retargeting mit facebook, google & co

Retargeting mit Google, Facebook und Co – Der ultimative Guide

Einleitung

Retargeting ist einer der effektivsten Methoden des Online Marketings um mehr Umsätze zu erzielen. Vor allem durch die zahlreichen Tracking Methoden kann man mittlerweile jeden Schritt der potentiellen Kunden verfolgen und diese anschließend retargeten. Doch was genau ist Retargeting?

In diesem Artikel erfahren Sie alles was Sie zum Thema Retargeting wissen müssen. Zudem erklären wir Ihnen wie sie effektives Retargeting Facebook & Google betreiben um mehr Verkäufe zu erzielen.

Was ist Retargeting?

Retargeting ist nichts anderes als Kunden die bereits in Kontakt mit einer Brand waren wieder auf diese mittels Werbekampagnen aufmerksam zu machen. Dieser Kontakt findet muss nicht unbedingt direkt auf der Website dieser Brand sein sondern kann auch auf anderen Kanälen wie zum Beispiel Facebook, Instagram & YouTube stattfinden.

Bevor man Retargeting (Wiederbewerbung) betreibt muss man zuerst die Kunden tracken bzw. mittels Apps deren Verhalten aufzeichnen. Diese Daten werden mittels dieser Apps und Softwares gespeichert. Anschließend kann man diese Daten auswerten und eigne Zielgruppen erstellen. Man kann jeden Like, Kommentare, Video Aufruf und Websiten Besuch etc. speichern wenn man die entsprechende Software und das Einverständnis der Kunden hat.

Nachdem man dies Daten erfasst und Zielgruppen nach gewissen Kriterien erstellt hat kann diese mit neuen Werbeanzeigen retargeten. Dieser Prozess nennt sich Retargeting. Man zeigt potentiellen Kunden die bereits mit der Brand in Kontakt waren und deren Daten erfasst wurden erneut Werbeanzeigen (Retargeting).

Hier eine Simple Grafik die Retargeting vereinfacht anhand eines Website Besuches darstellt. Wie oben schon erwähnt muss der erste Kontakt mit der Brand aber nicht direkt die Website sein. Man kann auch auf anderen Plattformen Daten erfassen und diese zum Retargeting nutzen.

 

retargeting grafik

Vorteile von Retargeting

Retargeting ist im Vergleich zu anderen Kampagnen mit Abstand das effektivste Tool um Kunden zu gewinnen. Die Kampagnen zeichnen sich durch die höchsten Conversion Rates und AOV (Average Order Value). Daraus ergeben sich äußerst niedrige Kosten und der CPA bzw. CPP ist auch vergleichsweise viel niedriger.

Wer ernsthaftes und professionelles Marketing betreiben möchte kommt somit nicht am Retargeting vorbei. Es ist ein äußerst mächtiges Tool welches man unbedingt beherrschen sollte. Auch wenn es etwas technische sowie strategische Raffinesse erfordert sollte man sich die Zeit nehmen und sich mit der Thematik auseinandersetzen. Egal welches Produkt oder Dienstleistung man verkauft.

Warum funktioniert es so gut?

Doch warum funktioniert Retargeting und warum legen so viele Online Marketer wert darauf? Die Antwort liegt in der Werbepsychologie bzw. Grundpsychologie des Menschen. Hierfür müssen wir zum vollen Verständnis mit ein paar wenigen Sätzen weiter ausholen. Das folgende Prinzip ist von fundamentaler Bedeutung wenn es um den Verkauf von Produkten und Dienstleistungen geht.

Vertrauen bildet die Basis

Wenn man Produkte und Dienstleistungen unterschiedlichster Art verkaufen möchte gibt es einen wichtigen Grundaspekt den man immer beachten sollte und das ist Vertrauen. Erst wenn der Kunde dem Verkäufer und dem Produkt vertraut wird er kaufen. Das Produkt kann noch so brillant sein, wenn der Kunden nicht das nötige Vertrauen darin hat wird er nicht kaufen – egal was passiert. Deshalb ist es von Grundlegender Bedeutung Vertrauen aufzubauen bevor man etwas verkaufen möchte.

Doch wie baut man Vertrauen auf bzw. man das Vertrauen eines Menschen?

Aus psychologischer Sicht gibt es viele verschiedene Aspekte die dazu beitragen, dass ein Menschen Vertrauen empfindet.

Alle zu nennen würde den Rahmen des Artikels sprengen aber einer der wichtigsten ist: Zeit. Man gewinnt Vertrauen in dem Zeit mit einem Menschen verbringt. Aus evolutionärer Sicht wäre es fatal wenn wir alles und jedem beim ersten Aufeinandertreffen vertrauen würden. Deshalb ist es wichtig über einen längeren Zeitraum vertrauen aufzubauen.

Dazu kommt noch der Faktor Frequenz. Wenn man über einen längeren Zeitraum mit regelmäßiger Frequenz mit jemandem Zeit verbringt oder gewissen Situationen/Produkten/Dingen konfrontiert wird beginnt man automatisch Vertrauen aufzubauen. Das ist ein völlig natürlicher und vor allem unterbewusster Prozess des menschlichen Gehirns.

Ein Beispiel: Coca Cola ist eines der ungesündesten Getränke überhaupt. Es ist voll mit Zucker, Farb- & Aromastoffen sowie künstlichen Geschmacksverstärkern. Dennoch ist es ganz normal, dass man dieses Getränk im fast jedem Restaurant bekommt. Die Marke ist einfach so präsent gewesen und das über Jahrzehnte, dass sich niemand mehr Gedanken darüber macht bzw. das Getränk ernsthaft hinterfragt. Es herrscht ein gewisses Grundvertrauen in die Marke obwohl das Produkt absolut schlecht und ungesund ist. Das gleiche gilt unter anderem für Red Bull, Burger King usvm..

7 Touch Rule

Sie werden sich jetzt bestimmt fragen was das mit Retargeting zu tun. Aber genau das ist Retargeting. Konstant in Kontakt mit dem potentiellen Käufer sein und diesem das Produkt stetig auf neue Art und Weise schmackhaft zu machen. Somit bauen Sie unterbewusst Vertrauen auf und können den Kunden für sich gewinnen und genau das ist notwendig.

Erwarten Sie nicht, dass jemand das Produkt bzw. die Dienstleistung sofort kauft nur weil dieses bzw. diese ausgesprochen gut ist. Es Bedarf wie oben beschrieben Vetrauen. Vertrauen ist mitunter das Resultat aus stetigem / regelmäßigem Kontakt mit dem potentiellen Kunden über einen längeren Zeitraum.

Dazu gibt es sogar zahlreiche Statistiken auf die man sich stützen kann. Hierbei handelt es sich um konkrete Zahlen die man nach Auswertung dieser Statistiken erhält. Die magische Zahl um die es geht ist 7. Im Schnitt ist es notwendig mit einem Kunden mindestens 7 mal in Kontakt zu treten bevor dieser kauft. Das war mitunter der wichtigste Satz des ganzen Artikels und wird die Art und Weise Ihres Marketing komplett verändern Sie ihn noch nicht gehört haben. Ein Beispiel wie dieser Verlauf von 7 Touches stattfinden kann.

  1. Potentieller Kunde kommt aufgrund einer Google Suche auf die Website (z.B Zeitgeist Marketing)
  2. Potentieller Kunde bekommt Facebook Ad von Zeitgeist Marketing für Gratis E-Book (z.B TOP 10 SEO Tipps 2019)
  3. Potentieller bekommt E-Mail mit E-Book und weiteren Infos
  4. Potentieller Kunde sucht auf YouTube & Instagram nach weiteren Tipps der Brand
  5. Potentieller Kunde bekommt erneut E-Mail oder sogar Messenger Nachrichten relevanten Tricks & Tipps
  6. Potentieller Kunde erhält Facebook Ad für kostenlos Beratung und schließt diese ab
  7. Potentieller Kunde profitiert von den ganzen kostenlosen Informationen und entscheidet sich für den Kauf (z.B Komplette SEO Beratung)

Dies war nur ein Beispiel wie ein Kunde zu uns kommen könnte. Natürlich funktioniert für Produkte und Dienstleistungen aller Art unabhängig von der Branche. Zudem können sich die Medien unterscheiden (Facebook, Google, TV, Instagram, Newspaper Article uvm.) über die man mit den Kunden in Kontakt tritt. Online Medien sind jedoch wesentlich kosteneffizienter und genauer da man die Daten besser tracken kann.

Wer dieses Prinzip kennt wird sehr leicht verstehen können warum Retargeting so gut funktioniert. Es erlaubt nämlich das Prinzip „Law of 7 Touches“ vollkommen auszuschöpfen und zu nutzen. Danach geht die Reise (Customer Journey) natürlich immer weiter.

Retargeting mit Facebook

Facebook hat sich in den letzten Jahren zu einer der größten Werbeplattformen der Welt entwickelt. Die Werbeanzeigen sind auch die Haupteinnahmequelle von Facebook und finanzieren das Unternehmen. Da mittlerweile über 2 Mrd. Nutzer registriert deckt Facebook ein breites Spektrum an Menschen ab. Somit lohnt es sich definitiv Retargeting Kampagnen über Facebook laufen zu lassen. Hier die wichtigsten Schritte im Überblick die notwendig sind um Retargeting über Facebook laufen zu lassen.

Business Manager, Ad Account & Pixel

Um überhaupt starten zu können ist es notwendig einen Business Manager Account unter business.facebook.com anzulegen. Anschließend hat man die Möglichkeit verschieden Werbekonten zu erstellen. Für jedes zu bewerbende Geschäft (Website, Online Shop o.Ä) sollte man ein eigenes Werbekonto einrichten. Anschließend kann man den Pixel erstellen.

Der Facebook Pixel ist der wichtigste Punkt den durch ihn erfolgt die Datenerfassung. Wenn dieser nicht richtig funktioniert können wir die Daten nicht korrekt erfassen und das Retargeting ist nicht möglich. Der Pixel kann aber erst eingerichtet werden wenn man bereits einen Business Manager und ein entsprechendes Werbekonto besitzt.

