu steigern. Nur durch Zufall wird kaum jemand auf einen neuen und unbekannten Podcast stoßen.

Durch strategische Vorgehensweise und gewisse Marketing Tools kann man seine Reichweite effektiv erhöhen. In diesem Artikel erklären wir Ihnen wie auch Sie Ihren Podcast erfolgreich vermarkten und die Reichweite erhöhen.

Podcast Marketing Grundlagen

Bevor wir zu der strategischen Vorgehensweise bzw. dem Marketing wechseln gibt es ein paar Grundlagen die man beachten muss. Hierbei handelt es sich gewissermaßen um Grundeinstellungen welche Anfangs getätigt werden müssen. Hier die wichtigsten Punkte, welche man zu Beginn, beachten muss.

Titel & Foto

Der Titel sowie das Foto sind der wichtigste und erste Schritt wenn es um einen erfolgreichen Namen geht. Im Grund genommen ist das genauso wie bei einem echten Unternehmen. Das Logo und Namen müssen passen. Immerhin ist das das was der potentielle Kunde bzw. Zuhörer als erstes sieht. Folgende Dinge sind dabei zu beachten:

Der Titel sollte kurz prägnant und auch Aussagekräftig sein. Er sollte schon etwas über den Inhalt des Podcasts aussagen und neugierig machen. Bei unserer Kundin Melanie Lindemann, welche eine Expertin im Bereich Mentaltraining ist, sind wir genauso vorgegangen. Ihr Podcast trägt den Titel: „Bewusst Unterbewusst – Erwecke die Macht in dir und verändere dein Leben“.

Melanie Linemann Podcast banner

Der Titel verrät schon einiges über den Inhalt und macht gleichzeitig Neugierig. Die Wahrscheinlichkeit, dass wir somit neue Podcast Subscriber die uns noch nicht kennen steigt somit. Zudem erhöht sich die Click Through Rate enorm.

Das Foto sollte klar und eindeutig zu erkennen sein. Am besten wählt man ein Portrait oder Foto des Podcasts Hosts. Das macht insofern Sinn, da Gesichter Menschen anziehen und die Aufmerksamkeit sofort auf sich ziehen. Somit wirkt eine Protraitaufnahme wesentlich besser als beispielsweise ein Logo. Diese kann ja zusätzlich noch eingebaut werden.

Im Fall von Melanie wurde ein Foto gewählt welches Ihr Gesicht sehr gut darstellt und man durch die Gestik sofort aufmerksam darauf wird.

Beschreibung

Anschließend ist es wichtig die richtige Beschreibung zu wählen. Hier sollte man auch wieder daran denken, dass man neue Kunden und Hörer sofort fesseln sollte. Mit den ersten Worten sollte man schon erkennen worum es in dem gesamten Podcast geht und weshalb man überhaupt zuhören sollten. Fragen können zu Beginn auch sinnvoll eingesetzt werden:

z.B „Was wäre wenn nie mehr Angst vor dem verlieren hättest und sich dein volles Potential entfalten würde?“. Boom! Sofort hat man das Interesse des Users geweckt und er möchte mehr erfahren. Anschließend erzählt man mehr über die Inhalte und vor allem die Vorteile des Podcasts. Beispielsweise: „Mithilfe neuester Techniken aus dem Bereich NLP und Hypnose zeigen wir die wie du innerhalb kürzester Zeit komplette Gedankenmuster und dein Leben veränderst…“. Somit hat der User schon etwas mehr Informationen und eine grobe Vorstellung was ihn/sie erwartet.

Podcast Bechreibung

Jede Episode – Sollte mit einer entsprechenden Beschreibung hochgeladen werden. Das hilft nicht nur den Usern den Inhalt des Podcasts in Kürze zu überfliegen und zu entscheiden ob dieser interessant ist oder nicht sondern unterstützt auch den Suchalgorithmus.

Podcast Episode Beschreibung

Genauso wirkt sich der Titel (sowohl der Episoden als auch des gesamten Podcasts) auf die Ranking bzw. Suchergebnisse aus. SEO ist auch bei Podcasts ein wichtiges Thema aber dazu jetzt mehr.

Keywords

Jeder der sich schon mal mit dem Begriff SEO auseinander gesetzt hat wird den Begriff „Keywords“ schon mal gehört haben. Es ist einer essentiellsten Aspekte wenn es um Suchmaschinenmarketing geht. Auch bei Podcasts sollte man auf gezielte Keywords und Suchbegriffe auswählen und diese anschließend einbinden.

Diese Keywords sind je nach Themengebiet unterschiedlich und hängen auch stark vom Inhalt ab. Sie sollten so gezielt wie möglich gewählt werden. Im Fall von Melanie wären passende Keywords „Mental Training“, „Persönlichkeitsentwicklung“, „Mindset“ und „Persönlichkeitsentwicklung“ relevante Keywords.

Nachdem man die richtigen Keywords ausgewählt hat sollten diese anschließend in die textlichen Inhalte (Titel, Beschreibungen etc…) so organisch wie möglich eingebaut werden. Selbstverständlich sollte man sich nicht dazu zwingen so viele Keywords wie möglich einzubauen, sodass die Titel seltsam klingen. Idealerweise lässt man diese auf natürliche Art und Weise in die Texte einfließen. Man sollte auch nur die entsprechenden Keywords einbauen wenn diese wirklich zum eigentlich Inhalt passen. „Keyword Stuffing“ (unnötiges Einbringen von Keywords) ist nicht zielführend.

Das unterstützt vor allem die Suchmaschine wenn jemand über iTunes oder Spotify im Suchfeld danach sucht.

Inhalte

Dieser Punkt ist mit Abstand der wichtigste wenn es um das Thema Podcasting bzw. Content Marketing geht – die Inhalte. Man sollte stets das Ziel haben so viele Mehrwert wie möglich zu schaffen und den Usern etwas zu bieten. Wer konstant auf hochqualitative Inhalte setzt wird langfristig Erfolg haben. Das ist letztendlich die Quintessenz des Content Marketings.

Um diesen Punkt so gut wie möglich zu erfüllen sollte man sich folgende Fragen stellen und auch versuchen diese konkret beantworten zu können:

Welche Probleme haben meine Follower?

Welche Ziele haben meine Follower?

Was hilft meinen Followern dabei?

Was regt meine Follower zum interagieren an?

Genau auf diesen Fragen sollte Ihr Podcast basieren. Wenn Sie es schaffen diese Punkte zu erfüllen bzw. auf diese Fragen einzugehen ergeben sich die richtigen Inhalte.

Podcast Reichweite Erhöhen

Sobald man die Basics abgeschlossen hat gilt es sich an das strategische Vermarkten seines Podcasts zu machen. Denn wer nicht aktiv nach außen geht bzw. für seine Reichweite arbeitet wird sie nicht bekommen. Das war vielleicht anfangs so als es noch kaum Podcasts gab und man ganz leichter unter die Top Featured List gekommen ist aber mittlerweile hat sich das geändert.

