Instagram Marketing- strategie und tipps für unternehmen

Instagram Marketing – Strategie und Tipps für Unternehmen

Einleitung

Instagram Marketing ist ein gefragtes Thema und ist nicht nur für Privatpersonen vor allem für Unternehmen. Der ursprüngliche Foto Dienst hat sich zu einem der größten sozialen Netzwerke entwickelt und erreicht mittlerweile Millionen von Menschen jeden Tag. Viele Nutzer sehen Instagram als Social Media Plattform doch für Unternehmer kann es eine Werbeplattform mit enormen Potential sein.

Doch wer Instagram Marketing vor allem für Unternehmen richtig betreiben möchte braucht eine Strategie. In diesem Artikel erfahren Sie alles zum Thema Instagram Marketing und wie Sie es am besten für Ihr Unternehmen nutzen. Profitieren Sie von der aktuell aktivsten Plattform und gewinnen Sie Kunden auf soziale Art und Weise.

Organisches Instagram Marketing

Die Basis für erfolgreiches Instagram Marketing bildet organisches Marketing. Konkret bedeutet das Content. Nur bezahlte Werbekampagnen laufen zu lassen kann zwar funktionieren ist aber letztendlich nicht nachhaltig bzw. kostenintensiv. Zudem sollte man nicht auf die Möglichkeit verzichten kostenlos Kunden über organisches Marketing zu gewinnen.

Inhalte

Das wichtigste dabei sind die Inhalte. Organisches Marketing lebt von hochqualitativem Content. Hochqualitativ bedeutet unter anderem interessant bzw. relevant für den User. Es nützt nichts jeden Tag sein Produkt vor weißen Hintergrund zu posten. Es gehört viel mehr dazu.

Kreative, kontroverse und anregende Inhalte die direkt oder indirekt mit der Brand zu tun haben eignen sich am besten. Das Ziel ist Engagement und letztendlich auch Käufe. Alles andere ist uninteressant. Das musste gesagt werden weil es gibt zahlreiche Brands die seit Monaten aktiv auf Instagram sind und noch immer nicht mehr als 50 Likes auf ein Foto bekommen. So funktioniert Instagram Marketing definitiv nicht.

Hier ein paar Anregung mit konkreten Beispielen für geniale Inhalte bzw. Content Marketing auf Instagram.

Sexy & Ästhetisch

Sex Sells – das wird sich nie ändern. Natürlich passt das nicht zu jeder Brand aber für viele ist es ein sehr einfach aber dennoch Wirksames Werkzeug. Vor allem im Bereich Kleidung (insbesondere Unterwäsche) aber auch Sport und Fitness Artikel funktioniert das ausgesprochen gut. So ziemlich jedes Produkt was am Körper getragen wird oder im Bezug zu Fitness und Ästhetik zu tun kann mithilfe von Sex Sells verkaufen werden. Hier ein Beispiel einer neuen Unterwäschebrand aus Kanada namens Bamboo Underware.

Instagram Feed Marketing

Da Instagram eine unglaublich visuelle Plattform ist und sich einfache Lifestyle Produkte sehr gut vermarkten lassen macht diese Art von Content sehr viel Sinn. Die Produktbeschreibungen sind absolut nebensächlich. Die Brand setzt auf Ästhetik, Schönheit und Sex. Zudem sind nahezu alle Aufnahmen professionell getätigt worden. Das Prinzip funktioniert und die Marke hat ein unglaublich hohes Engagement auf jeden organischen Post.

Lifestyle

Movement Watches sind eines der am schnellsten wachsenden StartUps im Bereich Uhren. Mittlerweile sind die Umsätze in Millionen Höhe und auch auf Instagram folgen schon über 1M User. Warum? Lifestyle. MVMT erzählt Geschichten und zeigt gleichzeitig wie gut das Produkt sich in das alltäglich Leben einbinden lässt. Man hat sofort das Gefühl, dass man dabei ist und diese Uhr ein absolutes Lifestyle Produkt ist. Auch hier werden spontane alltäglich Szenen professionell abgelichtet.

Movement Instagram Feed

Die Bilder vermitteln das Gefühl von Freiheit, Stil und Modebewusstsein. Genau das soll der Träger auch denken wenn es die Uhr kauft. Ein Klassiker aus dem Consumer Bereich. Aber auch hier täuscht die Spontanität. Jedes Bild wurde auch hier wieder professionell gemacht.

Bildung & Informativ

Man muss selbstverständlich nicht immer nur auf die Optik achten sondern kann auch tiefgründiger Inhalte mit etwas mehr Mehrwert teilen. Das macht vor allem bei Produkten Sinn die sich nicht sofort von selbst erklären bzw. einen komplexeren Nutzen haben. Dr. Axe ist ein sehr bekannter Health und Fitness Influencer aus den USA und hat rund um seinen Namen ein ganzes Unternehmen aufgebaut.

Er verkauft unterschiedlichste Nahrungsergänzungsmittel und Coaching mittels Online Shop. Auf Instagram konnte er seinen hilfreichen Tipps und Tricks schon ein Following von über 400K erreichen. Seine Inhalte sind meistens bezogen auf Gesundheit und Fitness und vermitteln auf einfachste Art und Weise nützliche Tipps.

Dr Axe Instagram

Auf der linken Seite befindet sich ein sehr praktisches Rezeptvideo zum Backen von ketogenen Brownies, in der Mitte eine typische Produktplatzierung und rechts eine kurze Infografik zu ketogenen Lebensmitteln. Die Mischung aus wertvollen Inhalten und den dazu passenden Produkten wirkt sehr homogen, organisch und kommt sehr gut bei den Nutzern an.

Bezahltes Instagram Marketing

Bezahlte Instagram Ads können ergänzend zum organischen Content Aufbau hilfreich sein. Diese werden genauso wie die Facebook Ads auch über den Facebook Business Manager gesteuert (business.facebook.com). Hierbei gibt es zwei Möglichkeiten:

Story Ads

Diese werden in den Instagram Stories als Werbeanzeige ausgeliefert. Der Vorteil hierbei liegt darin, dass man vergleichsweise die niedrigsten CPMs bekommt. Vor allem wenn diese in Form eines Videos sind. Story Ads eignen sich besonders gut für kurze und klare Messages. Zum Beispiel: „Get this necklace for free just pay for shipping – SWIPE UP NOW“. Natürlich funktioniert das am besten bei günstigen Artikeln. Aber auch andere Produkte oder Dienstleistungen im niedrigen Preissegment lassen sich sehr gut über Story Ads vermarkten.

instagram story ad

Hier ein sehr gutes Beispiel aus dem Fashion Bereich mit klarer Message für den User und farblich gut hervorgehoben.

Andererseits lasse sich aber auch E-Mail Listen sehr gut mit Instagram Story Ads aufbauen. Man kann die Nutzer zum rauf wischen aufrufen und im Gegenzug dazu bekommen diese ein Gratis E-Book oder ein PDF Cheatsheet zum Thema XY (z.B 10 besten SEO Tricks für das Jahr 2019).

Feed Ads

Werden im Instagram Feed unter den zahlreichen anderen Beiträgen als Werbeazeige ausgeliefert. Auch diese sind vergleichsweise noch relativ günstig. Das liegt daran, dass Instagram Feed Ads genauso wie Story Ads verhältnismäßig seltener genutzt werden als Facebook Ads o.Ä.

instagram feed ads

Airbnb nutzt diese beispielsweise um ein Foto Karussell einer kürzlich gesehenen Wohnung zu bewerben. Der Vorteil gegenüber den Story Ads liegt hier bei der größeren Aufmerksamkeitsspanne. Im Schnitt sehen User Fotos im Feed wesentlich länger als in den Stories. Zudem kann man 60 Sekunden Videos sponsorn und als Video Anzeige nutzen.

Influencer Marketing

Ein weitere Methode um Produkte oder Dienstleistungen auf Instagram zu vermarkten ist Influencer Marketing. Es ist tatsächlich einer der besten und lukrativsten Arten um innerhalb kürzester Zeit großflächig Brand Awareness zu schaffen und auch Verkäufe zu erzielen. Man muss nichtmal selbst einen Instagram Account haben (obwohl das natürlich empfehlenswert ist) um auf Instagram verkaufen zu können.

Beim Influencer Marketing nutzt man die Reichweite andere Personen auf Instagram und lässt diese die eignen Produkte bzw. Dienstleistungen bewerben. Natürlich müssen diese entsprechend zur Zielgruppe passen um möglichst hohe Conversion Rates zu erzielen. Das ist mitunter einer der wichtigsten Aspekte beim Influencer Marketing.

Wir haben sogar Produkte mit Influencer beworben die weniger als 10K Follower hatten und konnten 4 stellige Tagesumsätze damit erzielen. So effektiv kann Influencer Marketing sein wenn man die richtigen Personen auswählt.

Shoutouts

Bezahlte Shoutouts von Themed Pages können auch Sinn machen. Themed Pages sind auch eine Art Influencer nur, dass diese Accounts meistens Brands und keine Personen sind. Diese Themed Pages bzw. Brands haben sich meistens sehr stark auf eine Nische spezialisiert und liefern besondere Inhalte in diesem Bereich. Sofern sich diese Nische und der Content zu der eignen Zielgruppe passt können gekaufte Shoutouts Sinn machen um Follower und Brand Awareness zu bekommen.

Instagram Marketing

Hier oben ein Beispiel aus dem Uhren Bereich. Die Seite ifuckinglovewatches featured täglich Uhren aus aller Welt für Uhrenliebhaber. Dadurch haben sie sich schon ein Following von über 500k aufbauen können. Seiten dieser Art bieten meistens auch bezahlte Shoutouts bzw. Werbungen für andere Seiten an.

Das kann nützlich sein wenn man genauso wie bei Influencer Marketing die richtige Zielgruppe trifft.

Zusätzliche Tipps & Tricks

Hier noch ein paar zusätzliche Tipps & Tricks bzw. Growth Hacks um mehr Reichweite, Engagement und letztendlich auch Kunden zu gewinnen.

Engagement Groups

Engagement Groups auf Telegram können besonders am Anfang effektiv sein um seine Reichweite zu erhöhen. Das Prinzip ist einfach man gründet oder tritt einer Telegram Gruppe bei in der sich schon andere User aus der selben Nische befinden. Sobald nun eines der Gruppenmitglieder ein Bild postet wird der Link im Telegram Chat geteilt sodass die anderen das sehen. Anschließend interagieren (Liken, Kommentieren & Saven) die anderen Gruppenmitglieder so schnell wie möglich mit dem Post.

Telegram GroupsInstagram testet jeden hochgeladenen Beitrag in den ersten 20 Minuten auf Interaktion. Wenn diese anfangs sehr hoch ist „pusht“ Instagram den Beitrag und zeigt diesen mehr User. Im Idealfall landet man somit auf der Explore Page.

Durch Engagement Gruppen lässt sich Instagram relativ schnell austricksen. Je größer und passender die Accounts sind die miteinander interagieren desto stärker der Push.

Power Likes

Eine besondere Form der Engagement Groups sind letztendlich Power Likes. Diese Likes stammen von Seiten mit extrem viel Authority. Genauso wie bei SEO Backlinks von großen Seiten beim Ranking helfen können Likes von großen Seiten auf Instagram einen enormen Boost geben.

Collaborations

Eine unbezahlte aber effektive Methode sind Collaborations. Diese basieren auf Gegenseitigkeit in dem man andere Accounts bzw. deren Inhalte auf der eigenen Seite postet und vice versa. Somit kann man relativ leicht an neue Follower kommen und muss keinen Cent dafür in die Hand nehmen.

YouTuber machen das seit Jahren und wissen bestens Bescheid über die Macht von Collaborations bzw. gegenseitigen Promos.

 

Instagram Marketing Tool

Es gibt bereits einige Tools die das Marketing auf Instagram erleichtern und einem viel Zeit und Mühe sparen können. Hier sind die wichtigsten im Überblick die Sie kennen und möglicherweise auch nutzen sollten.

Later

Eines der besten und praktischsten Tools für Instagram ist definitiv Later. Dieses Tool ermöglicht es unterschiedlichste Inhalte für Instagram vorzubereiten und anschließend automatisiert zu posten. Das ist unheimlich praktisch vor allem wenn man effektiv und gezielt wachsen möchte.

Instagram Post Scheduling

Es lassen sich alle Posts im Vorhinein planen und vorbereiten. Das Posten und Teilen der Inhalte übernimmt Later dann von selbst. Es gibt sogar einen Gratis Plan der einem erlaubt über 30 Beiträge im Monat kostenlos teilen zu lassen.

Jarvee

Jarvee ist mit Abstand der beste Bot bzw. das beste Automatisierungstool für Instagram und andere soziale Netzwerke. Es greift automatisch auf den Instagram Account zu und beginnt von selbst aktiv zu werden. Je nach Einstellung ist es möglich automatisiert mittels Jarvee mit anderen Usern zu interagieren (Liken, Kommentieren, Folgen etc.). Das ist insofern interessant da es sich bei Instagram um ein soziales Netzwerk handelt und sich alles um Engagement bzw. Interaktionen dreht.

Instagram Marketing Bot

Jedoch gilt hier Vorsicht, denn Instagram hasst Bots. Vor allem wenn diese zu aggressiv eingestellt werden. Instagram hat mittlerweile einen sehr ausgeklügelten Algorithmus welcher auf das Erkennen von derartige Softwares spezialisiert ist.

Metriken Messen

Marketing macht letztendlich am meisten Sinn wenn man es mit Zahlen belegen kann. Somit weiß man genau welche Maßnahmen wie gut funktionieren. Dafür benötigt man anfangs nicht mal eine zusätzlich Software. Instagram selbst bietet die Möglichkeit Statistiken aufrufen zu können und die Daten im Überblick zu sehen.

instagram analytics

Diese Funktion steht aber nur Accounts zur Verfügung welche zu Business Accounts umgestellt worden sind. Für Privat Accounts ist das nicht möglich. Deshalb sollten Sie spätestens jetzt Ihren Instagram Account auf Business umstellen.

Darüber hinaus sollte man natürlich auch Google Analytics auf der Website bzw. im Webshop installieren um einsehen zu können wie viele Aufrufe, Leads, Sales oder sonstige Conversions von Instagram kommen. Aber das sollte selbstverständlich für jeden ernsthaften Online Marketer bzw. Unternehmer sein. Um wirklich genaue Daten zu bekommen lohnt es sich auf jeden UTM Parameter zu verwenden. Dadurch lassen sich Custom Links für verschiedene Kampagnen erstellen. Durch das UTM Format kann Google Analytics genauestens die Daten bzw. Ergebnisse der einzelnen Links Auswerten. Auf Plattformen wie Gav-Dev-Tools funktioniert das bestens und innerhalb weniger Sekunden hat man seinen Link.

UTM Parameter Tracking

Man muss lediglich die gewünschten Parameter ausfüllen und der Link wird automatisch generiert. Hierbei sollte man natürlich so genau wie möglich sein vor allem wenn man mehrere Kampagnen gleichzeitig startet. Somit hat man es später beim Auswerten der Daten leichter. Wenn man die Felder fertig ausgefüllt hat erhält man den Link.

UTM Link

Man kann so viele Links wie man möchte erstellen. Jeder ist individuell und für eine eigene Kampagne vorgesehen. Somit erhält man im Anschluss präzise Daten und kann diese über Analytics auswerten. Das ist vor allem bei Influencer Marketing besonders wichtig.

Zusammenfassung

Instagram Marketing kann für viele Unternehmen Sinn machen vor allem wenn die primäre Zielgruppe etwas jünger ist und man Produkte oder Dienstleistungen im Consumer Bereich verkauft. Lifestyle Produkte wie Kleidung, Accessoires, Sportartikel, Fitness Produkte uvm. lassen sich ideal über Instagram verkaufen.

Hierfür gibt es zahlreiche Möglichkeiten auf die man zurück greifen kann. Die Basis bildet organisches Marketing und das Publizieren von hochqualitativen Inhalten und das am besten täglich. Dadurch hält man seine bisherigen Kunden/Follower bei Laune und kann auch stetig seine organische Reichweite erhöhen.

Darüber hinaus gibt es noch die Möglichkeit über Paid Ads Produkte oder Beiträge gezielt zu bewerben. Das kann besonders lukrativ sein wenn man weiß wie man mit dem Facebook Ads Manager richtig umgeht. Aber auch bezahlte Kampagnen bzw. Kollaborationen mit Influencern machen bei vielen Produkten Sinn.