Facebook Pixel

Die gesamte Datenerfassung erfolgt somit über den Pixel welcher in den Header der entsprechenden Website integriert werden muss. Bei WordPress gibt es eigene Plugins dafür wie den Facebook Pixel Caffeine. Sobald dieser installiert ist kann man beginnen Daten zu sammeln und entsprechende Zielgruppen aufzubauen.

Custom Audience Erstellen

Nachdem der Pixel genug Daten sammeln konnte (Mindestens 100 Visitors) kann man beginnen Custom Audiences zu erstellen. Das ist der zweite Schritt bevor den man tätigen muss bevor man die Retargeting Kampagnen startet. Diese findet man im jeweiligen Ad Account unter Assets > Audiences.

facebook custom audiences

Anschließend findet man seine Zielgruppen. Falls man noch keine hat ist es an der Zeit ein zu erstellen. Dafür müssen wir einfach auf den obersten Punkt „Custom Audience erstellen“ klicken.

create custom audience

Nun öffnet sich ein Feld mit mehreren Optionen. Nun können wir die auswählen die wir Retargeten wollen. Hierfür gibt es mehrere Möglichkeiten die alle einzelne Vor- & Nachteile bzw. gewisse Eigenschaften haben.

Webiste Traffic – Dieser Punkt sollte logisch sein. Wir können eigene Zielgruppe erstellen und diese nach gewissen Aktionen filtern. Beispielsweise alle User die bereits auf unserer Website waren innerhalb der letzten XY Anzahl an Tagen. Somit erfassen wir alle User die bereits auf unsere Website waren. Diese Audience können wir aber mit gewissen Actions einengen. Zum Beispiel Audience erstellen aus: User die schon auf Produkte in den Warenkorb gelegt haben. Somit erhalten wir User die bereits Produkte angesehen und in den Warenkorb gelegt haben. Die restlichen Möglichkeiten basieren auf dem selben Prinzip. Der Unterschied liegt daran, dass die Audience kleiner wird je mehr Filter wir in den Prozess einbinden. (Filter = Event z.B Add to Cart oder Initiate Checkout oder Purchase).

Engagement – Andererseits können wir auch Audiences basierend auf Engagement bilden. Das bedeutet konkret User die bereits mit uns auf Facebook oder Instagram interagiert haben. Das ist äußerst praktisch den somit können wir aus unseren organischen Beiträgen eine eigene Zielgruppe bilden.

Dazu zählen auch Video Views. Wir können beispielsweise auch eine Zielgruppe aus Usern erstellen die 25%, 50% oder 90% eines gewissen Videos angesehen haben. Das ist besonders interessant bei Werbevideos. Denn wenn ein User +90% des Werbevideos bereits gesehen hat ist die Wahrscheinlich hoch, dass er am Produkt interessiert ist.

Es gibt natürlich noch weitere Möglichkeiten aber in den meisten Fällen wird man Retargeting Audiences basierend auf Traffic und Engagement am meisten Erfolg haben. Außer man ist natürlich im App Bereich tätig. Dafür hat Facebook ein eigenes App Feature zu bieten.

Werbekampagne Erstellen

Nun geht es daran eine Werbekampagne zu erstellen. Denn die Audience wurde bereits erstellt und jetzt gilt es diese auch zu verwenden.

Der wichtigste Punkt ist gleich von Beginn weg fest zu legen. Welche Art von Kampagne möchte man schalten. Hier empfiehlt es sich in den meisten Fällen „Reach oder Reichweite“ zu wählen. Das liegt daran, dass liegt daran das wir so den geringsten CPM erzielen können. Wir erreichen somit alle User in der Audience zum geringsten Preis.

Campaign Objektive

Wenn wir Conversion optimierte Kampagnen wählen kann es sogar sein, dass Facebook die Anzeige oder sogar den Werbeaccount sperrt. Das kann sehr schnell passieren, deshalb gilt hier Vorsicht. Wie oben schon erwähnt eignen sich Reichweite meistens am besten.

Anschließend wählt man die entsprechende Custom Audience aus die man zuvor gewählt hat aus.

Facebook Custom Audience

Die restlichen Einstellungen bleiben „Blank“ außer man möchte die Einstellungen weiter eingrenzen und Mobile von Desktop trennen oder Männer von Frauen.

Extra Tipp: Retargeting funktioniert wesentlich besser auf Desktop da die meisten User die am PC sitzen mehr Zeit haben als am Handy. Somit steigt die Wahrscheinlichkeit für einen Kauf oder die gewünschte Conversion. Wenn man jedoch Instagram User miteinbinden möchte sollte man sicherstellen, dass man nur mobile Geräte die mit Wifi verbunden sind retargetet. Somit ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass sich diese zu Hause oder auf der Uni/Arbeit befinden und Zeit haben einen Kauf o.Ä zu tätigen.

Die Frequenz ist auch ein wichtiger Faktor den man beachten sollte. Diese kann locker 7 mal in 7 Tagen betragen. Somit stellt man sicher, dass die Anzeige im Schnitt einmal täglich an den entsprechenden Kunden ausgeliefert wird. Somit ist es unmöglich die Anzeige auf Dauer zu übersehen bzw. zu ignorieren.

Facebook Retargeting Frequenz

Das Budget hängt selbstverständlich von der Größe der Audience ab. Himmer nutzt es nichts wenn man 20€ / Tag wählt, der CPM bei 5 liegt und man nur 500 User im Retargeting hat. Dann erreicht man mit 2.50€ schon seit Tagesziel. Im diesem Fall wird Facebook einfach die Anzeige nicht mehr ausliefern da die täglichen Impressionen pro User sonst zu hoch wären.

Nun zum Ad Creative – Das Retargeting sollte natürlich so aufgebaut sein, dass die gesamte Anzeige für die entsprechende Audience Sinn ergibt. Das ist auch der Grund weshalb man verschiedene Audiences erstellt und diese auch von einander trennt. Hier ein paar Beispiel die dem besseren Verständnis dienen:

Eine Zielgruppe die bereits kurz vor dem Kauf war (Initiate Checkout) kann man sehr leicht mit kleinen Codes oder Angeboten wie „Free Shipping Today“ oder „We are almost out of Stock!“ abholen. Sie standen bereits kurz vor dem Kauf und es fehlt nicht mehr viel diese zu überzeugen. Somit reicht ein kleiner Anreiz bzw. ein kleines Zuckerl aus um sie zurück zum Kaufabschluss zu bringen.

Audiences die nur die Website besucht haben oder nur mit einem Beitrag interagiert haben sind wesentlich weiter vom Kauf entfernt. Somit sollte die Werbeanzeige anders aufgebaut werden. Im Idealfall muss man hier noch mehr Überzeugungsarbeit leisten. Wir könnten beispielsweise eine Werbenanzeige mit dem Titel „10 Gründe warum SEO Ihren Umsatz im Jahr 2019 vervielfachen könnte…“ schalten. Die Aufgabe ist den konnten noch etwas aufzuwärmen und noch mehr Überzeugunsarbeit zu leisten.

Wenn man bereits Käufer in der Audience hat könnte man wiederum auf neue Produkte oder potentielle Upsales im Discount aufmerksam machen. Wenn jemand bereits Produkt X gekauft hat kann man die Extention zu Produkt um -50% im Upsell anbieten. Das funktioniert besonders gut bei Produkten die erweiterbar oder kombinierbar sind. (z.B Traingshose + Trainingstasche oder Smartphone + Case).

Das Ad Creative sollte IMMER auf die Audience abgestimmt werden wenn man höchstmögliche CRs erzielen möchte.

Retargeting mit Google (Ads / Adwords)

Das selbe Prinzip lässt sich auch bei Google Adwords anwenden. Grundsätzlich benötigt man hier Google Analytics samt Tracking Code. Dieser muss genauso wie der Facebook Pixel korrekt in den Header der entsprechenden Website eingebaut werden. Als zweites benötigt man logischerweise Google Ads (früher Adwords).

Man kann anschließend genauso Custom Audiences erstellen und diese nach gewissen Filtern zuordnen. Hierzu muss man einfach den Audience Manager in Google Ads öffnen. Diesen findet man unter Einstellungen. (Werkzeugsymbol)

google ads audience manager

Unter dem Punkt „Remarketing“ lassen sich bereits die ersten Audiences erstellen basierend auf den Daten die bereits mit Google Analytics gesammelt wurden. Tracken kann man User die bereits auf der Website waren, sich Videos auf YouTube ansahen, Apps genutzt haben oder Käufe in irgendeiner Art und Weise getätigt haben. Aus diesen kann man anschließend eine Custom Audience bilden.

google ads remarketing audience

Das Prinzip ist auch hier wieder sehr simpel und verständlich. Mal wählt die gewünschte Zielgruppe aus und erstellt anhand von dessen eine Custom Audience. Auch hier lassen sich wieder zeitliche Filter etc. anwenden.

Anschließend kann man beim Erstellen einer neuen Kampagne wieder das Ziel festlegen. Auch hier empfehlen wir wieder Reach & Brand Awareness als Ziel zu wählen.

google ads brand awareness campaign

Anschließend kann man im Adset bzw. der Anzeigegruppe die zuvor erstellte Audience auswählen, genau wie bei Facebook. Zusätzlich können noch geografische oder demografische Einschränkungen vorgenommen werden.

Letztendlich sollte das Ad Creative auch wieder zur entsprechenden Audience passen und die entsprechende Message bzw. Aussage beinhalten die zu dieser passt. Im Retargeting steigt die Conversion Rate je genauer und differenzierter man arbeitet. Deshalb lohnt es sich verschiedene Kampagnen für verschiedene Zielgruppen zu bauen. Egal ob Facebook oder Google.

