Amazon SEO Ranking

Amazon SEO: Ranking Optimierung in 10 Schritten

Einleitung

Amazon war früher ein Online Shop für Bücher. Heute ist es einer der weltweit größten Unternehmen und listet allein im deutschsprachigen Raum über 100.000.000 Produkte verschiedenster Art. Jeff Bezos, der CEO & Gründer von Amazon, hat eine komplette Branche neu erschaffen und revolutioniert. Mittlerweile ist Amazon ein regelrechtes Monopol was Online Shopping betrifft.

Im Vergleich zu Google suchen die meisten Konsumenten von 4-5x häufiger auf Amazon nach Produkten als auf Google. Tendenz steigend.

Doch wie profitieren wir von diesem großen Markt und können unsere Produkte bis an die Spitze von Amazon listen? In diesem Umfangreichen Guide erfahren Sie alles über Amazon SEO und wie Sie Ihr Produkt Ranking signifikant verbessern. Zudem stellen wir Ihnen die besten Tools vor um besser mit Amazon arbeiten zu können. Mit etwas Geschick und Verständnis können auch Sie Amazon nutzen um Ihr Geschäft anzukurbeln und mehr Kunden zu gewinnen.

#1 Amazon SEO Ranking Faktor: Sales Velocity

Der mit Abstand wichtigste Faktor wenn es um Amazon SEO geht um die Rankings zu verbessern ist definitiv die Sales Velocity (Verkaufsgeschwindigkeit). Die Verkaufsgeschwindigkeit ist letztendlich ausschlaggebend wie hoch ein Produkt rankt, je mehr Produkte täglich verkauft desto höher das Ranking. Aus Sicht von Amazon ist das absolut logisch immerhin sollten beliebte und häufig verkaufte Produkte auch besser ranken.

Wenn sich ein Produkt auf Platz 5 zum Keyword „Proteinpulver“ besser verkauft als vergleichsweise Platz 3 dann wird Amazon die Rankings entsprechend anpassen. Das passiert in der Regel alle 7 Tage um die täglichen Schwankungen ausgleichen zu können. Wenn das Produkt A also 7 Tage lang mehr tägliche Verkäufe aufweisen kann als Produkt B wird es dieses in den Rankings toppen können.

Wenn wir also von der Verbesserung der Amazon Rankings sprechen sollten wir uns primär auf die Sales Velocity fokussieren. Je höher die täglichen Verkäufe desto besser das Rankings. Jetzt sollten wir uns die Frage stellen wie wir die Sales Velocity hoch bekommen.

Grundlegende Ranking Faktoren

Neben dem wichtigsten Faktor für Amazon SEO bzw. gute Amazon Ranking der Sales Velocity gibt es auch noch weitere Faktoren die ausschlaggebend sind. Diese sind vor allem in Kombination ausgesprochen für den Suchalgorithmus und die daraus resultierenden Rankings. Man sollte sie nicht vernachlässigen und entsprechend für erfolgreiches Amazon SEO miteinbeziehen.

Keywords

Genauso wie bei Google SEO sind Keywords auch für Amazon besonders wichtig. Amazon ist genauso wie Google auch eine Suchmaschine aber eben nur für Produkte. Die Produkte werden über sogenannte Produkt Listings veröffentlicht und diese sollte die wichtigsten Keywords enthalten und gefunden zu werden. Denn der Algorithmus scannt genauso wie bei Google die Listings nach Keywords bevor es zu einem Ranking kommt.

Wie finde ich die richtigen Keywords?

Die richtigen Keywords zu finden kann eine echte Herausforderung für Anfänger sein jedoch gibt es ein paar einfach Tricks um die richtigen Keywords zu finden.

  1. Das erste was man tun kann ist einfach den Beginn des primären Keywords bei Amazon einzugeben. Anschließend bekommt man sofort weitere Suchvorschläge bzw. konkrete Keywords nach denen die Kunden suchen.Amazon Seo Keyword Vorschlag
  2. Der zweite Trick is ganz einfach, denn man muss sich nur die Konkurrenz ansehen. Indem man die besten Konkurrenzprodukte bzw. deren Titel analysiert erkennt man relativ schnell welche Keyword gefragt sind. Zudem findet man auch neue Keyword Variationen und Synonyme die man verwenden kann. Zudem kann man in den Bullet Points weitere potentielle Keywords finden die auch für das eigene Produkte relevant sein können.

Wie viele Keywords brauche ich?

Das wichtigste dabei ist, dass man so viele Keywords und Variationen wie notwendig einbaut um den Kunden und Amazon das Gefühl zu geben, dass das Produkt das Richtige ist. Jedoch sollte man es so organisch wie möglich in den Titel, die Bulletpoints und die Produktbeschreibung einbauen und natürlich aussehen lassen. Keyword Stuffing ist die Bezeichnung für übertriebenes Verwenden von wichtigen Keywords. Das ist genauso wie bei Google äußerst kontraproduktiv und kann dem Ranking massiv schaden. Deshalb lieber organsich arbeiten und die Keywords sowie deren Variationen gezielt und sinnvoll einsetzen.

Wohin mit den Keywords?

Die Keywords sollten sowohl sich auf das gesamte Produkt Listing auf natürliche Art und Weise verteilen. Als ersten sollten das wichtigste Keyword mit maximal 1-2 Variationen im Titel vorkommen. Dadurch erkennt sowohl der Kunde als auch Amazon, dass das Produkt für die Suchanfrage relevant ist.

Amazon Titel Keywords

Anschließend sollte man sich die Bullet Points ansehen. Diese haben mehr Platz bzw. sind länger und bieten somit noch mehr Möglichkeiten für Keywords und deren Variationen. Auch hier sollten sie wieder auf natürlich Art und Weise eingepflegt werden

Amazon Bullets Points Keywords

Es weiter unten kommt man anschließend zur Produkt Beschreibung bzw. der Produkt Information. Hier kann man sehr leicht und sollte man Keywords einbauen. Da man hier ganze Sätze bzw. Absätze bilden kann sollte hier definitiv alle wichtigen Keywords mindestens 1x vorkommen. Somit erkennt wie oben beschrieben sowohl der Kunde als auch Amazon, dass das Produkt relevant ist.

Amazon Keywords Produktbeschreibung

Neben dem Frontend welches der Kunde sieht ist es für Amazon genauso wichtig, dass das Backend auch entsprechend mit Keywords versorgt wird. Im Sell Central gibt es mehrere Felder in denen man die Keywords entsprechend einbauen kann. Diese sollte unbedingt genutzt werden und sind für gute Rankings mitunter entscheidend.

Amazon Seller Central Keywords

Hier kann sollte man auch wieder alle primären Keywords sowie Variationen und Synonyme platzieren um Amazon entsprechend zu helfend das Listing zu verstehen.

Amazon Listing Optimierung

Als erstes sollten wir eine solide Basis schaffen bevor wir uns Gedanken über Werbekampagnen wie PPC oder Influencer Marketing machen. Diese Basis ist das Produc Listing (dt. Produkt Liste). Ein gutes Listing ist das A & O wenn es um das Verkaufen auf Amazon geht. Genauso wie bei jedem anderen Online Shop entscheidet das Listing bzw. die Produktseite über den Kauf.

Das ist insofern logisch, da der Kunde das Produkt ja nicht physisch angreifen und beurteilen kann dementsprechend sollte das Listing so viele hilfreiche und überzeugende Informationen wie möglich beinhalten um den Kunden vom Kauf zu überzeugen. Beginnen wir also mit den wichtigsten Punkten im Bezug auf die Optimierung des Listings.

Titel

Der Titel ist mitunter einer der wichtigsten Punkte wenn es um das richtige Listing geht und das aus vielfacher Hinsicht.

Einerseits ist es für den Kunden der erste Punkte den er sieht und die ersten Informationen die er enthält. Wenn beispielsweise jemand nach einem Proteinpulver sucht aber gegen Laktose allergisch ist wird er ganz genau auf den Titel achten. In diesem Fall ist die Information schon im Titel enthalten. Das fördert die Click Through Rate und letztendlich auch die Conversion Rate wenn die wichtigsten Aspekte schon im Titel enthalten sind. Klassiker im Lebensmittelbereich sind „Low Carb“, „Kalorienarm“, „Proteinreich“, „Biologisch“, „Glutenfrei“ usw.. Achten sie immer darauf auf was der Kunden beim Produktkauf achten könnten und passen den Titel entsprechend kann

Amazon Produkt Listing Titel

Zudem ist es sowohl für den Kunden als auch für Amazon wichtig, dass entsprechende Keywords platziert worden. Wie im vorherigen Punkt „Keywords“ schon beschrieben sollte die unbedingt im Titel platziert werden.

Tipps für einen Guten Titel

Um den idealen Titel zu wählen hier die wichtigsten Punkte im kurzem Überblick:

  • Die wichtigsten Keywords sollte auf jedem Fall im Titel sein
  • Vorteilhafte Signalwörter wie „Ultraleicht“, „Biologisch“, „Tragbar“, „Praktisch“ sollten auch immer integriert werden
  • Informative Angaben wie Größe und Gewicht bei entsprechender Notwendigkeit (z.B bei Proteinpulver oder Kleidung) immer angeben.
  • So kurz wie möglich aber so informativ wie notwendig (Man sollte immer eine richtige Balance finden – deshalb nicht zu kurz aber auch nicht zu lang)

Der Titel ist zwar auch für den Suchalgorithmus von Amazon wichtig aber primär für den Kunden wichtig. Dieser sollte sofort die Aufmerksamkeit auf den Titel richten, die wichtigsten Informationen finden und neugierig werden. Zu lange Titel schrecken aber und zu kurze können nichts sagend sein. Deshalb ist der Titel vor allem aus Verkaufspsychologischer Sicht unglaublich wichtig. Ist der Titel schlecht nutzen die besten Fotos, Videos und Produktbeschreibungen nichts, da der Kunde nicht durchklickt. (Low Click Through Rate)

Fotos

Die Fotos bzw. das primäre Foto ist neben dem Titel der wichtigste Aspekt. Denn das einzige was der Kunde sieht wenn er nach Produkten sucht ist das Foto und Titel in der Übersicht. Deshalb sind das die zwei entscheidenden Faktoren (natürlich auch der Preis und die Sternebewertung aber dazu später mehr) wenn es um eine hohe Klickrate (Click Through Rate) geht.

Produktfoto

Entsprechend klar und eindeutig sollte das Bild vom Produkt sein. Die Qualität im Bezug auf die Auflösung und natürlich die Belichtung spielen eine entscheidende Rolle. Nicht nur der Kunde sondern auch die künstliche Intelligenz des Amazon Algorithmus erkennt mittlerweile sehr gut ob die Bildqualität gut oder nicht ist. Entsprechend wirkt sich das auch direkt auf die Rankings aus.

Neben dem Hauptfoto welches als Anzeigefoto verwendet wird sollte man idealerweise noch 3-5 zusätzliche Fotos verwenden welche andere Perspektiven zeigen bzw. auf die Details des Produktes eingehen. Auch diese sollten ebenso wie das Anzeigefoto von höchster Qualität sein und dem User einen Mehrwert bieten. Beispielsweise die Rückseite mit dem Nährwerte des oben gezeigten Proteinpulvers oder Lifestyle Fotos des Produktes. Reale Fotos machen insofern Sinn, da der Kunde eine bessere Vorstellung hat wie das Produkt im Einsatz aussehen könnte.

In diesem Fall hat man sogar das Pulver in zwei verschiedenen Geschmacksrichtungen abfotografiert. Genau so sollte es aussehen. Der Kunde weiß schon was ihn erwartet obwohl er das Produkt nur online sieht.

Hier die wichtigsten Punkte die man zum Erstellen von Produktfotos beachten sollte.