Features und Collaborations

Die einfachste und effektivste Methode um Reichweite generieren zu können sind Features und Collaborations. Erfolgreiche YouTuber machen das schon seit Jahren und wissen wie wichtig die Zusammenarbeit mit anderen ist. Warum diese Methode so effektiv ist hat viele Gründe:

  1. Vielfache Reichweite. Wenn zwei Personen eine Podcast Episode drehen und diese anschließend auf sozialen Medien und anderen Kanälen geteilt wird erhält diese ein vielfaches der Reichweite. Vor allem als neuer Podcaster kann man sich so richtig gut an bereits größeren Podcasts hochziehen. Natürlich sollte man sich Schritt für Schritt hoch arbeiten und nicht erwarten, dass man als Neuling sofort mit TOP 5 Podcasts eine Zusammenarbeit starten kann. Es ist deshalb immer eine Frage der Herangehensweise und man sollte sich Schritt für Schritt hocharbeiten.
  2. Mehr Know How. Wenn es um wissenswerte und tiefgründige Themen geht kann man von einem zweiten Podcast Gast stark profitieren. Wenn zwei Experten sich über ein Thema unterhalten steigt die Qualität des Podcasts bzw. des vermittelten Wissens stark an. Wenn beispielsweise zwei Coaches ihre besten Tipps & Tricks zum Thema (Mental-) Training verraten werden die Hörer mehr mitnehmen können. Das kann ein enormer Vorteil sein und den Mehrwert des Podcasts erhöhen.
  3. Vertrauen. Podcaster die sich auf andere einlassen und nach qualitativ hochwertigen Collaborations suchen gewinnen meist an Vertrauen. Das liegt daran, dass dem user das Gefühl vermittelt wird, dass man stets versucht die bestmöglichen Inhalte und Partner zu bringen um möglichst viel Mehrwert zu schaffen.

Organischer Traffic

Man sollte holistisch denken und den Podcast nicht als isoliertes Medium betrachten. Vielmehr ist ein Teil der gesamten (Personal) Brand. Man kann und sollte vor allem zu Beginn auch andere Traffic Quellen nutzen um User auf den Podcast aufmerksam zu machen. Man spricht dabei vom sogenannten Omni Channel Approach. Man nutzt mehrere Kanäle aus um Traffic bzw. Kundenstrom zu generieren.

Social Media

Wenn man bereits Follower auf Instagram und anderen sozialen Netzwerken hat sollte man diese natürlich regelmäßig über den Podcast und neue Episoden informieren. Somit erhöht man Reichweite über iTunes oder Spotify hinaus und kann mehr Leute erreichen. Der Aufbau der sozialen Kanäle zeitgleich zum Podcast kann natürlich auch sehr viel Sinn machen.

Beispielsweise kann man Podcast Episoden Parallel auch auf YouTube teilen (idealerweise mit Video Spur) oder gewisse Ausschnitte (maximal 60 Sekunden) auch auf Instagram hochladen.

Soziale Netzwerke sind eine unglaublich effektive Ergänzung wenn es um Podcast Marketing geht und sollten definitiv genutzt werden.

Blog / Magazin / SEO

Wer sich noch mehr mit der Thematik beschäftigen möchte und auch etwas mehr Zeit zur Verfügung hat kann natürlich auch inhaltsgemäß einen Blog oder Magazin über die eigene Website aufbauen. Auch hier werden Inhalte (Blogartikel) basierend auf gewissen Keywords veröffentlicht und die Podcast Episoden werden anschließend eingepflegt.

Blog Podcast Marketing

Das bedarf aber wesentlich mehr zeitlichen Aufwand und Grundkenntnisse im Bereich SEO. Deshalb gilt es abzuschätzen wieviel Zeit man zur Verfügung hat und ob es das wirklich wert ist.

Langfristig gesehen kann es sich aber definitiv bezahlt machen auch eine Online Präsenz in Form einer Website mit eignem Blog zu einem Podcast zu machen. Vor allem im Bereich Personal Branding ist es schon fast Pflicht.

Paid Traffic

Bezahlter Traffic kann bei entsprechendem Budget natürlich auch zielführend sein. Vor allem Facebook & Instagram Ads eignen sich besonders gut um mit wenig Budget relativ viele Leute zu erreichen. Beispielsweise kann gewisse Ausschnitte von Podcasts in Form eines kurzen Werbevideos sponsorn (als Werbeanzeige schalten) und anschließend auf den Podcast verlinken (Im Sinne von “ Willst du kostenlose Tipps erfahren dann klicke einfach hier…“).

Hierbei gilt natürlich viel zu testen. Facebook und Instagram Ads sind unglaublich vielfältig und abhängig von der Zielgruppe und der Art und Weise wie die Werbeanzeige aufgebaut ist können die Ergebnisse stark variieren.

Der Erfolg ist natürlich auch abhängig vom Budget und es empfiehlt sich meistens mit mindestens 250-500€ Werbebudget zu starten um wirklich aussagekräftige Ergebnisse zu erhalten.

Zusammenfassung

Wenn man einen erfolgreichen Podcast starten möchte mit dem Ziel Reichweite aufzubauen sollte man zuerst einige grundlegende Dinge beachten. Diese beziehen sich auf die Wahl des Titels, des Fotos, der Beschreibung sowie der Inhalte. Diese Dinge sollte man zu erst beachten bevor man sich an das eigentliche Marketing macht. Sie bilden quasi die Basis für Wachstum.

Anschließend sollte man sich an die aktive Vermarktung des Podcasts machen. Von nichts kommt nichts. Mittlerweile gibt es schon so viele Podcast, dass die Wahrscheinlichkeit durch Zufall gefunden zu werden sehr gering ist.

Idealerweise sollte man User durch gezielte Zusammenarbeit mit anderen erfolgreichen Podcastern aus der selben Nische auf sich aufmerksam machen. So genannte Collabortions sind besonders effektiv wenn es darum geht die Reichweite schnell zu erhöhen.

Aber auch andere Kanäle wie soziale Netzwerke (Facebook, Instagram, YouTube etc…) sollten genutzt werden um auf organische oder bezahlte Art und Weise auf sich und den Podcast aufmerksam zu machen.

online marketing trends

Online Marketing Trends 2019

Einleitung

Online Marketing ist mittlerweile in aller Munde und wird im Zuge der Digitalisierung immer wichtiger. Viele Unternehmen wissen bereits, dass es Zeit wird ihr Marketing zu digitalisieren und online zu gehen.

Die Möglichkeiten dabei sind grenzenlos und entsprechend groß ist die Unsicherheit bei vielen Unternehmen. Worauf sollte man setzen bzw. was mach aktuell und in Zukunft a meisten Sinn. Der mitunter wichtigste Punkt im (Online) Marketing ist mitunter Timing. Wenn man es schafft Trends früh zu erkennen hat man den entscheidenden Vorteil.