Retargeting Funnel

Das gesamte Retargeting sollte idealerweise wie ein Funnel aufgebaut werden. Je nachdem in welchem Abschnitt der Customer Journey der Kunde sich befindet sollte er wie oben schon erklärt entsprechend anders behandelt werden. Wenn man das als System betrachtet und strategisch betreibt spricht man von Funneling. Wenn man die Kunst des Funnelings beherrscht wird man enormen Erfolg im Online Marketing haben. Denn ein Funnel ist die effektivste Art einen Kunden zu „konvertieren“.

Kombination aus mehreren Plattformen

Man kann nicht nur die Zeilgruppen segmentieren und unterteilen sondern auch entsprechend die Plattform variieren mit der man das Retargeting betreibt. Beispielsweise könnte Kunden die man durch SEO auf die Seite bringt sehr leicht mittels Facebook Retargeting Ads wieder auf die Seite gebracht werden. Gleichzeitig könnte man diese dann im nächsten Schritt auch mit einer YouTube Video Ad wieder abholen.

Beispiele aus der Praxis

Einer der meister was Funneling und das nutzen verschiedener Kanäle betrifft ist Tai Lopez. Wenn man einmal auf seiner Seite war oder mit seinen Beiträgen auf Social Media interagiert hat entkommt man dem Funnel nicht mehr und wird durchs ganze Internet verfolgt. Das ist kein Scherz. Er ist nicht umsonst einer der besten Online Marketer der Welt.

Ein weiteres Beispiel ist Alex Becker. Ein Serial Entrepreneur der auch aus den USA kommt ist ein Meister im Bau von Funnels. Er versteht es potentielle Kunden auf unterschiedlichste Art und Weise zu sich zu holen und zum Kauf zu animieren.

Es lohnt sich deren Websiten anzusehen und sich im E-Mail Optin anzumelden. Dadurch befindet man sich direkt im Funnel und kann einiges lernen und auch kopieren. Denn wenn man sollte immer von den besten lernen und die neuesten Tricks anwenden. Wenn es bei Alex Becker oder Tai Lopez funktioniert ist die wahrscheinlich hoch, dass das System tausendfach gestestet wurde und mit Sicherheit funktioniert.

Extra Tipp: Neil Patel (Eine der besten SEOs und Funnel Experten)

 

Zusammenfassung

Retargeting ist ein unglaublich effektives Tool wenn es darum geht das Maximum aus seinem Marketing rauszuholen. Es ist einer der wichtigsten Prinzipien die man unbedingt kennen sollte. Erfahre Marketer wissen, dass das meiste Geld im Retargeting steckt und legen deshalb besonders viel Wert darauf.

Der Grund aus dem Retargeting so gut funktioniert sind verkaufspsychologische Prinzipien auf denen es basiert. Durch Retargeting baut man Vertrauen mit dem Kunden auf und das ist mitunter einer der wichtigsten Aspekte wenn es um das vermarkten von Produkten geht.

Der Kreativität sind dabei keine Grenzen gesetzt und man kann Retargeting auf unterschiedlichste Art und Weise betreiben. Es gibt so viele technische Möglichkeiten sowie Plattformen die man dafür nutzen kann und sollte. Man sollte jedoch darauf achten, dass diese Medien auch zur Zielgruppe passen um bestmögliche Ergebnisse erzielen zu können.

Am einfachsten und effektivsten sind grundsätzlich die Klassiker Facebook (inkl. Instagram) und Google (inkl. YouTube) da beide Plattformen schon sehr ausgereift sind und man sehr gutes Retargeting betreiben kann. Zudem decken beide gemeinsam einen Großteil der Menschheit ab und man kann findet nahezu alle Zielgruppen auf diesen Plattformen.

ppc marketing

PPC Marketing – Alles was du wissen musst!

Einleitung

PPC Marketing ist seit Jahren einer der bekanntesten Marketing Arten im Online Marketing und erfreut sich großer Beliebtheit. Hier ist alles was zum Thema PPC Marketing wissen müssen.

Was ist PPC Marketing? Definition

PPC steht für kurz für Pay Per Click. Übersetzt bedeutet das Bezahlung pro Klick. Dementsprechend bezahlt man bei PPC Marketing pro Klick. Die Klickpreise sind stark abhängig von Konkurrenz und Suchvolumen sowie der jeweiligen Plattform die man für PPC Kampagnen nutzt.

Konkret benutzt man PPC Marketing für das Bewerbung von gewissen Produkten oder Dienstleistungen. Meistens beziehen sich diese Werbenanzeigen auf gewisse Keywords und werden bei dementsprechend angezeigt.

Die Einsatzbereiche sowie die Plattformen die man für PPC Marketing nutzen kann sind sehr unterschiedlich. Anschließend ein kleiner Überblick über die Einsatzgebiete sowie praktische Beispiele.

Vorteile von PPC Marketing

PPC Marketing bietet viele Vorteile wenn man es gezielt nutzt und etwas Know How mitbringt. Hier die wichtigsten Punkte im Überblick.

Conversion Rate

In der Regel kann man mit PPC Kampagnen eine sehr hohe Conversion Rate erzielen.Vor allem bei Google Search Network Ads und Amazon machen PPC besonders viel Sinn bzw. kann man hohe CRs erzielen. Das liegt daran, dass die potentiellen Kunden ohnehin von sich aus mit gewissen Keywords nach Dienstleistungen bzw. Produkten suchen. Die Kaufintention ist hier schon gegeben.

Dementsprechend konvertieren Anzeigen die genau das liefern wonach der potentielle Kunde sucht ausgesprochen gut.

Kontrolle

Bei den meisten PPC Kampagnen hat man im Vergleich zu anderen Marketing Formen (z.B Influencer Marketing oder Facebook Awareness Kampagnen) wesentlich mehr Kontrolle. Man den maximalen Cost Per Click mittels BID festlegen und somit unnötig hohe Kosten im vorhin ein vermeiden. Zudem bezahlt man genau für das was man möchte, den Klick. Somit ist

Flexibilität

PPC Kampagnen bieten sehr hohe Flexibilität. Man kann sie an und abschalten wann man möchte. Vor allem bei Google lassen sich sehr einfach gewisse Tageszeiten festlegen an denen die Anzeigen geschaltet werden sollen. Somit ist man äußerst Flexibel was Budget und die Schaltung der Kampagnen betrifft.

Plattformen für PPC Marketing

Es gibt viele Plattformen die sich für PPC Marketing eignen und deshalb ist das Einsatzgebiet auch ausgesprochen vielfältig. PPC Marketing sollte deshalb immer differenziert betrachtet werden, da es neben den großen offensichtlichen Plattformen auch sehr spezielle und spezifische wie z.B LinkedIn gibt. Dazu später jedoch mehr. Hier die wichtigsten und bekanntesten Plattformen für PPC Marketing im Überblick.

Google

Die wohl bekannteste Plattform für PPC Ads ist definitiv Google. Der Internetriese hat seit Jahren den höchsten Marktanteil und das wird sich in Zukunft auch kaum ändern. Das Einsatzgebiet bzw. die Möglichkeiten mit Google allein sind schon so vielfältig, dass es ein Expertengebiet für sich ist. Hier ein paar interessante Fakten um zu verdeutlichen wie wichtig bzw. mächtig Google ist:

  • Google erhält über 71% aller Suchanfragen im Internet
  • Google besitzt das größte Display Advertising Network
  • Google Display Campaigns erreichen über 80% der Internet Benutzer

Es ist steht außer Frage, dass Google mitunter die mächtigste Plattform ist wenn es um Online Werbung vor allem im Bezug auf PPC geht. Hier die drei Hauptbereiche in denen sich Google PPC Ads aufteilen.

Search Network Ads

Der Klassiker sind Search Network Ads. Diese Ads kennen die meisten bereits und sind schlichtweg die Anzeigen die man bekommt wenn man nach einem Produkt bzw. einer Dienstleistung auf Google sucht. Diese Form von Werbung ist der Klassiker von PPC Marketing. Ein Kunde sucht nach etwas und erhält direkt zu dem entsprechenden Keyword passen Werbeanzeigen die dann pro Klick bezahlt werden. Hier ein Beispiel für das Keyword „Proteinpulver“.

Google Search Network Ads

Die ersten Ergebnisse welche mit Bilder dargestellt werden sind Google Shopping Ads. Sie zeigen die Produkte direkt und der Kunde sieht schon was ihn erwartet. Anschließend folgen die Standard Anzeigen in den Suchergebnissen. Allen voran Foodspring, einer der bekanntesten und am schnellsten wachsenden Marken im Bereich Sportnahrung.

Das Prinzip ist denkbar simpel aber effektiv. Jemand sucht nach einem Produkt und kommt direkt zum Produkt oder Hersteller solcher Produkte.

Display Ads

In Kombination zu den klassischen Search Network Ads werden oftmals Display Ads eingesetzt. Auch sie werden pro Klick abgerechnet und eignen sich besonders gut wenn es um Retargeting Kampagnen aller Art geht. Meistens erhält man solche Anzeigen wenn man bereits auf der Hauptseite war. Einige Minuten oder Stunden später bekommt man dann diese Anzeigen auf anderen Websiten zu sehen. Diese müssen ein gar nichts mit der Hauptseite zu tun haben, sie sind lediglich Display Ads Partner und erlauben Google Werbung auf deren Seite zu schalten.

Google Display Ads

In diesem Beispiel haben wir notino.at besucht um ein Parfum zu kaufen. Da wir unsicher waren und nicht kauften verließen wir die Seite. Einige Minuten später wollten wir uns über die neuesten  DSLR Kamera Modelle auf Chip informieren. Zack! schon bekommen wir ersten Retargeting Display Ads von Notino. In diesem Fall waren diese besonders gut ausgearbeitet weil es genau die Düfte waren die wir uns zuvor angesehen haben.