  • Mindestens 1500×1500 Auflösung (damit die Zoomfunktion aktiv ist)
  • 2/3 des Fotos sollten vom Produkt eingenommen werden – der Rest kann weiß bleiben
  • Professionelle Belichtung und Ausleuchtung sind Pflicht
  • Alle Features, Details und wichtigen Punkte sollte zu sehen sein

Produktfotos sind im E-Commerce in absolutes K.O Kriterum. Wer darauf verzichtet wird Online keine Chance haben seine Produkte zu verkaufen. Egal ob Amazon oder nicht im Internet sind die Visuals von physischen Produkten entscheiden. Das ist logisch denn der Kunde kann das Produkt ja nicht angreifen und muss seine Entscheidung basierend auf den vorhanden Informationen treffen. Sind diese unzureichend oder einfach zu schlecht ist der Kunde verunsichert und greift zur Konkurrenz.

Auf der anderen Seite können schöne Fotos und Videos das Produkt ins rechte Licht rücken und noch schmackhafter machen. Somit auch die Kaufentscheidung positiv beeinflussen.

Hier eine persönliche Produktempfehlung von uns um schnell und einfach schöne Produktfotos erstellen zu können:

Fotozelt

Bei Produktfotos sollte man nicht sparen und im Zweifelsfall auch einen Fotografen zur Hilfe holen. Immerhin ist das ein einmaliger Job der sich langfristig gesehen mehr als bezahlt macht.

Bullet Points

Die Bullet Points finden sich direkt neben den Produkfotos und sind das erste was der Kunde sieht wenn er auf das Produktlisting geklickt hat. Somit sind die Bulletpoints nachdem Titel und dem Anzeigefoto der wichtigste Aspekt zur Optimierung des Listings. Hierbei sollte man wieder den Fokus auf die Keywords, Vorteile sowie wichtigsten Features/Informationen zu dem Produkt legen.

Der Kunde sollte mit wenigen Blicken erkennen können, dass das Produkt für ihn oder sie geeignet ist und zahlreiche Vorteile mit sich bringt. Unnötig lange Informationen oder verschachtelte Sätze schrecken aber und überzeugen nicht. Stattdessen sollte man die wichtigsten Punkte wieder hervorheben, genau dafür sind die Bulletpoints. Im Falle des Proteinpulvers wurde wieder alles richtig gemacht und die wichtigsten Keywords sowie Vorteile hervorgehoben:

Produktbeschreibung

Der Hersteller hat sich die Frage gestellt: Was ist dem Kunden wichtig? Bzw. welche Kriterien entscheiden den Kauf? Genau diese Frage sollte man mit den Bullet Points beantworten. In diesem Fall wurde alles richtig gemacht. Denn bei Proteinpulvern geht es primär um die Proteinquelle, Geschmack, Löslichkeit, Inhaltsstoffe sowie Verträglichkeit. Der Käufer sucht nach einem Produkt welches schmeckt, sich gut trinken und verdauen lässt sowie hochwertige Inhaltsstoffe aufweisen kann. Genau das bekommt er mit dem Bullet Points verkauft. Die Keywords sind natürlich auch entsprechend eingebaut.

Produkt Informationen

Der dritte Punkt der bei der Erstellung von Listings zu beachten ist sind die Produktinformationen. Diese sind meist länger und in Satzform geschrieben. Vor allem bei komplizierten Produkte können diese besonders ausführlich und informativ gestaltet werden (logisch es heißt ja auch Produkt Infromation). Um das Ganze aufzulockern sollte man es schön formatieren und in Absätzen gliedern. Zudem können weitere Bilder zur Auflockerung des Inhaltes verwendet werden. Hier wurde wieder alles richtig gemacht.

Die Einleitung beschreibt schön wie man zu die Brand zum Produkt gekommen ist und was der Hintergrund bzw. Hintergedanke dazu ist. Anschließend folgen konkrete Informationen zum Produkt welche schön gegliedert und dargestellt werden.

Produkt Informationen Amazon

Aus Verkaufspsychologischer Sicht und dem AIDA Prinzip wurde mit dem Titel und dem Anzeigebild ATTENTION erzeugt. Die Bulletspoints führen zu INTEREST. Die Produktbeschreibung geht weiter auf die Vorteile des Produktes ein und was es bewirkt, das führt zu DESIRE. Nachdem der Kunde dann ganz runter gescrollt hat und die positiven Reviews gesehen hat und sich vollständig überzeugt hat geht es zum finalen Punkt ACTION.

Videos

Zusätzlich können bei sehr komplexen Produkten auch Vorstellungsvideos eingebettet bzw. verlinkt werden. Das macht vor allem bei technischen Gadgets Sinn welche viel Erklärungsbedarf haben. Zum Beispiel bei Kameras oder anderen Geräten kann ein Vorstellungsvideos viel Überzeugungsarbeit leisten. Dieses kann übrigens auch in die Produktfotos ganz oben am Anfang des Listings eingebunden werden.

Videos sind zwar nicht verpflichtend können aber das Ranking verbessern und zu einer höhere Conversion Rate führen.

Amazon Reviews und Bewertungen

Jetzt mag man meinen wieso soll jemand bestellen wenn mein Produkt noch gar keine Bewertungen (engl. Reviews) hat. Das ein gerechtfertigter Einwand, denn die Bewertungen eines Produktes sind ein maßgeblicher Faktor wenn es um die CR (Conversion Rate). Je besser die Reviews sind und je mehr wir davon haben desto wahrscheinlich ist es, dass der Kunde sich für einen Kauf entscheidet.

Wir kennen es selbst von uns wenn viele andere Leute ein Produkt kaufen bzw. als positiv bewerten erhöht das die Wahrscheinlichkeit, dass wir es selbst kaufen. Konkret schaffen gute Produktbewertungen Trust und Social Proof. Die mitunter wichtigsten Faktoren die bei einer Kaufentscheidung mitspielen.

Wie bekommt man Reviews auf Amazon?

Diese Frage stellen sich viele Verkäufer auf Amazon und ist auch durchaus berechtigt, denn wie oben schon beschrieben sind Reviews unglaublich wichtig und können die Conversion Rate und somit die Sales Velocity signifikant steigern. Da zahlreiche Black Hat Marketer immer wieder versuchen Amazon auszutricksen und Fake Reviews erstellen ist der Internet Riese immer strenger geworden. Mittlerweile ist der Algorithmus schon ausgesprochen gut und erkennt diese Fake Reviews äußerst schnell. Langfristig gesehen empfehlen wir deshalb so organisch wie möglich zu arbeiten.

Am besten man legt großen Wert auf Kundenzufriedenheit und ausgesprochen guten Customer Support.

Extra Tipp: Amazon Account Rating

Nicht nur die Produkt Bewertungen sondern auch das Rating des Amazon Seller Accounts spielt eine äußerst wichtige Rolle für Amazon SEO. Accounts mit sehr gutem Seller Feedback haben es grundsätzlich leichter Produkte zu ranken als vergleichsweise neue Accounts oder Accounts mit gar schlechtem Rating. Das macht Sinn denn im Verkauf geht es immer nur um Vertrauen. Egal ob Amazon oder Kunde das vertrauen bildet die Basis für erfolgreiches verkaufen. Wenn Amazon sieht, dass ein Account bereits mehrere Produkte verkauft und seit jeher immer nur bzw. überwiegend gutes Feedback bekommt werden auch neue Listings leichter ranken.

Amazon versucht die Qualität und Standards der Produkte sowie Hersteller so hoch wie möglich zu halten um Kosten für Retouren oder Customer Support so gering wie möglich zu halten. Demnach macht es nur Sinn, dass gute Hersteller belohnt werden. Somit sollten Sie langfristig immer auf die Kundenzufriedenheit und das Feedback der Kunden achten. Denn zukünftige Produkte werden dadurch auf jeden Fall leichter ranken.

Traffic und Kunden bekommen

Nachdem wir das Grundprinzip von Amazon verstanden haben (Sales Velocity ist der entscheidende Faktor) und wir unser Produkt Listing optimiert haben geht es im nächsten Schritt um den Traffic. Denn die einfach Formel CTR x CR = Sales Velocity verdeutlich wie wichtig es ist, dass wir so viele potentielle Kunden wie mögliche auf das Produkt Listing bringen müssen und diese so gut wie möglich konvertieren sollen. Wenn wir das schaffen haben wir gewonnen.

Amazon PPC

Der einfachste und direkteste Weg kommt natürlich von Amazon selbst und das sind Amazon PPC Kampagnen. PPC steht für nichts anderes als Pay Per Click also Bezahlung für Klicks. Für all jene die bereits mit Google Ads gearbeitet haben ist das Prinzip bereits bekannt und sehr verständlich.

Wir suchen uns zunächst die relevantestens Keywords raus z.B „Proteinpulver vegan“ und legen unser Werbebudget fest. Je nach Konkurrenz kann der Preis pro Click (CPC) sehr unterschiedlich sein. Je niedriger die Konkurrenz desto leichter bekommen wir günstig Klicks – logisch. Deshalb ist es wichtig nach nischigen Keywords oder Long Tail Keywords zu suchen die sich zwar auf das Produkt beziehen aber weniger Konkurrenz haben z.B „Proteinpulver laktosefrei“. Die Anzeige wird anschließend je nach je BID (festgelegtes Budegt pro Click) in den organischen Ergebnissen ausgeliefert. Hier ein Beispiel der Firma Alpha Foods die obwohl sie Bestseller sind noch immer auf PPC Kampagnen setzen um auf erster Stelle zu scheinen. Das ist an der kleinen Anmerkungen leicht zu erkennen („Bestseller“ und „Gesponsert“).

Amazon PPC

PPC Kampagnen sind der erste und mitunter auch wichtigste Schritt um erfolgreich die Amazon Rankings hochzuklettern. Durch sie kann man die Sales Velocity kräftig ankurbeln und auch organisch in

ACHTUNG: PPC Kampagnen bei Google Ads erhöhen nicht das Ranking bei Google. Bei Amazon ist aber genau das Gegenteil der Fall!

Externer Traffic

Amazon liebt externen Traffic und belohnt diesen auch deutlich. Wer es schafft von außen heißen Traffic auf sein Produktlisting zu bekommen hat gewonnen (Natürlich sofern diese Besucher auch zu einem Teil Käufer werden). Dieser externe Traffic lässt sich durch mehrere Kanäle erzielen. Hier ist Kreativität sowie Know How im Bereich Online Marketing gefragt.

Facebook Ads

Facebook Ads sind mitunter einer der beliebtesten Maßnahmen um im Internet Produkte zu bewerben. Viele Drop Shipper setzen auf Facebook Ads um Traffic auf deren Shopify Stores zu bringen. Doch wieso nur Shopify? Wir können Facebook Ads genauso nutzen um Traffic auf unser Amazon Produkt Listing zu bringen. Bei richtigem Targeting kann das sehr gut funktionieren.

Der einzige Nachteil: Auf Amazon lässt sich kein Facebook Pixel installieren und somit kann man nur begrenzt Daten sammeln. Somit erhält man nicht alle Einsichten und Daten um vollkommenes Marketing zu betreiben. Wer mit den Einschränkungen leben kann und günstig Traffic erzielen möchte kann aber gerne darauf zurück greifen.

Influencer Marketing

Influencer Marketing ist das Hot Topic der letzten Jahre wenn es um Online Marketing im Bezug auf Produktverkäufe. Vor allem auf Instagram und YouTube hat sich ein regelrechter Markt entwickelt. Das zu Recht denn Influencer Marketing ist aus vielerlei Gründen ein unglaublich effektives Tool um Produkte im Internet zu bewerben und letztendlich zu verkaufen.

Insbesondere für Amazon eignet sich Influencer Marketing sehr gut, da das Vertrauen doppelt gestärkt wird. Einerseits durch die Person bzw. Influencer welcher mit seinem Namen/Gesicht für das Produkt wirbt. Andererseits ist Amazon der bekannteste Marktplatz der Welt und viele Vertrauen dem E-Commerce riesen mit dem lachen Logo bereits. Dadurch lassen sich besonders hohe CR erzielen. Zudem können die Influencer durch das Amazon Associate Programm direkt an den Sales mitverdienen. So einfach geht das.