In diesem Artikel erfahren Sie alles zum Thema Online Marketing im Jahr 2019 und die Trends die uns in naher Zukunft erwarten werden. Damit auch Sie die Digitalisierung meistern und von Online Marketing profitieren.

Social Media Marketing Trends

Fangen wir mit Social Media Marketing an, da es in den letzten Jahren enorm an Bedeutung gewonnen hat. Es ist eine der wichtigsten Trends aktuell und wird auch in Zukunft immer wichtiger werden. Soziale Netzwerke sind schon lang keine Spaßplattformen mehr die man in seiner Freizeit nutzt. Facebook, Instagram und Co. gehören mittlerweile zu den weltweit größten Werbeplattformen. Ein Großteil der Milliardenumsätze dieser Firmen fällt auf Werbung zurück.

Entdecken Sie Ihre soziale Ader und nutzen Sie Social Media als potentes Marketing Tool um mehr Kunden zu gewinne. Spätestens jetzt müssen Sie darauf aufmerksam werden! Hier die wichtigsten Punkte im Bezug auf Social Media Marketing im Überblick.

Facebook

Facebook ist mittlerweile der älteste Hase was den Social Media Stall betrifft. Auch wenn der Hype um Facebook nicht mehr so groß ist wie er einmal war ist es immer noch die größte Plattform von allen. Mit über 2 Mrd. Nutzern deckt Facebook eine unglaubliche große Zielgruppe ab. Somit kann man mit Facebook nahezu jede Zielgruppe erreichen.

Ads Over Organic Growth

Die organische Reichweite von Facebook hat in den letzten Jahren so stark abgenommen, dass die Plattform diesbezüglich ausgesprochen uninteressant geworden ist. Wenn man nicht gerade ein extrem kontroverse oder virale Inhalte teilt erreicht nur man einen Bruchteil seiner Follower. Infolgedessen ist organisches Marketing auf Facebook vergleichsweise in den meisten Fällen nicht rentabel.

Auf der anderen Seite sind die Werbekosten so gering wie kaum woanders. Paid Advertising mittels Facebook ist einer der rentabelsten Online Marketing Tools die ist aktuell gibt. Vor allem im deutschsprachigen Raum sind die CPMs vergleichsweise äußerst gering. Mit nur wenigen Euros kann man Tausende Menschen erreichen und das mit sehr genauem Targeting (Zielgruppe kann sehr genau ausgewählt werden).

So schlecht Facebook im organischen Marketing ist so gut ist es wiederum wenn es um Paid Advertising geht. Die Zahl der Facebook Business User steigt enorm an und infolgedessen auch die Werbekosten. Deshalb nutzen Sie Facebook Paid Marketing JETZT bevor es in ein paar Jahren übersättigt ist und die Preise angestiegen sind.

Facebook Video Ads

TIPP: Videos Ads performen in der Regel besser, da diese noch geringere CPMs haben als lange Textbeiträge mit Fotos. Zudem lassen sich sehr gut Lookalike Audiences basierend auf der View Time generieren. Kurzum Video ist in fast allen Fällen besser als Foto.

Gruppen

Facebook Gruppen sind ein noch relativ unbekanntes Tool wenn es um Facebook Marketing geht. Doch das Potential kann enorm groß sein. Natürlich ist das auch stark abhängig von der Zielgruppe aber Facebook Gruppen sind die neuen Foren. Durch Gruppen lassen sich Interessensgruppen sammeln und zum Austausch gewisser Inhalte motivieren. Somit kann man kostenlos seine Reichweite aufbauen und das auf konzentrierte und gezielte Art und Weise.

Beispielsweise kann man als Supplement Hersteller eine Facebook Gruppe rund um das Thema Gesundheit und Fitness aufbauen. Anfangs sollte man dabei selbst aktiv sein um ein gewisses Momentum aufzubauen. Doch noch einiger Zeit kann eine Gruppe zum Selbstläufer werden und man muss nur noch wenig Zeit investieren um die Interaktion aufrecht zu erhalten. Hier ein Beispiel aus einer Online Marketing Gruppe.

Facebook Gruppen Marketing

Der Gründer hat die Gruppe vor wenigen Monaten erstellt und aktiv betreut. Mittlerweile ist die Anzahl der Gruppenmitglieder so groß, dass diese von allein für die Inhalte und Interaktion sorgen. Gleichzeitig wächst die Gruppe weiter und der Kundenpool wird immer größer. Sinn dahinter ist es den Gruppenmitgliedern einen Mehrwert zu geben und dadurch das Interesse hoch zu halten (z.B durch Gratis Tipps, Tricks etc…).

Neben Paid Ads sollte man auch auf Gruppen setzen wenn man im Jahr 2019 und weiterer Zukunft erfolgreich mit Facebook werben möchte.

Instagram

Instagram ist mitunter das aktivste Medium wenn es um soziale Netzwerke geht. Die Plattform besitzt mittlerweile über 1 Mrd. Nutzer und die meisten davon sind täglich aktiv. Das macht Instagram besonders interessant und zum aktuellen Hot Spot wenn es um Social Media Trends geht. Die Plattform bietet einige Vorteile von denen man aktuell noch sehr gut profitieren kann.

Organisches Wachstum ist auf Instagram aktuell noch sehr gut möglich und mit der richtigen Technik sogar äußerst effektiv. Mit den richtigen Inhalten sowie etwas technischem Verständnis kann man ohne Werbebudget auf Instagram Reichweite gewinnen und wachsen. Die genaue Vorgehensweise würde definitiv den Rahmen des Artikels sprengen und haben wir auch schon in einem anderen Beitrag erläutert. Auch wenn das organisch Wachstum mehr Zeit in Anspruch nimmt sollte man es definitiv nutzen und zusätzlich zu Paid Ads verwenden.

Paid Ads werden auf Instagram auch über den Facebook Business Manager geregelt. Diese sind mehr oder weniger der kleine Bruder von Facebook Ads haben aber auch enormes Potential. Vor allem durch die verschiedenen Formate wie z.B Feed und Story Ads kann man auf unterschiedliche Art und Weise werben. Wobei man beachten muss, dass die Zielgruppe auf Instagram wesentlich konzentrierter ist.

Auch auf Instagram performen Video Ads im Schnitt besser als statische Fotos. Zudem sind diese wesentlich günstiger. Am günstigsten sind Instagram Story Ads. Der CPM liegt je nach Zielgruppe auch im deutschsprachigen Raum teilweise noch um 1€. Das ist unglaublich wenn man bedenkt mit wie wenig Budget man so viele Menschen erreichen kann.

Influencer Marketing ist das mitunter einer der effektivsten Methoden um innerhalb kürzester Zeit eine Brand aufzubauen. Wer das nötige Budget oder Verhandlungsgeschick mitbringt kann die Follower von Influencern auf Instagram nutzen und relativ schnell sehr viele Leute erreiche. Auch Influencer Marketing auf Instagram ist keine absolute Neuheit aber momentan unglaublich lukrativ. Deshalb unbedingt nutzen!