Paid Ads und Influencer Kampagnen machen insofern Sinn, da man innerhalb kürzester Zeit viele Menschen auf einmal erreichen kann. Somit eignen sich diese Mittel ideal für Brand Awareness oder Aktions Kampagnen.

Zahlreiche Tools können das Marketing mit Instagram vereinfachen bzw. genaueren Einblick verschaffen. Dazu gehören unter anderem Klassiker wie Google Analytics inklusive UTM Parameter Tracking. Darüber hinaus gibt es gezielte Instagram Applikations wie z.B Later und Jarvee mit denen man die Posts vorbereiten kann bzw. die organische Aktivität erhöht. Das spart auf Dauer enorm viel Zeit und kann den ganzen Prozess vereinfachen.

Der letztendlich wichtigste Punkt ist aber testen um herauszufinden was am besten funktioniert. Eine Kombination aus organischen Content mit Ads und Influencer Kampagnen kann auch zielführend sein. Das ist jedoch immer abhängig vom Produkt und von den Konditionen. Wer mehr zum Thema organischen Instagram Marketing wissen möchte sollte auf jeden Fall diesen Artikel von uns lesen.

In diesem Sinne #instagrowth!

retargeting mit facebook, google & co

Retargeting mit Google, Facebook und Co – Der ultimative Guide

Einleitung

Retargeting ist einer der effektivsten Methoden des Online Marketings um mehr Umsätze zu erzielen. Vor allem durch die zahlreichen Tracking Methoden kann man mittlerweile jeden Schritt der potentiellen Kunden verfolgen und diese anschließend retargeten. Doch was genau ist Retargeting?

In diesem Artikel erfahren Sie alles was Sie zum Thema Retargeting wissen müssen. Zudem erklären wir Ihnen wie sie effektives Retargeting Facebook & Google betreiben um mehr Verkäufe zu erzielen.

Was ist Retargeting?

Retargeting ist nichts anderes als Kunden die bereits in Kontakt mit einer Brand waren wieder auf diese mittels Werbekampagnen aufmerksam zu machen. Dieser Kontakt findet muss nicht unbedingt direkt auf der Website dieser Brand sein sondern kann auch auf anderen Kanälen wie zum Beispiel Facebook, Instagram & YouTube stattfinden.

Bevor man Retargeting (Wiederbewerbung) betreibt muss man zuerst die Kunden tracken bzw. mittels Apps deren Verhalten aufzeichnen. Diese Daten werden mittels dieser Apps und Softwares gespeichert. Anschließend kann man diese Daten auswerten und eigne Zielgruppen erstellen. Man kann jeden Like, Kommentare, Video Aufruf und Websiten Besuch etc. speichern wenn man die entsprechende Software und das Einverständnis der Kunden hat.

Nachdem man dies Daten erfasst und Zielgruppen nach gewissen Kriterien erstellt hat kann diese mit neuen Werbeanzeigen retargeten. Dieser Prozess nennt sich Retargeting. Man zeigt potentiellen Kunden die bereits mit der Brand in Kontakt waren und deren Daten erfasst wurden erneut Werbeanzeigen (Retargeting).

Hier eine Simple Grafik die Retargeting vereinfacht anhand eines Website Besuches darstellt. Wie oben schon erwähnt muss der erste Kontakt mit der Brand aber nicht direkt die Website sein. Man kann auch auf anderen Plattformen Daten erfassen und diese zum Retargeting nutzen.

 

retargeting grafik

Vorteile von Retargeting

Retargeting ist im Vergleich zu anderen Kampagnen mit Abstand das effektivste Tool um Kunden zu gewinnen. Die Kampagnen zeichnen sich durch die höchsten Conversion Rates und AOV (Average Order Value). Daraus ergeben sich äußerst niedrige Kosten und der CPA bzw. CPP ist auch vergleichsweise viel niedriger.

Wer ernsthaftes und professionelles Marketing betreiben möchte kommt somit nicht am Retargeting vorbei. Es ist ein äußerst mächtiges Tool welches man unbedingt beherrschen sollte. Auch wenn es etwas technische sowie strategische Raffinesse erfordert sollte man sich die Zeit nehmen und sich mit der Thematik auseinandersetzen. Egal welches Produkt oder Dienstleistung man verkauft.

Warum funktioniert es so gut?

Doch warum funktioniert Retargeting und warum legen so viele Online Marketer wert darauf? Die Antwort liegt in der Werbepsychologie bzw. Grundpsychologie des Menschen. Hierfür müssen wir zum vollen Verständnis mit ein paar wenigen Sätzen weiter ausholen. Das folgende Prinzip ist von fundamentaler Bedeutung wenn es um den Verkauf von Produkten und Dienstleistungen geht.

Vertrauen bildet die Basis

Wenn man Produkte und Dienstleistungen unterschiedlichster Art verkaufen möchte gibt es einen wichtigen Grundaspekt den man immer beachten sollte und das ist Vertrauen. Erst wenn der Kunde dem Verkäufer und dem Produkt vertraut wird er kaufen. Das Produkt kann noch so brillant sein, wenn der Kunden nicht das nötige Vertrauen darin hat wird er nicht kaufen – egal was passiert. Deshalb ist es von Grundlegender Bedeutung Vertrauen aufzubauen bevor man etwas verkaufen möchte.

Doch wie baut man Vertrauen auf bzw. man das Vertrauen eines Menschen?

Aus psychologischer Sicht gibt es viele verschiedene Aspekte die dazu beitragen, dass ein Menschen Vertrauen empfindet.

Alle zu nennen würde den Rahmen des Artikels sprengen aber einer der wichtigsten ist: Zeit. Man gewinnt Vertrauen in dem Zeit mit einem Menschen verbringt. Aus evolutionärer Sicht wäre es fatal wenn wir alles und jedem beim ersten Aufeinandertreffen vertrauen würden. Deshalb ist es wichtig über einen längeren Zeitraum vertrauen aufzubauen.

Dazu kommt noch der Faktor Frequenz. Wenn man über einen längeren Zeitraum mit regelmäßiger Frequenz mit jemandem Zeit verbringt oder gewissen Situationen/Produkten/Dingen konfrontiert wird beginnt man automatisch Vertrauen aufzubauen. Das ist ein völlig natürlicher und vor allem unterbewusster Prozess des menschlichen Gehirns.

Ein Beispiel: Coca Cola ist eines der ungesündesten Getränke überhaupt. Es ist voll mit Zucker, Farb- & Aromastoffen sowie künstlichen Geschmacksverstärkern. Dennoch ist es ganz normal, dass man dieses Getränk im fast jedem Restaurant bekommt. Die Marke ist einfach so präsent gewesen und das über Jahrzehnte, dass sich niemand mehr Gedanken darüber macht bzw. das Getränk ernsthaft hinterfragt. Es herrscht ein gewisses Grundvertrauen in die Marke obwohl das Produkt absolut schlecht und ungesund ist. Das gleiche gilt unter anderem für Red Bull, Burger King usvm..

7 Touch Rule

Sie werden sich jetzt bestimmt fragen was das mit Retargeting zu tun. Aber genau das ist Retargeting. Konstant in Kontakt mit dem potentiellen Käufer sein und diesem das Produkt stetig auf neue Art und Weise schmackhaft zu machen. Somit bauen Sie unterbewusst Vertrauen auf und können den Kunden für sich gewinnen und genau das ist notwendig.

Erwarten Sie nicht, dass jemand das Produkt bzw. die Dienstleistung sofort kauft nur weil dieses bzw. diese ausgesprochen gut ist. Es Bedarf wie oben beschrieben Vetrauen. Vertrauen ist mitunter das Resultat aus stetigem / regelmäßigem Kontakt mit dem potentiellen Kunden über einen längeren Zeitraum.

Dazu gibt es sogar zahlreiche Statistiken auf die man sich stützen kann. Hierbei handelt es sich um konkrete Zahlen die man nach Auswertung dieser Statistiken erhält. Die magische Zahl um die es geht ist 7. Im Schnitt ist es notwendig mit einem Kunden mindestens 7 mal in Kontakt zu treten bevor dieser kauft. Das war mitunter der wichtigste Satz des ganzen Artikels und wird die Art und Weise Ihres Marketing komplett verändern Sie ihn noch nicht gehört haben. Ein Beispiel wie dieser Verlauf von 7 Touches stattfinden kann.

  1. Potentieller Kunde kommt aufgrund einer Google Suche auf die Website (z.B Zeitgeist Marketing)
  2. Potentieller Kunde bekommt Facebook Ad von Zeitgeist Marketing für Gratis E-Book (z.B TOP 10 SEO Tipps 2019)
  3. Potentieller bekommt E-Mail mit E-Book und weiteren Infos
  4. Potentieller Kunde sucht auf YouTube & Instagram nach weiteren Tipps der Brand
  5. Potentieller Kunde bekommt erneut E-Mail oder sogar Messenger Nachrichten relevanten Tricks & Tipps
  6. Potentieller Kunde erhält Facebook Ad für kostenlos Beratung und schließt diese ab
  7. Potentieller Kunde profitiert von den ganzen kostenlosen Informationen und entscheidet sich für den Kauf (z.B Komplette SEO Beratung)

Dies war nur ein Beispiel wie ein Kunde zu uns kommen könnte. Natürlich funktioniert für Produkte und Dienstleistungen aller Art unabhängig von der Branche. Zudem können sich die Medien unterscheiden (Facebook, Google, TV, Instagram, Newspaper Article uvm.) über die man mit den Kunden in Kontakt tritt. Online Medien sind jedoch wesentlich kosteneffizienter und genauer da man die Daten besser tracken kann.

Wer dieses Prinzip kennt wird sehr leicht verstehen können warum Retargeting so gut funktioniert. Es erlaubt nämlich das Prinzip „Law of 7 Touches“ vollkommen auszuschöpfen und zu nutzen. Danach geht die Reise (Customer Journey) natürlich immer weiter.

Retargeting mit Facebook

Facebook hat sich in den letzten Jahren zu einer der größten Werbeplattformen der Welt entwickelt. Die Werbeanzeigen sind auch die Haupteinnahmequelle von Facebook und finanzieren das Unternehmen. Da mittlerweile über 2 Mrd. Nutzer registriert deckt Facebook ein breites Spektrum an Menschen ab. Somit lohnt es sich definitiv Retargeting Kampagnen über Facebook laufen zu lassen. Hier die wichtigsten Schritte im Überblick die notwendig sind um Retargeting über Facebook laufen zu lassen.

Business Manager, Ad Account & Pixel

Um überhaupt starten zu können ist es notwendig einen Business Manager Account unter business.facebook.com anzulegen. Anschließend hat man die Möglichkeit verschieden Werbekonten zu erstellen. Für jedes zu bewerbende Geschäft (Website, Online Shop o.Ä) sollte man ein eigenes Werbekonto einrichten. Anschließend kann man den Pixel erstellen.

Der Facebook Pixel ist der wichtigste Punkt den durch ihn erfolgt die Datenerfassung. Wenn dieser nicht richtig funktioniert können wir die Daten nicht korrekt erfassen und das Retargeting ist nicht möglich. Der Pixel kann aber erst eingerichtet werden wenn man bereits einen Business Manager und ein entsprechendes Werbekonto besitzt.

Facebook Pixel

Die gesamte Datenerfassung erfolgt somit über den Pixel welcher in den Header der entsprechenden Website integriert werden muss. Bei WordPress gibt es eigene Plugins dafür wie den Facebook Pixel Caffeine. Sobald dieser installiert ist kann man beginnen Daten zu sammeln und entsprechende Zielgruppen aufzubauen.

Custom Audience Erstellen

Nachdem der Pixel genug Daten sammeln konnte (Mindestens 100 Visitors) kann man beginnen Custom Audiences zu erstellen. Das ist der zweite Schritt bevor den man tätigen muss bevor man die Retargeting Kampagnen startet. Diese findet man im jeweiligen Ad Account unter Assets > Audiences.

facebook custom audiences

Anschließend findet man seine Zielgruppen. Falls man noch keine hat ist es an der Zeit ein zu erstellen. Dafür müssen wir einfach auf den obersten Punkt „Custom Audience erstellen“ klicken.

create custom audience

Nun öffnet sich ein Feld mit mehreren Optionen. Nun können wir die auswählen die wir Retargeten wollen. Hierfür gibt es mehrere Möglichkeiten die alle einzelne Vor- & Nachteile bzw. gewisse Eigenschaften haben.

Webiste Traffic – Dieser Punkt sollte logisch sein. Wir können eigene Zielgruppe erstellen und diese nach gewissen Aktionen filtern. Beispielsweise alle User die bereits auf unserer Website waren innerhalb der letzten XY Anzahl an Tagen. Somit erfassen wir alle User die bereits auf unsere Website waren. Diese Audience können wir aber mit gewissen Actions einengen. Zum Beispiel Audience erstellen aus: User die schon auf Produkte in den Warenkorb gelegt haben. Somit erhalten wir User die bereits Produkte angesehen und in den Warenkorb gelegt haben. Die restlichen Möglichkeiten basieren auf dem selben Prinzip. Der Unterschied liegt daran, dass die Audience kleiner wird je mehr Filter wir in den Prozess einbinden. (Filter = Event z.B Add to Cart oder Initiate Checkout oder Purchase).

Engagement – Andererseits können wir auch Audiences basierend auf Engagement bilden. Das bedeutet konkret User die bereits mit uns auf Facebook oder Instagram interagiert haben. Das ist äußerst praktisch den somit können wir aus unseren organischen Beiträgen eine eigene Zielgruppe bilden.

Dazu zählen auch Video Views. Wir können beispielsweise auch eine Zielgruppe aus Usern erstellen die 25%, 50% oder 90% eines gewissen Videos angesehen haben. Das ist besonders interessant bei Werbevideos. Denn wenn ein User +90% des Werbevideos bereits gesehen hat ist die Wahrscheinlich hoch, dass er am Produkt interessiert ist.

Es gibt natürlich noch weitere Möglichkeiten aber in den meisten Fällen wird man Retargeting Audiences basierend auf Traffic und Engagement am meisten Erfolg haben. Außer man ist natürlich im App Bereich tätig. Dafür hat Facebook ein eigenes App Feature zu bieten.

Werbekampagne Erstellen

Nun geht es daran eine Werbekampagne zu erstellen. Denn die Audience wurde bereits erstellt und jetzt gilt es diese auch zu verwenden.

Der wichtigste Punkt ist gleich von Beginn weg fest zu legen. Welche Art von Kampagne möchte man schalten. Hier empfiehlt es sich in den meisten Fällen „Reach oder Reichweite“ zu wählen. Das liegt daran, dass liegt daran das wir so den geringsten CPM erzielen können. Wir erreichen somit alle User in der Audience zum geringsten Preis.

Campaign Objektive

Wenn wir Conversion optimierte Kampagnen wählen kann es sogar sein, dass Facebook die Anzeige oder sogar den Werbeaccount sperrt. Das kann sehr schnell passieren, deshalb gilt hier Vorsicht. Wie oben schon erwähnt eignen sich Reichweite meistens am besten.

Anschließend wählt man die entsprechende Custom Audience aus die man zuvor gewählt hat aus.

Facebook Custom Audience

Die restlichen Einstellungen bleiben „Blank“ außer man möchte die Einstellungen weiter eingrenzen und Mobile von Desktop trennen oder Männer von Frauen.

Extra Tipp: Retargeting funktioniert wesentlich besser auf Desktop da die meisten User die am PC sitzen mehr Zeit haben als am Handy. Somit steigt die Wahrscheinlichkeit für einen Kauf oder die gewünschte Conversion. Wenn man jedoch Instagram User miteinbinden möchte sollte man sicherstellen, dass man nur mobile Geräte die mit Wifi verbunden sind retargetet. Somit ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass sich diese zu Hause oder auf der Uni/Arbeit befinden und Zeit haben einen Kauf o.Ä zu tätigen.

Die Frequenz ist auch ein wichtiger Faktor den man beachten sollte. Diese kann locker 7 mal in 7 Tagen betragen. Somit stellt man sicher, dass die Anzeige im Schnitt einmal täglich an den entsprechenden Kunden ausgeliefert wird. Somit ist es unmöglich die Anzeige auf Dauer zu übersehen bzw. zu ignorieren.

Facebook Retargeting Frequenz

Das Budget hängt selbstverständlich von der Größe der Audience ab. Himmer nutzt es nichts wenn man 20€ / Tag wählt, der CPM bei 5 liegt und man nur 500 User im Retargeting hat. Dann erreicht man mit 2.50€ schon seit Tagesziel. Im diesem Fall wird Facebook einfach die Anzeige nicht mehr ausliefern da die täglichen Impressionen pro User sonst zu hoch wären.