Google SEO

Jetzt wird es langsam advanced aber auch unglaublich effektiv. Wer Google SEO beherrscht wird mit Amazon SEO leichtes Spiel haben. Denn wer es schafft Blog Beiträge bzw. Artikel zu gewissen Produkte zu ranken kann diese ganz einfach in den Artikel einbinden. Daran kann man sogar doppelt verdienen. Einerseits kann man die Produkte via Affiliate Links einbinden und Provisionen erzielen. Zudem erhält man als Verkäufer natürlich auch die Marge bei jedem verkauften Produkte. Diese doppelte Monetarisierung ist eigentlich nicht erlaubt wer aber zwei verschiedene Konten mit verschiedenen Namen eröffnet kann damit durch kommen. Aber dennoch gilt Vorsicht.

Beispiele für Artikel rund um das Thema Vegane Proteinpulver könnten sein:

„Die 5 besten veganen Proteinpulver“

„Vegane Proteinpulver gesund?“

„Vegane Proteinpulver vs. Whey Protein“

„Vegane Proteinpulver ohne Kohlenhydrate“

„Vegane Proteinpulver für Muskelaufbau geeignet?“

The list goes on…

Das Prinzip ist denkbar einfach aber man muss natürlich auch wissen wie man solche Artikel entsprechend auf Google rankt. Das Bedarf viel Zeit und Know How!

Hilfreiche Amazon Tools

Es gibt zahlreiche hilfreiche Tools welche das Platzierung des Amazon Listing vereinfachen bzw. mehr Einblick in Amazon SEO liefern. Sie liefern Statistiken zu anderen Produkten, Keywords und konkurrierenden Unternehmen. Somit lässt sich im sich schon vorweg berechnen wie schwierig es sein wird das Produkt erfolgreich zu ranken. Denn je höher die Konkurrenz desto aufwendiger der Amazon SEO Prozess.

Einsteiger – Jungle Scount Chrome Extention

Die Jungle Scout Chrome Extention ist ein unglaublich praktisches Tool welches man sehr einfach über Google verwenden. Diese Extention liefert sofort Insights über Sales und Umsatz der Konkurrenz und man hat einen sofortigen Überblick über den aktuellen Markt. Für Beginner aber auch für Fortgeschrittene ist dieses einmalig zu bezahlende Tool jeden Cent wert. Wir können es absolut empfehlen.

Jungle Scout Amazon Seo

Mit nur einem Klick im Browser erhalten wir alle Informationen die wir zu Beginn brauchen um einen sofortigen Überblick zur Konkurrenz zu haben. Hier das Beispiel mit dem Keyword „Veganes Proteinpulver“. Diese wichtigen Einsichten ermöglichen uns das Marketing Budget sowie den Aufwand der Kampagnen innerhalb weniger Sekunden einschätzen zu können. Praktischer geht es nicht. Jungle Scout bekommen sie direkt hier.

Pro Tipp – Viral Launch

Für Profis aus dem Amazon SEO Bereich und diejenigen die es noch werden wollen empfehlen wir Viral Launch. Dieses Tool ist vor allem bei vielen Online Marketer die Amazon FBA betreiben bekannt und erfreut sich großer Beliebtheit. Das nicht ohne Grund denn Viral Launch ist ein unglaublich effektives Tool und liefert tonnenweise Informationen und Metriken. Es ist das ultimative Tool wenn es um Amazon SEO geht und ermöglicht die volle Analyse der Konkurrenz sowie das Erkennen von Marklücken durch gezielte Filtersuche.

Zusammenfassung

Amazon SEO bzw. das Optimierung der Produkt Listings ist ein spannender Prozess bei dem es viele Punkte zu beachten gilt. Manche Dinge ähneln dem Google SEO und viele die bereits E-Commerce z.B mit Shopify betreiben werden einige Punkte sofort verstehen. Online Shopping ist ein steigender Trend und Amazon wird auch in den nächsten Jahren einen starken Umsatzzuwachs verzeichnen können.

Dementsprechend macht es für Unternehmer welche Produkte verkaufen wollen Sinn sich intensivst mit der größten Produktsuchmaschine der Welt auseinander zus setzen.

drop shipping produkte finden

Dropshipping Produkte finden – Der ultimative Guide

Einleitung

Du willst erfolgreiche Produkte für dein Dropshipping Business finden? Hier der ultimative Guide inklusive Tipps und Tricks wie du schnell zu potentiellen Winning Products kommst.

Hingegen der häufigen Meinung sind Winning Products im Dropshipping kein Zufall sondern das Ergebnis von strategischem Anwenden gewisser Techniken. Natürlich ist nicht jedes was man testet Produkt ein Winning Produkt aber man die Chancen signifikant erhöhen in dem man strategischen Product Research betreibt.

Die Basics von Winning Products

Grundsätzlich sollte man ein paar Punkte wissen bevor man sich auf die Suche von Winning Products gibt. Diese Basics bilden die Grundlagen zu erfolgreichen Produkten für  Shopify oder auch Amazon. Man sollte sie kennen und beachten bevor man das erste Produkt launched.

Trends Make Money

Einer der wichtigsten Punkte ist definitiv „Trends Make Money“. Sobald ein Trend entsteht sollte man so schnell wie möglich reagieren und Produkte zu diesem Trend suchen oder sogar selbst erstellen. Je schneller man ist desto mehr Geld wird man verdienen. Egal welche Art von Dropshipping man betreibt man sollte sich immer mit Trends auseinander setzen. Vor allem wenn man das Ziel hat innerhalb von kurzer Zeit viel Gel zu verdienen.

Eines der besten Beispiele waren Fidget Spinners. Dieser Hype enstand Anfang 2017 und hatte enorme Ausnahme. Manche Shopbetreiber erzielten nur durch dieses Produkt 6-7 stellige Umsätze. Die ersten machten mit diesem Trend mit Abstand das meiste Geld und das weltweit.

Google Trends Fidget Spinner

Gleichzeitig versuchten tausende Dropshipper an den Erfolg dieser ersten Stores anzuknüpfen doch verloren nur Geld. Sie waren einfach zu spät und hatten den Trend verpasst. Ein Großteil der Stores welche das Produkt verkauft haben machten nur Verluste.

So schnell und aggressiv wie der Trend kam so schnell war er wieder aus. Deshalb ist Timing und das Erwischen von Trends einer der wichtigsten Faktoren wenn es um das Winning Products geht.

Zahlen entscheiden – Emotionen nicht

Ein weiterer wichtiger Aspekt wenn es um Dropshipping und das Finden von Winning Products geht ist definitiv die Einstellung zu dem gesamten Prozess. Genauso wie beim Trading mit Aktien entscheiden immer die Zahlen und sonst nicht. Es ist egal was man selbst von einem Produkt hält. Es muss sich verkaufen.

In zahlreichen Shopify Facebook Gruppen und Foren gibt es zahlreiche Dropshipper die immer wieder diesselbe Fragen stellen. „Ich habe ein sicheres Winning Product aber es verkauft sich nicht“. Es ist aber nur ein Winning Product wenn es sich sicher verkauft und nicht wenn man glaubt, dass es eins ist.

Zahlen entscheiden letztendlich immer ob das Produkt funktioniert und nicht ob man es selbst cool findet oder nach „Gefühl urteilt“. Deshalb ist von grundlegender Bedeutung, dass man immer nach Daten und Zahlen geht und nicht versucht etwas zu erraten.

Eine strategische Herangehensweise macht immer mehr Sinn als Entscheidungen basierend auf Gefühlen oder Emotionen.

Thieve.co

Copyright Infringement und Urheberrecht

Egal wie gut sich ein Produkt verkauft man sollte auf keinen Fall das Urheberrecht Dritter verletzen. Das kann sehr teuer kommen vor allem wenn man bereits hohe Umsätze verzeichnet hat. Deshalb ist es wichtig diesen Punkt immer im Vorhinein zu beachten.

Bei Verletzung des Urheberrechts oder Copyright Infringement kann es dazu kommen, dass die entsprechenden Firmen nicht nur eine Strafzahlung verlangen sonder darüber hinaus noch eine weitere Umsatzbeteiligung der bisherigen erzielten Umsätze fordern.

Das kann sehr teuer werden und deshalb sollte man soweit als möglich gehen, dass man immer das Copyright oder eingetragene Markenrecht von anderen Herstellern respektiert. Es gibt genug legale Möglichkeiten um gute Produkte zu finden und zu verkaufen.

Die besten Methoden im Überblick

Hier sind die besten Methoden im Überblick um schnell an potentielle Produkte zu kommen sich mit hoher Wahrscheinlichkeit gut verkaufen. Diese Methoden können unabhängig voneinander getestet und durchgeführt werden. Aber auch in Kombination sind diese besonders effektiv.

Produkt Research ist keineswegs ist Stein gemeißelt und jeder erfolgreiche Dropshipper hat eine eigene Strategie. Das hier ist ein Überblick der beliebtesten Methoden die aktuell am besten funktionieren.

Facebook Filtersuche

Die Facebook Filtersuche ist ein ausgesprochener einfach Trick um erfolgreiche Produkte zu erspähen. Wenn man beispielsweise einen deutschen Store besitzt mach es Sinn nach Produkten zu suchen die sich bereits in den USA sehr gut verkaufen.

Dafür nutzt man einfach die Facebook Such Funktion und gibt den Begriff „ORDER NOW“ ein und filtert nach Fotos oder Videos. In der Regel funktionieren Video Ads besser und die Wahrscheinlich, dass man gute Produkte findet ist hierbei höher. Das Ergebnis ist eine Liste an Werbeanzeigen die eine unglaubliche Reichweite besitzen.

Facebook Produkt Research

All diese Videos bzw. Beiträge sind Werbevideos zu gewissen Produkten die man nahezu alle auf AliExpress oder DH Gate findet. Der Grund warum dieser Trick funktioniert ist, dass diese Produkte schon bei anderen Shops funktionieren. Wäre das nicht der Fall würde diese nicht so exzessiv beworben werden.

Wenn ein Video bereits +100K Aufrufe hat und mehrere hundert Kommentare besitzt funktioniert dieses ausgesprochen gut. Ansonsten würde der Werbetreibende es nicht weiterhin beworben.

Somit erhält man Produkte die zu 99% schon bei anderen funktionieren und die Wahrscheinlichkeit, dass sich diese auch bei einem eigenen Store verkaufen ist sehr hoch sofern man die wichtigsten Punkte im Bezug auf Advertising und Store Optimization beherrscht.

Wer das nicht glaubt kann den Bitly Link in dem Post kopieren und mit einem Plus erneut im Browser eingeben dadurch erhält man alle Statistiken und sieht wie oft dieser bereits geklickt worden ist. Zudem sieht man ob das Produkt aktuell noch Klicks bekommt wenn dieses über einen längeren Beworben wird. Manchmal kann es nämlich sein, dass wenn der Post älter als 3 Monate ist sich der Markt sättigt und die Sales schnell wieder einbrechen.

Facebook Ads Statistik

Diese Uhr verkauft sich beispielsweise schon seit 3 Monaten konstant sehr gut somit besteht noch Potential, dieses Produkt selbst zu verkaufen. Der Markt angesichts dieser Daten nicht gesättigt.

EXTRA TIPP: Man kann auf similiarweb.com gehen, einen Account anlegen und noch weitere Daten über den Shop einsehen. Dadurch findet man noch weitere Produkte die womöglich viel Traffic bekommen und somit erfolgreich beworben werden. Auch diese Produkte kann man „klauen“, auf AliExpress finden und im eignen Store listen.