Instagram Influencer Marketing

Das Paradebeispiel schlechthin ist definitiv Daniel Wellington. Die schlichte Uhrenfirma aus Schweden war eines der ersten Unternehmen welches in großem Stil auf Influencer Marketing gesetzt hat. Das Ergebnis spricht für sich. Über 200 Millionen Euro Umsatz und Millionen von Follower auf den Instagram. In Kombination mit Paid Ads (primär Facebook und Instagram) konnte das Unternehmen seit Gründung nahezu exponentielles Wachstum hinlegen.

Anmerkung: Influencer Marketing eignet sich schon lange nicht mehr nur für Produkte sondern auch sehr wohl auch für Dienstleistungen unterschiedlichster Art eingesetzt werden. Vor allem Friseure, Zahnärzte, Fitness Studios usw. setzen mittlerweile schon auf Influencer und haben großen Erfolg damit.

YouTube

YouTube wird von vielen Unternehmen immer noch vernachlässigt wodurch die Plattform mitunter das höchste Potential birgt. Viele denken bei YouTuber immer noch an Katzenvideos oder andere seichte Inhalte. Die größte Videoplattform der Welt ist jedoch mittlerweile das Fernsehen 2.0 und vor allem jüngere Generationen sehen sich lieber YouTube Videos an anstatt vor dem Fernseher zu sitzen.

Dabei geht es aber auch schon lange nicht mehr nur um Unterhaltung sondern auch um Bildung, Wissenschaft und Technik. Somit können auch sehr hochwertige und seriöse Inhalte bestens über YouTube vermarktet. Die meisten Unternehmen sind sich dessen nicht bewusst und haben deshalb nicht mal einen YouTube Channel. Zum Glück gehören Sie nicht dazu (hoffentlich).

Denn YouTube ist unglaublich mächtig wenn es darum geht ein Unternehmen Online zu vermarkten. Die Plattform wird immer beliebter und Video Content wird immer wichtiger.

Organisches Wachstum – Durch gezieltes Content Marketing mittels hochwertigen bzw. wertvollen Inhalten lässt sich auf YouTube sehr gut organsiches Wachstum erzielen. Ein paar Brands haben das schon ausgesprochen gut in den letzten Monaten umgesetzt und gewinnen mittlerweile einen Großteil der Kunden durch YouTube Videos. Ohne Werbeausgaben. Hier ein Beispiel der SEO Software Firma Ahrefs welche durch fast tägliche hilfreiche Videos zum Thema SEO immer mehr Abonnenten und Kunden gewinnt.

YouTube Marketing

Die Nutzer schätzen dies so sehr, dass man häufig in den Kommentaren Dinge liest wie: „Früher war ich Nutzer von SEM Rush (Konkurrenz Software) doch durch die zahlreiche hilfreichen Videos und Tutorials auf YouTube welche kostenlos zur Verfügung stehen habe ich mich entschlossen zu Ahrefs zu wechseln. Euer Unternehmen bietet einfach viel mehr Mehrwert und kümmert sich um geht auf seine Nutzer ein.“

Dieses Statement spricht für sich. Auch wir haben zu Ahrefs gewechselt und das aus gutem Grund.

Twitch

Jetzt wird es spannend, denn diese Plattform wird bislang nur von einer Zielgruppe genutzt, den Gamern. Doch die Plattform wächst so rasant, dass sie nicht mehr aufzuhalten ist. Live Streaming in Kombination mit Social Media sind die Trends schlechthin und genau das kombiniert Twitch. Hier ein paar Zahlen um das Wachstum verständlicher zu machen.

Twitch Wachstum

Die besten Twitch Streamer verdienen in Kombination mit YouTuber schon monatlich sechsstellige Beträge und erreichen hundertausende User über die Plattform. Auch für Unternehmen aus dem Tech & Gaming Bereich kann Twitch (und auch andere Streaming Plattformen) interessant sein.

Personal Branding

Einer der größten Trends was Online Marketing im Allgemeinen betrifft ist definitiv Personal Branding. Der Aufbau einer Brand rund um die eigene Person ist mitunter einer der effektivsten Techniken um seine Reichweite zu steigern und Kunden zu gewinnen. Die Hintergründe sowie den strategischen Aufbau haben wir schon in einem separaten Artikel umfassend erläutert.

Zusammenfassend lässt sich jedoch sagen, das Personal Branding mitunter deshalb so gut funktioniert weil man die Vorteile eines Unternehmens und die einer Privatperson kombiniert. Unternehmen haben eine gewisse Autorität und strahlen Seriosität aus. Menschen sind hingegen viel nahbarer und vertrauenswürdiger. Durch Personal Branding baut man eine sehr enge Beziehung zu seinen Kunden auf und hat genießt gleichzeitig hohes Ansehen.

Durch die sozialen Netzwerke sowie Blogs & Podcasts lassen sich Personal Brands am besten aufbauen. Hierfür gibt es bereits einige bekannte Beispiele. Im Bereich Online Marketing sind Namen wie Tai Lopez, Gary Vaynerchuk and Grant Cardone mitunter die größten. Dan Lok ein weiterer kanadischer Unternehmer konnte in den Monaten ein unglaublich starkes Wachstum verzeichnen und wird auch bald zu den größten in dem Bereich gehören.

Durch gezieltes Verschmelzen von Privatperson und Unternehmer sowie der Nutzung gewisser digitalen Plattformen lassen sich Personal Brands sehr gut aufbauen.

Unternehmer aller Art aber insbesondere Dienstleister und Consulting Unternehmer sollten die Möglichkeiten die sich durch Personal Branding ergeben nutzen. Konkret wird hier eine Person (meistens der CEO oder Gründer) in den Vordergrund stellvertretend für das Unternehmen gestellt.

SEO Trends

Seo ist nicht tot! Viele meinen, dass durch Social Media und Content Plattformen wie YouTube sowie Podcasts das klassische Bloggen nicht mehr funktioniert. Das stimmt definitiv nicht. Die Tatsache, dass Sie diesen Artikel lesen ist der beste Beweis dafür. Aber es lässt sich auch in Zahlen belegen. Ein Großteil der Suchanfragen werden logischerweise noch immer über Google gestellt. Das wird sich auch in Zukunft nicht ändern.

Deshalb eignen sich Magazine und Blogs noch immer bestens wenn es um Content Marketing geht. Hier die wichtigsten SEO Trends im Überblick. Natürlich gibt es noch mehr und wir haben einen extra langen Artikel für SEO 2019 verfasst. Für all jene die sich besser auskennen und mehr Interesse haben.

Voice Search

Voice ist wie unten noch näher erläutert wird mitunter einer der wichtigsten Änderungen im Online Marketing. Auch SEO ist von Audio Inhalten betroffen. Zwar wirkt sich Voice Search, da des noch relativ ist, noch nicht so stark auf die Rankings aus aber wird immer wichtiger. Vor allem in Zukunft werden Inhalte die sich leichter über Voice Search finden lassen auch von Google gepusht. Logisch denn Google arbeitet im Interesse von User.