Nun zum Ad Creative – Das Retargeting sollte natürlich so aufgebaut sein, dass die gesamte Anzeige für die entsprechende Audience Sinn ergibt. Das ist auch der Grund weshalb man verschiedene Audiences erstellt und diese auch von einander trennt. Hier ein paar Beispiel die dem besseren Verständnis dienen:

Eine Zielgruppe die bereits kurz vor dem Kauf war (Initiate Checkout) kann man sehr leicht mit kleinen Codes oder Angeboten wie „Free Shipping Today“ oder „We are almost out of Stock!“ abholen. Sie standen bereits kurz vor dem Kauf und es fehlt nicht mehr viel diese zu überzeugen. Somit reicht ein kleiner Anreiz bzw. ein kleines Zuckerl aus um sie zurück zum Kaufabschluss zu bringen.

Audiences die nur die Website besucht haben oder nur mit einem Beitrag interagiert haben sind wesentlich weiter vom Kauf entfernt. Somit sollte die Werbeanzeige anders aufgebaut werden. Im Idealfall muss man hier noch mehr Überzeugungsarbeit leisten. Wir könnten beispielsweise eine Werbenanzeige mit dem Titel „10 Gründe warum SEO Ihren Umsatz im Jahr 2019 vervielfachen könnte…“ schalten. Die Aufgabe ist den konnten noch etwas aufzuwärmen und noch mehr Überzeugunsarbeit zu leisten.

Wenn man bereits Käufer in der Audience hat könnte man wiederum auf neue Produkte oder potentielle Upsales im Discount aufmerksam machen. Wenn jemand bereits Produkt X gekauft hat kann man die Extention zu Produkt um -50% im Upsell anbieten. Das funktioniert besonders gut bei Produkten die erweiterbar oder kombinierbar sind. (z.B Traingshose + Trainingstasche oder Smartphone + Case).

Das Ad Creative sollte IMMER auf die Audience abgestimmt werden wenn man höchstmögliche CRs erzielen möchte.

Retargeting mit Google (Ads / Adwords)

Das selbe Prinzip lässt sich auch bei Google Adwords anwenden. Grundsätzlich benötigt man hier Google Analytics samt Tracking Code. Dieser muss genauso wie der Facebook Pixel korrekt in den Header der entsprechenden Website eingebaut werden. Als zweites benötigt man logischerweise Google Ads (früher Adwords).

Man kann anschließend genauso Custom Audiences erstellen und diese nach gewissen Filtern zuordnen. Hierzu muss man einfach den Audience Manager in Google Ads öffnen. Diesen findet man unter Einstellungen. (Werkzeugsymbol)

google ads audience manager

Unter dem Punkt „Remarketing“ lassen sich bereits die ersten Audiences erstellen basierend auf den Daten die bereits mit Google Analytics gesammelt wurden. Tracken kann man User die bereits auf der Website waren, sich Videos auf YouTube ansahen, Apps genutzt haben oder Käufe in irgendeiner Art und Weise getätigt haben. Aus diesen kann man anschließend eine Custom Audience bilden.

google ads remarketing audience

Das Prinzip ist auch hier wieder sehr simpel und verständlich. Mal wählt die gewünschte Zielgruppe aus und erstellt anhand von dessen eine Custom Audience. Auch hier lassen sich wieder zeitliche Filter etc. anwenden.

Anschließend kann man beim Erstellen einer neuen Kampagne wieder das Ziel festlegen. Auch hier empfehlen wir wieder Reach & Brand Awareness als Ziel zu wählen.

google ads brand awareness campaign

Anschließend kann man im Adset bzw. der Anzeigegruppe die zuvor erstellte Audience auswählen, genau wie bei Facebook. Zusätzlich können noch geografische oder demografische Einschränkungen vorgenommen werden.

Letztendlich sollte das Ad Creative auch wieder zur entsprechenden Audience passen und die entsprechende Message bzw. Aussage beinhalten die zu dieser passt. Im Retargeting steigt die Conversion Rate je genauer und differenzierter man arbeitet. Deshalb lohnt es sich verschiedene Kampagnen für verschiedene Zielgruppen zu bauen. Egal ob Facebook oder Google.

Retargeting Funnel

Das gesamte Retargeting sollte idealerweise wie ein Funnel aufgebaut werden. Je nachdem in welchem Abschnitt der Customer Journey der Kunde sich befindet sollte er wie oben schon erklärt entsprechend anders behandelt werden. Wenn man das als System betrachtet und strategisch betreibt spricht man von Funneling. Wenn man die Kunst des Funnelings beherrscht wird man enormen Erfolg im Online Marketing haben. Denn ein Funnel ist die effektivste Art einen Kunden zu „konvertieren“.

Kombination aus mehreren Plattformen

Man kann nicht nur die Zeilgruppen segmentieren und unterteilen sondern auch entsprechend die Plattform variieren mit der man das Retargeting betreibt. Beispielsweise könnte Kunden die man durch SEO auf die Seite bringt sehr leicht mittels Facebook Retargeting Ads wieder auf die Seite gebracht werden. Gleichzeitig könnte man diese dann im nächsten Schritt auch mit einer YouTube Video Ad wieder abholen.

Beispiele aus der Praxis

Einer der meister was Funneling und das nutzen verschiedener Kanäle betrifft ist Tai Lopez. Wenn man einmal auf seiner Seite war oder mit seinen Beiträgen auf Social Media interagiert hat entkommt man dem Funnel nicht mehr und wird durchs ganze Internet verfolgt. Das ist kein Scherz. Er ist nicht umsonst einer der besten Online Marketer der Welt.

Ein weiteres Beispiel ist Alex Becker. Ein Serial Entrepreneur der auch aus den USA kommt ist ein Meister im Bau von Funnels. Er versteht es potentielle Kunden auf unterschiedlichste Art und Weise zu sich zu holen und zum Kauf zu animieren.

Es lohnt sich deren Websiten anzusehen und sich im E-Mail Optin anzumelden. Dadurch befindet man sich direkt im Funnel und kann einiges lernen und auch kopieren. Denn wenn man sollte immer von den besten lernen und die neuesten Tricks anwenden. Wenn es bei Alex Becker oder Tai Lopez funktioniert ist die wahrscheinlich hoch, dass das System tausendfach gestestet wurde und mit Sicherheit funktioniert.

Extra Tipp: Neil Patel (Eine der besten SEOs und Funnel Experten)

 

Zusammenfassung

Retargeting ist ein unglaublich effektives Tool wenn es darum geht das Maximum aus seinem Marketing rauszuholen. Es ist einer der wichtigsten Prinzipien die man unbedingt kennen sollte. Erfahre Marketer wissen, dass das meiste Geld im Retargeting steckt und legen deshalb besonders viel Wert darauf.

Der Grund aus dem Retargeting so gut funktioniert sind verkaufspsychologische Prinzipien auf denen es basiert. Durch Retargeting baut man Vertrauen mit dem Kunden auf und das ist mitunter einer der wichtigsten Aspekte wenn es um das vermarkten von Produkten geht.

Der Kreativität sind dabei keine Grenzen gesetzt und man kann Retargeting auf unterschiedlichste Art und Weise betreiben. Es gibt so viele technische Möglichkeiten sowie Plattformen die man dafür nutzen kann und sollte. Man sollte jedoch darauf achten, dass diese Medien auch zur Zielgruppe passen um bestmögliche Ergebnisse erzielen zu können.

Am einfachsten und effektivsten sind grundsätzlich die Klassiker Facebook (inkl. Instagram) und Google (inkl. YouTube) da beide Plattformen schon sehr ausgereift sind und man sehr gutes Retargeting betreiben kann. Zudem decken beide gemeinsam einen Großteil der Menschheit ab und man kann findet nahezu alle Zielgruppen auf diesen Plattformen.

shadowban instagram

Instagram Shadowban – Vermeiden, Test und Lösung im Überblick

Einleitung

Seit mittlerweile gut zwei Jahren geht das Gerücht herum, dass Instagram heimlich Accounts Shadow Banned. Zahlreiche Blogger und Influencer wurden bereits betroffen und haben sich ausgiebig über die Praktiken des sozialen Netzwerkes beschwert. Doch was genau ist der Shadowban auf Instagram und wie weiß man ob man betroffen ist?

Wir klären auf und sagen Ihnen alles was Sie über den Shadowban auf Instagram wissen müssen, wie sie das Problem lösen und präventiv verhindern.

Was ist ein Shadowban auf Instagram?

Shadowban bedeutet konkret die Einschränkung der Reichweite auf Instagram ohne, dass man darüber informiert wird. Im Gegensatz zum klassischen Ban bei dem Instagram dem Account offensichtlicher weise sperrt wird beim Shadowban einfach die Reichweite eingeschränkt. Man kann den Instagram Account weiterhin ganz normal benutzen, jedoch erreichen die Postings oftmals viel weniger Leute.

Anfangs mag man sich wundern woran das liegt und zweifelt an der Qualität der Bilder. Doch oftmals sehen die Follower die Bilder gar nicht mehr und entsprechend niedrig ist auch die Engagement Rate. Vor allem Blogger und Influencer die meistens primär von Instagram leben haben durch mit dem Shadow Banning zu kämpfen. Deshalb gilt es so früh wie möglich das Problem zu erkennen und lösen.

Instagram bannt nicht wahllos Accounts sondern straft diese gezielte für deren Verhalten halt. Deshalb ist es umso wichtiger sich aktiv mit dem Thema zu beschäftigen und die Ursachen zu kennen. Anschließend erklären wir wie man einen Shadowban erst gar nicht bekommt.

Shadowban Test

Wie erkennt man am besten einen Shadow Ban?

Oftmals liegt die Vermutung nahe, dass wenn man weniger Likes als üblich bekommt ein Shadowban aktiv ist. Wenn man eine niedrigere oder sinkende Engagement Rate über mehrere Tage bzw. Wochen hinweg erkennen kann ist es äußerst wahrscheinlich, dass man von einem Shadowban betroffen ist. Business Account zeigen eindeutig die Reichweite der jeweiligen Beiträge. Sind die Zahlen über einen längeren Zeitraum vergleichsweise niedrig ist das ein eindeutiges Indiz (sofern der Content weiterhin entsprechend gut ist und man keine gröberen Änderung am Feed oder Verhalten vorgenommen hat).

Es gibt aber auch einige Tests mit denen man den Account überprüfen lassen kann. Der bekannteste ist aktuell von Triberr. Hierzu muss man einfach seinen Instagram Namen eingeben und innerhalb weniger Sekunden erhält man das Ergebnis.

Triberr - Shadow Ban Test

Dieses Tool ist äußerst zuverlässig und analysiert sogar einzelne Posting genau. Das Ganze ist zudem auch noch kostenlos. Wer also verdacht hat, dass der Account gebannt wurde oder gewisse Beiträge nicht angezeigt werden kann mit diesem Tool testen ob man mit der Vermutung recht hat oder nicht.

Shadowban Fix bzw. Lösung

Warten – Wenn man sich bereits sicher ist, dass ein Shadow Ban vorliegt gibt es nicht wirklich viel was man machen kann. Instagram arbeitet daran stetig die Bans zu aktualisieren und entsprechen auch wieder aufzuheben. Demzufolge sollte man dem ganzen etwas Zeit geben und warten ob es von selbst wieder besser wird.

Fehler Analysieren –  Sollte man aber aufgrund der Missachtung der Nutzerrichtlinien gebannt worden sollte man etwaige Praktiken die dazu geführt haben sofort wieder einstellen. Auf diese werden wir anschließend noch genauer eingehen. Immerhin sperrt Instagram Nutzer nicht ohne Grund bzw. schränkt deren Reichweite ein. Man sollte auf jeden Fall sein Verhalten analysieren und etwaige Verstoße ausfindig machen.

In der Regel kann es mehrere Tage bzw. Wochen dauern bis Instagram den Shadow Ban wieder von selbst aufhebt. Bis dahin gilt es zu warten und sein Nutzerverhalten zu überdenken.

Instagram kontaktieren – Natürlich kann man auch Instagram versuchen zu kontaktieren und sie darauf hinweisen, dass der Ban nicht gerechtfertigt war und um eine Aufhebung bitten. Einen versuch ist es Wert aber vor allem bei kleineren Accounts ist das oftmals zwecklos, da Instagram mit der Vielzahl an Anfragen überfordert ist.

instagrm shadow ban melden

Ursachen kennen und Vermeiden

Shadowbanning ist keine wahllose Spßaktion von Instagram sondern eine gezielte Maßnahme die getroffen wurde um auf die Nutzerrichtlinien hinzuweisen. Mittlerweile hat Instagram schon so viele Nutzer und darunter gibt es auch immer mehr schwarze Schafe. Diese versuchen durch nicht erlaubte Praktiken mehr Follower zu gewinnen und die Reichweite zu erhöhen.

Genau das versucht Instagram zu verhindern. Das soziale Netzwerk verweist weiterhin auf die Nutzerrichtlinien und geht hart gegen Verstöße vor. Im Grunde genommen ist das vollkommen verständlich, denn Instagram will die Qualität der Plattform wahren und Growth Hacker sowie unseriöse Online Marketer davon abhalten sich einen Vorteil zu verschaffen.

Hier die wichtigsten Dinge bzw. Praktiken im Überblick die Instagram bestraft und abmahnt:

Follower und Likes Laufen

Einer der bislang häufigsten und gleichzeitig dümmsten Praktiken ist das Kaufen von Follower und Likes. Es hat sich mittlerweile ein eigens Geschäftsmodell entwickelt auf das sich Firmen eigens darauf spezialisiert haben. Gegen Bezahlung erhält man Follower, Likes aber auch Kommentare und Video Views. Das lukrative Geschäft boomt und die Nachfrage ist hoch. Viele wissen nicht um die Risiken Bescheid und kaufen naiv ein. Dass das ziemlich dumm und absolut nicht nachhaltig ist wollen viele nicht wissen.

Darüber hinaus erkennt Instagram sofort woher das künstliche Engagement kommt. Als ob der Algorithmus nicht intelligent genug wäre um zu erkennen, wie es zu dem Anstieg an Likes etc. kommt. Entsprechend naiv ist es zu glauben, dass man damit langfristig Erfolg haben wird. Es ist immer nur eine Frage der Zeit bis Instagram dahinter kommt und kräftig abmahnt bzw. Shadow Banned.

Deshalb Finger weg von gekauftem Engagement und stattdessen lieber auf organischen Traffic vertrauen. Das ist wesentlich nachhaltiger und sieht auch wesentlich besser aus. Immerhin ist es etwas offensichtlich wenn man durch die Follower bzw. Likes geht und 90% davon kommen aus den Philippinen obwohl man einen deutschen Account hat.

Bot Aktivitäten

Ein weiteres Business Modell welches sich schon seit Jahren größter Beliebtheit erfreut sind Instagram Bots. Bot steht kurz für Roboter. Diese ermöglichen automatisierte Handlungen vorzunehmen um Aktivität vorzutäuschen. Wir alle haben nicht viel Zeit und schon gar nicht um auf Instagram Beiträge zu liken und kommentieren um auf uns Aufmerksam zu machen. Da kommen Bots gerade recht die uns das Leben erleichtern und automatisch mit anderen Nutzern interagieren um auf das eigene Profil aufmerksam zu machen.

Follow / Unfollow

Einer der häufigsten Praktiken ist der Follow/Unfollow Modus. Konkret folgt der Bot einer gewissen Anzahl an User die potentiell am eignen Account interessiert sein können und wartet für eine gewisse Zeit ab (1-3 Tage). Anschließend entfolgt (unfollow) er wieder allen Accounts. Das Ziel ist, dass die anderen Accounts uns zurück folgen und mit uns in Zukunft interagieren. Währenddessen entfolgt der Bot diesen Accounts automatisch wieder und sucht sich neue User. Das spielt geht wieder von vorne los.

Früher war das unglaublich effektiv und man konnte dadurch innerhalb kürzester Zeit viele Follower aufbauen. Doch Instagram hat diesen Trick längst durchschaut. Wer heute noch Follow/Unfollow im großen Stil betreibt wird schon bald mit einem Shadowban rechen müssen. Diese Praktik ist absolut OUT.

Likes & Kommentar

Gleichzeitig kann der Bot natürlich auch automatisierte Likes und Kommentare verteilen. Diese sind vergleichsweise weniger auffällig als das automatisierte folgen und entfolgen. Doch auch hier kommt Instagram mittlerweile immer besser zurecht und erkennt offensichtlich eingestellte automatisierte Softwares recht schnell. Das kann natürlich auch zu einem Shadow Ban führen.