Facebook Feed Ad Hack

Der Facebook Feed Hack für Ads knüpft direkt an den ersten Tipp an und kann mit diesem kombiniert werden. Dieser Hack lässt sich unglaublich schnell umsetzen und man kommt auch schnell zu potentiell erfolgreichen Ads.

Hierfür muss man einfach die Chrome Extention „Turbo Ad Finder“ im Chrome Store suchen und installieren. Anschließend findet sich diese App im Browser und man muss sie nur noch aktivieren wenn man auf Facebook ist.

Turbo Ad Finder Drop Shipping

Die Funktion dieser App ist denkbar einfach. Sie filtert Facebook einfach nach Werbeanzeigen und man erhält nur noch Ads im Feed keine organischen Posts. Somit hat man einen kompletten Überblick über alle Ads die man bekommt und das innerhalb weniger Sekunden.

Anschließend filtert sucht man sich wie im vorherigen Schritt die Ads mit dem höchstem Engagement bzw. der höchsten Reichweite heraus und analysiert diese nach potentiellen Produkten die man auf AliExpress findet.

Man kann natürlich auch wieder die Bitly Links auswerten und anschließend über Similiar Web den Store analysieren. Dadurch kommt man eben auch wieder zu weiteren potentiellen Produkten.

Store Spying

Store Spying ist eine weitere Methode um erfolgreiche Produkte zu finden. Die meisten Stores haben Ihre Listen nicht versteckt und somit kann man ganz leicht nach Bestselling Products filtern, die auch laut Shopify das meiste Sales Volumen aufweisen.

Dafür gibt es wieder ein ausgesprochenes praktisches Plugin für Google Chrome. Die Extention nennt sich Intelligynce und kann Shopify Stores nach den besten Produkten und sowie weiteren interessanten Features durchleuchten.

Intelligynce Shopify Store Spy

Bekannte Shopify Dropshipping Stores die man regelmäßig durchleuchten kann und auch sollte sind unter anderem:

https://sugarandcotton.com

https://dudegadgets.com/

https://www.einsteinscience.com/

Google Trends

Wie oben schon dargestellt ist Google ein unglaubliche gutes Tool um aktuelle Trends zu analysieren und neue zu finden. Durch die Daten die man bekommt kann man besser abschätzen wie lang ein Produkt leben wird bzw. wieviel Zukunft es hat.

Zudem bekommt man neue Ideen und Vorschläge zu entstehenden Trends und ist somit immer Up to Date mit neuen Entwicklungen und Bewegungen des Marktes.

Man sollte stets auf Google Trends zurückgreifen um ein besseres globaler Bild von gewissen Produkten oder Branchen zu kommen. Somit bekommt man ein besseres Gesamtbild der Situation.

Weitere Product Research Hacks

Es gibt noch weitere unbekanntere Methoden um Produkte zu finden. Diese sind unkonventioneller können aber auch sehr erfolgreich sein. Vor allem aufgrund der Tatsache, dass diese weniger kennen steigt auch die Chance Produkte zu finden die noch niemand hat.

kickstarter.com

Die erste Anlaufstelle für Trends ist immer Kickstarter. Zudem kann man sehen welche Produkte sich bereits sehr gut verkaufen bevor diese auf dem Markt sind und welche nicht. Wie oben erwähnt ist Zeit der wichtigste Faktor vor allem wenn es um Trends geht.

Kickstarter ist die erste Anlaufstelle für Trends und man erhält viele Ideen für potentielle Winning Products. Teilweise wurden diese Projekte schon vor Schluss der Kampagne gefunden. Mehr Proof kann man nicht haben, dass das Produkt ein Winning Produkt ist.

Nun kann man auf AliExpress gehen und nach diesem Produkt suche. Jedoch ist die Wahrscheinlichkeit wesentlich geringer, dass man dieses Produkt sofort findet. Manchmal muss man auch in Kontakt mit Herstellern ähnlicher Produkte treten und das Produkt auf Anforderung fertigen lassen.

Diese Methode ist deshalb etwas aufwändiger und man nicht so leicht umsetzbar die vorherigen Varianten aber man kann potentiell viel Geld damit machen.

thieve.co

Eine weitere Website die täglich neue und trendige Produkte featured ist Thieve.co. Diese seite sucht gezielt auch beliebten Produkten im Internet und fügt teilweise sogar die Links zu dem jeweiligen Hersteller auf AliExpress hinzu.

Man kann definitiv das ein oder andere Winning Product auf Thieve.co finden oder sich zumindest inspirieren lassen. Auch wenn diese Seite immer beliebter wird ist sie aktuell noch ein Geheimtipp für gute Produkte.

Zudem ist die Seite kostenlos, man kann gezielte nach Kategorien filtern und die Auswahl an Produkte ist sehr hoch.

dropship.ceo

Der britische YouTuber und Dropshipper „Realistic Entrepreneur“ hat mittlerweile eine eigene Software für Product Research entwickelt die speziell für E-Commerce entwickelt worden ist.

Diese Software crawled das Internet ständig nach neuen Trends und potentiellen Winning Products mit bereits steigendem Sales Volumen. Darüber hinaus kann man konkurrierende Dropshipping Stores durchleuchten und nach erfolgreichen Produkten scannen. Somit hat man seine direkte Konkurrenz immer im Blick und kann potentielle Produkte klauen und schneller skalieren.

Eine weitere Funktion ist der Infuencer Search Mode mit dem man zusätzlich von passende Influencer finden zur Promotion suchen kann.

https://www.dropship.ceo/software

Anbieter und Hersteller

Zusammenfassung

Dropshipping ist eines der beliebtesten Geschäftsmodelle die es aktuell gibt und das zu Recht. Die Zahlen zu E-Commerce steigen seit Jahren und der Trend ist nicht aufzuhalten. Immer mehr Menschen kaufen Online Produkte ein.

Um jedoch an diesem Markt partizipieren zu können ist es wichtig diesen sehr gut zu kennen. Vor allem wenn es darum geht effektiv Produkte zu finden die sich potentiell sehr gut verkaufen zu können.

Je strategischer man an die gesamte Sache herangeht und je mehr Research man betreibt desto erfolgreicher wird man sein. Denn Zahlen sind wesentlich wertvoller als Gefühle und Emotionen wenn es um das erfolgreiche betreiben eines Online Shops geht. Man sollte sich nie von seinen eigenen Wünschen und Vorstellungen leiten lassen sondern immer basierend auf Fakten und Zahlen handeln.

Einer der wichtigsten Punkte dabei ist das stetige Analysieren von Trends und Märkten. Denn je früher man gewisse Marktbewegungen erkennt desto erfolgreicher wird man sein und desto schneller kann man Geld verdienen.

Dropshipping

Dropshipping in Deutschland, Österreich & Schweiz – Das musst du wissen!

Einleitung

Dropshipping ist momentan in aller Munde denn es gibt schon zahlreiche Online Marketer die das Geschäftsmodell seit Jahren nutzen und Millionen gemacht haben. Mittlerweile interessieren sich immer mehr Menschen für dieses vermeintlich profitable Geschäftsmodell.

Vor allem Dropshipping mit chinesischen Händlern wie Aliexpress hat dem Geschäftsmodell zu großer Beliebtheit verholfen. Durch zahlreiche Apps und Softwares ist die technische Umsetzung wirklich ein Kinderspiel.

Doch wie realistisch ist es wirklich mit Dropshipping in Deutschland oder Österreich Geld zu verdienen? Wir betrieben das Geschäftsmodell selbst schon seit 2 Jahren und geben einen offenen und transparenten Einblick in die Thematik.

Was ist Dropshipping?

Kurz zur Beschreibung was Dropshipping eigentlich ist. Dropshipping ist der englische Begriff für Kurzstreckengeschäft. Man verkürzt den Weg des Produktes lässt es einfach direkt zum Kunden schicken. Im Grunde genommen ist man nur digitaler Mittelsmann und verbindet Kunden mit Produktion. Die folgende Grafik veranschaulicht das ganze visuell.

dropshipping modell

Die Idee dahinter ist entsprechend simpel. Anstatt eine gesamte Produktions, Zwischenlager und Versandkette aufzubauen wählt man das Kurzstreckengeschäft. In diesem Fall muss man lediglich einen Online Shop aufsetzen und Kunden durch Online Marketing auf diesen Shop bringen.

So spart man unterm Strich Zeit, Kosten und Aufwand. Man verarbeitet lediglich die Zahlung und Bestelldaten und leitet diese an den Hersteller weiter.

Alles was man benötigt ist:

  • Notebook / PC
  • Internetverbindung
  • Know How

Diese 3 Dinge sind notwendig um einen erfolgreichen E-Commerce Store basierend auf dem Modell Dropshipping zu führen. Die Einstiegsbarriere ist somit sehr gering.

Wie funktioniert das konkret? Anleitung

Dropshipping ist ein relativ simpler Prozess. Hier die wichtigsten Schritte in der absoluten Kurzfassung.

Schritt 1: Gewerbe Anmelden

Bevor man geschäftlich aktiv wird es notwendig ein Unternehmen anzumelden. Sowohl in Deutschland als auch in Österreich eignen sich Einzelunternehmen mit Abstand am besten. Diese kann man recht kostenarm starten. Hinzu kommt das entsprechende Gewerbe das man anmelden muss. Dieses fällt unter die freien Gewerbe und wird als Handelsgewerbe bezeichnet. Bei bevorstehenden größeren Umsätzen macht es Sinn eine UID Nummer zu beantragen. Diese ist ebenfalls kostenlos und muss ab 30.000€ Jahresumsatz beantragt werden.

Schritt 2: Shop bauen

Das erste was man machen muss nachdem die rechtlichen Grundvoraussetzungen geklärt sind ist einen Shop zu bauen. Für nahezu alle Dropshipping Varianten eignet sich Shopify mit Abstand am besten. Diese E-Commerce Plattform hat sich in den letzten Jahren an die Spitze hochgearbeitet und das nicht ohne Grund.

Eine kostenlose 14 tägige Testversion bekommst du hier.

Woocommerce und andere Plattformen sind für das hier beschriebene Dropshipping nicht geeignet, da das nur Shopify die notwendigen Integrationen und Anbindungen an AliExpress usw. besitzt.

Zusätzlich zu den zu installierenden Integrationen wie z.B Oberloo ist es notwendig auch noch den Facebook Pixel und Google Analytics zu installieren. Tracking ist das A & O im E-Commerce und sollte schon Beginn an sauber durchgeführt werden damit man optimale Ergebnisse erzielen kann. Wir bieten unter anderem mit unserer Agentur Webdesign falls du Hilfe brauchst.

Schritt 3: Produkte Suchen, Importieren & Listen

Nachdem der Shop gebaut wurde und die Trackings Codes erfolgreich installiert wurden ist es notwendig Produkte in Shop zu importieren. Die Produkte werden in den meisten Fällen von Großhändlern aus China bezogen. Weiter unten eine Auflistung der beliebtesten Händler und Anbieter. Diese bieten Millionen von Produkten angefangen über Elektronik, über Möbel bis hin zu Kleidung und Schmucken zum Herstellerpreis.

AliExpress

Die beliebteste Plattform ist AliExpress, auch chinesiches Amazon genannt. Hier findet man die meisten Produkte. Die Auswahl ist riesengroß und die Möglichkeiten endlos. Jedoch sollte man beim Aussuchen der Produkte auf gewisse Dinge achten. Nicht alle Produkte entsprechen den Qualitätsvorstellungen der westlichen Bevölkerung. Oftmals fühlen sich Produkte billig an und sind schlecht verarbeitet. Deshalb ist es empfehlenswert entweder auf die Reviews zu achten oder das Produkt testweise zu bestellen.

Aliexpress Dropshipping

Mithilfe von den Applikationen Oberlo oder Dropified können die Produkte direkt ohne wenig Aufwand in den jeweiligen Shopify Store integriert werden. Das ist sogar mit wenig technischem Verständnis leicht umzusetzen.