Klare Strukturen mithilfe von Absätzen und Unterüberschriften sind deshalb besonders wichtig um die Auffindbarkeit bei Voice Searches zu erhöhen. Dieser Faktor wird vor allem in den nächsten Jahren besonders entscheidend sein. All jene die schon jetzt darauf achten werden entsprechend in Zukunft profitieren.

Fotos, Videos & Grafiken

SEO lebt von Inhalten. Dieser sollten sich nicht wie früher nur auf textliche Inhalte beschränken. Visuelle Inhalte in Form von Fotos, Videos und Grafiken werden immer wichtiger und sind auch ein entscheidender Ranking Faktor. Der Grund dahinter ist auch hier wieder logisch. Google möchte die optimale User Experience. Lange Texte sind nicht angenehm. Grafiken und andere visuelle Inhalte lockern die Beiträge auf und erhöhen zudem die Verständnis für den User. Somit steigt die UX (User Experience).

Wichtig ist definitiv hier auf Qualität zu achten und nicht wahllos Bilder implementieren. Hingegen können gezielt genutzte Fotos, Grafiken Videos etc. das Ranking signifikant verbessern. Idealerweise kombinieren Sie Inhalte wie YouTube Videos und Podcasts und binden diese in den Artikel ein!

Mobile First

Dieser Trend ist offensichtlich und hat mittlerweile oberste Priorität. Google testet alle Seiten zu erst auf die mobile Darstellbarkeit. Somit muss das Design auf allen mobilen Geräten wie Smartphones und Tablets perfekt darstellbar und 100% Responsive sein. Das liegt daran, dass mittlerweile über 50% der Suchanfragen über mobile Geräte gestellt werden und die Zahlen tendenziell steigen. Dementsprechend hoch sind auch die Ansprüche von Google was die Darstellung auf Mobilgeräten betrifft.

Websites und Online Shops sollten Mobil wie Desktop problemlos angezeigt und dargestellt werden. Probleme in dieser Hinsicht wirken sich negativ auf das Ranking aus. Dieser Faktor wird immer wichtiger und spätestens JETZT sollten alle etwaigen Fehler behoben werden.

Podcasts

Audio is the future. Das hat Gary Vaynerchuk erst kürzlich gesagt als er über die Zukunft der digitalen Medien bzw. Nutzung digitaler Technologie gesprochen hat. Damit wird er wahrscheinlich Recht behalten denn die Nutzung vieler Geräte findet immer mehr über Sprachsteuerung statt. Die Trends gehen ganz klar in Richtung Voice.

Nicht umsonst erfreuen sich Podcasts immer größer werdender Beliebtheit. Das ist mitunter nur ein Medium welches ganz stark vom Voice Trend profitiert. Auch Sprachgesteuerte Apps wie Siri sowie Google Suchanfragen erfolgen immer häufiger über die Sprachsteuerung.

Podcast Trends

Podcasts werden meist im Zuge des Personal Brandings genutzt können aber genauso von Unternehmen als effektives Marketing Tool genutzt werden. Im Vordergrund steht im Endeffekt die Inhalte welche dem Zuhörer einen gewissen Mehrwert bringen sollten. Beispielsweise kann eine Supplements Firma einen „Health and Fitness Podcast“ führen und den Zuhörern wertvolle Inhalte zu gewissen Nahrungsmittel bzw. Trainingstechniken vermitteln. Das steigert die Brand Awareness, Authority, Trust und letztendlich darausfolgend auch die Verkäufe.

Podcasts sind mitunter einer der beliebtesten Formen des Content Marketing die is aktuell gibt. Sie eignen sich für nahezu jedes Unternehmen und können eine wichtige Rolle in der Content Marketing Strategie eines Unternehmens ausmachen.

Live Streams

Wir leben in einer unglaublich schnelllebigen. So schnelllebig, dass Content der nur wenige Tage alt ist nur mehr halb so relevant ist, zumindest meistens. Natürlich gibt es gewisse Evergreen Themen, welche auch wir in unserem Magazin behandeln, aber je aktueller der Content desto besser. Live Streams auf Plattformen wie Twitch aber auch die Live Funktion auf Facebook, Instagram, YouTube und Co. wird immer wichtiger.

live stream

Live Streams erzeugen zudem ein Gefühl der Nähe und sind wesentlich emotionaler als alte Inhalte. Der Grund dafür ist ganz einfach – es gibt keine Schnitte, Tricks oder Perfektion. Die Nähe und Authentizität ist nirgends höher als bei Live Streams. Diese müssen sollen auch nicht perfekt sein. Deshalb sind die ja auch Live Streams und keine vorgeschnittenen Shows.

Das ist mitunter ein Grund weshalb das herkömmliche Fernsehen bzw. Serien immer unbeliebter werden. Diese sind einfach zu sehr geskriptet und es fehlt ihnen jegliche Spontanität. Professionalität hat auch seine Grenzen und ist nicht immer zielführend. Deshalb mehr Live, mehr Emotionen und Spannung.

Content Marketing

Einer Großteil der oben genannten Punkte steht direkt oder indirekt im Zusammenhang mit Content Marketing. Dieser Aspekt wird auch immer wichtiger und der Satz „Content ist King“ gewinnt aber immer mehr an Bedeutung. Unternehmen und Brands leben von Inhalten, denn Inhalte erzeugen Präsenz, geben Informationen und unterhalten.

Content Marketing in digitaler Form wird deshalb einer der entscheidenden Faktoren sein. Unternehmen die sich ausschließlich auf Paid Ads verlassen und sich zu Schade sind in organische Inhalte zu investieren werden früher oder später überholt werden. Inhalte sind mitunter das Erfolgsgeheimnis von einer Vielzahl an StartUps die über Social Media, Blogs oder Podcasts groß geworden sind. Sie wissen wie wichtig hochwertiger Content ist und dass dieser die besten Ads outperformenen kann. Natürlich ist nicht eines besser als das andere. Vielmehr ist Kombination aus konvetionellen Paid Ads und organischem Content Marketing unglaublich mächtig.

Content Marketing

Natürlich ist Content Marketing extrem aufwendig und kann auch kurzfristig zu Enttäuschung führen. Aber langfristig wird sich hochqualitativer Content immer durchsetzen und gewinnen. Deshalb ist Durchhaltevermögen mitunter entscheidend wenn es um Content Marketing geht.

Messenger Marketing

Ein Punkt der natürlich nicht fehlen darf ist Messenger Marketing. Auch wenn E-Mail Marketing noch immer funktioniert sind die Open und Conversion Rates bei Messengern viel höher als vergleichsweise klassischen E-Mails. Deshalb lohnen sich Messenger OptIns bei Website aller Art schon nach kurzer Zeit.