TIPP: Gute Instagram Bots wie z.B Jarvee erlauben in den Einstellungen die Aktivität zu randomisieren. Somit wird ein echteres und organischeres Verhalten vorgetäuscht. Falls man wirklich automatisierte Likes & Kommentare auf verteilen möchte sollte man das beachten.

jarvee instagram bot

Automatisierte DMs

Mittlerweile gibt es auch Softwares die Versendung von Nachrichten bei gewissen Triggern automatisieren. Wenn jemand beispielsweise einer Seite folgt kann das den Trigger lösen und der Bot verschickt sofort eine Direktnachricht (z.B Hey, ich habe gerade gesehen, dass du du mir folgst. Tolles Profil…). Auch das verstößt gegen die Nutzerrichtlinien von Instagram und sollte weitgehend vermieden werden.

Außerdem sind solche Nachrichten meistens derart offensichtlich, dass der andere User diese Praktik sofort erkennt und davon abgeschreckt wird.

Spam Allgemein

Jegliche Art von Spam (Likes, Kommentare, Follows, Unfollows etc..) auch wenn man ohne Bot arbeitet ist strengstens untersagt. Das gilt nicht nur für Instagram sondern für so ziemlich jedes größere soziales Netzwerk. Alle sind darauf spezialisiert Spam zu erkennen und diesen strafen.

Deshalb sollte man sich immer so natürlich und organisch wie möglich verhalten.

Hashtags und Tags

Hashtags und Tags aller Art (Geotags, Personentags etc.) sind besonders wichtig um mehr Reichweite zu bekommen. Deshalb sollte man bei jedem Post Tags verwenden. Damit erhöht man die Chancen unter die Top Posts gewisser Hashtags und Geotags zu kommen. Zudem hilft es Instagram den Account einzuordnen und entsprechend in der Explore Page der richtigen potentiellen Zielgruppe zu zeigen. Das sollte aber jedem bereits klar sein.

Was viele jedoch nicht wissen ist, dass man es auch übertreiben kann und genau durch diese Praktiken von Instagram gebannt werden kann. Konkret geht es um den übermäßigen Gebrauch von Hashtags, Geotags und anderen Tags um die Reichweite so stark wie möglich zu pushen. Instagram hasst übertriebenes User Verhalten und versteht sofort, dass es sich auch hier wieder um eine Art von Spam handelt.

instagram tags shadow ban

Deshalb sollte man Hashtags und Tags aller Art nur gezielt und moderat verwenden. Hashtags in den Kommentaren zu verstecken kann (muss aber nicht) zu einem Shadow Ban führen. Es ist besser wenn man diese direkt in den Post integriert.

Zusammenfassung

Grundsätzlich sollte das Thema Shadow Banning ganz nüchtern und entspannt betrachtet werden. Jeder der mit Hilfe von organischen Mitteln arbeitet und Instagram so nutzt wie es in den Richtlinien steht sollte nichts zu befürchten haben.

Andererseits sollten User die gezielt auf Bots oder andere spamige Aktivitäten setzen sich hüten, denn sie spielen mit dem Feuer. Meistens ist es immer nur eine Frage der Zeit bis Instagram dahinter kommt und entsprechende Shadowbans verteilt.

Präventiv sollte man deshalb auf Bots etc. verzichten und Instagram auf natürliche Art und Weise sowie Gemäß den Nutzerbedingungen entsprechend bedienen. Dann wird man nie das Problem mit Bans oder Shadow Bans haben.

Ist man jedoch bereits betroffen sollte man sofort etwaige unerlaubte Praktiken einstellen und hoffen, dass Instagram den Shadowban wieder aufhebt. Sollte das nicht passieren kann man Instagram direkt anschreiben und nachfragen (obwohl das bei kleineren Accounts aufgrund der hohen Nachfrage meistens ignoriert wird). Im schlimmsten Fall muss man einen neuen Account eröffnen und aus seinen Fehlern lernen.

ppc marketing

PPC Marketing – Alles was du wissen musst!

Einleitung

PPC Marketing ist seit Jahren einer der bekanntesten Marketing Arten im Online Marketing und erfreut sich großer Beliebtheit. Hier ist alles was zum Thema PPC Marketing wissen müssen.

Was ist PPC Marketing? Definition

PPC steht für kurz für Pay Per Click. Übersetzt bedeutet das Bezahlung pro Klick. Dementsprechend bezahlt man bei PPC Marketing pro Klick. Die Klickpreise sind stark abhängig von Konkurrenz und Suchvolumen sowie der jeweiligen Plattform die man für PPC Kampagnen nutzt.

Konkret benutzt man PPC Marketing für das Bewerbung von gewissen Produkten oder Dienstleistungen. Meistens beziehen sich diese Werbenanzeigen auf gewisse Keywords und werden bei dementsprechend angezeigt.

Die Einsatzbereiche sowie die Plattformen die man für PPC Marketing nutzen kann sind sehr unterschiedlich. Anschließend ein kleiner Überblick über die Einsatzgebiete sowie praktische Beispiele.

Vorteile von PPC Marketing

PPC Marketing bietet viele Vorteile wenn man es gezielt nutzt und etwas Know How mitbringt. Hier die wichtigsten Punkte im Überblick.

Conversion Rate

In der Regel kann man mit PPC Kampagnen eine sehr hohe Conversion Rate erzielen.Vor allem bei Google Search Network Ads und Amazon machen PPC besonders viel Sinn bzw. kann man hohe CRs erzielen. Das liegt daran, dass die potentiellen Kunden ohnehin von sich aus mit gewissen Keywords nach Dienstleistungen bzw. Produkten suchen. Die Kaufintention ist hier schon gegeben.

Dementsprechend konvertieren Anzeigen die genau das liefern wonach der potentielle Kunde sucht ausgesprochen gut.

Kontrolle

Bei den meisten PPC Kampagnen hat man im Vergleich zu anderen Marketing Formen (z.B Influencer Marketing oder Facebook Awareness Kampagnen) wesentlich mehr Kontrolle. Man den maximalen Cost Per Click mittels BID festlegen und somit unnötig hohe Kosten im vorhin ein vermeiden. Zudem bezahlt man genau für das was man möchte, den Klick. Somit ist

Flexibilität

PPC Kampagnen bieten sehr hohe Flexibilität. Man kann sie an und abschalten wann man möchte. Vor allem bei Google lassen sich sehr einfach gewisse Tageszeiten festlegen an denen die Anzeigen geschaltet werden sollen. Somit ist man äußerst Flexibel was Budget und die Schaltung der Kampagnen betrifft.

Plattformen für PPC Marketing

Es gibt viele Plattformen die sich für PPC Marketing eignen und deshalb ist das Einsatzgebiet auch ausgesprochen vielfältig. PPC Marketing sollte deshalb immer differenziert betrachtet werden, da es neben den großen offensichtlichen Plattformen auch sehr spezielle und spezifische wie z.B LinkedIn gibt. Dazu später jedoch mehr. Hier die wichtigsten und bekanntesten Plattformen für PPC Marketing im Überblick.

Google

Die wohl bekannteste Plattform für PPC Ads ist definitiv Google. Der Internetriese hat seit Jahren den höchsten Marktanteil und das wird sich in Zukunft auch kaum ändern. Das Einsatzgebiet bzw. die Möglichkeiten mit Google allein sind schon so vielfältig, dass es ein Expertengebiet für sich ist. Hier ein paar interessante Fakten um zu verdeutlichen wie wichtig bzw. mächtig Google ist:

  • Google erhält über 71% aller Suchanfragen im Internet
  • Google besitzt das größte Display Advertising Network
  • Google Display Campaigns erreichen über 80% der Internet Benutzer

Es ist steht außer Frage, dass Google mitunter die mächtigste Plattform ist wenn es um Online Werbung vor allem im Bezug auf PPC geht. Hier die drei Hauptbereiche in denen sich Google PPC Ads aufteilen.

Search Network Ads

Der Klassiker sind Search Network Ads. Diese Ads kennen die meisten bereits und sind schlichtweg die Anzeigen die man bekommt wenn man nach einem Produkt bzw. einer Dienstleistung auf Google sucht. Diese Form von Werbung ist der Klassiker von PPC Marketing. Ein Kunde sucht nach etwas und erhält direkt zu dem entsprechenden Keyword passen Werbeanzeigen die dann pro Klick bezahlt werden. Hier ein Beispiel für das Keyword „Proteinpulver“.

Google Search Network Ads

Die ersten Ergebnisse welche mit Bilder dargestellt werden sind Google Shopping Ads. Sie zeigen die Produkte direkt und der Kunde sieht schon was ihn erwartet. Anschließend folgen die Standard Anzeigen in den Suchergebnissen. Allen voran Foodspring, einer der bekanntesten und am schnellsten wachsenden Marken im Bereich Sportnahrung.

Das Prinzip ist denkbar simpel aber effektiv. Jemand sucht nach einem Produkt und kommt direkt zum Produkt oder Hersteller solcher Produkte.

Display Ads

In Kombination zu den klassischen Search Network Ads werden oftmals Display Ads eingesetzt. Auch sie werden pro Klick abgerechnet und eignen sich besonders gut wenn es um Retargeting Kampagnen aller Art geht. Meistens erhält man solche Anzeigen wenn man bereits auf der Hauptseite war. Einige Minuten oder Stunden später bekommt man dann diese Anzeigen auf anderen Websiten zu sehen. Diese müssen ein gar nichts mit der Hauptseite zu tun haben, sie sind lediglich Display Ads Partner und erlauben Google Werbung auf deren Seite zu schalten.

Google Display Ads

In diesem Beispiel haben wir notino.at besucht um ein Parfum zu kaufen. Da wir unsicher waren und nicht kauften verließen wir die Seite. Einige Minuten später wollten wir uns über die neuesten  DSLR Kamera Modelle auf Chip informieren. Zack! schon bekommen wir ersten Retargeting Display Ads von Notino. In diesem Fall waren diese besonders gut ausgearbeitet weil es genau die Düfte waren die wir uns zuvor angesehen haben.

Sie können das gerne selbst ausprobieren und beobachten. Nahezu alle großen Online Shops setzen auf derartige Retargeting Kampagnen. Bezahlt wir auch hier erst wenn wir darauf klicken. Zusätzlich verdient Chip natürlich auch daran, da sie auf Google Partner sind die Werbefläche zur Verfügung stellen.

YouTube Ads

Auch wenn es viele noch immer nicht wissen YouTube ist ein Tochterunternehmen von Google. Alle Werbeanzeigen die man auf YouTube bekommt werden im Google Ads Backend erstellt. Auch diese sind wieder PPC Kampagnen und es wird nach Kick abgerechnet.

Hier gibt es auch wieder unzählige Variationen angefangen von gesponserten Videos vor anderen Videos über Pop Ups in anderenVideos bis hin zu Anzeigen die man in der YouTube Suche angezeigt bekommt. Alle Möglichkeiten vorzustellen würde den Rahmen des Artikels sprengen aber hier ein Beispiel für eine klassische Pre Video Ad.

YouTube Video Ad

Wix ist ein Anbieter für ein Website Baukasten System und steht in starker Konkurrenz mit dem größten Anbieter nämlich WordPress. Sobald man nach WordPress Tutorials gesucht hat bekam man direkt Ads von Wix welche auf die Vorteile von deren System hingewiesen haben. Mittlerweile wurde die Kampagne wieder deaktiviert aber die meisten können Wix bereits aufgrund deren penetrantem Marketing auftreten auf YouTube. Das interessant daran ist, dass man die ersten 4 Sekunden der Werbenanzeige nicht skippen kann und man diese ansehen muss. Gleichzeitig zahlt Wix erst nachdem ein Klick generiert wurde. Sehr schlau um die Brand Awareness mit wenig Budget zu stärken.

Amazon

Amazon ist die #1 Plattform wenn es um das Verkaufen von Produkten geht und bietet ein sehr einfaches aber effektives PPC Tool an. Das ist insofern interessant, da mittlerweile 4-5x mehr Produktsuchanfragen über Amazon gestellt werden als Google. Oben hatten wir bereits das Beispiel mit den Protein Pulvern auf Google. Jedoch ist das Suchvolumen auf Amazon sogar noch höher. Somit hat man die Möglichkeit noch mehr Kunden über Amazon zu bekommen als bei Google.

Was ist nun besser?

Tja das muss man individuell testen und hängt auch stark vom Produkt ab. Manchmal ist der CPC (Cost per Click) bei Google günstiger und dann wieder bei Amazon. Natürlich sollte man die Rechnung auch andere Faktoren wie die CR (Conversion Rate) miteinbeziehen. In den meisten Fällen ist diese bei Produkten auf Amazon höher, da Amazon bereits ein vertrautes und sicheres Unternehmen ist.

Deshalb gilt wieder der selbe Grundsatz wie in allen anderen Bereich Online Marketing Praktiken: TESTEN, TESTEN und nochmals TESTEN!

Die Umsetzung ist der Kampagne ist denkbar einfach man erstellt einfach eine Kampagne, wählt das Budget pro Tag und pro Klick, wählt gewisse Keywords aus und die entsprechenden Produkte die angezeigt werden sollen. Voilà man hat eine PPC Kampagne auf Amazon erstellt.

Pinterest

Pinterest ist eine weitere Plattform die sich sehr gut für PPC Marketing eignet. Man kann gewisse Pins sponsoren und deren Reichweite gezielt erhöhen. Man sollte sich seiner Zielgruppe definitiv bewusst sein denn Pinterest ist im Vergleich zu Google und Amazon sehr „nischig“. Das bedeutet, dass die Zielgruppe vergleichsweise eingeschränkt ist. Auf Pinterest befinden sich hauptsächlich Frauen

LinkedIn

LinkedIn PPC Anzeigen eignen sich ideal um Jobangebot auszuschreiben. Diese Plattform ist vor allem für Headhunter und Recruiter besonders interessant. Hier lassen sich gewissse Berufsgruppe herausfiltern und als Zeilgruppe für gewisse Ads festlegen. Die Kosten pro Click sind entsprechend hoch aber dafür kann man sehr gezielte Anzeigen schalten.

Beispiele

Um das Ganze noch verständlicher zu machen hier ein paar Beispiel die PPC Marketing praktisch veranschaulichen. PPC Marketing ist besonders vielfältig und kann für Produkte und Dienstleistungen aller Art eingesetzt werden. Hier ein paar klassische Beispiele im Überblick:

Malerbetrieb

Ein klassischer Dienstleister welcher sein Geschäft mittels PPC Marketing vermarkten könnte wäre ein Malerbetrieb. Durch gezielte PPC Kampagnen auf Google kann man direkt Kunden auf die Seite bringen. Vor allem lokale oder regionale PPC Kampagnen machen hierbei viel Sinn. Zum Beispiel können folgende Keywords eingesetzt werden „Maler Wien“ oder „Malerbetrieb Wien“.

PPC Google AdsDie Suchanfrage bzw. Suchintention ist ganz klar, ein Malerbetrieb wird in Wien gesucht. In diesem Fall macht es Sinn mittels PPC auf Google zu arbeiten, da solche Keywords ein hohes Suchvolumen haben und die Intention dahinter ganz eindeutig ist. Suchanfragen die geschäftlicher Natur sind bzw. hinter denen eine Kaufintention steht eignen sich bestens für PPC Kampagnen auf Google.

Sportnahrung

Ein weiteres sehr gutes Beispiel für PPC Kampagnen wäre Sportnahrung wie z.B Proteinpulver. Auch hier gibt es einige Keywords mit hohem Suchvolumen und klarer Kaufintention. Diese lassen sich vor allem auf zwei Plattformen sehr gut bewerben.

Amazon – Die größte Produktsuchmaschine der Welt ist die erste Wahl für PPC Marketing für Konsum Produkte wie Sportnahrung (konkret Proteinpulver). Neueste Studien konnten wie oben schon beschrieben zeigen, dass potentielle Käufer zuerst auf Amazon suchen wenn sie konkrete Produkte suchen. Der Ablauf ist hier vergleichsweise recht simpel. Man erstellt eine Kampagne (z.B Kampagne Proteinpulver) wählt gewisse Keywords aus (wie z.B „Proteinpulver“, „Whey Proteinpulver“ etc) und wählt die entsprechenden Produkte aus. Das Ergebnis sieht dann beispielsweise so aus.