POD

Es gibt auch die Möglichkeit Dropshipping mit Print On Demand Artikel zu betreiben. Konkret handelt es sich um Produkte die bei Bestellung bedruckt und direkt Versand werden. Die zuvor erstellen Designs und Printmuster werden einfach auf gewisse Plattformen wie Printful hochgeladen. Anschließend stellt man mittels Applikation wieder eine Verbindung zwischen dem Shopify Shop und dem POD Anbieter (z.B Printful) her.

Andere Anbieter

Es gibt natürliche auch noch zahlreiche andere Anbieter von denen man Produkte beziehen kann aber dazu später mehr. AliExpress und Printful gehören zu den beliebtesten Lösungen und eignen sich sehr gut zum starten. Bei anderen Anbieter fehlen aber manchmal vorgefertigte Integrationslösungen was das Dropshipping mit Shopify erschwert.

Schritt 4: Marketing

Nachdem er Shop steht und alle Produkte erfolgreich importiert und gelistet worden sind fehlen nur noch die Kunden. Hierfür ist Skill im Bereich Online Marketing gefragt. Auf YouTube gibt es zahlreiche Tutorials und Anleitung wie man am besten seinen Dropshipping Store bewirbt. Oder man stellt mit dem nötigen Budget eine Online Marketing Agentur an.

Hier die beliebtesten Varianten im Überblick:

Facebooks Paid Ads

Facebook ist eine der weltweit größten Werbeplattformen die es gibt uns eignet sich hervorragend um Produkte und Dienstleistungen zu verkaufen. Facebook Paids erlauben Werbetreibenden (Dropshippern) Anzeigen im Feed, Messenger oder Market Place zu positionieren. Am besten eignen sich aber Feed Platzierungen.

Der Vorteil: Facebook hat über die Jahre eine riesige Datenbank aufgebaut und weiß mehr über dich als deine Mutter. Kein Scherz.

Dementsprechend genau können Werbeanzeigen geschalten werden. Man kann gezielte Interessen wie z.B Fitness, Yoga, Fashion und Reisen auswählen und gezielt Werbeanzeigen schalten.

Facebook Anzeige Dropshipping

Instagram Ads

Dasselbe gilt für Instagram Ads, da diese auch über Facebook gesteuert werden. Somit kann man im Facebook Ads Manager sowohl FB als auch IG Werbeanzeigen schalten. Hinzu kommt, dass man auf Instagram nicht nur Feed Anzeigen sondern auch Story Anzeigen schalten kann. Diese sind momentan besonders kostengünstig und eignen sich für eine Vielzahl von Produkten im niedrigen Preissegment.

Zudem hat man auf Instagram die Möglichkeit gezielt auf eine jüngere Zielgruppe zugreifen zu können und entsprechend andere Produkte zu vermarkten.

Vorteile

Der Grund aus dem Dropshipping so beliebt ist sind die zahlreichen Vorteile die es mit sich bringt und so viele Leute dazu bewegt mit Dropshipping zu starten.

Geringe Einstiegsbarriere

Der Hautaspekt ist die geringe Einsteigsbarriere. Jeder kann einen voll funktionsfähigen Online Shop innerhalb von wenigen Stunden zum laufen bringen. Das liegt daran, dass Shopify in Kombination mit zahlreichen Applikationen ein unglaublich einfaches System bietet mit dem man problemlos E-Commerce betreiben kann.

Die Einbindung der Produkte mittels Oberlo, Dropified oder POD Services wie Printful funktioniert ausgesprochen gut und ist aus technischer Sicht sehr leicht umzusetzen.

Mittlerweile muss man wirklich kein technisch fundiertes Wissen besitzen um einen Dropshipping Store startklar zu machen. Jeder mit einem Notebook und einer stabilen Internetverbindung sowie einer Kreditkarte kann theoretisch Dropshipping mit Shopify betreiben.

Kaum Startkosten

Neben der geringen technischen Anforderung ist auch wenig Startkapital notwendig um mit Dropshipping starten zu können. Konkret benötigt man lediglich $15 für eine Domain und $29 für den ersten Monat bei Shopify. Alle anderen Kosten sind optional wie z.B Paid Themes, Applications, Desings usw..

Lediglich für die Werbung sollte man Anfänglich mindestens 300-500€ in die Hand nehmen um erste Ergebnisse sehen zu können. Das ist notwendig und alles andere wäre auch unrealistisch. Mit 100€ Werbebudget kommt man nicht weit und man kann kein ersthaftes Unternehmen mit so wenig Geld starten. Aber mit ein paar Hundert Euros kann der Spaß schon losgehen.

Somit kann auch ein Student oder jemand mit wenig Startkapital ein eigenes Dropshipping Business starten. Die Einstiegshürde sowohl aus technischer als auch finanzieller Sicht ist gering.

Keine Logistik

Der grundlegende Sinn für das Dropshipping liegt in der ausgelagerten Logistik. Man benötigt keine Lager und muss sich auch nicht um den Versand kümmern. Das ist ein großer Punkt denn als Unternehmer möchte man sich auf seine Kernkompetenzen fokussieren und sich nicht mit zeitaufwändigen Tätigkeiten aufhalten lassen für die man wenig Know How benötigt.

Solche Aufgaben sollte man frühestmöglich abgeben und outsourcen. Genau das ist mit Dropshipping der Fall. Die ganze Produktions-, Lager- und Versandkette wird komplett abgegeben und man kann sich voll und ganz auf das Marketing und die Marktrecherche konzentrieren.

Flexibilität

Dieser Punkt spricht vor allem die jüngere Generation, darunter viele Millennials, an. Flexibilität ist einer der wichtigsten Punkte dieser Generation und steht teilweise sogar noch über Aspekten wie Einkommen und Ansehen.

Dropshipping ist genauso wie Affiliate Marketing oder anderen Möglichkeiten ein Geschäftsmodell welches man auf der ganzen Welt von seinem Notebook aus steuerrn kann (sofern man Internet hat). Man ist weder zeitlich noch räumlich gebunden und kann sich alles frei einteilen. Das ist auch der Grund weshalb viele erfolgreiche Online Marketer häufig auf reisen gehen, ihren Wohnsitz regelmäßig wechseln und dann arbeiten können wann sie wollen.

Online Business Freiheit

Daraus können sich auch viele steuerliche Vorteile ergeben wenn man seinen Hauptwohnsitz ins Ausland verlegt aber das ist ein anderes Thema welches wir in einem separaten Artikel behandeln werden.

Nachteile

Aus dem Geschäftsmodell Dropshipping mit Aliexpress oder anderen Herstellern ergeben sich aber auch viele Nachteile. Oftmals werden diese verschwiegen und nicht thematisiert.

Natürlich lassen sich mehr Kurse und Coachings verkaufen wenn man nur die positiven Seiten erwähnt und nicht schlecht darüber redet. Aber wir wollen maximale Transparenz und decken deshalb auch die Schattenseiten von Dropshipping auf.

Diese sollten unbedingt beachtet werden bevor man mit Dropshipping startet und sich für dieses Geschäftsmodell entscheidet. Das gilt natürlich für Geschäftsmodelle aller Art. Man sollte sich immer beider Seiten bewusst sein.

Lieferzeiten

Der Hauptnachteil sind die langen Lieferzeiten die auftreten wenn man die Produkte erst nach Eingang der Bestellung vom Hersteller fertigen und versenden lässt. Vor allem Anbieter aus China wie AliExpress benötigen vergleichsweise lange um die Produkte zu versenden. In der Regel betragen die Lieferzeiten 2-3 Wochen.

Das ist natürlich ein großer Nachteil wenn man andere Online Shops und deren Versandzeiten vergleicht. Beispielsweise liefert Amazon innerhalb von nur wenigen Tagen. Für Prime Members innerhalb von 48h. Da mittlerweile fast alle Menschen die Online Einkaufen diese Versandzeiten gewohnt sind werden 2-3 Wochen nicht toleriert. Infolgedessen kommt es häufig zur Beantragung von Refunds, Beschwerdebriefen, schlechten Reviews und negativer Nachrede.

Auch bei Print On Demand Anbieter besteht das Problem. Diese sind zwar großteils in Europa oder den USA nieder gelassen benötigen aber für die Herstellung, den Versand und die Lieferung bis zu 14 Tage. Auch das ist für viele Kunden zu lang und hat die selben Konsequenzen zur Folge.

Drop Shipping Versandzeit

Nur wenige chinesische Hersteller besitzen Zwischenlager in den USA und können somit die Versandzeiten kurz halten.

Qualität

Ein weiterer oftmals vernachlässigter Punkt ist die Qualität der Produkt. Wir Europäer sind natürlich ganz andere Qualitätsstandards gewohnt und haben hohe Erwartungen an die Produkte die wir kaufen. In seltenen Fällen entstehen Fehler in der Produktion und wir können das Produkt problemlos umtauschen.

Beim Dropshipping mit Produkten die aus China importiert werden ist das nicht der Fall. Chinesische Hersteller setzen vermehrt auf Quantität und nicht auf Qualität. Sie gehen davon aus, dass ein größerer Anteil der Produkte nicht funktioniert oder schnell kaputt geht.

Da wir als Zwischenhändler jedoch die Verantwortung tragen müssen wir auch bereit sein vermehrt Zeit in den Customer Support zu investieren und auch mehr Geld für etwaige Refunds zu investieren als bei hochqualitativen Produkten.

Vor allem bei Elektronik ist Vorsicht geboten. Viele elektronische Artikel von China sind nichtmal voll funktionsfähig oder versagen nach wenigen Wochen und Monaten. Das schadet auch der Beziehung zu den Kunden.

Hijacker

Die Zahl der Dropshipper und Leute die AliExpress kennen hat sich in den letzten Monaten und Jahren vervielfacht. Konkret bedeutet, dass das sobald sich ein Produkt erfolgreich über Facebook oder Instagram verkauft, es sofort Konkurrenz gibt. Die sogenannten Hijacker durchforsten Facebook und andere Medien nach erfolgreichen Kampagnen und anderen Online Shops und launchen das Produkt in ihrem eignen Store.

Das kann unglaublich ärgerlich sein, aber man ist nicht davor geschützt, denn jeder darf Produkte aus China importieren und hier verkaufen sofern kein Markenrecht verletzt wird. Hijacking ist aber auch in anderen Geschäftsmodellen wie Amazon FBA sehr präsent. Es ist ein unangenehmer Nebeneffekt von Geschäftsmodellen die geringe Zugangsbarrieren haben.

Abhängigkeit

Ein riesengroßer Nachteil ist die ständige Abhängigkeit von seinen Hersteller. Einerseits hat es zwar Vorteile wenn man sich nicht selbst um die Bestellungen kümmern muss aber es macht einen gleichzeitig auch abhängig.

Abhängigkeit im Geschäftsleben ist immer ein Risikofaktor und kann auch auf Dauer ein ernsthafter Nachteil sein. Sich ständig auf Menschen zu verlassen zu müssen die man nicht kennt und umgekehrt nicht abhängig von dir sind ist ein großes Problem.

Viele chinesische Hersteller sind auf Dauer äußerst unzuverlässig und halten sich auch nicht an Verträge sofern man überhaupt welche abschließen kann. Das liegt daran, dass diese aufgrund der großen Distanz und Barriere rechtlich einfach nicht angreifbar sind. Zudem ist das grundsätzliche Vertrauen relativ gering in Personen die man nicht kennt sehr gering.

Nachhaltigkeit

Dropshipping ist ein sehr gutes Business Model um viele Aspekte im E-Commerce Bereich relativ schnell zu lernen. Aber auf Dauer ist es kein nachhaltiges Business Model. Vor allem angesichts der oben genannten Punkte ist es schwer ein nachhaltiges Unternehmen aufzubauen.