Diese sollte aber so natürlich wie möglich und bestenfalls mit Gegenwert implementiert werden. Hier ein gutes Beispiel von Mobile Monkey:

Messenger Marketing Mobile Monkey

Sie nutzen den Support Chat gleichzeitig als E-Mail OptIn und konnten dadurch enormes Wachstum innerhalb weniger Wochen verzeichnen. Die Kontaktliste stieg dadurch signifikant an und kann diese später für Werbekampagnen nutzen.

WhatsApp

Noch besser ist WhatsApp Marketing. Denn die Open Rate bei WhatsApp Nachrichten liegt über 90% und das auch bei Nachrichten von Firmen. Wenn man also geschickt ist kann man den Kunden davon überzeugen seine Telefon Nummer freiwillig einzugeben. Anschließend bekommt er Informationen (Order Updates etc.) zug gesendet.

Später kann man auch hier wieder den Kontakt für sein eignen Marketing und die Bewerbung von Produkten oder Dienstleistungen nutzen.

Zusammenfassung

Online Marketing ist gefragter denn je und die Möglichkeiten sind nahezu grenzenlos. Das wichtigste ist aber immer zeitgemäß zu sein und Trends früh genau zu erkennen. Denn wer Trends fürh erkennt kann diese für sich nutzen bevor der Markt wieder überfüllt ist. Diesen Vorteil sollte man stets für sich nutzen ist aber insbesondere im Online Marketing von entscheidender Bedeutung.

Die Online Marketing Trends für das Jahr 2019 und auch noch die kommenden Jahre sind relativ eindeutig. Social Media Marketing sowohl Paid als auch Organic gehören mitunter zu den wichtigsten Aspekten die man kennen und umsetzen sollten. Facebook, Instagram und YouTuber liegen dabei absolut im Trend. Sofern man weiß wie man diese am besten nutzt.

Darüber hinaus spielt Voice noch eine große Rolle. Podcasts und andere Voice lastige Medien werden auch in den nächsten Jahren immer wichtiger und sind von großer Bedeutung. Deshalb ab hinters Mikrofon und den eignen Podcast starten.

Letztendlich wird die Zeit in der wir leben immer schnelllebiger und alter Content wird immer uninteressant weshalb Live Streams auf Twitch und anderen Plattformen absolut boomen. Vor allem im Gaming und Tech Bereich erfreuen sich Live Streams schon größter Beliebtheit. Aber egal welches Produkt oder Dienstleistung sie verkaufen, Live Updates werden immer wichtiger.

Für manche Unternehmen bzw. Unternehmer lohnt sich vor allem die Nutzung der genannten Tools nicht nur für das Unternehmen sondern auch den Aufbau einer Personal Branding. Personal Branding liegt absolut im Trend und es gibt schon die Case Studies in denen Personen Millionen schwere Unternehmen aus sich gemacht haben.

Content Marketing Trends 2019

Content Marketing Trends im Jahr 2019

Einleitung

Content Marketing ist ein immer stärkendes Tool um Brands und Produkte zu vermarkten und mehr Menschen zu erreicehn. In den USA boomt der Trend mittlerweile sehr stark und sogar kleinere Unternehmen setzen immer mehr auf Content Marketing. Das aus gutem Grund, denn hochqualitativer und wertvoller Content funktioniert.

Im deutschsprachigen Raum hingegen sind viele Unternehmen schlichtweg zu faul. Natürlich ist es viel weniger Aufwand einfach ein paar Facebook Produktfotos zu bewerben oder gewisse Keywords mit Google Adwords bewerben. Aber der Mehraufwand den man mit Content Marketing macht sich bezahlt. Vor allem langfristig werden fleißige Brands belohnt.

Hier die wichtigsten Punkte die man im Jahr 2019 bezüglich Content Marketing beachten sollten und auch in naher Zukunft noch relevant sein werden.

Die Content Marketing Trends 2019

Content Marketing hat sich in den letzten Jahren stark verändert und durch die Digitalisierung hat sich das Verhalten der User geändert. Aber dadurch haben sich auch viele neue Möglichkeiten im Bezug auf Content Marketings ergeben. Hier interessanten Änderungen und Trends für das Jahr 2019 im Überblick.

Digitaler Content ist King

Beginnen wir mit den offensichtlichsten Punkt, der Digitalisierung. Content wird immer digitaler und der Trend ist nicht aufzuhalten. Auch wenn Print Medien noch immer einen gewissen Stellenwert besitzen werden digitale Medien immer wichtiger und gewinnen an Beliebtheit.

Das aus sehr gutem Grund, denn digitaler Content ist viel flexibler, aktueller und interaktiver als Print Medien wie beispielsweise Zeitungen.

Zudem hat das auch zahlreiche Vorteile für Unternehmen denn immerhin sind digitale Medien mit viel weniger Kosten verbunden und lassen sich auch leichter skalieren als Offline Content.

Hier nochmal konkret die Vorteile im Überblick erklärt:

Customized Content

Im Zuge der Digitalisierung ergeben sich zahlreiche Möglichkeiten die die Distrubtion von Content noch besser machen. Konkret geht es um die Individualisierung der Inhalte sowie der Ausrichtung.

Früher war es nicht möglich gezielt auf gewisse Zielgruppen zu zugreifen. Man musst eine Pauschallösung finden die für möglichst viele Leute passen war. Das hat sich jedoch geändert. Mittlerweile hat man die Möglichkeit die Zielgruppen zu segmentieren und entsprechend den Content anzupassen und gezielt auszurichten.

Es ist möglich gewisse Produkte auf verschiedene Arten via Content Marketing zu bewerben und somit verschiedene Zielgruppe anzusprechen. Hier ein konkretes Beispiel zu Protein Pulver.

Der nutzen von Protein Pulver ist sehr verschieden. Es sättigt und hilft beim abnehmen. Es regt die Proteinbiosynthese and unterstützt den Muskelaufbau. Aminosäuren sind wichtige Bausteine für unsere Zellen und den Aufbau von Haut, Haare und Nägel. Das sind drei verschiedene Vorteile für drei verschiedene Zielgruppen.

Dementsprechend ist es möglich beispielsweise drei verschiede Beiträge zum Thema Protein zu verfassen und entsprechend für Google zu optimieren (SEO). Somit kann man drei verschiedene Zielgruppe abholen und den Content auf deren Bedürfnisse maßschneidern. Das führt zu einer weitaus höheren Conversion Rate und stärkt das Vertrauen in die Brand.

Menschen lieben es wenn man individuell auf deren Bedürfnisse eingeht und versucht die zu verstehen. Individualisierung der Inhalte und der Distribution ist extrem wichtig und wird auch immer wichtiger.

Mit Transparenz zeigen

Substanzlose Werbeanzeigen und Versprechen sind schon lange nicht mehr effektiv wenn es darum geht das Vertrauen von Kunden zu gewinnen. Jeder kann behaupten er sei der Beste und genau deshalb funktioniert das nicht mehr. Es fehlt einfach die Substanz.