PPC Marketing Amazon

Die ersten beide Beiträge sind gesponsert und erscheinen wenn man auf Amazon „Proteinpulver“ eingibt. Für unerfahrene Kunden ist das nicht ersichtlich aber wenn man genauer hinsieht erkennt man doch die kleine Schrift „gesponsert“. So könnte eine klassische PPC Kampagne auf Amazon aussehen.

Zusammenfassung

PPC Marketing ist ein unglaublich effektives Tool mit einer Vielzahl an Einsatzmöglichkeiten um Produkte und Dienstleistungen aller Art zu bewerben. Es gibt die unterschiedlichsten Praktiken und Plattformen um effektives PPC Marketing betreiben zu können. Wichtig ist dabei, dass man immer seine Zielgruppe kennt und entsprechend die richtigen Plattformen auswählt. Zudem sollte man soviel testen wie nur möglich.

Instagram Mehr Follower Bekommen

Mehr Follower auf Instagram bekommen – Die ultimative Anleitung 2019

Einleitung

Sie wollen mehr Follower auf Instagram bekommen? Dann folgen sie einfach unserer Anleitung denn wir haben die besten Growth Hacks und Wachstumsstrategien für Instagram unter die Lupe genommen, getestet und hier für Sie zusammengefasst.

Überlassen Sie nichts dem Zufall sondern gehen Sie den Aufbau Ihres Instagram Accounts strategisch an. Instagram ist eine Plattform die auf einem schlauen Algorithmus basiert. Wer diesen versteht hat den entscheidenden Vorteil wenn es darum geht mehr Follower aufzubauen und die Reichweite zu erhöhen.

Grundvoraussetzung für mehr Follower

Um auf Instagram erfolgreich sein gibt es ein paar grundsätzlich Dinge die man verstehen sollte. Auf diesen Basics basieren die folgenden Tipps und Schritte um effektiv mehr Reichweite zu bekommen und Follower aufzubauen. Also fangen wir mit den wichtigsten Punkten an:

Der Algorithmus

Instagram besitzt wie jede andere Plattform einen Algorithmus. Facebook, Youtube, Snapchat und andere soziale Netzwerke unterliegen auch einer künstlichen Intelligenz bzw. Algorithmus der entscheidet welche Beiträge wieviel Reichweite bekommen.

Das ist insofern wichtig zu beachten, denn dieser Algorithmus bestimmt über alles was auf Instagram passiert. Wenn wir ihn besser kennen und verstehen können wir schneller wachsten. Aber es kommt auch zu kommt es zu regelmäßigen Updates und der Algorithmus kann sich auch verändern. Deshalb ist es umso wichtiger, dass man ständig up to Date mit dem Algorithmus bleibt.

Zeit

Es gibt mittlerweile viele Menschen die hauptberuflich von Instagram und anderen sozialen Netzwerken leben entsprechend hoch ist die Konkurrenz. Man sollte sich bewusst sein, dass man etwas Zeit in die Sache investieren sollte um wirklich schnell wachsen zu können.

Lediglich einmal in der Woche posten und hoffen, dass sich etwas von alleine bewegt ist unrealistisch. Man sollte sich bewusst sein, dass Instagram und auch andere Plattformen mittlerweile zu echten Berufen geworden sind. Daher sollte man auch etwas Zeit bzw. Ernst in den Tag legen. Je mehr desto besser. Denn je aktiver man ist desto besser denn Instagram belohnt Aktivität.

Durchhaltevermögen

Es ist nicht nur wichtig anfangs Zeit in Instagram zu investieren sondern auch langfristig daran zu arbeiten und sich ständig versuchen zu verbessern. Durchhaltevermögen ist das A & O wenn es Personal Branding bzw. Wachstum auf Social Media geht.

Viele vergessen, dass die größten Instagramer und YouTuber im Schnitt schon tausende Inhalte in Form von Fotos und Videos geteilt haben und das über Jahre hinweg. Genau mit dieser Einstellung sollte man auch an das Ganze herantreten. Auch wenn es mit den richtige Tricks und Tipps etwas schneller geht sollte man sich bewusst sein, dass es ein langfristiger Prozess ist.

Wer jedoch durchhält wird belohnt und kann sich definitiv noch einen großen Instagram Account aufbauen. Es ist sicher nicht zu spät um im Jahr 2019 anzufangen und groß zu werden.

Die Anleitung für mehr Follower auf Instagram

Hier die ultimative Schritt für Schritt Anleitung um mehr Follower auf Instagram zu bekommen. Natürlich ist diese nicht in Stein gemeißelt sollte aber so genau wie möglich befolgt werden um die Erfolge zu maximieren und schnellstmöglich zu wachsten.

Die richtige Nische

Im (Online Marketing) ist das festlegen der Positionieren und die Wahl der richtigen Nische mit Abstand der wichtigste Schritt um anfangen zu können. Konkret geht es darum, dass man bestimmt über welches Thema man posten möchte und wen man erreichen möchte.

Je spezifischer desto besser denn es gibt verschiedene Interessensgruppen auf Instagram und Instagram teilt Accounts auch gewissen Gruppen zu. Deshalb ist es wichtig das am Anfang zu definieren und sich folgende Fragen zu stellen:

  • Über was poste ich hauptsächlich?
  • Was will ich erreichen?
  • Wie sieht meine Zielgruppe genau aus?

Diese Fragen muss man für sich selbst beantworten bevor man mit Instagram loslegt. Hier ein paar Beispiele zur Positionierung um das besser zu verstehen.

Fitness > Fitness für Frauen > Bikinifigur erreichen

Fashion > Men’s Fashion > Streetstyle

Food > Gesunde Küche > Vegane Küche

Unterhaltung > Gaming > Fortine Streaming

Man kann natürlich auch noch genauer werden aber man sollte zuerst die Hauptkategorie festlegen und dann in zwei bis drei weiteren Schritten noch Subkategorien festlegen. Dadurch definiert man sein auftreten schon sehr genau. Das ist insofern wichtig, da Instagram wie oben schon erwähnt Accounts gewissen Gruppen zuteilt und diese auch verstärkt diesen Gruppen zeigt.

Man sollte sich egal in welcher Form des Marketings immer auf eine primäre Zielgruppe spezialisieren welche man zuvor festgelegt hat. Das ist die Basis für erfolgreiches Wachstum sowohl online als auch offline.

Content ist King

Nachdem man sich Gedanken über die Positionierung gemacht hat und diese auch festgelegt hat wird es Zeit den richtigen Content zu produzieren. Instagram ist eine sehr visuelle Plattform und deshalb ist es besonders wichtig wert auch hohe Qualität zu legen.

Die Produktion von hochwertigen Content in Form von Fotos und Videos ist mitunter auch einer der aufwändigsten Aufgaben wenn es darum geht einen Instagram aufzubauen. Professionelle Ausrüstung sowie das notwendige Know How sind Standard bei großen Instagramern.

Die Anforderungen sind in den letzten Jahren enorm gestiegen und wir empfehlen von Anfang an wirklich in gutes Equipment zu investieren oder zumindest eine Smartphone der neueren Generation für Fotos und Videos. zu benutzen.

Die richtige Ausrüstung

Um hochwertigen Content erstellen zu können ist entsprechendes Equipment notwendig. Die meisten professioneller Instagramer fotografieren schon mit Vollformat Kameras und ziehen diese den Smartphones vor. Zu Beginn kann man natürlich auch mit einem Smartphone der neueren Generation z.B iPhone X starten. Bei gutem Licht reicht das zu Beginn aus.

Wer jedoch mehr möchte sollte sich gleich eine Systemkamera holen. Wir empfehlen ganz klar die Sony Alpha A6300. Sie ist unglaublich flexibel einsetzbar, klein und die Qualität ist ausgesprochen gut.

Sony Alpha A6300

 

 

Das mag vielleicht übertrieben klingen aber die Standards sind wie gesagt schon so hoch, dass einfach Fotos auf Dauer einfach nicht reichen bzw. man schnell ans Limit kommt. Zudem ist eine einmalige Investition die man tätigen sollte. Die Qualität der Fotos ist letztendlich mitunter entscheidend und Instagram erkennt mit welcher Kamera und in welcher Auflösung die Fotos gemacht worden sind.

Wer noch keine Ahnung von Fotografie hat sollte sich auf jeden Fall ein paar Tutorials auf YouTube ansehen oder einen befreundeten Fotograf fragen. Denn die besten Kamera der Welt nutz nichts wenn man damit nicht umgehen kann. Deshalb sollte man unbedingt lernen zu fotografieren um das beste aus der Kamera rausholen zu können.

Software & Apps

Anschließend geht an die Bearbeitung der Bilder. Hierfür gibt es schon zahlreiche Apps die einem das Leben erleichtern können. Für den Anfang eignet sich Snapseed ausgesprochen gut. Diese App kann gewisse Bereiche des Fotos aufhellen, hilft beim zuschneiden und korrigieren der wichtigsten Parameter wie Kontrast, Sättigung

Snapseed

Es ist eine hilfreiche und einfach App wenn man zuerst nur dem Smartphone startet und einfache Korrekturen vornehmen möchte. Zudem ist die Software kostenlos und  sehr intuitiv zu bedienen.

Die nächste App die man unbedingt besitzen sollte ist Facetune. Wer auf helle und saubere Fotos steht sollte unbedingt Facetune verwenden, denn diese App hilft aus grau weiß zu machen und verschönert viele Fotos. Vor allem im Beauty und Fashion Bereich wird Facetune sehr gerne und oft verwendet. Zurecht denn diese App ist auch sehr leicht zu bedienen und man erzielt schnell die gewünschten Ergebnisse.

Eine weitere App die viele bereits kennen sollten bzw. müssen ist VSCO. Die mitunter bekannteste Filter App liefert zahlreiche vorgefertige Filterpacks. Manche sind kostenpflichtig aber andere erhält man sogar kostenlos. Es ist die einfachste und schnellest Variante den Instagram Fotos einen gewissen Look zu geben.

Hier ein Beispiel für einen Feed der mittels VSCO erzielt worden ist:

VSCO Filter

Auch hier kommt man wieder sehr schnell zu guten Ergebnisse. Die App ist vor allem zu Beginn sehr einfach und eignet sich ideal zum starten um den Fotos einen einheitlichen Look zu verpassen.

Das ist besonders wichtig denn es gibt dem ganzen Account ein gewisses Branding. Je einheitlicher desto mehr Wiedererkennungswert hat das gesamte Profil. Man sollte seinen Account wie eine Brand betrachten. Die Brand steht für gewisse, Werte, Inhalte und präsentiert sich auch dementsprechend nach außen hin.

Wer jedoch das Maximum aus seinem Content rausholen möchte sollte sich neben einer guten Kamera auch Lightroom für Fotos zulegen. Mit Lightroom von Adobe kann man die Fotos umfassend bearbeiten und ihnen einen gewissen Look verpassen. Man spricht oft von Lightroom Presets. Diese Presets werden von großen Instagramern und Bloggern oftmals zum Verkauf angeboten. Im Grunde genommen sind das nichts anderes als Voreinstellungen die man beim Öffnen der Presets laden kann. Also Filter für Lightroom um es vereinfacht auszudrücken.

Lightroom ist technisch etwas anspruchsvoller aber wer langfristig mit Instagram Erfolg haben möchte sollte sich definitiv mit der Software auseinander setzen.

Mehrwert

Neben den visuellen Aesthetik sollte der Content natürlich auch in gewissem Maße und der Branche entsprechend einen Mehrwert bieten. Das bedeutet, dass die Leser bzw. Follower einen gewissen Mehrwert aus dem Inhalt des Profils ziehen müssen. Das können beispielsweise praktische Tipps zum Thema Abnehmen, Rezepte oder andere andere nützliche Inhalte sein.

Je größer der Mehrwert desto besser. Immerhin folgt man je selbst auch nur Accounts die im gewissem Maße Mehrwert bieten und einem helfen. Das sollte auch das Ziel des Accounts sein. Man sollte sich ständig überlegen wie man noch wertvollere Inhalte produzieren kann.

Frequenz

Der beste Content nützt nichts wenn man in auf der Festplatte hat oder versteckt. Ziel sollte es sein so regelmäßig wie möglich hochwertigen Content zu veröffentlichen. Dabei gibt es keine fixe Zahl aber mindestens 4 x Woche ist das absolute Minimum um überhaupt Wachstum erzielen zu können.

Instagram lebt von Aktivität. Idealerweise sollte man einmal pro Tag einen Feed Post veröffentlichen und auch in der Story ankündigen. Je aktiver man ist desto mehr pusht Instagram den Account. Natürlich sollte man nicht übertreiben und stets auf die Qualität achten aber Aktivität macht sich bezahlt.

Stories sollten natürlich öfter kommen. Man kann ruhig 5-10 Stories am Tag machen und auch alle paar Tage Live gehen. Instagram belohnt auch diese Art und Aktivität. Wer täglich mehrere Stories veröffentlich hält seine Follower zudem am Laufenden und baut Vertrauen an. Das ist ein psychologisches Prinzip, dass wenn man eine Person nur oft genug sieht diese interessanter wird und man ihr vertrauter wird.

Mehr Reichweite durch Hashtags, Geotags und Markierungen

Es gibt natürlich noch ein paar Tricks und die Reichweite der Feed Posts und Stories zu pushen. Folgende Aspekte sollten unbedingt beachtet werden wenn man seine Reichweite maximieren möchte:

Hashtags bei den Fotos sollten verpflichtend sein. Sie helfen Instagram das Foto besser zu verstehen und erhöhen auch die Wahrscheinlichkeit, dass man in die Explored Page kommt. Das ist besonders hilfreich um in kürzester Zeit viele User erreichen. Doch hier ist Vorsicht geboten. Wer zu viele Hashtags verwendet gilt als Spamy. Idealerweise sollte man 5-15 Hashtags verwenden die das Bild so gut wie möglich beschreiben. Man diese entweder in die Bildbeschreibung packen oder als erstes Kommentar gesammelt darunter posten. Das sieht meistens besser aus. Hier ein Beispiel für relevante Hashtags zum Thema Fitness.

Instagram Hashtags

Auch bei Stories sollte man unbedingt eine Hand voll Hashtags benutzen um die Reichweite erhöhen zu können. Man kann diese auch kleiner ziehen sodass man diese fast nicht sieht. Ein kleiner aber praktischer Hack.

Idealerweise wählt man eine Mischung aus großen Hashtags die bereits viel Suchvolumen und Beiträge haben und kleineren. Diese haben zwar ein geringeres Volumen, dafür ist Konkurrenz geringer und man kommt leichter in die Explored Page. Das ist letztendlich das Ziel eines jeden Posts.

Geotags sind sowohl bei Stories als auch Feedposts unglaublich wichtig. Somit hat man die Möglichkeit in die lokale Explore Page zu kommen und unter die Posts unter dem jeweiligen Ort zu kommen. Geotags sollten aber immer der Wahrheit entsprechen, denn Instagram erkennt ganz genau wo du bist. Deshalb immer nur den Ort angeben an dem du dich aktuelle befindest. Nachträglich gespostete Fotos vom Urlaub mit dem dazugehörigen Ort können auch schlechter gerankt werden, da man sich ja nicht mehr an dem Ort befindet. Deshalb immer aktuelle Geotags verwenden. Auch in den Stories.

Markierungen können ausgesprochen nervig aber unglaublich effektiv sein. Man kann bei jedem Post oder Storie andere Accounts und User markieren. Intuitiv macht man das selbstverständlich nur wenn die jeweilige Person auch auf dem Foto oder Video zu sehen ist. Aber man kann auch größere Influencer denen man schon länger folgt und auch aus der selben Branche sind auf den Fotos markieren. Dadurch werden diese auf den jeweiligen Account aufmerksam und die Wahrscheinlichkeit, dass diese mit dem Post interagieren oder sogar folgen steigt. Natürlich sollte man das nicht übertreiben und nur in Maßen betreiben. Immer möchte man ja diese Personen nicht nerven.

Instagram Markierungen

Dieses Foto ist ein sehr gutes Beispiel für die Verwendung der richtigen Tags und Markieren. Der Geotag wurde so gewählt, dass das er zum Aufnahmeort passt. Nämlich Hollywood. Zudem wurde viele Travel Pages und Travel Influencer markiert. Somit steigt die Wahrscheinlichkeit auf Engagement und womöglich sogar Shoutouts dieser Seiten. Zusätzlich wurden in die Kommentare noch ein paar sehr gute Hashtags platziert die dem Bild zu zusätzlicher Reichweite verholfen.