Sie können das gerne selbst ausprobieren und beobachten. Nahezu alle großen Online Shops setzen auf derartige Retargeting Kampagnen. Bezahlt wir auch hier erst wenn wir darauf klicken. Zusätzlich verdient Chip natürlich auch daran, da sie auf Google Partner sind die Werbefläche zur Verfügung stellen.

YouTube Ads

Auch wenn es viele noch immer nicht wissen YouTube ist ein Tochterunternehmen von Google. Alle Werbeanzeigen die man auf YouTube bekommt werden im Google Ads Backend erstellt. Auch diese sind wieder PPC Kampagnen und es wird nach Kick abgerechnet.

Hier gibt es auch wieder unzählige Variationen angefangen von gesponserten Videos vor anderen Videos über Pop Ups in anderenVideos bis hin zu Anzeigen die man in der YouTube Suche angezeigt bekommt. Alle Möglichkeiten vorzustellen würde den Rahmen des Artikels sprengen aber hier ein Beispiel für eine klassische Pre Video Ad.

YouTube Video Ad

Wix ist ein Anbieter für ein Website Baukasten System und steht in starker Konkurrenz mit dem größten Anbieter nämlich WordPress. Sobald man nach WordPress Tutorials gesucht hat bekam man direkt Ads von Wix welche auf die Vorteile von deren System hingewiesen haben. Mittlerweile wurde die Kampagne wieder deaktiviert aber die meisten können Wix bereits aufgrund deren penetrantem Marketing auftreten auf YouTube. Das interessant daran ist, dass man die ersten 4 Sekunden der Werbenanzeige nicht skippen kann und man diese ansehen muss. Gleichzeitig zahlt Wix erst nachdem ein Klick generiert wurde. Sehr schlau um die Brand Awareness mit wenig Budget zu stärken.

Amazon

Amazon ist die #1 Plattform wenn es um das Verkaufen von Produkten geht und bietet ein sehr einfaches aber effektives PPC Tool an. Das ist insofern interessant, da mittlerweile 4-5x mehr Produktsuchanfragen über Amazon gestellt werden als Google. Oben hatten wir bereits das Beispiel mit den Protein Pulvern auf Google. Jedoch ist das Suchvolumen auf Amazon sogar noch höher. Somit hat man die Möglichkeit noch mehr Kunden über Amazon zu bekommen als bei Google.

Was ist nun besser?

Tja das muss man individuell testen und hängt auch stark vom Produkt ab. Manchmal ist der CPC (Cost per Click) bei Google günstiger und dann wieder bei Amazon. Natürlich sollte man die Rechnung auch andere Faktoren wie die CR (Conversion Rate) miteinbeziehen. In den meisten Fällen ist diese bei Produkten auf Amazon höher, da Amazon bereits ein vertrautes und sicheres Unternehmen ist.

Deshalb gilt wieder der selbe Grundsatz wie in allen anderen Bereich Online Marketing Praktiken: TESTEN, TESTEN und nochmals TESTEN!

Die Umsetzung ist der Kampagne ist denkbar einfach man erstellt einfach eine Kampagne, wählt das Budget pro Tag und pro Klick, wählt gewisse Keywords aus und die entsprechenden Produkte die angezeigt werden sollen. Voilà man hat eine PPC Kampagne auf Amazon erstellt.

Pinterest

Pinterest ist eine weitere Plattform die sich sehr gut für PPC Marketing eignet. Man kann gewisse Pins sponsoren und deren Reichweite gezielt erhöhen. Man sollte sich seiner Zielgruppe definitiv bewusst sein denn Pinterest ist im Vergleich zu Google und Amazon sehr „nischig“. Das bedeutet, dass die Zielgruppe vergleichsweise eingeschränkt ist. Auf Pinterest befinden sich hauptsächlich Frauen

LinkedIn

LinkedIn PPC Anzeigen eignen sich ideal um Jobangebot auszuschreiben. Diese Plattform ist vor allem für Headhunter und Recruiter besonders interessant. Hier lassen sich gewissse Berufsgruppe herausfiltern und als Zeilgruppe für gewisse Ads festlegen. Die Kosten pro Click sind entsprechend hoch aber dafür kann man sehr gezielte Anzeigen schalten.

Beispiele

Um das Ganze noch verständlicher zu machen hier ein paar Beispiel die PPC Marketing praktisch veranschaulichen. PPC Marketing ist besonders vielfältig und kann für Produkte und Dienstleistungen aller Art eingesetzt werden. Hier ein paar klassische Beispiele im Überblick:

Malerbetrieb

Ein klassischer Dienstleister welcher sein Geschäft mittels PPC Marketing vermarkten könnte wäre ein Malerbetrieb. Durch gezielte PPC Kampagnen auf Google kann man direkt Kunden auf die Seite bringen. Vor allem lokale oder regionale PPC Kampagnen machen hierbei viel Sinn. Zum Beispiel können folgende Keywords eingesetzt werden „Maler Wien“ oder „Malerbetrieb Wien“.

PPC Google AdsDie Suchanfrage bzw. Suchintention ist ganz klar, ein Malerbetrieb wird in Wien gesucht. In diesem Fall macht es Sinn mittels PPC auf Google zu arbeiten, da solche Keywords ein hohes Suchvolumen haben und die Intention dahinter ganz eindeutig ist. Suchanfragen die geschäftlicher Natur sind bzw. hinter denen eine Kaufintention steht eignen sich bestens für PPC Kampagnen auf Google.

Sportnahrung

Ein weiteres sehr gutes Beispiel für PPC Kampagnen wäre Sportnahrung wie z.B Proteinpulver. Auch hier gibt es einige Keywords mit hohem Suchvolumen und klarer Kaufintention. Diese lassen sich vor allem auf zwei Plattformen sehr gut bewerben.

Amazon – Die größte Produktsuchmaschine der Welt ist die erste Wahl für PPC Marketing für Konsum Produkte wie Sportnahrung (konkret Proteinpulver). Neueste Studien konnten wie oben schon beschrieben zeigen, dass potentielle Käufer zuerst auf Amazon suchen wenn sie konkrete Produkte suchen. Der Ablauf ist hier vergleichsweise recht simpel. Man erstellt eine Kampagne (z.B Kampagne Proteinpulver) wählt gewisse Keywords aus (wie z.B „Proteinpulver“, „Whey Proteinpulver“ etc) und wählt die entsprechenden Produkte aus. Das Ergebnis sieht dann beispielsweise so aus.

PPC Marketing Amazon

Die ersten beide Beiträge sind gesponsert und erscheinen wenn man auf Amazon „Proteinpulver“ eingibt. Für unerfahrene Kunden ist das nicht ersichtlich aber wenn man genauer hinsieht erkennt man doch die kleine Schrift „gesponsert“. So könnte eine klassische PPC Kampagne auf Amazon aussehen.

Zusammenfassung

PPC Marketing ist ein unglaublich effektives Tool mit einer Vielzahl an Einsatzmöglichkeiten um Produkte und Dienstleistungen aller Art zu bewerben. Es gibt die unterschiedlichsten Praktiken und Plattformen um effektives PPC Marketing betreiben zu können. Wichtig ist dabei, dass man immer seine Zielgruppe kennt und entsprechend die richtigen Plattformen auswählt. Zudem sollte man soviel testen wie nur möglich.

Dropshipping

Dropshipping in Deutschland, Österreich & Schweiz – Das musst du wissen!

Einleitung

Dropshipping ist momentan in aller Munde denn es gibt schon zahlreiche Online Marketer die das Geschäftsmodell seit Jahren nutzen und Millionen gemacht haben. Mittlerweile interessieren sich immer mehr Menschen für dieses vermeintlich profitable Geschäftsmodell.

Vor allem Dropshipping mit chinesischen Händlern wie Aliexpress hat dem Geschäftsmodell zu großer Beliebtheit verholfen. Durch zahlreiche Apps und Softwares ist die technische Umsetzung wirklich ein Kinderspiel.

Doch wie realistisch ist es wirklich mit Dropshipping in Deutschland oder Österreich Geld zu verdienen? Wir betrieben das Geschäftsmodell selbst schon seit 2 Jahren und geben einen offenen und transparenten Einblick in die Thematik.

Was ist Dropshipping?

Kurz zur Beschreibung was Dropshipping eigentlich ist. Dropshipping ist der englische Begriff für Kurzstreckengeschäft. Man verkürzt den Weg des Produktes lässt es einfach direkt zum Kunden schicken. Im Grunde genommen ist man nur digitaler Mittelsmann und verbindet Kunden mit Produktion. Die folgende Grafik veranschaulicht das ganze visuell.

dropshipping modell

Die Idee dahinter ist entsprechend simpel. Anstatt eine gesamte Produktions, Zwischenlager und Versandkette aufzubauen wählt man das Kurzstreckengeschäft. In diesem Fall muss man lediglich einen Online Shop aufsetzen und Kunden durch Online Marketing auf diesen Shop bringen.

So spart man unterm Strich Zeit, Kosten und Aufwand. Man verarbeitet lediglich die Zahlung und Bestelldaten und leitet diese an den Hersteller weiter.

Alles was man benötigt ist:

  • Notebook / PC
  • Internetverbindung
  • Know How

Diese 3 Dinge sind notwendig um einen erfolgreichen E-Commerce Store basierend auf dem Modell Dropshipping zu führen. Die Einstiegsbarriere ist somit sehr gering.

Wie funktioniert das konkret? Anleitung

Dropshipping ist ein relativ simpler Prozess. Hier die wichtigsten Schritte in der absoluten Kurzfassung.

Schritt 1: Gewerbe Anmelden

Bevor man geschäftlich aktiv wird es notwendig ein Unternehmen anzumelden. Sowohl in Deutschland als auch in Österreich eignen sich Einzelunternehmen mit Abstand am besten. Diese kann man recht kostenarm starten. Hinzu kommt das entsprechende Gewerbe das man anmelden muss. Dieses fällt unter die freien Gewerbe und wird als Handelsgewerbe bezeichnet. Bei bevorstehenden größeren Umsätzen macht es Sinn eine UID Nummer zu beantragen. Diese ist ebenfalls kostenlos und muss ab 30.000€ Jahresumsatz beantragt werden.