Aufgrund der zahlreichen Lügen die uns von Unternehmen erzählt wurden gewinnen Transparenz und Ehrlichkeit immer mehr an Bedeutung. Das ist wesentlich effektiver wenn es darum geht das Vertrauen zu stärken und Kunden zu gewinnen.

Hier ein sehr anschauliches Beispiel zum Thema Sportnahrung:

Company A behauptet sie seine die besten Hersteller von Sportnahrung und die Qualität sei seit Jahren die beste. Das schreiben sie auch groß Ihre Produkte.

Company B dreht ein 30 minütiges Video in deren Produktstätte und zeigt alle Abreitsschritte auf und interviewt die Mitarbeiter zu deren Arbeit. Der Kunde bekommt den kompletten Einblick in die Herstellungskette des Produktes. Zudem gibt es täglich Updates in Form von Fotos und Kurzvideos aus der Produktionsstätte.

Welche Company wirkt sofort sympathischer, echter und authentischer? Die Antwort liegt auf der Hand. Deshalb verzichten Sie auf leere Versprechen und zeigen sie Transparenz und Authentizität wenn es um Ihr Produkt sowie Ihre Firma geht und vermarkten Sie das auch entsprechend. Die Kunden werden Sie dafür lieben.

Werden Sie sozial!

Soziale Medien werden im deutschsprachigen Raum noch oftmals belächelt und nicht ernst genommen. Gleichzeitig gibt es Influencer die nur von Instagram oder YouTube leben. Es wird auch Zeit, dass Unternehmen das volle Potential von den sozialen Medien und die Sache ernst nehmen.

Einmal im Monat ein Foto vom Büroalltag zu posten ist absolut uninteressant. Da ist es besser gleich gar nichts zu posten.

Soziale Netzwerke eignen sich bestens Inhalte auf unterschiedlichste Art und Weise zu publizieren. Angefangen von spontanen Snaps die man via Stories auf Facebook, Instagram & Snapchat teilen kann über Live Videos bis hin zu 30-60 minütigen Tutorials auf YouTube in denen man sehr umfassende Inhalte zu gewissen Themen teilen kann.

Man sollte die verschiedensten soziale Netzwerke als verschiedene Tools in der Content Marketing Werkzeugkiste betrachten. Jedes Werkzeug hat eigene Vor- & Nachteile und spricht eine eigene Zielgruppe besser an.

Man kann beispielsweise ein Thema wie in unserem Fall „Lokales SEO“ auf die unterschiedlichsten Arten über soziale Netzwerke teilen. Hier ein paar Beispiele zu dem Thema im Überblick:

  1. Live Videos – Live Q&A Sessions sind nicht nur unglaublich interaktiv sondern auch wertvoll für viele User, da diese direkt Fragen an das Unternehmen stellen können und sofort antworten bekommen. Diese Live Session kann man dann mit verschiedensten Geräten auf Facebook, Instagram, YouTube & Snapchat etc. streamen.
  2. Magazin Beiträge – Wir nutzen unser Magazin um wirklich längere detailreiche Beiträge zu verfassen die inhaltlich gesehen am umfassendsten sind und wirklich ins Detail gehen. Somit erreichen wir genau die Leute die sich besonders dafür interessieren und denen eine kurze Q&Q Session zu seicht ist.
  3. Snaps – Kurze Snaps in der Facebook, Instagram und Snapchat Story eignen sich bestens um kurze Inhalte so schnell und spontan wie möglich zu teilen und weitere Inhalte zu teasern. Beispielsweise „SEO Tipp des Tages“ in 1-3 kurzen Snaps verpacken und für alle die mehr wollen können hoch swipen und sich den vollen Artikel ansehen.
  4. Videos – Besonders viele Menschen sind visuelle Lerntypen und sehen sich gerne Videos zu gewissen Themen an. Hierfür eignen sich YouTube Videos sehr gut. Beispielsweise kann man hierfür eine Playlist aus jeweils 10 minütigen Videos zu verschiedenen Themen rund um SEO machen.

Es gibt natürliche noch eine Vielzahl an weiteren Arten den Content so interaktiv und interessant wie möglich aufzubereiten und über soziale Medien z u teilen. Das waren nur ein paar Beispiele zum Thema SEO. Natürlich funktioniert das bei anderen Branchen genauso man muss nur etwas kreativer sein.

Interaktionen für mehr Interesse

Die Zeit von langweiligen Monologen ist vorbei. Niemand lässt sich gerne voll reden ohne dabei zu Wort zu kommen. Die besten Redner und Vortragen wissen, dass man die meiste Aufmerksamkeit vom Publikum bekommt wenn man dieses in den Vortrag einbaut.

Genauso müssen auch Brands Ihren Content immer interaktiver machen. Konkret bedeutet, dass das man die Art und Weise wie man Content aufbereitet und distribuiert viel interaktiver gestalten sollte. Man sollte das Gespräch auf Augenhöhe führen und auch auf seinen Gesprächspartner bzw. Kunden eingehen.

Gar Vaynerchuk einer der bekanntesten Experten auf dem Gebiet Digital Marketing betont immer wieder die Wichtigkeit von Interaktion. Menschen sind soziale Lebewesen und auch das sollte beim Erstellung und Publizieren von Inhalten beachtet werden. Hier die wichtigsten Punkte im Überblick:

  1. Social Media Kanäle sollten so geführt werden, dass man auf alle Reaktionen reagiert! Kommentare, Kritik oder Wünsche seitens der User zu ignorieren ist ein absolutes NOGO. Man sollte stets versuchen alle, wirkliche ALLE anfragen zu beantworten und auf Wünsche einzugehen. Das zeigt vor allem eine Sache: Respekt und Wertschätzung!Kunden die ernst genommen werden fühlen sich bei solchen Brands wesentlich wohler und vertrauen diesen auch mehr. Angenommen Sie kritisieren ein Unternehmen weil Sie nicht mit dem Produkt zufrieden waren. Keine Antwort zu bekommen wäre ernüchternd aber sehr wahrscheinlich. Wenn das Unternehmen aber konkret auf Ihre Kritik eingeht und sich rechtfertigt oder entschuldigt haben Sie ein wesentlich besseres Gefühl. Sie werden Ernst genommen. Oder noch besser, das Unternehmen gibt Ihnen Recht und zieht etwaige Änderungen am Produkt in Zukunft in Erwägung. Boom der ultimative Vertrauensgewinn!
  2. Stellen Sie Fragen! Auf Fragen oder Kommentare zu antworten ist eine Sache aber konkret auf das Publikum einzugehen ist der nächste Schritt tätigen sollte. Das zeigt, dass man nicht nur an sich und sein Unternehmen denkt sondern den Kunden in den Vordergrund rückt. Fragen können kontrovers sein und die Bekanntheit der Brand fördern aber auch mehr Einsichten in das Verhalten bzw. die Denkweise von (potentiellen Kunden geben).
  3. Im letzten Schritt können Sie sogar in Erwägung ziehen potentielle Kunden aufzufordern für Sie Content zu produzieren. Angenommen Sie starten einen Contest und der Gewinner dieses Contests bekommt ein Gratis Produktpaket oder einen Lifetime Access für die Software.
    Das könnte zum Beispiel ein kreativer Foto & Video Contest sein, dem die um die Kunden das Produkt zu gut wie möglich ins Rechte Licht rücken. Dabei auf alle Vorteile und Vorzüge eingenommen und am Ende rechtfertigen warum genau sie das Produkt bzw. den Contest gewinnen sollten. Das ist ein ultimativer Growth Hack den schon einigen Influencer oder Unternehmen zu Viralität im Netz verholfen hat.