Torben Platzer ist ohnehin ein sehr gutes Beispiel wie man einen Instagram Account effektiv und in so kurzer Zeit wie möglich aufbaut. Er ist mittlerweile schon bei knapp 80K Follower und das Engagement auf die einzelnen Posts ist unglaublich hoch. Teilweise bei bis z 10%.

Biografie

Neben dem Feed und dem täglichen Content ist die Biografie auch unglaublich wichtig. Sie gibt Aufschluss über den Account, die Person die dahinter steckt und macht neugierig. Im Endeffekt genau so wie eine gute Überschritt auch sein sollte.

Hier ein Beispiel der österreichischen Fitness Influencerin Anna Engelschall.. Sie hat eine sehr treffende Instagram Beschreibung und man weiß sofort um was es geht.

Zusätzlich kann man die Story Highlights nutzen um nennenswerte Events und Ereignisse hervorzuheben wie beispielsweise Rezepte oder Reiseort die man besucht hat. Das macht das ganze Profil noch wesentlich attraktiver.

Let’s Socialize

Instagram ist ein soziales Netzwerk und je sozialer wir sind desto mehr bekommen wir auch wieder zurück. Konkret heißt das je aktiver wir mit anderen Usern interagieren desto wahrscheinlicher ist es, dass wir auch etwas dafür zurück bekommen.

Natürlich soll das auf eine ehrliche und authentische Art passieren. Immerhin wollen wir ja auch ehrliches Engagement auf unseren Posts.

Neue Follower bekommen

Am besten man sucht aktiv nach Influencern oder anderen Usern aus der selben Branche bzw. Nische, folgt denen und beginnt zu interagieren. Interagieren heißt liken, kommentieren und folgen. Wenn man das lange genug auf authentische Weise macht wird man entsprechend auch Feedback zurück bekommen. Das ist auch wieder ein psychologischer Trick und nennt sich Law Of Reciprocity – das Gesetz der Wechselwirkung.

Aktuelle Follower behalten

Zudem sollten man stets auf die Follower eingehen die man bereits hat. Indem man aktiv Fragen in der Story oder in den Posts stellt man kann diese zum interagieren motivieren bzw. auffordern. Aus Sicht eines Followers fühlt man sich viel mehr in den Account eingebunden und entwickelt auch mehr Interesse für denjenigen der mit Ihnen interagiert.

Sobald man Kommentare bekommt sollte man auch auf diese eingehen. Idealerweise liken und beantworten.

Follow Rakete

Extra Tipps &

Es gibt noch ein paar extra Tipps und Tricks die man anwenden kann um auf Instagram schnell zu neuen Followern zu kommen. Hier die besten zusätzlichen Methoden im Überblick.

Engagement Groups

Wenn man bereits mit mehreren Influencern aus der selben Nische befreundet ist lohnt es sich eine Engagement Gruppe aufzubauen. Engagement ist letztendlich einer der wichtigsten Faktoren wenn es um den Algorithmus geht. Instagram misst wieviel Engagement wir innerhalb der ersten 30 Minuten bekommen und entscheidet dann, ob der Post wirklich gut ist oder nicht.

Somit macht es Sinn sich mit anderen zusammen zu schließen und eine Engagement Gruppe zu gründen (idealerweise auf Telegram) und sich gegenseitig über neue Postings zu informieren, sodass man gleich interagieren kann (like, comment & save). Das pusht das Foto in den Rankings enorm.

Je mehr Follower die anderen Accounts der Engagement Gruppe haben mehr profititert man davon. Bei richtig großen Influencern spricht man auch von Power Likes.

Paid Shoutouts

Eine weitere Methode um seine Reichweite zu erhöhen und neue Follower zu gewinnen ist das kaufen von Shoutouts. Es gibt große Themed Pages zu den unterschiedlichsten Themen. Diese kann man nutzen um sich entsprechende Shoutouts zu kaufen.

Aber Vorsicht: Manche verlangen zu viel Geld dafür und man bekommt nur Fake Likes bzw. Fake Traffic.

Photo vs. Video

Aktuell ist es so, dass Videos etwas besser performen als Fotos. Somit macht es Sinn vermehrt Videos zu posten. Der Grund ist ganz einfach. Je länger jemand auf unseren Beitrag sieht desto relevanter ist dieser für Instagram. Watch Time ist genaus wie bei YouTube in wichtiger Faktor um auf schnell besser zu ranken.

Slideshow Posts

Dieser Aspekt für uns zum nächsten Punkt und das sind Slideshow Posts. Auch sie bringen den User dazu mehr Zeit auf unserem Posting zu verbringen und erhöhen die Watch Time signifikant. Somit stuft Instagram unserer Inhalte wieder relevanter ein und wir ranken mit unseren Beiträgen besser.

Zudem kann man längere Inhalte wie Tutorials oder Rezepte perfekt mittels Slideshow Videos posten. Man hat kann somit ein 4 Minütiges Video auf jeweils 4 Posts runter splitten.

Bei einem Workout Video kann man dann zum Beispiel die besten Übungen für einen Six Pack in einem Post einbinden. Das ist nicht nur praktisch sondern auch sehr vorteilhaft für den User.

Follow Rakete

Zusammenfassung

Wer auf Instagram wachsen möchte sollte sich das wirklich als ernsthaftes Ziel setzen und bereit sein jeden Tag Zeit in seinen Account zu investieren. Die Konkurrenz ist groß und für manche ist Instagram allein schon ein Hauptberuf geworden.

Zudem sollte man sich intensiv mit neuen Trends und Updates befassen. Das gilt auch für den Algorithmus. Instagram ändert sich ständig und man sollte mit der Zeit gehen wenn man erfolgreich sein möchte.

Bevor man sich dann entschlossen hat loszulegen sollte man sich nochmal grundlegende Gedanken zum Auftritt und der Positionierung machen. Diese sollte gut gewählt und durchdacht werden.

Anschließend gilt es geduldig, hochwertigen Content über einen längeren Zeitraum zu teilen und ständig mit anderen Leuten in interagieren. Je aktiver man auf Instagram ist desto besser. Das bedeutet mehrmals pro Woche Fotos zu posten, täglich Stories zu machen und auch jeden Tag mit anderen interagieren oder wie man auf Neudeutsch sagt „engagen“.

Dann ist es nur mehr eine Frage der Zeit bis man wächst. Anfangs wird es wahrscheinlich etwas langsamer sein als man sich es vorstellt. Aber niemand ist von heute auf morgen zum Instagram Star geworden.

Dropshipping

Dropshipping in Deutschland, Österreich & Schweiz – Das musst du wissen!

Einleitung

Dropshipping ist momentan in aller Munde denn es gibt schon zahlreiche Online Marketer die das Geschäftsmodell seit Jahren nutzen und Millionen gemacht haben. Mittlerweile interessieren sich immer mehr Menschen für dieses vermeintlich profitable Geschäftsmodell.

Vor allem Dropshipping mit chinesischen Händlern wie Aliexpress hat dem Geschäftsmodell zu großer Beliebtheit verholfen. Durch zahlreiche Apps und Softwares ist die technische Umsetzung wirklich ein Kinderspiel.

Doch wie realistisch ist es wirklich mit Dropshipping in Deutschland oder Österreich Geld zu verdienen? Wir betrieben das Geschäftsmodell selbst schon seit 2 Jahren und geben einen offenen und transparenten Einblick in die Thematik.

Was ist Dropshipping?

Kurz zur Beschreibung was Dropshipping eigentlich ist. Dropshipping ist der englische Begriff für Kurzstreckengeschäft. Man verkürzt den Weg des Produktes lässt es einfach direkt zum Kunden schicken. Im Grunde genommen ist man nur digitaler Mittelsmann und verbindet Kunden mit Produktion. Die folgende Grafik veranschaulicht das ganze visuell.

dropshipping modell

Die Idee dahinter ist entsprechend simpel. Anstatt eine gesamte Produktions, Zwischenlager und Versandkette aufzubauen wählt man das Kurzstreckengeschäft. In diesem Fall muss man lediglich einen Online Shop aufsetzen und Kunden durch Online Marketing auf diesen Shop bringen.

So spart man unterm Strich Zeit, Kosten und Aufwand. Man verarbeitet lediglich die Zahlung und Bestelldaten und leitet diese an den Hersteller weiter.

Alles was man benötigt ist:

  • Notebook / PC
  • Internetverbindung
  • Know How

Diese 3 Dinge sind notwendig um einen erfolgreichen E-Commerce Store basierend auf dem Modell Dropshipping zu führen. Die Einstiegsbarriere ist somit sehr gering.

Wie funktioniert das konkret? Anleitung

Dropshipping ist ein relativ simpler Prozess. Hier die wichtigsten Schritte in der absoluten Kurzfassung.

Schritt 1: Gewerbe Anmelden

Bevor man geschäftlich aktiv wird es notwendig ein Unternehmen anzumelden. Sowohl in Deutschland als auch in Österreich eignen sich Einzelunternehmen mit Abstand am besten. Diese kann man recht kostenarm starten. Hinzu kommt das entsprechende Gewerbe das man anmelden muss. Dieses fällt unter die freien Gewerbe und wird als Handelsgewerbe bezeichnet. Bei bevorstehenden größeren Umsätzen macht es Sinn eine UID Nummer zu beantragen. Diese ist ebenfalls kostenlos und muss ab 30.000€ Jahresumsatz beantragt werden.

Schritt 2: Shop bauen

Das erste was man machen muss nachdem die rechtlichen Grundvoraussetzungen geklärt sind ist einen Shop zu bauen. Für nahezu alle Dropshipping Varianten eignet sich Shopify mit Abstand am besten. Diese E-Commerce Plattform hat sich in den letzten Jahren an die Spitze hochgearbeitet und das nicht ohne Grund.

Eine kostenlose 14 tägige Testversion bekommst du hier.

Woocommerce und andere Plattformen sind für das hier beschriebene Dropshipping nicht geeignet, da das nur Shopify die notwendigen Integrationen und Anbindungen an AliExpress usw. besitzt.

Zusätzlich zu den zu installierenden Integrationen wie z.B Oberloo ist es notwendig auch noch den Facebook Pixel und Google Analytics zu installieren. Tracking ist das A & O im E-Commerce und sollte schon Beginn an sauber durchgeführt werden damit man optimale Ergebnisse erzielen kann. Wir bieten unter anderem mit unserer Agentur Webdesign falls du Hilfe brauchst.

Schritt 3: Produkte Suchen, Importieren & Listen

Nachdem der Shop gebaut wurde und die Trackings Codes erfolgreich installiert wurden ist es notwendig Produkte in Shop zu importieren. Die Produkte werden in den meisten Fällen von Großhändlern aus China bezogen. Weiter unten eine Auflistung der beliebtesten Händler und Anbieter. Diese bieten Millionen von Produkten angefangen über Elektronik, über Möbel bis hin zu Kleidung und Schmucken zum Herstellerpreis.

AliExpress

Die beliebteste Plattform ist AliExpress, auch chinesiches Amazon genannt. Hier findet man die meisten Produkte. Die Auswahl ist riesengroß und die Möglichkeiten endlos. Jedoch sollte man beim Aussuchen der Produkte auf gewisse Dinge achten. Nicht alle Produkte entsprechen den Qualitätsvorstellungen der westlichen Bevölkerung. Oftmals fühlen sich Produkte billig an und sind schlecht verarbeitet. Deshalb ist es empfehlenswert entweder auf die Reviews zu achten oder das Produkt testweise zu bestellen.

Aliexpress Dropshipping

Mithilfe von den Applikationen Oberlo oder Dropified können die Produkte direkt ohne wenig Aufwand in den jeweiligen Shopify Store integriert werden. Das ist sogar mit wenig technischem Verständnis leicht umzusetzen.

POD

Es gibt auch die Möglichkeit Dropshipping mit Print On Demand Artikel zu betreiben. Konkret handelt es sich um Produkte die bei Bestellung bedruckt und direkt Versand werden. Die zuvor erstellen Designs und Printmuster werden einfach auf gewisse Plattformen wie Printful hochgeladen. Anschließend stellt man mittels Applikation wieder eine Verbindung zwischen dem Shopify Shop und dem POD Anbieter (z.B Printful) her.

Andere Anbieter

Es gibt natürliche auch noch zahlreiche andere Anbieter von denen man Produkte beziehen kann aber dazu später mehr. AliExpress und Printful gehören zu den beliebtesten Lösungen und eignen sich sehr gut zum starten. Bei anderen Anbieter fehlen aber manchmal vorgefertigte Integrationslösungen was das Dropshipping mit Shopify erschwert.

Schritt 4: Marketing

Nachdem er Shop steht und alle Produkte erfolgreich importiert und gelistet worden sind fehlen nur noch die Kunden. Hierfür ist Skill im Bereich Online Marketing gefragt. Auf YouTube gibt es zahlreiche Tutorials und Anleitung wie man am besten seinen Dropshipping Store bewirbt. Oder man stellt mit dem nötigen Budget eine Online Marketing Agentur an.

Hier die beliebtesten Varianten im Überblick:

Facebooks Paid Ads

Facebook ist eine der weltweit größten Werbeplattformen die es gibt uns eignet sich hervorragend um Produkte und Dienstleistungen zu verkaufen. Facebook Paids erlauben Werbetreibenden (Dropshippern) Anzeigen im Feed, Messenger oder Market Place zu positionieren. Am besten eignen sich aber Feed Platzierungen.

Der Vorteil: Facebook hat über die Jahre eine riesige Datenbank aufgebaut und weiß mehr über dich als deine Mutter. Kein Scherz.

Dementsprechend genau können Werbeanzeigen geschalten werden. Man kann gezielte Interessen wie z.B Fitness, Yoga, Fashion und Reisen auswählen und gezielt Werbeanzeigen schalten.

Facebook Anzeige Dropshipping

Instagram Ads

Dasselbe gilt für Instagram Ads, da diese auch über Facebook gesteuert werden. Somit kann man im Facebook Ads Manager sowohl FB als auch IG Werbeanzeigen schalten. Hinzu kommt, dass man auf Instagram nicht nur Feed Anzeigen sondern auch Story Anzeigen schalten kann. Diese sind momentan besonders kostengünstig und eignen sich für eine Vielzahl von Produkten im niedrigen Preissegment.

Zudem hat man auf Instagram die Möglichkeit gezielt auf eine jüngere Zielgruppe zugreifen zu können und entsprechend andere Produkte zu vermarkten.

Vorteile

Der Grund aus dem Dropshipping so beliebt ist sind die zahlreichen Vorteile die es mit sich bringt und so viele Leute dazu bewegt mit Dropshipping zu starten.

Geringe Einstiegsbarriere

Der Hautaspekt ist die geringe Einsteigsbarriere. Jeder kann einen voll funktionsfähigen Online Shop innerhalb von wenigen Stunden zum laufen bringen. Das liegt daran, dass Shopify in Kombination mit zahlreichen Applikationen ein unglaublich einfaches System bietet mit dem man problemlos E-Commerce betreiben kann.

Die Einbindung der Produkte mittels Oberlo, Dropified oder POD Services wie Printful funktioniert ausgesprochen gut und ist aus technischer Sicht sehr leicht umzusetzen.

Mittlerweile muss man wirklich kein technisch fundiertes Wissen besitzen um einen Dropshipping Store startklar zu machen. Jeder mit einem Notebook und einer stabilen Internetverbindung sowie einer Kreditkarte kann theoretisch Dropshipping mit Shopify betreiben.

Kaum Startkosten

Neben der geringen technischen Anforderung ist auch wenig Startkapital notwendig um mit Dropshipping starten zu können. Konkret benötigt man lediglich $15 für eine Domain und $29 für den ersten Monat bei Shopify. Alle anderen Kosten sind optional wie z.B Paid Themes, Applications, Desings usw..

Lediglich für die Werbung sollte man Anfänglich mindestens 300-500€ in die Hand nehmen um erste Ergebnisse sehen zu können. Das ist notwendig und alles andere wäre auch unrealistisch. Mit 100€ Werbebudget kommt man nicht weit und man kann kein ersthaftes Unternehmen mit so wenig Geld starten. Aber mit ein paar Hundert Euros kann der Spaß schon losgehen.

Somit kann auch ein Student oder jemand mit wenig Startkapital ein eigenes Dropshipping Business starten. Die Einstiegshürde sowohl aus technischer als auch finanzieller Sicht ist gering.

Keine Logistik

Der grundlegende Sinn für das Dropshipping liegt in der ausgelagerten Logistik. Man benötigt keine Lager und muss sich auch nicht um den Versand kümmern. Das ist ein großer Punkt denn als Unternehmer möchte man sich auf seine Kernkompetenzen fokussieren und sich nicht mit zeitaufwändigen Tätigkeiten aufhalten lassen für die man wenig Know How benötigt.