Konkret liegt das daran, dass man keinen wirklichen USP hat. Die Produkte können jederzeit von jedem anderen Anbieter kopiert werden (Natürlich mit Ausnahme von Custom Print On Demand Produkten die man Markenrechtlich schützen lässt). Alle Produkte auf AliExpress, DH Gate, Shine uvm. sind nicht geschützt und können bzw. werden auf Dauer auch von anderen Online Shops vertrieben.

Zweitens sind die großteils schlechte Qualität und langen Lieferzeiten ein großes Problem um langfristig Kunden an sich zu binden. Ein Geschäft geht nur solange gut solange die Kunden kaufen. Aber wenn man es nicht schafft Kunden an sich zu binden und einen Pool an Stammkunden aufzubauen wird es schwierig. Stetige Neukundenakquise weil die alten Kunden weg fallen ist kein nachhaltiges Business Modell.

Branding & Brand Aufbau

Der dritte Punkt betrifft das Branding. Dieser Punkt geht auch Hand in Hand mit dem der Nachhaltigkeit. Es ist relativ schwer gutes Branding in einen Dropshipping Store zu bringen. Das geht zwar bis zu einem gewissen Grad noch (z.B mit POD Produkten bei denen man das Logo rein drucken kann).

Brand Building ist auf lange Sicht die profitabelste Art Geld zu verdienen. Das liegt daran, dass die Kunden aufgrund von bisherigen Käufen oder den Käufen anderer schon so ein hohes Vertrauen in die Brand haben, dass sie viel gewillter sind zu kaufen.

Hohe Konkurrenz

Dropshipping erfreut sich immer größer werdender Beliebtheit und die Konkurrenz steigt täglich. Das erhöht nicht nur das Risiko für Hijacker sondern macht es auch immer schwieriger kostengünstige Werbemöglichkeiten zu finden. Da die Zahl der Werbetreibenden auf Facebook in den letzten Jahren um das dreifache gestiegen ist haben sich auch die Kosten erhöht.

Hier ein Auszug aus der Statistik von Google die darstellt wie schnell das Interesse am Dropshipping in den letzten Jahren gestiegen ist.

Zeitaufwand

Ein weiterer Punkt den vielen nicht wahrnehmen ist der hohe Zeitaufwand der einhergeht mit der Erstellung und Betreuung eines Dropshipping Stores. Das ist zwar Anfangs kein Nachteil kann aber später zum Problem werden. Bei englischen Stores ist das kein Problem, da man Customer Support und andere Dinge sehr leicht outsourcen kann. Dafür eignet sich z.B Fiverr sehr gut. Ein Plattform auf der man günstig VAs aus den Philippinen und anderen Niedriglohnländern findet.

Im deutschsprachigen Raum ist das etwas schwieriger kompetente Mitarbeiter zu günstigen Preis zu finden. Vor allem wenn es um einfache Aufgaben wie Customer Support oder Weiterleitung der Bestellungen geht.

Natürlich ist jedes legitime Business mit einem Zeitaufwand verbunden jedoch ist Dropshipping kein automatisiertes Business welches sich von selbst regelt so wie es viele darstellen.

Händler und Anbieter im Überblick

Es gibt viele Händler und Anbieter von denen man Produkte beziehen und anschließend weiterverkaufen kann. Hier die wichtigsten im Überblick:

AliExpress

AliExpress ist das chinesische Pendant zu Amazon und eine Plattform auf der hunderttausende Artikel angeboten und verkauft werden. Es ist nicht nur die Plattform mit der größten Auswahl sondern eignet sich aufgrund der zahlreichen Plugins auch am besten für die Integration mit Shopify.

Das Angebot reicht von Elektronik, über Spielzeug bis hin zu Kleidung und Technik. Man findet nahezu alles und die Preise sind großteils sehr gut sodass man beim Wiederverkauf noch eine gute Marge hat.

https://best.aliexpress.com/

DH Gate

DH Gate ist eine weitere riesengroße chinesische Plattform auf der man zahlreiche Produkte, welche sich zum Dropshipping eignen, finden kann. Insbesondere die Auswahl für Elektronikartikel ist hier besonders groß.

https://de.dhgate.com

SHEIN

Shein ist einer der größten Plattformen für Kleidung und Mode. Das Angebot reicht von Kinderkleidung bis hin zu Jacken und Street Style. Shein eignet sich somit sehr gut für Fashion Stores. Wichtig ist hierbei immer auf die richtigen Größen zu achten.

https://de.shein.com/

BIG BUY

BIG BUY ist einer spanischer Großhändler für waren aller Art. Das kann vor allem für Europäer sehr interessant sein. Hier handelt es sich nicht nur um einen Händler sondern eine Firma welche zahlreiche weitere Dienstleistungen für Dropshipper anbietet wie z.B Hilfe zur Anbindung verschiedener Verkaufskanäle.

https://www.bigbuy.eu/en/

Printful (Print on Demand)

Printful ist einer der bekanntesten und beliebtesten Anbieter für Print On Demand Produkte. Sie bieten mittlerweile eine breite Palette an Produkten (T-Shirts, Hoodies, Coffee Mugs usw) an und haben einen sehr guten Customer Support.

Mittlerweile gibt es auch schon in Europa eine Produktionsstätte was die weltweite Lieferzeit verkürzen kann.

https://www.printful.com/

Custom Cat (Print on Demand)

Custom Cat ist mitunter der größte Anbieter für Print On Demand Produkte. Das Angebot für die zu bedruckenden Produkte ist enorm und man bekommt diese auch für einen vergleichsweise sehr günstigen Preis.

Ab einem gewissen Volumen wird Custom Cat jedoch kostenpflichtig.

https://customcat.com/

Dropshipping und Steuern

Diese Thema ist für viele Steuerberater ein absolutes Neuland. Oftmals wurde wir und viele unserer Kollegen verwiesen und bekamen die Aussage: „Dazu kann ich Ihnen keine konkreten Auskünfte geben. Ich muss mich zuerst nochmal informieren.“ Da fühlt man sich nicht sehr gut aufgehoben vor allem wenn man bedenkt, dass man den Steuerberater genau für sein Wissen bezahlt.

Theoretisch sieht es so aus, dass der Umsatz bzw. die Umsatzsteuer in jedem Land extra abgeführt werden müsste. Das bedeutet, dass wir für jedes Land in welches wir verkaufen korrekterweise auch eine Umsatzsteuer verlangen und auch bezahlen müssen. Wenn man aus Österreich einen Shop betreibt und die Ware von China zum Kunden nach Deutschland schicken lässt muss meine Umsatzsteuer in Deutschland abführen.

Praktisch machen es viele (obwohl das nicht korrekt ist) nicht, da es ein unglaublicher bürokratischer Aufwand wäre. Zudem setzen manche Verträge mit den chinesischen Hersteller auf, dass diese im Zweifelsfall als Verkäufer auftreten. Das ist aber eine riesengroße rechtliche Grauzone und definitiv keine wasserfeste Lösung.

Bei Verkäufen in die USA kann man die Umsatzsteuer ganz einfach im eigenen Land abführen. Das gilt natürlich nur sofern der Hersteller in China sitzt, der Shop aus der EU betrieben wird und der Kunde aus den USA kommt.

Zudem muss man in Österreich und Deutschland eine Einfuhrumsatzsteuer bezahlen sobald das Produkt mehr als 22€ kostet. Hierfür wird der Einkaufspreis in China herangezogen und nicht der letztendliche Verkaufspreis.

Drop Shipping Steuern

Risikofaktoren

Neben den Nachteilen gibt es auch einige ernstzunehmende Risikofaktoren die außerhalb unserer Kontrolle liegen und sich auch negativ auswirken können. Hier die wichtigsten Risikofaktoren zum Thema Dropshipping im Überblick.

Zoll

Der Zoll kann ohne es anmelden zu müssen alle Pakete aufmachen, durchsuchen und untersuchen. Das kann die Lieferzeit massiv verzögern.

PayPal und Stripe

Die zwei beliebtesten Zahlungsanbieter PayPal und Stripe nutzen ihre Monopolstellung aus und können Zahlungen verweigern, Geld einbehalten und Refunds ohne Gründe akzeptieren (auch wenn die Ware bereits erfolgreich zugestellt wurde).

Die Horrorstories sind endlos und man findet im Internet genug davon.

Haftung

Im Endeffekt haftet man als Dropshipper für alle Risiken die mit dem Produkt zusammen hängen. Wenn gewisse Farbstoffe nicht CE zertifiziert sind kann das zu großen Problemen führen. Vor allem im Bereich der Gesundheit kann das sehr kritisch sein.

Viele Produkte aus China sind gefälscht oder verstoßen gegen viele Gesetze im Bezug auf Markenrecht. Im Endeffekt haftet man selbst als Wiederverkäufer wieder dafür.

Zahlreiche große Stores wurden bereits abgemahnt weil deren Betreiber zu unachtsam waren und die Produkte hinsichtlich der Markenrechte nicht geprüft haben.

Unsere Erfahrung mit Dropshipping

Unsere Erfahrung mit Dropshipping waren sehr durchwachsen. Einerseits gelang es uns mit POD Anbieter auf kreative Art und Weise eine eigene Kleiderbrand in einer sehr guten Nische aufzubauen und diese auch erfolgreich zu vermarkten.

Mithilfe von den richtigen Influencern und einer gezielten Facebook und Instagram Ad Kampagne konnten wir innerhalb kurzer Zeit gute Ergebnisse erzielen. Die Umsätze stiegen schnell und die Marge hoch genug, dass Profit unterm Strich relativ gut war.

Auf der anderen Seite hatten wir ständig Probleme mit den Lieferzeiten sowie der Produktqualität. Viele Kunden beschwerten sich per E-Mail was zu einem unglaublich hohem Aufwand im Sinne von Customer Support bedeutete. Das war wirklich schade, denn das raubte uns sehr viel Motivation bis wir schließlich den Shop verkauften.

Produktempfehlung:

Wer am Modell Dropshipping und E-Commerce interessiert ist sollte definitiv mit einem Kurs starten. Dieses Investment spart viel Zeit und auch Geld. Wir empfehlen die China Dropshipping Academy um von Anfang an von Profis aus dem DACH Raum zu lernen und von deren Wissen / Erfahrungen gleich zu profitieren.

China Dropshipping Academy

Zusammenfassung

Man sollte sich definitiv nicht immer von den schnellen Erfolgen anderer Menschen blenden lassen und das Business Modell Dropshipping objektiv betrachten. Es ist definitiv nicht der heilige Gral des „Ich verdiene mein Geld mit dem Notebook Lifestyle“.

Vielmehr ist e ein Geschäftsmodell das viele Tücken hat und auch Probleme mit sich bringt. Diese sollten man den Vorteile gegenüber stellen und sich erst dann entscheiden, ob Dropshipping wirklich Sinn macht.

Vor allem in Österreich und Deutschland sind die Kunden hohe Standards gewohnt und einenn erfolgreichen Dropshipping Store zu führen bedarf viel Zeitaufwand, Geld und auch Know How. Man sollte wirklich alle Aspekte kennen und sich auf diese vorbereiten bevor man sich unvorbereitet hineinstürzt.

Nichts desto trotz kann man Dropshipping auch sehr viel Geld verdienen und das nur mit einem Notebook und stabiler Internetverbindung. Das Startrisiko ist äußerst gering und man lernt viele Dinge über E-Commerce und Online Marketing sowie grundlegende unternehmerische Aspekte.

shopify woocommernce

Shopify vs. Woocommerce – Der ultimative Vergleich

Einleitung

Bevor man seinen ersten Online Shop aufsetzt sollte man sich grundsätzliche Frage stellen welches CMS man verwendet. Es gibt sehr viele verschiedene Anbieter für Online Shop Systeme und die Verwirrung oftmals sehr groß.