Schritt 2: Shop bauen

Das erste was man machen muss nachdem die rechtlichen Grundvoraussetzungen geklärt sind ist einen Shop zu bauen. Für nahezu alle Dropshipping Varianten eignet sich Shopify mit Abstand am besten. Diese E-Commerce Plattform hat sich in den letzten Jahren an die Spitze hochgearbeitet und das nicht ohne Grund.

Eine kostenlose 14 tägige Testversion bekommst du hier.

Woocommerce und andere Plattformen sind für das hier beschriebene Dropshipping nicht geeignet, da das nur Shopify die notwendigen Integrationen und Anbindungen an AliExpress usw. besitzt.

Zusätzlich zu den zu installierenden Integrationen wie z.B Oberloo ist es notwendig auch noch den Facebook Pixel und Google Analytics zu installieren. Tracking ist das A & O im E-Commerce und sollte schon Beginn an sauber durchgeführt werden damit man optimale Ergebnisse erzielen kann. Wir bieten unter anderem mit unserer Agentur Webdesign falls du Hilfe brauchst.

Schritt 3: Produkte Suchen, Importieren & Listen

Nachdem der Shop gebaut wurde und die Trackings Codes erfolgreich installiert wurden ist es notwendig Produkte in Shop zu importieren. Die Produkte werden in den meisten Fällen von Großhändlern aus China bezogen. Weiter unten eine Auflistung der beliebtesten Händler und Anbieter. Diese bieten Millionen von Produkten angefangen über Elektronik, über Möbel bis hin zu Kleidung und Schmucken zum Herstellerpreis.

AliExpress

Die beliebteste Plattform ist AliExpress, auch chinesiches Amazon genannt. Hier findet man die meisten Produkte. Die Auswahl ist riesengroß und die Möglichkeiten endlos. Jedoch sollte man beim Aussuchen der Produkte auf gewisse Dinge achten. Nicht alle Produkte entsprechen den Qualitätsvorstellungen der westlichen Bevölkerung. Oftmals fühlen sich Produkte billig an und sind schlecht verarbeitet. Deshalb ist es empfehlenswert entweder auf die Reviews zu achten oder das Produkt testweise zu bestellen.

Aliexpress Dropshipping

Mithilfe von den Applikationen Oberlo oder Dropified können die Produkte direkt ohne wenig Aufwand in den jeweiligen Shopify Store integriert werden. Das ist sogar mit wenig technischem Verständnis leicht umzusetzen.

POD

Es gibt auch die Möglichkeit Dropshipping mit Print On Demand Artikel zu betreiben. Konkret handelt es sich um Produkte die bei Bestellung bedruckt und direkt Versand werden. Die zuvor erstellen Designs und Printmuster werden einfach auf gewisse Plattformen wie Printful hochgeladen. Anschließend stellt man mittels Applikation wieder eine Verbindung zwischen dem Shopify Shop und dem POD Anbieter (z.B Printful) her.

Andere Anbieter

Es gibt natürliche auch noch zahlreiche andere Anbieter von denen man Produkte beziehen kann aber dazu später mehr. AliExpress und Printful gehören zu den beliebtesten Lösungen und eignen sich sehr gut zum starten. Bei anderen Anbieter fehlen aber manchmal vorgefertigte Integrationslösungen was das Dropshipping mit Shopify erschwert.

Schritt 4: Marketing

Nachdem er Shop steht und alle Produkte erfolgreich importiert und gelistet worden sind fehlen nur noch die Kunden. Hierfür ist Skill im Bereich Online Marketing gefragt. Auf YouTube gibt es zahlreiche Tutorials und Anleitung wie man am besten seinen Dropshipping Store bewirbt. Oder man stellt mit dem nötigen Budget eine Online Marketing Agentur an.

Hier die beliebtesten Varianten im Überblick:

Facebooks Paid Ads

Facebook ist eine der weltweit größten Werbeplattformen die es gibt uns eignet sich hervorragend um Produkte und Dienstleistungen zu verkaufen. Facebook Paids erlauben Werbetreibenden (Dropshippern) Anzeigen im Feed, Messenger oder Market Place zu positionieren. Am besten eignen sich aber Feed Platzierungen.

Der Vorteil: Facebook hat über die Jahre eine riesige Datenbank aufgebaut und weiß mehr über dich als deine Mutter. Kein Scherz.

Dementsprechend genau können Werbeanzeigen geschalten werden. Man kann gezielte Interessen wie z.B Fitness, Yoga, Fashion und Reisen auswählen und gezielt Werbeanzeigen schalten.

Facebook Anzeige Dropshipping

Instagram Ads

Dasselbe gilt für Instagram Ads, da diese auch über Facebook gesteuert werden. Somit kann man im Facebook Ads Manager sowohl FB als auch IG Werbeanzeigen schalten. Hinzu kommt, dass man auf Instagram nicht nur Feed Anzeigen sondern auch Story Anzeigen schalten kann. Diese sind momentan besonders kostengünstig und eignen sich für eine Vielzahl von Produkten im niedrigen Preissegment.

Zudem hat man auf Instagram die Möglichkeit gezielt auf eine jüngere Zielgruppe zugreifen zu können und entsprechend andere Produkte zu vermarkten.

Vorteile

Der Grund aus dem Dropshipping so beliebt ist sind die zahlreichen Vorteile die es mit sich bringt und so viele Leute dazu bewegt mit Dropshipping zu starten.

Geringe Einstiegsbarriere

Der Hautaspekt ist die geringe Einsteigsbarriere. Jeder kann einen voll funktionsfähigen Online Shop innerhalb von wenigen Stunden zum laufen bringen. Das liegt daran, dass Shopify in Kombination mit zahlreichen Applikationen ein unglaublich einfaches System bietet mit dem man problemlos E-Commerce betreiben kann.

Die Einbindung der Produkte mittels Oberlo, Dropified oder POD Services wie Printful funktioniert ausgesprochen gut und ist aus technischer Sicht sehr leicht umzusetzen.

Mittlerweile muss man wirklich kein technisch fundiertes Wissen besitzen um einen Dropshipping Store startklar zu machen. Jeder mit einem Notebook und einer stabilen Internetverbindung sowie einer Kreditkarte kann theoretisch Dropshipping mit Shopify betreiben.

Kaum Startkosten

Neben der geringen technischen Anforderung ist auch wenig Startkapital notwendig um mit Dropshipping starten zu können. Konkret benötigt man lediglich $15 für eine Domain und $29 für den ersten Monat bei Shopify. Alle anderen Kosten sind optional wie z.B Paid Themes, Applications, Desings usw..

Lediglich für die Werbung sollte man Anfänglich mindestens 300-500€ in die Hand nehmen um erste Ergebnisse sehen zu können. Das ist notwendig und alles andere wäre auch unrealistisch. Mit 100€ Werbebudget kommt man nicht weit und man kann kein ersthaftes Unternehmen mit so wenig Geld starten. Aber mit ein paar Hundert Euros kann der Spaß schon losgehen.

Somit kann auch ein Student oder jemand mit wenig Startkapital ein eigenes Dropshipping Business starten. Die Einstiegshürde sowohl aus technischer als auch finanzieller Sicht ist gering.

Keine Logistik

Der grundlegende Sinn für das Dropshipping liegt in der ausgelagerten Logistik. Man benötigt keine Lager und muss sich auch nicht um den Versand kümmern. Das ist ein großer Punkt denn als Unternehmer möchte man sich auf seine Kernkompetenzen fokussieren und sich nicht mit zeitaufwändigen Tätigkeiten aufhalten lassen für die man wenig Know How benötigt.

Solche Aufgaben sollte man frühestmöglich abgeben und outsourcen. Genau das ist mit Dropshipping der Fall. Die ganze Produktions-, Lager- und Versandkette wird komplett abgegeben und man kann sich voll und ganz auf das Marketing und die Marktrecherche konzentrieren.

Flexibilität

Dieser Punkt spricht vor allem die jüngere Generation, darunter viele Millennials, an. Flexibilität ist einer der wichtigsten Punkte dieser Generation und steht teilweise sogar noch über Aspekten wie Einkommen und Ansehen.

Dropshipping ist genauso wie Affiliate Marketing oder anderen Möglichkeiten ein Geschäftsmodell welches man auf der ganzen Welt von seinem Notebook aus steuerrn kann (sofern man Internet hat). Man ist weder zeitlich noch räumlich gebunden und kann sich alles frei einteilen. Das ist auch der Grund weshalb viele erfolgreiche Online Marketer häufig auf reisen gehen, ihren Wohnsitz regelmäßig wechseln und dann arbeiten können wann sie wollen.

Online Business Freiheit

Daraus können sich auch viele steuerliche Vorteile ergeben wenn man seinen Hauptwohnsitz ins Ausland verlegt aber das ist ein anderes Thema welches wir in einem separaten Artikel behandeln werden.

Nachteile

Aus dem Geschäftsmodell Dropshipping mit Aliexpress oder anderen Herstellern ergeben sich aber auch viele Nachteile. Oftmals werden diese verschwiegen und nicht thematisiert.

Natürlich lassen sich mehr Kurse und Coachings verkaufen wenn man nur die positiven Seiten erwähnt und nicht schlecht darüber redet. Aber wir wollen maximale Transparenz und decken deshalb auch die Schattenseiten von Dropshipping auf.

Diese sollten unbedingt beachtet werden bevor man mit Dropshipping startet und sich für dieses Geschäftsmodell entscheidet. Das gilt natürlich für Geschäftsmodelle aller Art. Man sollte sich immer beider Seiten bewusst sein.

Lieferzeiten

Der Hauptnachteil sind die langen Lieferzeiten die auftreten wenn man die Produkte erst nach Eingang der Bestellung vom Hersteller fertigen und versenden lässt. Vor allem Anbieter aus China wie AliExpress benötigen vergleichsweise lange um die Produkte zu versenden. In der Regel betragen die Lieferzeiten 2-3 Wochen.