Solche Aufgaben sollte man frühestmöglich abgeben und outsourcen. Genau das ist mit Dropshipping der Fall. Die ganze Produktions-, Lager- und Versandkette wird komplett abgegeben und man kann sich voll und ganz auf das Marketing und die Marktrecherche konzentrieren.

Flexibilität

Dieser Punkt spricht vor allem die jüngere Generation, darunter viele Millennials, an. Flexibilität ist einer der wichtigsten Punkte dieser Generation und steht teilweise sogar noch über Aspekten wie Einkommen und Ansehen.

Dropshipping ist genauso wie Affiliate Marketing oder anderen Möglichkeiten ein Geschäftsmodell welches man auf der ganzen Welt von seinem Notebook aus steuerrn kann (sofern man Internet hat). Man ist weder zeitlich noch räumlich gebunden und kann sich alles frei einteilen. Das ist auch der Grund weshalb viele erfolgreiche Online Marketer häufig auf reisen gehen, ihren Wohnsitz regelmäßig wechseln und dann arbeiten können wann sie wollen.

Online Business Freiheit

Daraus können sich auch viele steuerliche Vorteile ergeben wenn man seinen Hauptwohnsitz ins Ausland verlegt aber das ist ein anderes Thema welches wir in einem separaten Artikel behandeln werden.

Nachteile

Aus dem Geschäftsmodell Dropshipping mit Aliexpress oder anderen Herstellern ergeben sich aber auch viele Nachteile. Oftmals werden diese verschwiegen und nicht thematisiert.

Natürlich lassen sich mehr Kurse und Coachings verkaufen wenn man nur die positiven Seiten erwähnt und nicht schlecht darüber redet. Aber wir wollen maximale Transparenz und decken deshalb auch die Schattenseiten von Dropshipping auf.

Diese sollten unbedingt beachtet werden bevor man mit Dropshipping startet und sich für dieses Geschäftsmodell entscheidet. Das gilt natürlich für Geschäftsmodelle aller Art. Man sollte sich immer beider Seiten bewusst sein.

Lieferzeiten

Der Hauptnachteil sind die langen Lieferzeiten die auftreten wenn man die Produkte erst nach Eingang der Bestellung vom Hersteller fertigen und versenden lässt. Vor allem Anbieter aus China wie AliExpress benötigen vergleichsweise lange um die Produkte zu versenden. In der Regel betragen die Lieferzeiten 2-3 Wochen.

Das ist natürlich ein großer Nachteil wenn man andere Online Shops und deren Versandzeiten vergleicht. Beispielsweise liefert Amazon innerhalb von nur wenigen Tagen. Für Prime Members innerhalb von 48h. Da mittlerweile fast alle Menschen die Online Einkaufen diese Versandzeiten gewohnt sind werden 2-3 Wochen nicht toleriert. Infolgedessen kommt es häufig zur Beantragung von Refunds, Beschwerdebriefen, schlechten Reviews und negativer Nachrede.

Auch bei Print On Demand Anbieter besteht das Problem. Diese sind zwar großteils in Europa oder den USA nieder gelassen benötigen aber für die Herstellung, den Versand und die Lieferung bis zu 14 Tage. Auch das ist für viele Kunden zu lang und hat die selben Konsequenzen zur Folge.

Drop Shipping Versandzeit

Nur wenige chinesische Hersteller besitzen Zwischenlager in den USA und können somit die Versandzeiten kurz halten.

Qualität

Ein weiterer oftmals vernachlässigter Punkt ist die Qualität der Produkt. Wir Europäer sind natürlich ganz andere Qualitätsstandards gewohnt und haben hohe Erwartungen an die Produkte die wir kaufen. In seltenen Fällen entstehen Fehler in der Produktion und wir können das Produkt problemlos umtauschen.

Beim Dropshipping mit Produkten die aus China importiert werden ist das nicht der Fall. Chinesische Hersteller setzen vermehrt auf Quantität und nicht auf Qualität. Sie gehen davon aus, dass ein größerer Anteil der Produkte nicht funktioniert oder schnell kaputt geht.

Da wir als Zwischenhändler jedoch die Verantwortung tragen müssen wir auch bereit sein vermehrt Zeit in den Customer Support zu investieren und auch mehr Geld für etwaige Refunds zu investieren als bei hochqualitativen Produkten.

Vor allem bei Elektronik ist Vorsicht geboten. Viele elektronische Artikel von China sind nichtmal voll funktionsfähig oder versagen nach wenigen Wochen und Monaten. Das schadet auch der Beziehung zu den Kunden.

Hijacker

Die Zahl der Dropshipper und Leute die AliExpress kennen hat sich in den letzten Monaten und Jahren vervielfacht. Konkret bedeutet, dass das sobald sich ein Produkt erfolgreich über Facebook oder Instagram verkauft, es sofort Konkurrenz gibt. Die sogenannten Hijacker durchforsten Facebook und andere Medien nach erfolgreichen Kampagnen und anderen Online Shops und launchen das Produkt in ihrem eignen Store.

Das kann unglaublich ärgerlich sein, aber man ist nicht davor geschützt, denn jeder darf Produkte aus China importieren und hier verkaufen sofern kein Markenrecht verletzt wird. Hijacking ist aber auch in anderen Geschäftsmodellen wie Amazon FBA sehr präsent. Es ist ein unangenehmer Nebeneffekt von Geschäftsmodellen die geringe Zugangsbarrieren haben.

Abhängigkeit

Ein riesengroßer Nachteil ist die ständige Abhängigkeit von seinen Hersteller. Einerseits hat es zwar Vorteile wenn man sich nicht selbst um die Bestellungen kümmern muss aber es macht einen gleichzeitig auch abhängig.

Abhängigkeit im Geschäftsleben ist immer ein Risikofaktor und kann auch auf Dauer ein ernsthafter Nachteil sein. Sich ständig auf Menschen zu verlassen zu müssen die man nicht kennt und umgekehrt nicht abhängig von dir sind ist ein großes Problem.

Viele chinesische Hersteller sind auf Dauer äußerst unzuverlässig und halten sich auch nicht an Verträge sofern man überhaupt welche abschließen kann. Das liegt daran, dass diese aufgrund der großen Distanz und Barriere rechtlich einfach nicht angreifbar sind. Zudem ist das grundsätzliche Vertrauen relativ gering in Personen die man nicht kennt sehr gering.

Nachhaltigkeit

Dropshipping ist ein sehr gutes Business Model um viele Aspekte im E-Commerce Bereich relativ schnell zu lernen. Aber auf Dauer ist es kein nachhaltiges Business Model. Vor allem angesichts der oben genannten Punkte ist es schwer ein nachhaltiges Unternehmen aufzubauen.

Konkret liegt das daran, dass man keinen wirklichen USP hat. Die Produkte können jederzeit von jedem anderen Anbieter kopiert werden (Natürlich mit Ausnahme von Custom Print On Demand Produkten die man Markenrechtlich schützen lässt). Alle Produkte auf AliExpress, DH Gate, Shine uvm. sind nicht geschützt und können bzw. werden auf Dauer auch von anderen Online Shops vertrieben.

Zweitens sind die großteils schlechte Qualität und langen Lieferzeiten ein großes Problem um langfristig Kunden an sich zu binden. Ein Geschäft geht nur solange gut solange die Kunden kaufen. Aber wenn man es nicht schafft Kunden an sich zu binden und einen Pool an Stammkunden aufzubauen wird es schwierig. Stetige Neukundenakquise weil die alten Kunden weg fallen ist kein nachhaltiges Business Modell.

Branding & Brand Aufbau

Der dritte Punkt betrifft das Branding. Dieser Punkt geht auch Hand in Hand mit dem der Nachhaltigkeit. Es ist relativ schwer gutes Branding in einen Dropshipping Store zu bringen. Das geht zwar bis zu einem gewissen Grad noch (z.B mit POD Produkten bei denen man das Logo rein drucken kann).

Brand Building ist auf lange Sicht die profitabelste Art Geld zu verdienen. Das liegt daran, dass die Kunden aufgrund von bisherigen Käufen oder den Käufen anderer schon so ein hohes Vertrauen in die Brand haben, dass sie viel gewillter sind zu kaufen.

Hohe Konkurrenz

Dropshipping erfreut sich immer größer werdender Beliebtheit und die Konkurrenz steigt täglich. Das erhöht nicht nur das Risiko für Hijacker sondern macht es auch immer schwieriger kostengünstige Werbemöglichkeiten zu finden. Da die Zahl der Werbetreibenden auf Facebook in den letzten Jahren um das dreifache gestiegen ist haben sich auch die Kosten erhöht.

Hier ein Auszug aus der Statistik von Google die darstellt wie schnell das Interesse am Dropshipping in den letzten Jahren gestiegen ist.

Zeitaufwand

Ein weiterer Punkt den vielen nicht wahrnehmen ist der hohe Zeitaufwand der einhergeht mit der Erstellung und Betreuung eines Dropshipping Stores. Das ist zwar Anfangs kein Nachteil kann aber später zum Problem werden. Bei englischen Stores ist das kein Problem, da man Customer Support und andere Dinge sehr leicht outsourcen kann. Dafür eignet sich z.B Fiverr sehr gut. Ein Plattform auf der man günstig VAs aus den Philippinen und anderen Niedriglohnländern findet.

Im deutschsprachigen Raum ist das etwas schwieriger kompetente Mitarbeiter zu günstigen Preis zu finden. Vor allem wenn es um einfache Aufgaben wie Customer Support oder Weiterleitung der Bestellungen geht.

Natürlich ist jedes legitime Business mit einem Zeitaufwand verbunden jedoch ist Dropshipping kein automatisiertes Business welches sich von selbst regelt so wie es viele darstellen.

Händler und Anbieter im Überblick

Es gibt viele Händler und Anbieter von denen man Produkte beziehen und anschließend weiterverkaufen kann. Hier die wichtigsten im Überblick:

AliExpress

AliExpress ist das chinesische Pendant zu Amazon und eine Plattform auf der hunderttausende Artikel angeboten und verkauft werden. Es ist nicht nur die Plattform mit der größten Auswahl sondern eignet sich aufgrund der zahlreichen Plugins auch am besten für die Integration mit Shopify.

Das Angebot reicht von Elektronik, über Spielzeug bis hin zu Kleidung und Technik. Man findet nahezu alles und die Preise sind großteils sehr gut sodass man beim Wiederverkauf noch eine gute Marge hat.

https://best.aliexpress.com/

DH Gate

DH Gate ist eine weitere riesengroße chinesische Plattform auf der man zahlreiche Produkte, welche sich zum Dropshipping eignen, finden kann. Insbesondere die Auswahl für Elektronikartikel ist hier besonders groß.

https://de.dhgate.com

SHEIN

Shein ist einer der größten Plattformen für Kleidung und Mode. Das Angebot reicht von Kinderkleidung bis hin zu Jacken und Street Style. Shein eignet sich somit sehr gut für Fashion Stores. Wichtig ist hierbei immer auf die richtigen Größen zu achten.

https://de.shein.com/

BIG BUY

BIG BUY ist einer spanischer Großhändler für waren aller Art. Das kann vor allem für Europäer sehr interessant sein. Hier handelt es sich nicht nur um einen Händler sondern eine Firma welche zahlreiche weitere Dienstleistungen für Dropshipper anbietet wie z.B Hilfe zur Anbindung verschiedener Verkaufskanäle.

https://www.bigbuy.eu/en/

Printful (Print on Demand)

Printful ist einer der bekanntesten und beliebtesten Anbieter für Print On Demand Produkte. Sie bieten mittlerweile eine breite Palette an Produkten (T-Shirts, Hoodies, Coffee Mugs usw) an und haben einen sehr guten Customer Support.

Mittlerweile gibt es auch schon in Europa eine Produktionsstätte was die weltweite Lieferzeit verkürzen kann.

https://www.printful.com/

Custom Cat (Print on Demand)

Custom Cat ist mitunter der größte Anbieter für Print On Demand Produkte. Das Angebot für die zu bedruckenden Produkte ist enorm und man bekommt diese auch für einen vergleichsweise sehr günstigen Preis.

Ab einem gewissen Volumen wird Custom Cat jedoch kostenpflichtig.

https://customcat.com/

Dropshipping und Steuern

Diese Thema ist für viele Steuerberater ein absolutes Neuland. Oftmals wurde wir und viele unserer Kollegen verwiesen und bekamen die Aussage: „Dazu kann ich Ihnen keine konkreten Auskünfte geben. Ich muss mich zuerst nochmal informieren.“ Da fühlt man sich nicht sehr gut aufgehoben vor allem wenn man bedenkt, dass man den Steuerberater genau für sein Wissen bezahlt.

Theoretisch sieht es so aus, dass der Umsatz bzw. die Umsatzsteuer in jedem Land extra abgeführt werden müsste. Das bedeutet, dass wir für jedes Land in welches wir verkaufen korrekterweise auch eine Umsatzsteuer verlangen und auch bezahlen müssen. Wenn man aus Österreich einen Shop betreibt und die Ware von China zum Kunden nach Deutschland schicken lässt muss meine Umsatzsteuer in Deutschland abführen.

Praktisch machen es viele (obwohl das nicht korrekt ist) nicht, da es ein unglaublicher bürokratischer Aufwand wäre. Zudem setzen manche Verträge mit den chinesischen Hersteller auf, dass diese im Zweifelsfall als Verkäufer auftreten. Das ist aber eine riesengroße rechtliche Grauzone und definitiv keine wasserfeste Lösung.

Bei Verkäufen in die USA kann man die Umsatzsteuer ganz einfach im eigenen Land abführen. Das gilt natürlich nur sofern der Hersteller in China sitzt, der Shop aus der EU betrieben wird und der Kunde aus den USA kommt.

Zudem muss man in Österreich und Deutschland eine Einfuhrumsatzsteuer bezahlen sobald das Produkt mehr als 22€ kostet. Hierfür wird der Einkaufspreis in China herangezogen und nicht der letztendliche Verkaufspreis.

Drop Shipping Steuern

Risikofaktoren

Neben den Nachteilen gibt es auch einige ernstzunehmende Risikofaktoren die außerhalb unserer Kontrolle liegen und sich auch negativ auswirken können. Hier die wichtigsten Risikofaktoren zum Thema Dropshipping im Überblick.

Zoll

Der Zoll kann ohne es anmelden zu müssen alle Pakete aufmachen, durchsuchen und untersuchen. Das kann die Lieferzeit massiv verzögern.

PayPal und Stripe

Die zwei beliebtesten Zahlungsanbieter PayPal und Stripe nutzen ihre Monopolstellung aus und können Zahlungen verweigern, Geld einbehalten und Refunds ohne Gründe akzeptieren (auch wenn die Ware bereits erfolgreich zugestellt wurde).

Die Horrorstories sind endlos und man findet im Internet genug davon.

Haftung

Im Endeffekt haftet man als Dropshipper für alle Risiken die mit dem Produkt zusammen hängen. Wenn gewisse Farbstoffe nicht CE zertifiziert sind kann das zu großen Problemen führen. Vor allem im Bereich der Gesundheit kann das sehr kritisch sein.

Viele Produkte aus China sind gefälscht oder verstoßen gegen viele Gesetze im Bezug auf Markenrecht. Im Endeffekt haftet man selbst als Wiederverkäufer wieder dafür.

Zahlreiche große Stores wurden bereits abgemahnt weil deren Betreiber zu unachtsam waren und die Produkte hinsichtlich der Markenrechte nicht geprüft haben.

Unsere Erfahrung mit Dropshipping

Unsere Erfahrung mit Dropshipping waren sehr durchwachsen. Einerseits gelang es uns mit POD Anbieter auf kreative Art und Weise eine eigene Kleiderbrand in einer sehr guten Nische aufzubauen und diese auch erfolgreich zu vermarkten.

Mithilfe von den richtigen Influencern und einer gezielten Facebook und Instagram Ad Kampagne konnten wir innerhalb kurzer Zeit gute Ergebnisse erzielen. Die Umsätze stiegen schnell und die Marge hoch genug, dass Profit unterm Strich relativ gut war.

Auf der anderen Seite hatten wir ständig Probleme mit den Lieferzeiten sowie der Produktqualität. Viele Kunden beschwerten sich per E-Mail was zu einem unglaublich hohem Aufwand im Sinne von Customer Support bedeutete. Das war wirklich schade, denn das raubte uns sehr viel Motivation bis wir schließlich den Shop verkauften.