Welche Vor- und Nachteile bieten diese System und warum sind die Kosten so unterschiedlich? Wir haben die zwei mit Abstand beliebtesten und bekanntesten System analysiert, gegenüber gestellt und ein Fazit gezogen.

Der Große Showdow: Shopify vs Woocommerce wer ist besser? Wo bekommt man mehr für sein Geld?

Funktionalität

Die wichtigste Frage die man sich vor dem Kauf stellen sollte ist: Welche Funktionalität soll mein Online Shop bieten? Welche Funktionen brauche ich wirklich und wird mein Bedarf in Zukunft steigen?

Diesbezüglich sind sowohl Shopify als auch Woocommerce unglaublich gut. Beide System sind State of the Art und bieten eine Vielzahl von Funktionen die genau für Online Shops gemacht sind.

Application Store

Um die grundsätzliche Funktionalität zu erweitern gibt es natürlich immer die Möglichkeit selbst zu programmieren. Jedoch ist das für viele keine Option, da sie nicht die nötigen HTML und CSS Kenntnisse besitzen und oder das nötige Geld besitzen einen Programmierer anzustellen.

Hierfür bietet sowohl Shopify als auch WordPress (Woocommerce) jeweils einen eigenen App Store.

Beide App Stores sind sehr gut jedoch gibt es bei WordPress wesentlich mehr Apps um die gesamte Seite hinsichtlich Speed, Performance und weiteren Aspekten zu optimieren. Immerhin ist WordPress wesentlich älter und schon länger am Markt. Somit lässt sich die Funktionalität durch die Vielzahl an Drittanbieter Apps signifikant verbessern und erweitern.

Ein weiterer großer Nachteil ist, dass die meisten Apps bei Shopify etwas kosten. Meistens wird monatlich im Abo abgerechnet. Wenn man die wichtigsten Apps hinzufügt wie z.B Pop Ups, Multi Language, Floating ATC Button, Upsells und weitere Funktionen um die Conversion zu erhöhen kommt man locker auf weitere Fixkosten von 100€ im Monat.

SEO ( Suchmaschinenoptimierung)

Hinsichtlich der Suchmaschinenoptimierung gibt deutliche Unterschiede. Shopify bietet zwar gewisse Möglichkeiten wie die Anpassung der Title Tags, Meta Descriptions und Alt Tags ist aber viel zu eingeschränkt für ernsthaftes SEO.

Bei Woocommerce bzw. durch WordPress gibt es eine Vielzahl an Tools und Applications welche genau für SEO gemacht sind. Plugins wie Yoast SEO sind unglaublich praktisch wenn es um die Optimierung für Suchmaschinen geht. Zudem sind die meisten auch wieder kostenlos.

Wenn man sich etwas mehr mit Suchmaschinenoptimierung auseinandersetzt wird man gewisse andere Aspekte wie Schema Markups, Site Speed Optimization und Anpassungen am Layout auch beachten. Diese sind wiederum viel leichter über WordPress zu optimieren, da es auch hier wieder viele Plugins und Erweiterungen gibt.

Der Aufbau des Blogs ist mittels WordPress auch wesentlich besser und stellt Shopify ganz klar in den Schatten.

SEO

Drop Shopping (mit Ali Express / POD)

Dieses Business Model funktioniert fast ausschließlich über Shopify. Durch Applications wie Oberloo oder Dropified kann man sehr schnell Produkte und Kataloge importieren.

Mittlerweile gibt es auch halbautomatische Funktionen mit denen das „Fulfillen“ der Bestellungen  viel einfacher geht.

Zudem haben die meisten Print on Demand Anbieter die Möglichkeit sich direkt mit Shopify verbinden bzw. integrieren zu lassen. Somit lassen sich auf POD Produkte diverser Hersteller rein über das Shopify Dashboard bedienen.

Woocommerce besitzt solche Anwendungen nicht und eignet sich kaum für Drop Shipping über Ali Express oder mit Print on Demand Produkten bekannter Hersteller. Shopify ist einsame Spitze und wird auch von allen bekannten Drop Shippern empfohlen und verwendet.

Bedienung und Benutzerfreundlichkeit

Diesem Punkt gewinnt ganz klar Shopify. Vor allem für Anfänger und Neulinge ist Shopify die ideale Platform um mit E-Commerce zu starten. Sie ist unglaublich bedienerfreundlich und man kommt sehr schnell zu recht. Darauf legt Shopify auch besonders großen Wert und arbeitet ständig daran das System so einfach wie möglich zu machen.

Die Oberfläche ist sehr simpel gehalten und setzt sich das aus den wichtigsten Funktionen zusammen. Somit findet man sofort die Hauptfunktionen um den Shop startklar zu machen.

Shopify Screenshot

Optik und Layout

Die Optik und das grundsätzlich Layout eines Online Shops ist unglaublich wichtig und maßgeblich entscheidet. Vor allem wenn man das Corporate Design der Brand und der Produkte berücksichtigt. Das Design des Stores sollte stets im Einklang mit der Brand sein und auf die User optimiert sein.

Themes

Sowohl Shopify als auch WordPress basieren auf einer Vielzahl an Themes.

Shopify selbst stellt 69 Themes zur Verfügung welche von ihren hauseigenen Entwicklern geschrieben worden sind. Diese teilweise kostenlos können aber auch bis zu $180 kosten. Die Themes unterscheiden sich zwar alle optisch sind aber alle technisch perfekt und entsprechen den aktuellen Standards. Da sie von Shopify selbst stammen muss man keine Bedenken hinsichtlich des Aufbaus machen.

Auf Plattformen wie Themeforest findet man über 100 verschiedene Themes für WordPress bzw. Woocommerce aber mittlerweile auch Shopify. Es gibt eine riesengroße Auswahl an Templates. Diese sind zwar nicht alle geprüft und unterscheiden sich qualitativ stark aber man hat dafür mehr Optionen.

Im Vergleich gibt es sowohl für Shopify als auch für Woocommerce viele Themes die sowohl optisch ansprechend als auch preislich sehr gut sind. Man bekommt schon für vergleichsweise wenig Geld ein professionelles Theme für seinen Online Shop. Lediglich für Woocommerce gibt es eine größere Auswahl.

Shopify Theme Store

Customizations

Wenn es darum das Theme zu verändern bzw. das kleine Anpassungen am Layout vorzunehmen hat man mit WordPress die wesentlich bessere Wahl. Nahezu jedes Theme kommt mit einem Visual Page Builder wie WP Bakery Page Builder oder Elementor. Diese erlauben mühelos Anpassungen am Layout vorzunehmen und dieses zu verändern.

Wordpress Woocommerce Page Builder

Im Vergleich dazu ist Shopify äußerst eingeschränkt und man muss sich mit den Vorgaben des Themes zufrieden geben. Diese lassen meist wenig Spielraum für Kreativität. Somit sollte man sich vor dem Kauf schon entscheiden ob einem die Optik des Themes zusagt.

Kosten

Kostentechnisch gibt es riesengroße Unterschiede zwischen Shopify und Wocommerce. Dessen sollte man sich auf jeden Fall bewusst sein bevor man sich für eine Platform entscheidet.

Sowohl für kleinere Unternehmer als auch für große ergeben sich unterschiedliche Kosten. Diese sollte man kennen bevor man einfach einen Online Shop startet. Wichtig dabei ist wirklich alle Kosten mit einzuberechnen die letztendlich anfallen um einen realistischen Vergleich zu haben.

Hier sind die wichtigsten Kosten und Kennzahlen im Überblick die man unbedingt kennen sollte.

Shopify

Shopify basiert auf verschiedenen Paketen welche man entweder monatlich oder Jährlich Buchen kann. Somit ergeben sich schon von Beginn an erheblich Fixkosten.

Der günstigste Plan beginnt zwar mit 9$ im Monat ist aber von der Funktionalität zu stark eingeschränkt um ihn mit WordPress zu vergleichen.

Fixkosten

Shopify bietet drei Hauptpakete an die jeweils monatlich oder jährlich zu bezahlen sind.

Basic Shopify

Die Einsteiger Variante kostet bei monatlicher Abrechnung immerhin schon $29 im Monat. Zudem kommt, dass man Shopify für jede Transaktion mindestens 2% abgeben muss. Dazu kommen dann selbstverständlich noch die Fees für die Abrechnungsdienste wie PayPal, Stripe, Karna usw.

Dieser Plan stellt wirklich nur das nötigste zur Verfügung um Anfangen zu können. Bei höheren Umsatzzahlen rechnet sich das aber nicht mehr, da die Fees zu hoch sind.

Intermediate Shopify

Die zweite Variante ist mit $79 im Monat schon wesentlich teurer bietet im Vergleich aber schon günstigere Konditionen und mehr Funktionalität. Hier muss man jedoch immer noch 1% des gesamten Umsatzes an Shopify abgeben.

Advanced Shopify

Advanced Shopify kostet schon satte $299 im Monat. Dafür man wiederum mehr Funktionalität wie beispielsweise mehr Mitarbeiter Accounts, mehr Stats bzw. Metrics zu den Kunden und Besuchern usw.

Hier fallen die Fees aber immer noch auf 0.5% pro Transaktion an.

Shopify Plus

Diese Variante kann auf Anfrage gestellt werden wobei die Konditionen alle auf Verhandlungsbasis sind. Meist kostet die Shopify Plus Variante über 1000€ im Monat und bietet sehr viele Features die man sonst nicht bekommt.

Gleichzeitig sollte man sich im klaren sein, dass diese Summe auch schon vergleichbar sind mit Mieten für Pop Up Stores in guten Lagen (natürlich abhängig von der jeweiligen Stadt, Standtort usw.).

Hier gibt es eine 14 Tägige kostenlose Testversionhttps://goo.gl/WFXw4W

Bei höheren Beträgen bzw. Umsätzen kann sich das deutlich bemerkbar machen.

Startkosten

Die Startkosten sind bei Shopify ansonsten relativ gering, da Shopify schon viele gratis Themes mit guter Funktionalität anbietet. Diese werden von Shopify selbst angeboten und sind sowohl technisch als auch optisch auf dem neuesten Stand. Somit lässt sich relativ schnell und ohne großen Aufwand starten.

Optionale Kosten

Nahezu allen guten Plugins bei Shopify sind kostenpflichtig und müssen monatlich bezahlt werden. Das kann sich auf Dauer stark summieren da die meisten Plugins mindestens zwischen $9-$29 im Monat kosten. Je nach Anforderungen und Ziel benötigt man unterschiedliche Plugins.

Wenn man jedoch mit den wichtigsten startet wie Currency Converter, Abandoned Cart Recovery, Exit Popup, Upsell bzw. Cross Sell Popup ist man schon bei $100 im Monat. Das sollte auf jeden Fall berücksichtigt werden.

Woocommerce

Woocommerce ist Open Source Software und verlangt keinerlei kosten. Man kann sie ohne weiteres benutzen ohne mit Gebühren rechnen zu müssen.

Hosting Kosten

Lediglich für das Hosting von WordPress muss man bezahlen je nach Anbieter variieren die Preis zwischen 5-100€ pro Monat. Die meisten Hosting Pläne mit den man starten kann liegen um die 10-15€ pro Monat. Damit erhält man genug Speicherkapazität und Leistung um einen gut funktionierenden Online Shop betreiben zu können.

Hierfür empfehlen ganz klar Siteground, da es einer der schnellste Hosting Provider ist, zahlreiche Features bietet und wenig kostet. Wir arbeiten seit Jahren mit dieser Firma und haben bisher nur positive Erfahrungen gemacht. Zudem ist der Customer Support ausgesprochen hilfreich und steht 24/7 zur Verfügung.

Hier kannst du direkt startenhttps://goo.gl/eYv8CG.

Das ist natürlich ein entscheidender Vorteil gegenüber Shopify, denn auf das Jahr hochgerechnet spart man sich doch deutliche Kosten. Einerseits sind die Fixkosten wesentlich geringer aber auch die Transaktionskosten sind bei Woocommerce wesentlich besser weil diese Webfallen.