Brand Collaboration

Collaborations mit anderen Brands können das Marketing nicht nur vereinfachen sondern sind auch ein potentieller Multiplikator. Influencer auf YouTube haben dieses Prinzip schon sehr früh erkannt, dass wenn sie gemeinsam zusammen arbeiten und Videos machen beide Seite profitieren. Denn man spielt sich Quasi gegenseitig Follower zu und lernt von einander.

Konkurrenz denken ist absolut fehl am Platz und hindert einen am Wachstum. Ganz im Gegenteil, Brands sollten im Jahr 2019 mehr aufeinander zugehen und sich gegenseitig unterstützen. Dadurch ergeben sich Synergien um im Idealfall geniale Inhalte.

Ein unglaubliches Beispiel war die Zusammenarbeit zwischen Red Bull und GoPro. Beide Firmen haben unterschiedliche Produkte aber teilen die selben Wert: Action, Spaß und Risiko. Beispielsweise kommt es regelmäßig zu Zusammenarbeiten bei Großveranstaltungen der Red Bull Rampage. Das Ergebnis sind Filmaufnahmen mit Action und Unterhaltung pur. Die Kunden lieben es.

Im Endeffekt haben beide Brands davon profitiert. Einerseits wurde Red Bull technisch unterstützt und die Rampage konnte bildlich genial vermarktet werden. Auf der anderen Seite konnte GoPro zeigen, dass sie zu den besten gehören und sogar Profisportler auf die Action Cam Marke aus Californien zurückgreifen.

Zudem haben beide Marken eine sehr ähnliche Zielgruppe und konnte sich somit gegenseitig potentielle Kunde zuspielen. Unterm Strich eine absolute Win/Win Situation für beide Marken.

Influencer! Influencer! Influencer!

Influencer ist das Marketing Tool schlechthin auf das man definitiv nicht mehr verzichten darf. Das beschränkt sich wie viele noch immer denken schon lang nicht nur auf Produkte. Auch Dienstleistungen lassen sich ideal über soziale Medien und Influencer teilen und vermarkten. In Form von Content Marketing ein absolutes geniales Marketing Tool.

Genial umgesetzt wurde das ganze von der amerikanischen Firma MVMT. Das Uhrenunternehmen startete eine große Zusammenarbeit mit dem Filmer und Travel Blogger Sam Kolder. Dieser war bereits für seine unglaubliche Kreativität im Video Bereich bekannt und hatte eine entsprechend hohe Anzahl an Follower auf den unterschiedlichsten sozialen Netzwerken.

Das nutze man natürlich aus und gab Sam Kolder keine Vorgaben. Man lies seiner Kreativität freien Lauf um das ganze so organisch wie möglich aussehen zu lassen und nicht nach einem Werbebeitrag. Das Video, dass dabei entstand ist einsame Spitze und kann sich sehen lassen.

Influencer Marketing at its best und die Umsätze von MVMT schossen dadurch in die Höhe. Nutzen auch Sie Influencer Marketing bzw. arbeiten Sie mit Personen zusammen die am Produkt interessiert sind und lassen Sie diese so organisch wie möglich damit arbeiten.

Meistens lassen sich so die besten Ergebnisse erzielen aber sie können natürlich auch gemeinsam mit den Influencern ein Drehbuch ausarbeiten und diese bei der Umsetzung unterstützen.

Der Film mit Sam Kolder war nur ein Beispiel natürlich kann man auch im kleineren Stil anfangen und beispielsweise Instagram Posts oder Stories von den Infuencer veröffentlichen lassen. Sogenannte „Take Overs“ sind auch beliebt in denen Influencer ankündigen, dass sie die Accounts von Unternehmen für 24h übernehmen und dort aktiv sein werden. Das steigert die Reichweite enorm und ist auch für die aktuellen Follower extrem interessant.

Artificial Intelligence & Chat Bots

AI in Form von Chat Bots und anderen Tools ist der neueste Trend im Online Marketing. Es lassen sich somit viele Dinge wie Customer Support automatisieren und Digitalisieren.

Beispielsweise kann man Chat Bots darauf trainieren, dass diese bei Fragen von Customers die F&Qs nach antworten scannen und dann eine eigene Antwort basierend auf diesen Informationen formulieren. Somit lassen sich nicht nur Kosten sparen sondern wird Unternehmen auch leichter ermöglicht 24h Customer Support zu betreiben.

Die neueste Studie von Spiceworks zeigte auf, dass bis im Jahr 2019 bis zu 40% der Unternehmen auf die Hilfe von Chatbos zurück greifen. Das aus gutem Grund, denn die Nachfrage seitens der User ist groß. Hier die wichtigsten Gründe weshalb Kunden gerne via Chat kommunizieren.

chatbot umfrage

Chat Bots sind nicht nur seitens der Kunden gefragt sondern können wie oben auch das Content Marketing von Unternehmen auf verschiedenste Art und Weise erleichtern.

Natürlich steckt viel Entwicklungsarbeit dahinter und Chatbots können noch nicht jede Frage von Kunden perfekt beantworten aber der Trend ist klar erkennbar und wenn man frühzeitig einsteigt hat man bekanntlich den entscheidenden Vorteil.

Zusammenfassung

Content Marketing ist ein oftmals vernachlässigter Aspekt im Marketing, vor allem im deutschsprachigen Raum. Es wird Zeit, dass auch wir uns ein Beispiel an amerikanischen Unternehmen nehmen und vermehrt auf Content Marketing setzen. Es ist ein unglaublich effektives Tool welches immer mehr an Bedeutung gewinnt.

Vor allem durch die Digitalisierung ergeben sich zahlreiche Vorteile um noch gezielter und effektiver Content Marketing zu betreiben. Dazu gehöre unter anderem die Nutzung von sozialen Medien, Chat Bots und Influecern.

Gleichzeitig müssen wir uns auch Gedanken machen wie wie Content Marketing betreiben. Die Zeiten in denen man stumpfe Werbekampagnen veröffentlich hat sind vorbei. Im Jahr 2019 dreht sich alles um Interkation, Zusammenarbeit, Transparenz und Individualität um noch mehr Menschen zu erreichen und auf deren Bedürfnisse besser eingehen zu können.