Produktempfehlung:

Wer am Modell Dropshipping und E-Commerce interessiert ist sollte definitiv mit einem Kurs starten. Dieses Investment spart viel Zeit und auch Geld. Wir empfehlen die China Dropshipping Academy um von Anfang an von Profis aus dem DACH Raum zu lernen und von deren Wissen / Erfahrungen gleich zu profitieren.

China Dropshipping Academy

Zusammenfassung

Man sollte sich definitiv nicht immer von den schnellen Erfolgen anderer Menschen blenden lassen und das Business Modell Dropshipping objektiv betrachten. Es ist definitiv nicht der heilige Gral des „Ich verdiene mein Geld mit dem Notebook Lifestyle“.

Vielmehr ist e ein Geschäftsmodell das viele Tücken hat und auch Probleme mit sich bringt. Diese sollten man den Vorteile gegenüber stellen und sich erst dann entscheiden, ob Dropshipping wirklich Sinn macht.

Vor allem in Österreich und Deutschland sind die Kunden hohe Standards gewohnt und einenn erfolgreichen Dropshipping Store zu führen bedarf viel Zeitaufwand, Geld und auch Know How. Man sollte wirklich alle Aspekte kennen und sich auf diese vorbereiten bevor man sich unvorbereitet hineinstürzt.

Nichts desto trotz kann man Dropshipping auch sehr viel Geld verdienen und das nur mit einem Notebook und stabiler Internetverbindung. Das Startrisiko ist äußerst gering und man lernt viele Dinge über E-Commerce und Online Marketing sowie grundlegende unternehmerische Aspekte.

Mit Instagram Geld verdienen

Mit Instagram Geld verdienen im Jahr 2019

Einleitung

Instagram gehört zu den beliebtesten sozialen Netzwerken und konnte in den letzten Jahren starkes Wachstum verzeichnen. Mittlerweile benutzen über 1.000.000 Menschen Instagram.

Doch Instagram ist viel mehr als ein beliebtes soziales Netzwerk. Es ist unter anderem einer der größten Werbeplattformen der Welt und die Industrie hat das erkannt. Hunderte Millionen fließen in Instagram Kampagnen und das Geschäft ist äußerst lukrativ.

Aber nicht nur große Firmen sondern auch kleine Unternehmen oder Privatpersonen können mit dem kleinen Bruder sehr gut Geld verdienen. Hier ein Überblick wie man mit Instagram Geld verdient und das soziale Netzwerke am besten nutzt um Profit zu machen.

Schritt 1: Follower Aufbauen

Bevor man an das verkaufen denkt sollte man sich im klaren sein, dass wenn man nur 50 Follower hat und die Hälfte davon aus Freunde und Familie besteht man nicht wirklich monetären Erfolg mit Instagram haben wird.

Es ist wichtig ein solides Following aufzubauen. Das bildet die Basis. Doch wie baut man ein Following auf? Hier die Kurzfassung:

Zuerst sollte man sich überlegen welchen Mehrwert man den Menschen bieten und warum diese Menschen jemandem folgen sollen. Dieser Mehrwert kann verschieden sein z.B

  • Humor & Komedy
  • Gutes Aussehen & Optik
  • Fachwissen & Kompetenz in einer Nische
  • News & Medienupdates

Egal für welchen Weg man sich entscheidet man muss sich unbedingt die Frage stellen: Welche Mehrwert biete ich meinen Followern?

Je größer dieser Mehrwert ist desto mehr Leute werden Folgen, da sie von den Inhalten profitieren und einen Wert daraus ziehen können. Zudem steigt mit dem Mehrwert auch die Möglichkeit auf Profit bzw. Monetarisierung.

Hier ein konkretes Beispiel:

Anna Laura Kummer ist eine der größten österreichischen Instragram Influencer. Sie hat mehreren Jahren begonnen Inhalte zum Thema Nachhaltigkeit, Veganismus und Minimalismus zu veröffentlichen. Viele Menschen, vor allem junge Mädchen konnte vieles aus diesen Inhalten lernen und zogen großen Mehrwert daraus.

Mit der Zeit stieg die Follower Anzahl auf Instagram, aber auch auf YouTube und Ihrem Blog an. Über die Monate und Jahre hinweg baute sie ein Following von über 100.000 Menschen welche auf ihre Meinung bzw. ihren Rat hört.

Das führt zum nächsten Punkt der nach Mehrwert kommt und das ist Kontinuität. Es ist Pflicht regelmäßig wertvolle und optisch ansprechende Inhalte zu liefern. Egal in welcher Nische man sich befindet. Wer aktiv ist wird in Zukunft profitieren. Die meisten große Instagram Accounts haben nicht umsonst hunderte wenn nicht sogar tausende Posts und Inhalte geteilt. Wer von Anfang an kurzfristig denkt wird weder mit Instagram noch mit anderen Plattformen organisch Follower aufbauen können. In diesem Fall sollte man auf Paid Ads zurück greifen.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist Einzigartigkeit. Das Internet ist überflutet mit Inhalten und die Aufmerksamkeitsspanne der Menschen ist unglaublich gering geworden vor allem wenn es um Inhalte geht die es schon in mehrfacher Ausführung gibt. Deshalb ist es wichtig einzigartig zu sein und ein Alleinstellungsmerkmal, in der Fachsprache auch USP (Unique Selling Proposition) genannt zu besitzen. Wer einzigartig ist fällt auf und das ist wichtig auf Social Media.

Der letzte Punkt betrifft visuelle Ästhetik. Instagram ist eine visuelle Plattform und deshalb ist es wichtig auch auf die Optik er Inhalte zu achten. Je harmonischer der Feed und hochqualitativer die Fotos und Videos desto ansprechender das Profil. Es gibt kaum große Accounts, mit Ausnahme von gewissen Schauspielern und Celebrities, die Inhalte mit schlechter Qualität teilen.

instagram feed

Mittlerweile sind die Qualitätsansprüche schon so hoch, dass es in den meisten Fällen nicht mehr ausreicht die Fotos & Videos mit dem Smartphone zu machen. Viele erfolgreiche Instagramer setzen deshalb mittlerweile schon auf professionelles Equipment im Vollformat Bereich. Wer jedoch kostengünstig professionelle Fotos machen möchte sollte zur Sony A6300 greifen. Man bekommt dieser Kamera mit Objektiv schon für 750€ und kann damit schon für vergleichsweise wenig Geld  professionelle Ergebnisse erzielen.

sony a 6300

Schritt 2: Account Monetarisieren

Wenn man bereits einen eigenen Instagram Account und ein Following aufgebaut hat gibt es verschiedenste Möglichkeiten diesen zu monetarisieren. Je nach Art der Nische und Zielgruppe ergeben sich unglaublich viele Möglichkeiten.

Collaborations

Der erste Schritt ist offensichtlich, da man unweigerlich ab einer gewissen Follower Zahl damit konfrontiert wird. Collabrotations mit Brands sind meistens Produkte die gegen Bezahlung oder Provisionsbeteiligung promotet werden sollen.

Wenn beispielsweise ein Account viele Follower im Bereich Fitness hat ist eine Collaboration mit einer Supplement Marke naheliegend. Diese Zusammenarbeit kann es einfachn Produkt Postings im Feed und in der Story bestehen. Manchmal geht es nur um kurzfristige Posts aber meistens sind langfristige Partnerschaften mit fixer monatlicher Bezahlung von Interesse. Diese können teilweise sehr lukrativ sein. Vor allem wenn das Produkt genau zur Zielgruppe passt und die Werbung „organisch“ zu Stande kommt.

Auch hier gilt wieder das selbe Prinzip – das Produkt sollte zur Zielgruppe passen und einen Mehrwert schaffen. Je höher der Mehrwert desto besser die Verkäufe. Schlechte Produkte für zu negativen Feedback und schädigen das Vertrauen.

Eigene Produkte

Der nächste Schritt wäre dann eigene Produkte zu erstellen und diese zu verkaufen. Meist benötigt man dazu einen Webshop bzw. eine eigene Website. Dort werden die Produkte gelistet und stehen zum Verkauf. Der Hauptvorteil liegt daran, dass man die Follower bzw. Kunden an sich bindet und nicht an eine andere Brand.

Das schafft vertrauen und erhöht auch die Conversion Rate. Zudem ist die Marge bei eigenen pProdukten wesentlich höher.

Anfänglich macht es Sinn kleine und oder digitale Produkte zu verkaufen um die anfänglichen Kosten gering zu halten. In Anna’s Fall waren es beispielsweise selbst designte nachhaltige Handyhüllen. E-Books sind ein weiteres Produkt welches man sehr kosteneffizient erstellen und zu einem gutem Preis verkaufen kann.

In weiterer Folge sofern die ersten Produkte kann man größere bzw. teurere Produkte anbieten wie beispielsweise in Online Programm oder einen Video Kurs. Der Vorteil liegt auch hier wieder darin, dass es digitale Produkte sind und die „Herstellungskosten“ gering sind.

Instagram produkte verkaufen

Paid Shoutouts

Bezahlte Shoutouts funktionieren am besten mit Themed Pages wie z.B Fitness Pages, Auto Pages, Meme Pages usw.. Diese Seiten haben meist ein sehr großes Following und bieten anderen kleineren Seiten, meist aus der selben Nische, ein Shoutout an gegen Bezahlung aus.

Diese Shoutouts werden meist nach 24h wieder aus dem Feed bzw. der Story gelöscht. Diese Art von Monetarisierung ist nicht sonderlich nachhaltig, da es die meisten Follower nicht gerne sehen wenn fremde Pages promoted werden. Jedoch kann es kurzfristig gesehen besonders lukrativ ein.

Geld verdienen ohne eigene Follower

Man muss nicht selbst Follower besitzen um Geld mit Instagram zu verdienen. Man kann auch ganz einfach, sofern das nötige Startkapital und Wissen vorhanden ist, mit Instagram Geld verdienen ohne eignen Account.

Hierfür gibt es mehrere Wege und hier sind wichtigsten bzw. lukrativsten im Überblick.

Influencer Kampagnen

Man muss nicht selbst viele Follower besitzen um erfolgreich Produkte oder Dienstleistungen auf Instagram zu verkaufen man kann auch die Follower von anderen Accounts benutzen. Es gibt zahlreiche große Instagram Seiten oder persönliche Profile die offen für „Collaborations“ aller Art sind.

Im Gegenzug wollen die meisten natürlich bezahlt werden – idealerweise im Voraus. Manchmal kann man sich aber auch auf eine Umsatzbeteiligung einigen. Auch hier ist wieder Verhandlungsgeschick gefragt je besser man verhandelt desto höher die Chancen auf gute Preise.

Diese Kampagnen sollten natürlich so aufgesetzt sein, dass das Produkt bzw. das Angebot exakt zur Zielgruppe passt und auf diese maßgeschneidert wird. Je präziser dieser Prozess ist desto besser konvertieren diese Kampagnen. Das ist im Endeffekt entscheidend darüber ob eine Kampagne wirklich Erfolg hat oder nicht.

Influencer Marketing

Wichtig: Man sollte diese Influencer immer genausten analysieren und im Idealfall nach Daten und Statistik fragen. Es gibt sehr viele Fake Seite die hohe Summen für Shoutouts und Kampagnen verlangen ohne wirklichen Mehrwert zu bieten, da die meisten Likes, Follower und Kommentare gekauft werden. Wenn diese nicht auf diese Anfrage eingehen ist das meist ein Anzeichen dafür. Zusätzlich kann man die Statistik auch auf Plattformen wie Social Blade prüfen.

Paid Advertising

Wer das nötige Know How und Startkapital mitbringt kann natürlich auch Paid Advertising betreiben. Das bedeutet, dass man über den Facebook Business Manager einen Ad Account erstellt und Werbeanzeigen auf Instagram stellt.

Diese sind vergleichsweise noch extrem kostengünstig und man erreicht mit wenig Geld schon sehr viele Menschen. Vor allem Instagram Story Placements haben vergleichsweise ausgesprochen günstige CPMs.

Diese Angebote führen dann auf Produkte oder Dienstleistungen die man selbst über einen Webshop bzw. eine Website anbietet. Man kann aber auch fremde Angebote bewerben und über sogenannte Affiliate einnahmen Geld verdienen. Affiliate Einnahmen sind nichts anderes als Provisionen die man für die Kaufempfehlung bekommt.

Consulting

Wenn man bereits das nötige Wissen und die praktische Erfahrung hat kann man auch anderen Unternehmen helfen Instagram Accounts aufzubauen. Das mag sich für viele vielleicht lächerlich anhören aber es gibt zahlreiche Unternehme die bereit sind mehrere Tausend im Monat in die Hand zu nehmen und eine Agentur zu bezahlen um Ihren Instagram Account aufzubauen.

Natürlich benötigt man hierfür tiefgründiges Know How und Erfahrung um solche Kunden überhaupt erfolgreich betreuen zu können. Ohne das man zuvor selbst Accounts aufgebaut oder betreut hat funktioniert das natürlich nicht. Resultate sind das wichtigste um potentielle Kunden davon überzeugen zu können.

In Amerika gibt es bereits eigene Social Media Marketing Agenturen welche sich nur auf Instagram spezialisiert haben und auch nur Instagram Marketing als Dienstleistung anbieten. Diese verlangen für das tiefgründige Know How entsprechend hohe monatliche Betreuungsraten, aber die Nachfrage steigt. In Europa würde man somit zu den ersten gehören die ausschließlich auf Instagram spezialisieren und könnte als Early Adapter profitieren.

Site Flipping

Site Flipping funktioniert nicht nur mit Domains sondern auch mit Instagram Namen. Egal ob diese Accounts bereits viele Follower besitzen oder nicht. Mit Instagram Namen kann man sehr viel Geld verdienen, da diese einzigartig sind.

Die meisten guten Instagram Namen wurden bereits vor Jahren aufgegriffen und von Usern belegt bzw. gesichert. Doch es gibt noch ein paar gute Instagram Namen die man sich sichern und potentiell verkaufen oder monetarisieren kann.

Instagram Namen sind wie reale Immobilien in Zeiten der Inflation, die Preise steigen unglaublich schnell. Das liegt daran, dass man gute Instagram Namen einzigartig sind und keiner die Möglichkeit hat einen Account mit dem selben Namen zu eröffnen.

Um an gute Seiten zu kommen braucht man sehr viel Geduld und Verhandlungsgeschick. Man kann durch Zufall verschiedenste Instagram Namen probieren und testen ob diese noch vergeben sind und potentiell interessant sein können.

Oder man schreibt aktiv Accounts mit wenigen Followern an die aber sehr gute Namen haben und sich später verkaufen lassen. Das kann aber sehr schwierig sein, da die meisten User von solchen Accounts inaktiv sind oder bereits um den Wert des Namens wissen und etwas Geld verlangen. Trotzdem bekommt man mit etwas Verhandlungsgeschick sehr gute Preise für TOP Account Namen.

Man kann natürlich auch Pages kaufen die bereits Follower besitzen und ein starkes Wachstum verzeichnen konnten bzw. bei denen ein Aufwärtstrend erkennbar ist. Dafür benötigt man aber wiederum sehr viel Verhandlungsgeschick und Know How um erkennen zu können ob diese Pages auch wirklich organisch gewachsen sind.

Produktempfehlung

Für all jene die mehr darüber lernen wollen wie man mit Instagram Geld verdient empfehlen wir die Follower Rakete. Ein umfassender Kurs mit detaillierten Informationen rund um das Thema Geld verdienen mit Instagram. Ein lukratives Investment für wenig Geld.

Follow Rakete

Zusammenfassung

Instagram ist eine unglaublich lukrative und innovative Möglichkeit um Geld zu verdienen. Es gibt verschiedenste Möglichkeiten und Modelle wie man die Plattform nutzen und monetarisieren kann.

Das wichtigste ist dabei ist das Wissen und Know How. Es wird einem nichts geschenkt und man sollte wissen was man tut und sich mit dem Thema intensivst auseinander setzen. Je mehr Wissen und letztendlich Erfahrung man mitbringt desto profitabler wird das Ganze.

Einer der wichtigsten Eigenschaften dabei ist auch ständig Up to Date zu sein. Es gibt ständig Änderungen und Updates mit denen man vertraut sein sollte bzw. auf die man achten muss.

Ohne Wissen läuft man hingegen Gefahr Geld und Zeit zu verlieren. Immerhin haben viele andere auch das Ziel mit Instagram Geld zu verdienen und die Konkurrenz schläft definitiv nicht.