Das ist natürlich ein großer Nachteil wenn man andere Online Shops und deren Versandzeiten vergleicht. Beispielsweise liefert Amazon innerhalb von nur wenigen Tagen. Für Prime Members innerhalb von 48h. Da mittlerweile fast alle Menschen die Online Einkaufen diese Versandzeiten gewohnt sind werden 2-3 Wochen nicht toleriert. Infolgedessen kommt es häufig zur Beantragung von Refunds, Beschwerdebriefen, schlechten Reviews und negativer Nachrede.

Auch bei Print On Demand Anbieter besteht das Problem. Diese sind zwar großteils in Europa oder den USA nieder gelassen benötigen aber für die Herstellung, den Versand und die Lieferung bis zu 14 Tage. Auch das ist für viele Kunden zu lang und hat die selben Konsequenzen zur Folge.

Drop Shipping Versandzeit

Nur wenige chinesische Hersteller besitzen Zwischenlager in den USA und können somit die Versandzeiten kurz halten.

Qualität

Ein weiterer oftmals vernachlässigter Punkt ist die Qualität der Produkt. Wir Europäer sind natürlich ganz andere Qualitätsstandards gewohnt und haben hohe Erwartungen an die Produkte die wir kaufen. In seltenen Fällen entstehen Fehler in der Produktion und wir können das Produkt problemlos umtauschen.

Beim Dropshipping mit Produkten die aus China importiert werden ist das nicht der Fall. Chinesische Hersteller setzen vermehrt auf Quantität und nicht auf Qualität. Sie gehen davon aus, dass ein größerer Anteil der Produkte nicht funktioniert oder schnell kaputt geht.

Da wir als Zwischenhändler jedoch die Verantwortung tragen müssen wir auch bereit sein vermehrt Zeit in den Customer Support zu investieren und auch mehr Geld für etwaige Refunds zu investieren als bei hochqualitativen Produkten.

Vor allem bei Elektronik ist Vorsicht geboten. Viele elektronische Artikel von China sind nichtmal voll funktionsfähig oder versagen nach wenigen Wochen und Monaten. Das schadet auch der Beziehung zu den Kunden.

Hijacker

Die Zahl der Dropshipper und Leute die AliExpress kennen hat sich in den letzten Monaten und Jahren vervielfacht. Konkret bedeutet, dass das sobald sich ein Produkt erfolgreich über Facebook oder Instagram verkauft, es sofort Konkurrenz gibt. Die sogenannten Hijacker durchforsten Facebook und andere Medien nach erfolgreichen Kampagnen und anderen Online Shops und launchen das Produkt in ihrem eignen Store.

Das kann unglaublich ärgerlich sein, aber man ist nicht davor geschützt, denn jeder darf Produkte aus China importieren und hier verkaufen sofern kein Markenrecht verletzt wird. Hijacking ist aber auch in anderen Geschäftsmodellen wie Amazon FBA sehr präsent. Es ist ein unangenehmer Nebeneffekt von Geschäftsmodellen die geringe Zugangsbarrieren haben.

Abhängigkeit

Ein riesengroßer Nachteil ist die ständige Abhängigkeit von seinen Hersteller. Einerseits hat es zwar Vorteile wenn man sich nicht selbst um die Bestellungen kümmern muss aber es macht einen gleichzeitig auch abhängig.

Abhängigkeit im Geschäftsleben ist immer ein Risikofaktor und kann auch auf Dauer ein ernsthafter Nachteil sein. Sich ständig auf Menschen zu verlassen zu müssen die man nicht kennt und umgekehrt nicht abhängig von dir sind ist ein großes Problem.

Viele chinesische Hersteller sind auf Dauer äußerst unzuverlässig und halten sich auch nicht an Verträge sofern man überhaupt welche abschließen kann. Das liegt daran, dass diese aufgrund der großen Distanz und Barriere rechtlich einfach nicht angreifbar sind. Zudem ist das grundsätzliche Vertrauen relativ gering in Personen die man nicht kennt sehr gering.

Nachhaltigkeit

Dropshipping ist ein sehr gutes Business Model um viele Aspekte im E-Commerce Bereich relativ schnell zu lernen. Aber auf Dauer ist es kein nachhaltiges Business Model. Vor allem angesichts der oben genannten Punkte ist es schwer ein nachhaltiges Unternehmen aufzubauen.

Konkret liegt das daran, dass man keinen wirklichen USP hat. Die Produkte können jederzeit von jedem anderen Anbieter kopiert werden (Natürlich mit Ausnahme von Custom Print On Demand Produkten die man Markenrechtlich schützen lässt). Alle Produkte auf AliExpress, DH Gate, Shine uvm. sind nicht geschützt und können bzw. werden auf Dauer auch von anderen Online Shops vertrieben.

Zweitens sind die großteils schlechte Qualität und langen Lieferzeiten ein großes Problem um langfristig Kunden an sich zu binden. Ein Geschäft geht nur solange gut solange die Kunden kaufen. Aber wenn man es nicht schafft Kunden an sich zu binden und einen Pool an Stammkunden aufzubauen wird es schwierig. Stetige Neukundenakquise weil die alten Kunden weg fallen ist kein nachhaltiges Business Modell.

Branding & Brand Aufbau

Der dritte Punkt betrifft das Branding. Dieser Punkt geht auch Hand in Hand mit dem der Nachhaltigkeit. Es ist relativ schwer gutes Branding in einen Dropshipping Store zu bringen. Das geht zwar bis zu einem gewissen Grad noch (z.B mit POD Produkten bei denen man das Logo rein drucken kann).

Brand Building ist auf lange Sicht die profitabelste Art Geld zu verdienen. Das liegt daran, dass die Kunden aufgrund von bisherigen Käufen oder den Käufen anderer schon so ein hohes Vertrauen in die Brand haben, dass sie viel gewillter sind zu kaufen.

Hohe Konkurrenz

Dropshipping erfreut sich immer größer werdender Beliebtheit und die Konkurrenz steigt täglich. Das erhöht nicht nur das Risiko für Hijacker sondern macht es auch immer schwieriger kostengünstige Werbemöglichkeiten zu finden. Da die Zahl der Werbetreibenden auf Facebook in den letzten Jahren um das dreifache gestiegen ist haben sich auch die Kosten erhöht.

Hier ein Auszug aus der Statistik von Google die darstellt wie schnell das Interesse am Dropshipping in den letzten Jahren gestiegen ist.

Zeitaufwand

Ein weiterer Punkt den vielen nicht wahrnehmen ist der hohe Zeitaufwand der einhergeht mit der Erstellung und Betreuung eines Dropshipping Stores. Das ist zwar Anfangs kein Nachteil kann aber später zum Problem werden. Bei englischen Stores ist das kein Problem, da man Customer Support und andere Dinge sehr leicht outsourcen kann. Dafür eignet sich z.B Fiverr sehr gut. Ein Plattform auf der man günstig VAs aus den Philippinen und anderen Niedriglohnländern findet.

Im deutschsprachigen Raum ist das etwas schwieriger kompetente Mitarbeiter zu günstigen Preis zu finden. Vor allem wenn es um einfache Aufgaben wie Customer Support oder Weiterleitung der Bestellungen geht.

Natürlich ist jedes legitime Business mit einem Zeitaufwand verbunden jedoch ist Dropshipping kein automatisiertes Business welches sich von selbst regelt so wie es viele darstellen.

Händler und Anbieter im Überblick

Es gibt viele Händler und Anbieter von denen man Produkte beziehen und anschließend weiterverkaufen kann. Hier die wichtigsten im Überblick:

AliExpress

AliExpress ist das chinesische Pendant zu Amazon und eine Plattform auf der hunderttausende Artikel angeboten und verkauft werden. Es ist nicht nur die Plattform mit der größten Auswahl sondern eignet sich aufgrund der zahlreichen Plugins auch am besten für die Integration mit Shopify.

Das Angebot reicht von Elektronik, über Spielzeug bis hin zu Kleidung und Technik. Man findet nahezu alles und die Preise sind großteils sehr gut sodass man beim Wiederverkauf noch eine gute Marge hat.

https://best.aliexpress.com/

DH Gate

DH Gate ist eine weitere riesengroße chinesische Plattform auf der man zahlreiche Produkte, welche sich zum Dropshipping eignen, finden kann. Insbesondere die Auswahl für Elektronikartikel ist hier besonders groß.

https://de.dhgate.com

SHEIN

Shein ist einer der größten Plattformen für Kleidung und Mode. Das Angebot reicht von Kinderkleidung bis hin zu Jacken und Street Style. Shein eignet sich somit sehr gut für Fashion Stores. Wichtig ist hierbei immer auf die richtigen Größen zu achten.

https://de.shein.com/

BIG BUY

BIG BUY ist einer spanischer Großhändler für waren aller Art. Das kann vor allem für Europäer sehr interessant sein. Hier handelt es sich nicht nur um einen Händler sondern eine Firma welche zahlreiche weitere Dienstleistungen für Dropshipper anbietet wie z.B Hilfe zur Anbindung verschiedener Verkaufskanäle.

https://www.bigbuy.eu/en/

Printful (Print on Demand)

Printful ist einer der bekanntesten und beliebtesten Anbieter für Print On Demand Produkte. Sie bieten mittlerweile eine breite Palette an Produkten (T-Shirts, Hoodies, Coffee Mugs usw) an und haben einen sehr guten Customer Support.

Mittlerweile gibt es auch schon in Europa eine Produktionsstätte was die weltweite Lieferzeit verkürzen kann.

https://www.printful.com/

Custom Cat (Print on Demand)

Custom Cat ist mitunter der größte Anbieter für Print On Demand Produkte. Das Angebot für die zu bedruckenden Produkte ist enorm und man bekommt diese auch für einen vergleichsweise sehr günstigen Preis.