Einrichtung

Für die Einrichtung von Woocommerce muss man theoretisch nichts zahlen es können aber einige Dinge anfallen die man selbst ändern muss damit der Shop gut aussieht, einwandfrei funktioniert und auch rechtskonform ist. Hierfür können optionale Kosten für Entwickler bzw. Programmierer anfallen.

Hinzu empfiehlt es sich das Plugin German Market zu holen welches Woocommerce rechtssicher für den deutschen Markt macht.

Themes

Auch bei den Themes ist WordPress wesentlich günstiger als Shopify. Während wirklich gute Shopify Themes schon locker $120 aufwärts Kosten kommt man bei WordPress Themes günstiger weg. Man bekommt schon um $40-50 schon sehr gute Themes mit hoher Funktionalität und gutem Design.

Support

Dieser Punkt kann vor allem für Neulinge und Beginner den entscheidenden Unterschied machen. Customer Support ist unglaublich hilfreich wenn man neu im E-Commerce ist und sich noch nicht allzu gut auskennt.

Bei Shopify ist der Customer Support ausgesprochen gut und man erhält innerhalb weniger Stunden meist eine Antwort auf die entsprechende Frage. Zudem gibt sich Shopify Mühe so viele Fragen wie möglich im Shopify Forum zu beantworten. Somit lassen sie die grundlegenden Fragen schnell klären.

Woocommerce besitzt keinen Customer Support und man ist letztendlich zu 100% auf sich allein gestellt. Wie bei allen Open Source Softwares muss man sich weiter helfen und etwas selbstständiger arbeiten können. Jedoch gibt es im Internet viele Tutorials und Anworten zu häufig gestellten Fragen.

Ob man Customer Support braucht hängt also klar von den eigenen Fähigkeit sowie Zeit ab die man mit bringt.

Was ist nun besser?

Diese Frage muss jeder für sich selbst entscheiden und hängt ganz klar von den individuellen Zielen ab die man hat. Die Entscheidung obliegt somit zu 100% beim Shop Betreiber und man kann keine klar objektive Antwort geben die für jeden optimal ist.

Wer kein IT Experte ist und einfache Bedienung schätzt wird mit Shopify wesentlich mehr Freude haben. Dafür zahlt man aber im Schnitt auch mehr.

Woocommerce bietet eine größere Funktionalität, die aber auch mehr Know How erfordert. Dafür sind die Kosten auf Dauer etwas geringer.

Zusammenfassung

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass beide Platform sowohl Shopify als auch Woocommerce über WordPress zurecht zu den Besten E-Commerce Lösungen gehören.

Es unterscheiden sich beide Platform in gewissen Punkten wie Funktionalität, Kosten und Bedienerfreundlichkeit.

Grundsätzlich ist Shopify für Beginner wesentlich besser, da die Platform viel leichter zu bedienen sind. Die Übersichtlichkeit und die Umsetzung der wichtigsten Funktionen ist bei Shopify einfach wodurch sich Anfänger besser zurecht finden werden. Daus komplette Aufsetzen seines Stores via Shopify ist definitiv innerhalb eines Tages möglich.

Aber es gibt auch Millionen schwere Marke welche auf Shopify zählen:

  • Gymshark
  • Tesla
  • Fashion Nova
  • Kylie Jenner
  • uvw.

Zudem hat man bei Shopify direkt Drop Shipping über Ali Express und Print on Demand zu betreiben. Die Integration ist sehr leicht und genau dafür ausgerichtet.

WordPress ist jedoch die Platform welche mehr Funktionen bietet und für anspruchsvolle Lösungen gedacht ist. Man hat einfach viel mehr Möglichkeiten sowohl was Design als auch Funktionalität betrifft. Vor allem wäre SEO betreiben möchte wird mit Woocommerce basierend auf WordPress mehr Freude haben.

Zudem sind die monatlichen Kosten geringer als bei Shopify, da Transaktionsgebühren weg fallen, viele Apps gratis sind und das monatliche Hosting geringer ist als bei Shopify.

shopify hacks

TOP 5 Conversion Hacks für Shopify

Einleitung

Es gibt unzählige kostenpflichtige Apps und Tools mit dem Versprechen die Conversion Rate zu vervielfachen. Doch sind sie notwendig bzw. was ist wirklich ausschlaggebend für eine gute CR. Wir klären auf und geben Einblick in die Wichtigsten Praktiken und Methoden um Ihre Conversion Rate zu optimieren.

Hack #1 Site Speed Verbessern

Laut Google erhöht eine Seitenladezeit von über 3 Sekunden die Bounce Rate (deutsch: Absprungrate) um 50%. Dieser Faktor allein ist Hauptursache für die meisten Absprünge bei Websites und Web Stores. Auch bei Shopify ist das ein entscheidender Faktor und kann oftmals zu einer weitaus geringeren Konversion Rate führen.

Geschwindigkeit Messen

Bevor sie mit der Optimierung beginnen ist es wichtig den Site Speed zu messen. Wir empfehlen ganz klar GT Metrix.

gt metrix

Falls das Ergebnis suboptimal bzw. größer als 3 Sekunden ist gibt es mehrere Möglichkeiten. Einige werden direkt von GT Metrix vorgeschlafen.

Hier unsere 3 wichtigsten Methoden im Überblick.

Schritt 1: Verzichte auf Apps

Der offensichtlichste Schritt zur Reduzierung der Geschwindigkeit ist die Reduktion von unnötigen Apps. Apps sind maßgeblich für die Verlängerung der Ladezeit und die senken die Performance drastisch.

Viele Apps lassen sich einfach durch direkte Änderung am Code ersetzen. Das spart viel Ladezeit. Zudem ist es sinnvoller einen Programmierer einmalig direkt zu bezahlen als eine App monatlich über Jahre hinweg.

Shopify Apps

Schritt 2: Komprimiere Fotos

Der zweite Schritt ist die Optimierung von Fotos & Videos. Diese können aufgrund Ihrer Größe maßgeblich die Seitengeschwindigkeit erhöhen. Durch GT Metrix bekommen wir einen genauen Überblick welche Fotos zu groß sind und komprimiert werden sollten.

Präventiv sollten wir schon vorab nur Fotos hochladen mit einer maximale Auflösung von 1920 x 1080 und einer Größe von max. 400kb.

Videos sollten idealerweise auf YouTube hochgeladen und eingebettet werden.

Schritt 3: Minimiere CSS & Java Script

Ein aufgeblähter Code ist oft Schuld an langen Ladezeiten. Achte deshalb auf schmales CSS und Java Script.

Hack #2 Produktbeschreibungen

Das mag jetzt vielleicht nicht als Hack erscheinen aber Produktbeschreibungen sind einer der wichtigsten Faktor. Trotzdem werden sie von 95% der Shopbetreiber vernachlässigt. Konkret geht es um die Beschreibung der einzelnen Produkte.

Diese Produktbeschreibung ist deshalb wichtig weil der Kunde so viele Informationen wie möglich benötigt weil er das Produkt nicht angreifen kann wie in einem echten Geschäft. Fühlt er sich verunsichert weil er zu wenig Informationen hat dann springt er ab bzw. entscheidet sich gegen einen Kauf.

Das geht natürlich weit über einzelne Sätze hinaus. Die gesamte Beschreibung sollte ein ansprechendes Layout haben, sich gut lesen lassen und die wichtigsten Punkte hervorgehoben haben.

WICHTIG: BENEFITS OVER FEATURES

Die Bullet Points sollten alle wichtigen Informationen und vor allem Benefits bzw. Vorteile für den Kunden beinhalten. Warum sollte er das Produkt kaufen? Inwiefern verbessert das Produkt sein Leben? usw.

Fotos

Hochqualitative Fotos sind ein absolutes muss. Egal bei welchen Produkt. Vor allem wenn es um feine Details und besondere Merkmale geht. Der Kunde bekommt somit einen viel besseren Eindruck vom Produkt und die Kaufentscheidung fällt um einiges leichter.

Videos

Bei Produkten die komplex sind bzw. Erklärungen benötigen sind Videos sehr hilfreich. Somit spart sich der Kunde die Arbeit sich einzulesen und sieht und hört sofort warum das Produkt genau seinen Wünschen entspricht und seine Probleme löst.

Auch bei Sport und Actiongeräten eignen sich kurze Image Trailer und Reviews ausgsprochen gut. Der Kunde bekommt somit nicht nur alle notwendigen Informationen sondern es werden auch Emotionen in ihm geweckt.

Layout

Die Produktbeschreibung sollte nicht einfach nur Text sein sondern schön gegliedert sein einzelne Abschnitte.

Angefangen mit der Hook bzw. Überschrift damit der Kunde sofort Aufmerksam wird und dann konkret in die Einleitung um was es genau geht.

Daraufhin die wichtigsten Punkte/Benefits in Form von Bullet Points.

Somit ist Einkaufserlebnis wesentlich angenehmer und interessanter als wenn der Kunde mit einem riesengroßen Textblock überfallen wird den er gar nicht lesen möchte.

Fotos, Videos sowie Grafiken & Diagramme sollten auch entsprechend eingebaut werden denn sie lockern den Text auf und unterstützen die genannten Punkte. Diese lassen sich sehr gut mit Canva erstellen.

Hack #3 Sticky Add To Cart

Dieser Punkt ist selbsterklärend. Wer einen Sticky Add To Cart Button hat erhöht seine Conversion Rate massiv. Aufgrund der durchgehenden Sichtbarkeit des Buttons ist es für den Customer viel einfacher die Bestellung abzuschließen.

Er gerät sozusagen nie aus dem Sichtfeld.

Anbei rechts ein Beispiel für einen „Sticky Add To Cart“ Button auf einem Mobilgerät.

Sticky Add To Cart Button

Hack #4 Trust Badges

Ein kleines Detail was aber auf unterbewusster Ebene einen riesengroßen Unterschied machen kann. Natürlich suchen wir nicht aktiv nach Symbolen oder Siegeln jedoch werden diese sehr wohl unterbewusst wahrgenommen.

Sie vermitteln uns ein Gefühl von Sicherheit und Vertrauen. Die Basis für eine erfolgreiche Kaufentscheidung.

Diese Trust Badges können auch Vorteile in den Vordergrund bringen wie z.B „Free Worldwide Shipping“ oder „30 Day Money Back Guarantee“.

Hier ein zwei klassische Beispiele:

Checkout Badge

Eignet sich ideal für die Einpflegung unter dem Checkout Button.

Safe Checkout Badge

30 Day Money Back Guarantee Badge

Klassischer Geld Zurück Garantie Badge für mehr Trust auf der gesamten Seite. Lässt sich sowohl im Footer als auch am Ende der Produkt Beschreibung mit anderen Badges einfügen.

30-day-money-back-guarantee-label

Hack #5 Reviews

Ein der der größten Trust Faktoren sind Reviews. Mitunter ein Grund warum Amazon so viel Wert darauf legt. Immerhin ist es leichter sich für ein Produkt zu entscheiden wenn es bisher schon hunderte andere zufriedene Käufer gab. Das geht sogar so weit, dass Amazon auch nur bei einem Verdacht auf Fake Reviews den Account bzw. das Listing löscht.

Auch bei Shopify haben wir die Kommentar- und Bewertungsfunktion. Eine Hand Voll ehrlich geschriebener Customer Reviews kann die Konversion Rate deutlich erhöhen. Dafür gibt es von Shopify eine eigene App die sehr praktisch ist.

Shopify Produkt Review App

Zusammenfassung

Um die optimale Conversion Rate zu erzielen ist es wichtig die beste User Experience zu schaffen. Der Kunde soll sich wohl fühlen, alle notwendigen Informationen haben und die besten Bedingungen vorfinden um die Kaufentscheidung zu treffen.