Ab einem gewissen Volumen wird Custom Cat jedoch kostenpflichtig.

https://customcat.com/

Dropshipping und Steuern

Diese Thema ist für viele Steuerberater ein absolutes Neuland. Oftmals wurde wir und viele unserer Kollegen verwiesen und bekamen die Aussage: „Dazu kann ich Ihnen keine konkreten Auskünfte geben. Ich muss mich zuerst nochmal informieren.“ Da fühlt man sich nicht sehr gut aufgehoben vor allem wenn man bedenkt, dass man den Steuerberater genau für sein Wissen bezahlt.

Theoretisch sieht es so aus, dass der Umsatz bzw. die Umsatzsteuer in jedem Land extra abgeführt werden müsste. Das bedeutet, dass wir für jedes Land in welches wir verkaufen korrekterweise auch eine Umsatzsteuer verlangen und auch bezahlen müssen. Wenn man aus Österreich einen Shop betreibt und die Ware von China zum Kunden nach Deutschland schicken lässt muss meine Umsatzsteuer in Deutschland abführen.

Praktisch machen es viele (obwohl das nicht korrekt ist) nicht, da es ein unglaublicher bürokratischer Aufwand wäre. Zudem setzen manche Verträge mit den chinesischen Hersteller auf, dass diese im Zweifelsfall als Verkäufer auftreten. Das ist aber eine riesengroße rechtliche Grauzone und definitiv keine wasserfeste Lösung.

Bei Verkäufen in die USA kann man die Umsatzsteuer ganz einfach im eigenen Land abführen. Das gilt natürlich nur sofern der Hersteller in China sitzt, der Shop aus der EU betrieben wird und der Kunde aus den USA kommt.

Zudem muss man in Österreich und Deutschland eine Einfuhrumsatzsteuer bezahlen sobald das Produkt mehr als 22€ kostet. Hierfür wird der Einkaufspreis in China herangezogen und nicht der letztendliche Verkaufspreis.

Drop Shipping Steuern

Risikofaktoren

Neben den Nachteilen gibt es auch einige ernstzunehmende Risikofaktoren die außerhalb unserer Kontrolle liegen und sich auch negativ auswirken können. Hier die wichtigsten Risikofaktoren zum Thema Dropshipping im Überblick.

Zoll

Der Zoll kann ohne es anmelden zu müssen alle Pakete aufmachen, durchsuchen und untersuchen. Das kann die Lieferzeit massiv verzögern.

PayPal und Stripe

Die zwei beliebtesten Zahlungsanbieter PayPal und Stripe nutzen ihre Monopolstellung aus und können Zahlungen verweigern, Geld einbehalten und Refunds ohne Gründe akzeptieren (auch wenn die Ware bereits erfolgreich zugestellt wurde).

Die Horrorstories sind endlos und man findet im Internet genug davon.

Haftung

Im Endeffekt haftet man als Dropshipper für alle Risiken die mit dem Produkt zusammen hängen. Wenn gewisse Farbstoffe nicht CE zertifiziert sind kann das zu großen Problemen führen. Vor allem im Bereich der Gesundheit kann das sehr kritisch sein.

Viele Produkte aus China sind gefälscht oder verstoßen gegen viele Gesetze im Bezug auf Markenrecht. Im Endeffekt haftet man selbst als Wiederverkäufer wieder dafür.

Zahlreiche große Stores wurden bereits abgemahnt weil deren Betreiber zu unachtsam waren und die Produkte hinsichtlich der Markenrechte nicht geprüft haben.

Unsere Erfahrung mit Dropshipping

Unsere Erfahrung mit Dropshipping waren sehr durchwachsen. Einerseits gelang es uns mit POD Anbieter auf kreative Art und Weise eine eigene Kleiderbrand in einer sehr guten Nische aufzubauen und diese auch erfolgreich zu vermarkten.

Mithilfe von den richtigen Influencern und einer gezielten Facebook und Instagram Ad Kampagne konnten wir innerhalb kurzer Zeit gute Ergebnisse erzielen. Die Umsätze stiegen schnell und die Marge hoch genug, dass Profit unterm Strich relativ gut war.

Auf der anderen Seite hatten wir ständig Probleme mit den Lieferzeiten sowie der Produktqualität. Viele Kunden beschwerten sich per E-Mail was zu einem unglaublich hohem Aufwand im Sinne von Customer Support bedeutete. Das war wirklich schade, denn das raubte uns sehr viel Motivation bis wir schließlich den Shop verkauften.

Produktempfehlung:

Wer am Modell Dropshipping und E-Commerce interessiert ist sollte definitiv mit einem Kurs starten. Dieses Investment spart viel Zeit und auch Geld. Wir empfehlen die China Dropshipping Academy um von Anfang an von Profis aus dem DACH Raum zu lernen und von deren Wissen / Erfahrungen gleich zu profitieren.

China Dropshipping Academy

Zusammenfassung

Man sollte sich definitiv nicht immer von den schnellen Erfolgen anderer Menschen blenden lassen und das Business Modell Dropshipping objektiv betrachten. Es ist definitiv nicht der heilige Gral des „Ich verdiene mein Geld mit dem Notebook Lifestyle“.

Vielmehr ist e ein Geschäftsmodell das viele Tücken hat und auch Probleme mit sich bringt. Diese sollten man den Vorteile gegenüber stellen und sich erst dann entscheiden, ob Dropshipping wirklich Sinn macht.

Vor allem in Österreich und Deutschland sind die Kunden hohe Standards gewohnt und einenn erfolgreichen Dropshipping Store zu führen bedarf viel Zeitaufwand, Geld und auch Know How. Man sollte wirklich alle Aspekte kennen und sich auf diese vorbereiten bevor man sich unvorbereitet hineinstürzt.

Nichts desto trotz kann man Dropshipping auch sehr viel Geld verdienen und das nur mit einem Notebook und stabiler Internetverbindung. Das Startrisiko ist äußerst gering und man lernt viele Dinge über E-Commerce und Online Marketing sowie grundlegende unternehmerische Aspekte.

facebook vs google ads

Facebook Ads vs. Google Ads

Einleitung

Facebook und Google gehören zu den weltweit größten Unternehmen überhaupt. Gleichzeitig sind beides riesige Werbeplattformen und generieren somit hauptsächlich Ihren Umsatz.

Beide Plattformen haben Milliarden von Nutzer doch sie unterscheiden sich grundlegend. Vor allem für Marketing Agenturen und private Werber ergeben sich massive Unterschiede. Diese sollte man kennen und sich folgende Fragen stellen bevor man sie benutzt:

Welche Platform eignet sich für uns Werbetreibende am besten? Wo liegen die Vor- und Nachteile? Was ist besser für Anfänger oder Fortgeschrittene geeignet?

Wir klären über die wichtigsten Unterschiede auf und geben Einblick sowie praktische Tipps zum nutzen beider Plattformen.

Unterschiede

Es gibt zahlreiche Unterschiede zwischen Facebook Ads und Google Ads. Die wichtigsten und grundlegendsten hier im Überblick.

Grundsätzlich sollte man sich überlegen was überhaupt das Ziel der Kamapagne ist. Will man neue Kunden bekommen oder alte zum erneuten Kauf motivieren? Möchte man nur die Brand Awareness stärken oder gar direkt ins Geschäft kommen?

Brand Awareness

Facebook bietet eine Vielzahl an Möglichkeiten die Awareness der Brand zu stärken. Mittels Reichweiten und Interaktionskampagnen lassen sich sehr viele Leute mit Vergleichsweise wenig Budget erreichen.

Das auch noch auf die unterschiedlichsten Arten und Platzierung. Angefangen vom Facebook Feed, über den Market Place bis hin zur Instagram Story kann man mit Facebook richtig viele Leute unterschiedlichster Altersgruppen erreichen.

Zielgruppe

Ein weiterer Unterschied liegt in der Zielgruppe bzw. die demografische Vielfalt die beworben werden kann. Das ist ein wichtiger Aspekt denn jedes Produkt hat seine eigene Zielgruppe die sich durch demografische Unterschiede wie vor allem das Alter unterscheidet.

Allgemeinen Zielgruppe

Hier hat Google die Nase vorne denn es deckt grundsätzlich ein breites Spektrum an Menschen ab. Mit über 3 Mrd. aktiven Nutzern deckt Google weitaus mehr Menschen ab als Facebook User hat.

Somit lässt sich sagen, dass man mit Google wesentlich mehr Menschen aus unterschiedlichsten Zielgruppen erreichen kann.

Jüngere Zielgruppe

Insbesondere bei jüngeren Menschen hat man mit Facebook Feed Ads, Instagram Feed & Story Ads definitiv die Nase vorn. Die meisten jungen Menschen verbringen in der Regel viel mehr Zeit auf den sozialen Medien als beispielsweise Google.

Aber auch die älteren Generation verbringen mittlerweile viel Zeit auf Facebook und man kann auch sie problemlos abholen.

Google Ads hat zwar durch YouTube auch die Möglichkeit jüngere Generationen zu erreichen aber nur über Video.

Targeting

Facebook Targeting bzw. das Erstellen einer Audience via Interest Targeting ist wesentlich genauer und vielfältiger als Google.

Zwar gibt es bei Google gewisse Keywords auf die man Anzeigen schalten kann aber das wars dann auch schon.

Beispielsweise kann man mit Facebook mühelos die Mitarbeiter großer Unternehmen oder Schüler großer Universitäten direkt „targeten“.

Bei Google geht das nicht.

Auch andere Demografische Merkmale wie Beziehungsstatus und Einkommensschichten lassen sich via Facebook besser und gezielter in Zielgruppen einteilen.

Facebook Ads Manager

Conversion Rate

In diesem Aspekt hat meistens Google die Nase vorn. Denn wer schon nach dem Keyword „Anzugschuhe Herren Schwarz“ sucht hat schon die Intention schwarze Anzugsschuhe zu kaufen. Kommt der Suchende dann über die Anzeige auf Ihre Website und findet eine schöne Auswahl an Anzugsschuhen wird er mit größerer Wahrscheinlichkeit kaufen.

Bei Facebook hingegen ist die Kaufintention gegen Null. Jeder benutzt Facebook um sich mit Freunden auszutauschen, Langeweile zu vertreiben und sich womöglich über gewisse Dinge zu informieren bzw. aktuelle Geschehnisse mit zu bekommen.

Auch wenn man bei Facebook leichter mehr Leute erreichen kann ist die Conversion Rate beim Ziel des Kaufs eines Produktes viel geringer als bei Google Ads.

Das liegt um es nochmals zu wiederholen daran, dass der „Kunde“ mit einer anderen Intention die Werbung wahrnimmt.

Preis

Der Preis kann in verschiedenen Metriken dargestellt werden. Grundsätzlich lässt sich eine Sache mit Sicherheit sagen.

Die Werbekosten bei Google sind wesentlich stabiler als vergleichsweise die von Facebook. Durch die ständigen Updates des Facebook Algorithmus kommt es häufig zu Änderung der Kosten und Preissprüngen.

Die wichtigsten Metriken im sind Überblick:

  • CPM – Cost per Millenia (Kosten für 1.000 Impressionen)
  • CPC – Cost per Click (Kosten für einen Klick)
  • CPP – Cost per Purchase (Kosten für einen Kauf)

Der CPM ist meist bei Facebook am günstigsten weshalb sich Awareness Kampagnen sehr gut über Facebook gestalten lassen. Vor allem wenn es darum geht die Bekanntheit der Brand über Videos zu steigern.

Der CPC hingegen ist individuell sehr unterschiedlich und hängt von vielen Faktoren ab. Meist ist er aber auf Facebook niedriger.

Der CPP hängt auch wiederum von sehr vielen Faktoren ab variiert sehr stark. Hier kann man sowohl bei Facebook aber auch Google sehr gute Ergebnisse erzielen wenn man die Kampagne richtig aufsetzt. Natürlich hängt das auch vom Produkt ab.

Das wichtigste beim Online Marketing ist definitiv das Split Testing und stetige ausprobieren von neuen Kampagnen. Nur so findet man das optimale Ergebnis bzw. kann seine Werbekost langfristig gesehen effektiv senken.

Bedienung

Die Bedienung von beiden Ads Manager ist sehr ähnlich aufgebaut. Beide Platformen gliedern die Werbung in 3 Schichten:

  • Kampagne
  • Ad Set
  • Ad Creative

Somit sind beide sehr einfach verständlich und logisch aufgebaut. Wer sich intensiv mit einer von den beiden Plattformen auseinander setzt wird sich beim Umstieg relativ leicht tun.

Lediglich bei Google gibt es paar wenige technische Aspekte die man kennen sollte um optimale Ergebnisse erzielen zu können. Das kann man aber innerhalb weniger Stunden verstehen bzw. mittels Anleitung lernen.

Google Ads Dashboard

Ad Creative & Werbeanzeigen

Hier gewinnt ganz klar Facebook denn man hat sehr viele Möglichkeiten um seine Werbeanzeige attraktiv und ansprechend zu gestalten. Angefangen von Emojis im Text bis hin zu schönen Karusell Anzeigen kann man bei Facebook seine Produkte bzw. eine Werbeanzeigen präsentieren.

Das ist besonders wichtig da die Werbeanzeige der erste Kontakt zum Kunden ist und die Aufmerksamkeit auf sich ziehen soll. Sie ist einer der wichtigsten Faktoren wenn es um erfolgreiches Online Marketing geht.

Die Zielgruppe kann noch so gut ausgewählt sein und die Landing Page perfekt aufgebaut werden – Wenn die Anzeige schlecht ist wird keiner drauf klicken.

Wann soll ich Facebook Werbeanzeigen wählen?

Facebook Werbeanzeigen eignen sich ideal für die jüngere Zielgruppe. Zwischen 18-30 Jahren. Vor allem Lifestyle Produkte wie Nahrungsergänzungsmittel, Fashion, Gadgets aber auch Dienstleistungen lassen sich ideal über Facebook bewerben.

Zudem ist Paid Social Media Marketing perfekt geeignet um die Brand Awareness zu stärken. Mit vergleichsweise wenig Geld kann man viele Leute erreichen und auf die Brand Aufmerksam machen.

Auch neue Produkte die man z.B auf Kickstarten funden möchte lassen sich ideal auf Facebook bewerben.

Durch die Vielseitigkeit der Ad Creatives kann hat man zudem viel kreativen Freiraum um seine Produkte bzw. Dienstleistung zu platzieren.

Beispiel Facebook Ads

Facebook Ads lassen sich für viele Produkte und Dienstleistungen einsetzen. Hier die besten Beispiele im Überblick:

Neue Dienstleistung

Ein Klassiker für eine Facebook Ad wäre beispielsweise eine Awareness Kampagne für eine neues Lokal oder Restaurant. Spielend leicht kann man eine genauer Zielgruppe mit folgenden Kriterien erstellen:

-Wohnhaft in München

-Alter zwischen 20-50

-Interessiert an Indische oder vegetarischem Essen

Man hat sofort eine Audience von mehreren Tausend Menschen die potentiell an diesem neuen Restaurant interessiert sein können. Die Werbekosten für so eine Awareness Kampagne sind unglaublich gering. Mit nur wenigen Euros lassen sich viele potentielle Kunden gewinnen.

Facebook Food Ads

Besondere Gerichte und Tagesangebote lassen sich schön darstellen und somit sehr gut über Facebook bewerben.

Promotion einer Kickstarter Kampagne

Zahlreiche Kickstarter Kampagnen wurden bereits mithilfe von Facebook Ads finanziert und realisiert. Das liegt daran, dass man mit Facebook sehr viel Engagement und Aufmerksamkeit mittels Anzeigen aufbauen kann.

Wenn man bereits ein sehr cooles Video mit einem genialen Produkt hat ist es sehr leicht dieses schnell viral gehen zu lassen. Das bedeutet, dass viele User bereit sind die Werbeanzeige freiwillig zu promoten und zu teilen. Somit lassen sich unglaublich viele neue Menschen und potentiellen Kunden erreichen.

Hier ein Beispiel von einer erfolgreichen Kickstarter Kampagne die mitunter aufgrund von Facebook Ads finanziert und umgesetzt wurde:

Wer somit ein neues Produkt promoten möchte hat mit Facebook sehr gute Möglichkeiten. Wichtig ist natürlich, dass das Produkt sehr gut aussieht und gut dargestellt wird.

Wann soll ich Google Ads schalten?

Google Ads ist das Schweizer Taschenmesser unter den Werbeplattformen. Es ist solide und liefert stabile Ergebnisse. Das liegt daran, dass man die Leute abholen kann die ohnehin schon nach etwas suchen. Der Search bzw. Purchase Intent ist schon gegeben und somit ist die Wahrscheinlichkeit eines Kaufes sehr hoch.

Mit den Network Ads lassen sich zudem Kunden gezielt zurück ins Boot holen die bereits gewisse Produkte in den Warenkorb gelegt haben. Das geht natürlich auch mit Facebook Ads ist aber ein unglaublich effektives Tool, da sie auf nahezu jeder großen Seite platziert werden können.

Beispiel Google Ads

Um sich ein besseres Bild von Google Ads machen zu können geben wir Ihnen ein paar Beispiele.

Verkauf von Produkten

Wer beispielsweise ein klar definiertes Produkt hat welches wenig Erklärungsbedarf hat wird mit Google sehr wahrscheinlich Erfolg haben. Ein Beispiel dafür wären „Herren Anzugschuhe Schwarz“ oder „Herren Winterjacke“. Das Ziel des Interessenten ist klar gegeben und somit lassen sich auch gezielt sehr schnell Ergebnisse erzielen.

Google Ads Anzugsschuhe

Durch Google Shopping für Produkte hat man somit sehr leichte Chancen Kunden zu gewinnen, da diese sofort das Bild angezeigt bekommen und die Aufmerksamkeit sofort auf die Werbeanzeige fällt.

Natürlich ist es hierbei wichtig hochwertige Fotos zu verwenden und einen ansprechenden Text zu wählen.

Verkauf von Dienstleistungen

Dienstleistungen lassen sehr gut über Google Ads verkaufe, da auch hier wieder das Ziel des Kunden sehr klar definiert ist. Ein gutes Beispiel hierfür wäre „Zahnarzt Wien“. Diese Anfrage wird rund 10.000 pro Monat gestellt.

Wenn wir durch Google Ads unsere Praxis ganz nach oben Positionieren haben wir über 300mal / Tag die Möglichkeit potentielle Interessenten, Kunden bzw. Patient zu gewinnen.

Zudem ist das Suchvolumen unglaublich konstant und stabil.

Suchvolumen

Das funktioniert natürlich mit Dienstleistungen aller Art:

  • Dachdecker
  • Maler
  • Friseure
  • Restaurants
  • uvw.

Zusammenfassung

Wenn man sich die Frage stellt welche Plattform besser ist solle man sich korrigieren. Denn idealerweise sollte man fragen: Welche Plattform ist für mich, mein Business und meine Produkte die besten?

Die Antwort kann auch beides sein. Denn beide Plattformen haben Ihre Stärken und Schwächen. In Kombination sind Facebook Ads und Google unglaubliche Tool mit den man viel erreichen kann. Man sollte sich dessen bewusst sein und jeweils die Stärken ausspielen und gezielt einsetzen.

Google Ads sind zusammengefasst: Stabil, Zuverlässig und Sicher.

Facebook Ads sind: Flexibel, Unberechenbar & Vielseitig.

Letztendlich sollte man seine Zielgruppe und sein eigens Ziel genau kennen um die beste Plattform für sich zu finden. Im Zweifelsfall ist ausgiebiges Split Testing notwendig um die Frage mit Sicherheit beantworten zu können.